Vorsorgeparadies für Funktionäre
pw. Wir haben letzthin einige Zahlen zu den Pensionen von EU-Funktionären publiziert. In der Zwischenzeit haben wir aus Leserkreisen weitere Links zu den Vorsorgeleistungen erhalten. Die Zahlen stammen ebenfalls von 2009. Die Leistungen wurden in der Zwischenzeit nicht vermindert. Muss man ein rechtspopulistischer EU-Skeptiker sein, um das schockierend zu finden? Jedenfalls verstehen wir den massiven Drang gewisser Kreise, die Schweiz lieber schon heute als erst morgen der EU anzuschliessen.
European Officials Study (e), Fonctionnaires Européens (franz)
UBS PK-Barometer im April
Auch im April haben die schweizerischen Pensionskassen eine ansprechende Performance erzielt. Angesichts des rekordtiefen Zinsniveaus und der nahezu dreijährigen Hausse an den Aktienmärkten bleibt die weitere Entwicklung spannend.
Seit Dezember 2008 erzielten die grossen Pensionskassen eine Performance von jährlich 5,4%, die kleineren und mittleren eine solche von 5,1%. Für alle zusammen beträgt das Ergebnis 5,2% pro Jahr. Lässt man das Ausnahmejahr 2009 unberücksichtigt, so verringert sich die erzielte Rendite um über ein Prozent pro Jahr auf noch 4,3% für die grossen, 4,0% für die mittleren und 3,9% für die kleineren Vorsorgeeinrichtungen. Für alle zusammen resultierte in dieser Periode eine Performance von 4,0%.
Starke Nachfrage im Kollektivgeschäft
Die Swiss Life weist für das erste Quartal 2014 sowohl in der Berichtswährung Franken als auch in Lokalwährungen einen Rückgang der Bruttoprämieneinnahmen von 1 Prozent auf 6,9 Milliaden Franken aus. Dagegen sind die Kommissions- und Gebührenerträge um 9 Prozent auf 298 Millionen angestiegen.
Die Swiss Life sei gut in das neue Jahr gestartet und habe die Marktstellung in strategisch wichtigen Geschäftsbereichen ausgebaut, wird CEO Bruno Pfister, der sein Amt im Sommer Investmentchef Patrick Frost übergibt, in der Mitteilung zitiert. Die Gruppe setze auf profitables Wachstum und die Verbesserung der Prämienqualität.
Im Heimmarkt Schweiz sind die Einnahmen um 7 Prozent auf 4,93 Milliarden Franken gewachsen. Dazu beigetragen habe weiterhin die gute Nachfrage der KMU nach der Vollversicherungslösung im Kollektivlebengeschäft.
Die Anlagerendite im Quartal belief sich nicht annualisiert auf 1,0 nach 1,4 Prozent im Vorjahr. Die Gruppensolvenzquote verbesserte sich seit Ende 2013 um 16 Prozentpunkte auf 216 Prozent.
Umfrage zur PK-Organisation
Die Komplexität der beruflichen Vorsorge zwingt die PK-Verantwortlichen, die Organisation ihrer Pensionskasse zu hinterfragen. Dabei stehen Kosten- und Effizienzfragen im Vordergrund, um den Versicherten ein Maximum zu bieten.
Im Auftrag der AXA Pension Solutions AG schreibt Alexander Lörtscher eine Master-Arbeit über die Organisation von Pensionskassen. Welche Tätigkeiten werden einem Partner übertragen (Auslagerung) und welche selber erledigt (Eigenleistung)? Dazu wurde ein online Fragebogen aufgeschaltet. Das Ausfüllen sollte in zehn Minuten zu schaffen sein.
Der Fragebogen muss bis Mittwoch, 21. Mai 2014 ausgefüllt werden. Die Angaben werden vertraulich behandelt. Bei der Auswertung werden die Angaben anonymisiert und nicht an Dritte weitergeleitet.
Die Teilnehmer dieser Umfrage erhalten einen Benchmarkvergleich und eine Checkliste als Besprechungsgrundlage für den Stiftungsrat. Auf Wunsch werden die Ergebnisse dieser Umfrage dem Stiftungsrat vor Ort präsentiert.
Mercer: Europas PKs investieren in Alternative
53 Prozent der Altersversorgungseinrichtungen in Europa sind in alternativen Anlageklassen investiert, so ein Ergebnis des Mercer European Asset Allocation Survey 2014. In dieser Studie wurden mehr als 1200 europäische betriebliche Altersversorgungseinrichtungen mit einem Anlagevolumen von 850 Mrd. Euro berücksichtigt. Laut Studie hat sich die Aktienquote kaum verändert und liegt fast auf Vorjahresniveau.
Alternative Anlageklassen gewinnen bei europäischen Investoren weiter an Bedeutung. Im Vergleich zu 2012 ist der Anteil der Pensionskassen, die entsprechend investiert haben, um 9 Prozent gestiegen. Sachwerte wie z. B. Immobilien, Infrastruktur, Wald und Erneuerbare Energien sind dabei mit 41 Prozent die am weitesten verbreitete Kategorie. Innerhalb der Immobilieninvestments zeigt sich unter den europäischen Investoren ein Trend hin zu langfristig vermieteten Immobilien und Fremdfinanzierungen.
Investoren, die eine breitere Diversifikation vorantreiben und gleichzeitig versuchen, ihre Asset-Allokation dynamisch zu gestalten, investieren zunehmend in Strategien der sogenannten Diversified Growth Funds. Fast ein Fünftel der Anleger in Europa nutzt inzwischen diese Instrumente. Aus ähnlichen Gründen gewinnen auch Multi-Asset Credit- Strategien an Bedeutung. Damit ist das Ziel verbunden, ein diversifiziertes Portfolio an Anleihen mit Kreditrisiken (einschliesslich High-Yield-Anleihen, Loans, strukturierte Kreditprodukte, Schwellenländeranleihen und Wandelanleihen) zu erschliessen, dessen Zusammensetzung im Zeitablauf an die Entwicklungen dieser Teilmärkte angepasst werden kann.
Das anhaltende Niedrigzinsumfeld, die Risiken von Zinsanpassungen und Staatsausfälle haben dazu geführt, dass viele Schweizer Pensionspläne ihre Allokationen in Staatsanleihen und Anleihen mit langer Laufzeit reduziert haben. Stattdessen wurde häufiger in Unternehmensanleihen, High-Yield-Anleihen, Senior Loans, Insurance-linked Securities und festverzinsliche Anlagen in Schwellenländern investiert, um zusätzliche Rendite zu erwirtschaften. Dieser Trend wird sich 2014 voraussichtlich fortsetzen.
Seit 2013 sind Schweizer Pensionskassen verpflichtet, ihre Total Expense Ratio (TER) in ihrem Geschäftsbericht offenzulegen. Die TER gibt Auskunft über die Verwaltungsgebühren, die im Rahmen von Investmentfonds jährlich anfallen. „Der Fokus hat sich im letzten Jahr etwas von der Performance weg und hin zu einer konsolidierten TER bewegt. Dadurch sind kostengünstigere Umsetzungen in den Vordergrund gerückt“, so Christian Bodmer, Leiter der Bereichs Investments von Mercer in der Schweiz. „Da die Schweizer Pensionskassen im Schnitt 2,5 bis 3 Prozent Rendite erwirtschaften müssen, um ihre Verpflichtungen zu erfüllen, gibt es eine Präferenz für renditeträchtigere, risikoreichere Anlageklassen. Dabei stehen insbesondere Anlageklassen wie Senior Loans, Insurance-linked Securities oder Private im Fokus. Aufgrund des TER-Reportings sind vermehrt einfache und transparente Strukturen in den alternativen Anlageklassen gefragt.“
Pensionskassenstatistik 2012
Die Publikation zur Pensionskassenstatistik 2012 basiert auf der für dieses Geschäftsjahr durchgeführten Befragung. Nebst der Konzeption der Erhebung orientiert der erste Teil über die Struktur und die Entwicklung der beruflichen Vorsorge (obligatorischer und überobligatorischer Teil), d.h. über den aktuellen Stand der Vorsorgeeinrichtungen, die aktiven Versicherten und Leistungsbezügerinnen und -bezüger sowie über die Bilanz und Betriebsrechnung. Abgeschlossen wird diese Publikation mit einigen ausgewählten Aspekten der beruflichen Vorsorge und wichtigen Eckwerten der Sozialversicherungen.
BFS, Statistik der Schweiz, Neuchâtel 2014, 51 Seiten, Fr. (exkl. MWST) 13.00
Bestellnummer: 135-1201 / ISBN: 978-3-303-13158-9. Erschienen am 12.05.2014
Publikation komplett (PDF, 1834 KB)
Want to live to 90?
A landmark study of retirement community residents who lived past 90 is providing a guide that could help.
They’re called “the oldest old.” They are people age 90 and above, and they are the fastest-growing segment of the U.S. population. Now a landmark study of thousands of members of a retirement community in Southern California is revealing factors that may contribute to living longer. Some of the findings are no surprise — smoking led to shorter lifespans, while those who exercised lived longer. Other findings were unexpected — vitamins did not prolong life, but carrying some extra weight did.
“Heilige Kuh Rentenalter”
Jérôme Cosandey von Avenir Suisse hat sich in der “Schweizer Versicherung” mit den Konsequenzen der Annahme der SVP-Initiative zur Masseneinwanderung auseinandergesetzt. Unter dem Titel Heilige Kuh Rentenalter befasst er sich mit den Chancen einer verlängerten Lebensarbeitszeit.
“Ein zusätzliches Arbeitsjahr mit einem 50%-Pensum würde ca. 1’200 Millionen Franken in die AHV-Kasse bringen. Es würde auch die notwendige Senkung des Umwandlungssatzes abdämpfen. Doch das Rentenalter bleibt für die Politik eine heilige Kuh. Mehr als eine Angleichung des Rentenalters bei den Frauen auf 65 Jahre sei dem Volk nicht zuzumuten, so der Grundtenor. Doch das Volk sieht es zum Teil anders. Die Erwerbsbeteiligung älterer Mitarbeiter nimmt zu: 2010 waren 18% der Arbeitnehmer 55 Jahre und älter; 3% mehr als zehn Jahre zuvor. Ein Fünftel der Erwerbstätigen plane, über das gesetzliche Rentenalter hinaus tätig zu bleiben, jeder fünfte tut es bereits heute schon. 60% der Arbeitgeber bekennen, dass die Beschäftigung von Senioren sinnvoll und nötig sei.
Der Vorwurf, dass eine Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters lediglich mehr ältere Arbeitslose generiere, muss klar widerlegt werden. Zwei Mal haben wir in der Schweiz das Frauenrentenalter erhöht, 2001 von 62 auf 63 bzw. 2005 auf 64 Jahre. Die Statistik zeigt klar, dass das effektive Rentenalter der Frauen diesen Sprüngen folgt. Die Schweiz geniesst beinahe Vollbeschäftigung. Die Aufnahme solcher zusätzlicher Personalressourcen würde künftig für unsere Wirtschaft kein Problem darstellen. Vor allem dann nicht, wenn die Rentenaltererhöhung in kleinen-, zum Beispiel Monatsschritten, erfolgen würde, wie es Deutschland zurzeit tut.
Die De-facto-Erhöhung des Rentenalters wird nicht alle Umsetzungsprobleme der Masseneinwanderungsinitiative lösen können. Sie stellt aber den Unternehmen ein wichtiges Instrument zur Verfügung, um ihre Rekrutierungsengpässe zu mildern.”
NZZ: Ältere in der Arbeitswelt
Über 65-Jährige sind in der Wirtschaft Exoten. Wegen des demografischen Wandels werden die Firmen aber umdenken müssen. Derzeit werden ältere Personen oft nur von Unternehmen beschäftigt, die Produkte mit langen Zyklen herstellen, schreibt die NZZ.
Zum alten Eisen gehören die über 65-Jährigen schon lange nicht mehr: Mehr als 150 000 Personen arbeiten nach Erreichen des Rentenalters weiter. Ein grosser Teil von ihnen ist allerdings selbständig tätig, denn von den Angestellten beendet ein grosser Teil mit spätestens 65 Jahren die Karriere. Wirtschaftlich wird damit viel Potenzial verschenkt. Ein einfaches Patentrezept gebe es nicht, wie sich Menschen länger am Arbeitsprozess beteiligen könnten, sagt Kurt Seifert von Pro Senectute. Der demografische Wandel werde – trotz grosser Diskussion – in den Unternehmen noch zu wenig ernst genommen.
AWP: Interview mit Daniel Dürr zum Sifo
AWP – Soziale Sicherheit hat Daniel Dürr, Geschäftsführer des Sicherheitsfonds, interviewt. Auszüge aus dem Gespräch:
Wie haben sich denn die Insolvenzleistungen seit der Krise entwickelt?
Seit der Börsenkrise im 2008 haben die meisten Vorsorgeeinrichtungen wiederum eine volle Deckung er- reicht. Die notwendigen Wertschwankungsreserven sind aber noch nicht überall wieder voll geäuffnet. Die Entwicklung zeigt klar, dass die meisten Einrichtungen die Hausaufgaben gut gemacht haben. Dennoch: Die Anzahl Insolvenzfälle des Sicherheitsfonds sind in den letzten Jahren leicht angestiegen. Dies hängt aber mehr mit der Anzahl der erledigten Insolvenzdossiers von Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen sowie der Auffangeinrichtung (Versichertenkollektive) zusammen.
Und in Zahlen ausgedrückt?
Im abgelaufenen Kalenderjahr 2013 wurden durch den Sicherheitsfonds BVG rund 3400 Insolvenzdossiers bearbeitet- Auch in diesem Jahr erwarten wir eine etwa gleiche Anzahl Dossiers. Die Insolvenzleistungen betragen hier pro Jahr zwischen 40 und 60 Millionen Franken. Dazu dürften in nächster Zeit noch Leistungen für insolvente Rentenkassen und Rentenkollektive
Das klingt berechenbar.
Die Insolvenzleistungen hängen stark davon ab, ob eine grössere Vorsorgeeinrichtung in Unterdeckung sanierungs- und zahlungsunfähig wird. Diese Situation ist nicht einfach voraussehbar. Zu den letzten grossen Insolvenzfällen gehörten der First Swiss Pension Fund mit 33 Mio CHF im Jahr 2006 und die Rentnerkasse ASCOOP mit 30 Mio CHF im 2010.
Hat der Sicherheitsfonds immer genügend Geld?
Der Sicherheitsfonds wird im Ausgabeumlageverfahren finanziert. Wir decken unsere Ausgaben also mit den laufenden Beiträgen, die wir erhalten. Im 2013 haben wir für das Bemessungsjahr 2012 rund 69 Mio CHF an Beiträgen für Insolvenz- und andere Leistungen erhalten. Für Insolvenz- und Rentenleistungen haben wir dabei rund 70 Mio CHF aufgewendet. Um Schwankungen bei den Ausgaben auffangen zu können, verfügt der Sicherheitsfonds BVG noch über eine Fondsreserve. Würden die Beiträge und die Reserve nicht mehr ausreichen, um die Leistungen erbringen zu können, dann müssten die Beiträge nach oben angepasst werden.
Werden die Beiträge heraufgesetzt?
Nein, im Gegenteil. Die Beitragssätze für die Erbringung von Insolvenz- und anderen Leistungen konnten seit dem Jahr 2004 kontinuierlich gesenkt werden. Dies zeigt uns, dass die Eigenverantwortung bei den Vorsorgeeinrichtungen gross- mehrheitlich wahrgenommen wird.
Vor der Berner Abstimmung: “Faire Lösung”
Die Berner Zeitung hat Werner Hertzog zu der vorgeschlagenen Lösung für die Sanierung der Berner Pensionskassen befragt. Der frühere Chef der Publica ist des Lobes voll. Die Zeitung schreibt: “Sind die Vorlagen gegenüber dem Personal zu grosszügig? «Es kommt darauf an, mit wem man vergleicht», sagt Hertzog. Im Vergleich mit anderen Kantonen sei die Berner Vorlage «solider Durchschnitt, sicher nicht übermässig grosszügig». Anders sehe es aus, wenn man zum Vergleich die Pensionskassen der KMU heranziehe, der kleinen und mittleren Unternehmen. Diese versicherten ihre Angestellten in der Regel nahe am gesetzlichen Minimum (BVG-Obligatorium), während staatliche Kassen meist weit darüber hinausgingen. Sprich: Wer die Vorlage aus KMU-Sicht beurteilt, findet sie wohl grosszügig und würde eher einen Leistungsabbau verlangen, um die Steuerzahler zu schonen.
Zweite grosse Frage: Ist die Kassensanierung in der vorgesehenen Form vernünftig? «Unbedingt», sagt Hertzog und gerät fast ins Schwärmen. Er spricht von einer «sehr intelligenten Vorlage», die nicht nur technisch gut gemacht sei, sondern in den Unterlagen auch vorbildlich erklärt werde. Der Kanton gibt sich zwanzig Jahre Zeit, um auf 100 Prozent Deckungsgrad hinzuarbeiten. «Für einen Kanton, der finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, ist das eine clevere Variante.»
Bschiss am Leser
PKBS: Wechsel zum Beitragsprimat, Rückschritt zur Teilkapitalisierung
Die Basler Zeitung berichtet über die Vorschläge der Wirtschaftskommission WAK für das neue Basler PK-Gesetz. Die Zeitung schreibt: “Die Wirtschafts- und Abgabenkommission (WAK) des Grossen Rates, die seit Mitte Oktober des letzten Jahres über dem Pensionskassengesetz gebrütet hat, übernimmt im Wesentlichen die Vorschläge des Regierungsrates, mit einer gewichtigen Ausnahme: Die Kommission will den Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat.
Die Finanzierungsbeiträge sollen gleich hoch bleiben wie bisher, was heisst, dass der Arbeitgeber (Kanton) 20 Prozent der versicherten Lohnsumme beisteuert, die Arbeitnehmenden 9,5 Prozent des versicherten Lohns. Der Technische Zinssatz wird von heute 4 Prozent auf maximal 3 Prozent gesenkt. Das Rücktritts- oder Rentenalter wird von 63 auf 65 Jahre erhöht. Es ist eine Uebergangsregelung vorgesehen.
Für die Pensionskasse, die heute einen Deckungsgrad von 103 Prozent aufweist, ist das System der Teil-Kapitalisierung vorgesehen. Auf die Gelder, die derzeit von der Arbeitnehmerseite immer noch in die laufende Sanierung fliessen, verzichtet der Kanton – sie werden stattdessen zur Stärkung des Deckungsgrads eingesetzt. Das kostet den Kanton 600 Mio. Franken, und diese waren schon im regierungsrätlichen Ratschlag enthalten. Dazu kommen weitere 400 Millionen, die es grösstenteils zur Wahrung der Besitzstände braucht. Insgesamt wird die Revision des Pensionskassengesetzes die Kantonsrechnung 2016 mit einer Milliarde Franken belasten und entsprechend die Schulden vermehren.
PK-Messe 2014: Business, Fussball und happy Faces

Viel zu sehen am Stand der Anlagestiftungen.

Gregor Gubser, Jérôme Cosandey und Thomas Hengartner – Medien unter sich.

Die Tschütteler von der CS.

Werner Koradi und Dieter Stohler. Alles im grünen Bereich.

Erich Peter: back to the roots.

Urs Holliger, Peter Schnider: Die Messe brummt.

Bei State Street: serious business.
Peter Zanella und Richard Köppel: Towers Watson – problemlos.
Christian Trunz und Urs Eicher werfen das PK-Netz aus.
Lydia Ackermann mit Blick auf die Romandie.
OAK Tätigkeitsbericht 2013
Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge hat ihren Tätigkeitsbericht 2013 publiziert. Wir zitieren aus dem Kapitel “Ausblick und Ziele 2014” den Abschnitt zur “Systemaufsicht”. Es heisst dort:
“2014 wird mittels Inspektionen die Aufsichtstätigkeit aller kantonalen / regionalen Aufsichtsbehörden geprüft und mit einem formellen Prüfbescheid abgeschlossen. Schwerpunkte bilden in diesem Jahr aus Systemsicht wichtige Themen wie Rentnerkassen und Sammelstiftungen.
Daneben werden mit den Aufsichtsbehörden zwei Arbeitsgruppen gebildet: Eine Arbeitsgruppe soll Ergebnisse liefern, um die einheitliche Rechtsanwendung bei Teilliquidationen zu verbessern. Eine zweite Arbeitsgruppe setzt sich mit der Vereinheitlichung von Risikokennzahlen auseinander, die den Aufsichtsbehörden künftig für ihre Prüfungen zur Verfügung stehen sollen.
Die OAK BV wird die „Benutzerfreundlichkeit“ bei der Erhebung zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtung weiter verbessern, damit der administrative Aufwand für die Vorsorgeeinrichtungen möglichst gering gehalten werden kann. Mit dem Ziel, den möglichen Handlungsbedarf bei den Vorsorgeeinrichtungen besser identifizieren zu können, sollen für die Erhebung 2014 zudem die Risikokennzahlen neu kalibriert werden.
Die Fachrichtlinien der Schweizerischen Kammer der Pensionskassenexperten (SKPE) werden nach einer Prioritätenliste von der OAK BV überprüft. Wie dies bereits für die Tätigkeit der Revisionsstellen geschehen ist, will die OAK BV auch bei den Experten für berufliche Vorsorge nach Möglichkeit nicht selber regulieren, sondern Fachrichtlinien der Kammer zum Mindeststandard erheben. Ziel dieser Massnahmen ist die Verbesserung der Qualität, des Informationsgehalts und der Vergleichbarkeit der Expertengutachten zum Nutzen der Stiftungsräte und der Aufsichtsbehörden.”
Gruppenbild mit Damen – die Mitglieder der Kommission v.l.n.r. Thomas Hohl, Peter Leibfried, Aldo Ferrari, Vera Kupper Staub, Pierre Triponez, Catherine Pietrini, Dieter Sigrist, André Dubey.


