BernDer Wirtschaftsverband Berner KMU erwartet, dass die bernischen Pensionskassen nach dem Gebot der Opfersymmetrie saniert werden. Das machte Verbandspräsident Toni Lenz laut Berner Zeitung deutlich.

Der Einbezug der Versicherten in die Sanierung sei zwingend, betonte Lenz. Schliesslich habe der Kanton Bern schon im Jahr 2000 Einmaleinlagen von 1,5 Milliarden Franken in die staatlichen Pensionskassen geleistet.

Die Privatwirtschaft habe die Sanierung ihrer Pensionskassen längst in die Wege geleitet oder schon abgeschlossen. Nun müssten auch die kantonalen Angestellten einen Beitrag zur Gesundung ihrer Pensionskassen leisten. «Dazu gehört eine Angleichung der Rentenalter an die Bestimmung der AHV-Gesetzgebung», sagte Lenz.

Im übrigen seien Regierung und Parlament gefordert, den Wechsel zum Beitragsprimat endlich zu vollziehen. Ein weiteres Hinausschieben dieser Massnahme wäre «unverständlich und für die Steuerzahler nur schwer nachvollziehbar».

  BZ

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