OAK: Finanzielle Lage der VE 2013
Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) hat die aktuellen Zahlen zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen per Ende 2013 präsentiert. Dank einer durchschnittlichen Vermögensrendite von 6.1% (gegenüber 7.4% im Vorjahr) haben sich die Deckungsgrade weiter verbessert: Per Ende 2013 verfügten 93% (Vorjahr: 90%) der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie über einen Deckungsgrad von mindestens 100%. Bei den Vorsorgeeinrichtungen mit Staatsgarantie betrug der entsprechende Anteil 28% (Vorjahr: 27%).
Unverändert hoch bleibt für die Vorsorgeeinrichtungen der Renditedruck, da die den Altersleistungen zu Grunde liegenden Zinsgarantien weiterhin deutlich höher ausfallen als die für die Bewertung der Verpflichtungen verwendeten Zinssätze. Die verwendeten technischen Zinssätze sind weiter gesunken. Nur noch 29% (Vorjahr: 47%) verwenden einen technischen Zinssatz von 3.5% oder höher.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich zudem die Risikosituation als Folge der positiven Anlageperformance deutlich verbessert. Aktuell müssen lediglich 13% (Vorjahr: 41%) der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie dem Segment mit hohem oder eher hohem Risiko zugerechnet werden.
Analog zu den technischen Zinssätzen wurden im vergangenen Jahr auch die Zinsgarantien für Altersrenten gesenkt. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben (BVG-Mindestumwandlungssatz) bleiben sie aber weiterhin hoch. Die den Altersleistungen zu Grunde liegenden Zinsversprechen sind damit in den meisten Fällen höher als die von der Vorsorgeeinrichtung sonst verwendeten Zinssätze. Aufgrund der existierenden Verpflichtungen und des gegenwärtig extrem tiefen Zinsniveaus bleibt der Renditedruck damit unverändert hoch.
Weiche EU-Kissen
Wir können nicht für die Richtigkeit der Daten garantieren, haben aber auch keinen Grund, sie anzuzweifeln. Das PDF im Anhang beziffert die Pensionen von EU-Funktionären und Angehörigen der EU-Gerichtsbarkeit. Die Leistungen stellen so ungefähr alles in den Schatten, was wir in der Schweiz diesbezüglich kennen.
Levrat am1. Mai zur Altersvorsorge
Christian Levrat, Ständerat FR, Präsident der SP Schweiz, hat sich in seiner 1. Mai-Rede in Zürich zur Altersvorsorge 2020 und zur Frage des Rentenalters geäussert: “Wir lassen weder den Gewerbeverband noch die SVP mit ihrem freisinnigen Anhängsel unsere Renten zerstören. Der Bundesrat handelt richtig, wenn er die AHV-Reform und jene der zweiten Säule gleichzeitig behandelt. Er handelt richtig, wenn er die Erhaltung des Rentenniveaus anstrebt. Aber er scheitert an der Umsetzung seiner Versprechen. Die Senkung des Umwandlungssatzes der zweiten Säule auf 6 Prozent; der mögliche Verzicht auf eine Rentenanpassung an die Teuerung und die Lohnentwicklung; die Erhöhung des Rentenalters für Frauen ohne substanziellen Fortschritt in der Gleichstellung sind harte Schläge gegen unser solidestes, solidarischstes und gerechtestes Sozialwerk. Wir lassen die Bürgerlichen nicht das Rentenalter erhöhen, auch nicht in Tranchen von einem Monat pro Jahr, wie sie das seit einiger Zeit propagieren.”
Reduktion der Regulierungskosten in der BV
Ein Beitrag in der Zeitschrift Soziale Sicherheit (Nr. 2/2014) beschäftigt sich mit der Möglichkeit der Reduktion der Regulierungskosten im Bereich 2. Säule. Dazu heisst es: Im Rahmen einer Überprüfung der Regulierungskosten, an dem das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) neben weiteren Bundesstellen beteiligt war, liess sich für Unternehmen im Bereich der 2. Säule nur wenig Einsparungspotenzial finden. Mit der Reduktion unterjähriger Lohnmutationsmeldungen und von Bagatellfällen im Rahmen einer Teilliquidation schlugen Experten gleichwohl zwei konkrete Massnahmen vor, die das BSV im Auftrag des Bundesrats nun weiterverfolgt.
(1) Reduktion der unterjährigen Lohnmutationsmeldungen
Arbeitgeber sollen die Jahreslöhne nur einmal jährlich im Voraus melden (vgl. Art. 3 Abs. 1 lit. b BVV 2). Ausnahme dazu bilden Ereignisse im Sinne von Art. 10 BVV 2 und Art. 1 Abs. 1 FZV, welche weiterhin unterjährig zu melden sind.
Sparpotenzial: Die geschätzten Kosten für 800’000 unterjährige Meldungen belaufen sich auf rund 2 Mio. Franken jährlich. Das Sparpotenzial wird auf 10 Prozent – 200’000 Franken – geschätzt.
Bemerkungen: Im Rahmen der Umsetzung der Reform der Altersvorsorge 2020 soll Art. 10 BVV 2 angepasst werden.Verantwortung: BSV, Frist: 2020.
(2) Reduktion der Bagatellfälle im Rahmen einer Teilliquidation
Bei Bagatellfällen kann auf die Durchführung der Teilliquidation verzichtet werden. Der Bundesrat kann bestimmen, dass keine Teilliquidation durchgeführt wird, wenn lediglich geringe freie Mittel oder eine geringe Unterdeckung vorhanden sind.
Sparpotenzial: Die jährlichen Kosten für Teilliquidationen, welche bei Unternehmen anfallen, können auf rund 26 Mio. Franken geschätzt werden, dies bei einem Arbeitsaufwand von 15 Arbeitstagen pro Teilliquidation (Durchschnitt). Durch Verzicht auf die Durchführung einer Teilliquidation bei Bagatellfällen, kann ein Teil der geschätzten Kosten eingespart werden.
Bemerkungen: Im Rahmen der Umsetzung der Reform der Altersvorsorge 2020 soll Art. 53d Abs. 1 BVG mit einer Delegationskompetenz an den Bundesrat ergänzt werden. Diese Delegationskompetenz würde erlauben, Ausnahmebestimmungen für Fälle zu erlassen, in denen wegen unverhältnismässigen Aufwands auf die Durchführung einer Teilliquidation verzichtet werden kann.Verantwortung: BSV, Frist: 2020.
Beitrag Soziale Sicherheit / Studie Verwaltungskosten Soz. Sicherheit
Jahresbericht und 10 Jahre Publica
Nach den turbulenten Jahren als EVK (die man auch als skandalös bezeichnen könnte) hat die Publica in den vergangenen zehn Jahren mit neuer Leitung und auf neuen Grundlagen in ruhiges Fahrwasser gefunden. Das Jubiläumsjahr 2013 schliesst mit einer Performance von 3,5% anständig, allerdings unterdurchschnittlich. Mit einem Deckungsgrad von 104 (Vorjahr 105) % liegt sie im Mittelfeld der vollkapitalisierten öffentlichen Kassen.
Wegen der anhaltenden Tiefzinssituation senkt die Publica auf den 1. Januar 2015 den technischen Zinssatz um 0,75 Prozent. Um die Folgen dieser Senkung abzufedern und die künftigen Rentenleistungen weitgehend auf dem bisherigen Niveau halten zu können, wurden auch 2013 technische Rückstellungen gebildet. Die gesamten technischen Rückstellungen haben die Jahresrechnung mit rund 832 Millionen belastet.
Der Geschäftsbericht 2013 wurde dem neuen Erscheinungsbild der Kasse angepasst sowie inhaltlich umfassend überarbeitet und ausgebaut. Dies betrifft sowohl die Finanzzahlen in der Jahresrechnung als auch den Teil Corporate Governance und den Lagebericht. Auch die Webseite wurde überarbeitet. Die zweite Nummer des neu konzipierten Kundenmagazins ist Ende April 2014 erschienen.
Werner Hertzog verlässt Aon Hewitt
Die franz. Website von 20 Minuten berichtet, dass Geschäftsleiter Werner Hertzog Aon Hewitt fristlos verlassen hat. 20 Minutes schreibt: “«I am no longer working for Aon Hewitt. This email address is no longer valid.» C’est par cette réponse automatique de courriel que Werner Hertzog indique son départ. La direction de Aon Hewitt n’a pas encore communiqué publiquement sur cette soudaine séparation avec le big boss helvétique, ni sur qui le remplacera à l’avenir.
Contacté par «20 minutes» mardi, le porte-parole de Aon Hewitt, Fabio Peyer, confirme notre information: «Les affaires en Suisse ont dû faire face à des épreuves considérables, c’est pourquoi nous avons dû prendre des décisions difficiles, reconnaît-il. D’un commun accord, il a été décidé que Werner Hertzog devait quitter l’entreprise.» Cette décision avec effet immédiat a été prise le 15 avril selon nos sources.
Tout aussi surprenant, aucun remplaçant n’a pour l’heure été désigné ou n’est prévu. Selon le porte-parole d’Aon Hewitt, la direction suisse assure le management sous la supervision d’Andy Cox, «regent director» pour l’Europe.
Titulaire d’un diplôme en mathématiques de l’Université de Fribourg, Werner Hertzog avait travaillé plus de dix ans comme dirigeant auprès de compagnies d’assurances et de caisses de pensions de droit public. Il a aussi été à la tête de la Caisse de pensions de la Confédération suisse avant d’être nommé CEO d’Aon Hewitt.”
Pension Funds and Catastrophe Bonds
Ed Noonan is frustrated. He’s chief executive officer of Validus Holdings (VR), which manages an investment portfolio of insurance-linked securities, among other things. These are more frequently referred to as “catastrophe bonds”; in the event of a natural catastrophe, they offer a return but lose their principal to pay for insurance losses. Validus is being undercut in this market by fund managers who are, according to Noonan, no longer behaving rationally.
IV 2013: Weniger Renten, mehr berufliche Eingliederung
Im Januar 2014 registrierte die IV in der Schweiz und im Ausland 229’800 gewichtete Renten (Summe der ganzen Renten und der Anteile der Teilrenten). Das sind 4800 Renten oder 2% weniger als im Vorjahr. Dies ist der deutlichste Rückgang seit Januar 2006, als mit 257’500 gewichteten Renten der höchste Rentenbestand erreicht worden war. Mit 13’800 haben die gewichteten Neurenten 2013 einen neuen Tiefststand erreicht, nachdem sie 2011 leicht angestiegen, 2012 wieder etwas gesunken sind. Die Abnahme der Neurenten seit 2003 beträgt rund 51%.
Im Gegensatz zu den sinkenden Neurentenzahlen hat die IV seit 2008 jährlich deutlich mehr Massnahmen zur beruflichen Eingliederung durchgeführt. Von 2002 bis 2013 hat sich das Verhältnis von Personen mit Neurenten zu Personen, die Massnahmen zur beruflichen Eingliederung erhalten, umgekehrt. Diese Zahlen spiegeln die grundlegende Neuausrichtung der Invalidenversicherung von einer Renten- zu einer Eingliederungsversicherung wider. Die 2008 in Kraft getretene 5. IV-Revision hat diesen Wandel stark vorangetrieben.
Die IV hat im vergangenen Jahr in 2’570 Fällen Ermittlungen wegen Versicherungsmissbrauchs aufgenommen, 2100 Fälle waren vom Vorjahr noch hängig. In 510 Fällen wurde eine Observation durchgeführt. In 570 von 2540 im Jahr 2013 abgeschlossenen Fällen wurde das bewusste Erschleichen einer Leistung nachgewiesen. In der Folge werden nun umgerechnet 420 ganze Renten weniger ausbezahlt. Dies bedeutet hochgerechnet eine Einsparung von insgesamt 173 Mio. Franken.
Ausbau der Schwankungsreserven im Q1
Die positive Marktentwicklung im ersten Quartal 2014 hat zu einer weiteren Verbesserung der Finanzierungssituation der Schweizer Pensionskassen geführt.
Bei den erfassten privatrechtlichen Pensionskassen erhöhte sich der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad gegenüber dem Vorquartal um 1,0 Prozentpunkte auf 111,8%. Die privatrechtlichen Kassen nähern sich dadurch ihrem Ziel, eine Schwankungsreserve von durchschnittlich 16% des Vorsorgevermögens aufzubauen. Ein ebenfalls positives Bild zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung, bei denen der vermögensgewichtete Deckungsgrad um 0,9 Prozentpunkte auf 103,6% anstieg.
Bei den erfassten öffentlich-rechtlichen Kassen mit Teilkapitalisierung stiegen die vermögensgewichteten Deckungsgrad im ersten Quartal um 0,6 Prozentpunkte auf 77,0%.
Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten seit Anfang 2013 bis Ende erstes Quartal 2014 eine geschätzte vermögensgewichtete Rendite von 7,8%. Diese Schätzung basiert auf der Entwicklung marktgängiger Indizes für die einzelnen Anlagekategorien aufgrund der von den Vorsorgeeinrichtungen zu Beginn des Jahres 2013 gewählten Anlagestrategie. Dadurch sank der Anteil der Kassen in Unterdeckung weiter: Der geschätzte Anteil der privatrechtlichen Kassen in Unterdeckung reduzierte sich auf gut 3%, während der Anteil der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung in Unterdeckung um 4 Prozentpunkte auf einen Drittel gesunken ist.
Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 31. März 2014 bilden die effektiven Angaben per 31. Dezember 2012 von 343 Vorsorgeeinrichtungen mit einem Vermögen von insgesamt CHF 471 Mrd. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Marktentwicklungen und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2013 gewählten Anlagestrategie.
Weitere Informationen sind unter www.swisscanto.ch/pk-monitor erhältlich.
Ryter: “Il faudrait augmenter l’âge de la retraite”
Christoph Ryter, directeur de la Caisse de pensions Migros, est prudent à l’égard des actions et de l’immobilier. Son institut présente un degré de couverture de 116,9%, mais il vise un taux de 119%. La priorité est accordée à l’augmentation des réserves
Christoph Ryter, 46 ans, est directeur de la Caisse de pensions Migros (CPM), l’une des plus grandes du pays et une institution très particulière qui emploie plus de 300 personnes. Après avoir envisagé une carrière dans l’enseignement, un stage auprès de Swiss Life l’amena à bifurquer vers la prévoyance. Expert en assurance de pension depuis 1994, il a d’abord travaillé dans un bureau de conseil en prévoyance, puis dirigé, de 1999 à 2009, la caisse de pension de l’ex-Alusuisse. Depuis 2007, il est président du comité de l’Association suisse des institutions de prévoyance (ASIP). Il répond aux questions du Temps sur son institution et ses projets.
Le Temps: Est-ce que la Caisse de pensions Migros est réellement la plus grande institution privée du pays?
Christoph Ryter: Elle appartient sans doute aux plus grandes en termes d’assurés (56 000 actifs et 28 000 retraités). Les deux plus grandes caisses de Suisse sont publiques: Publica et la caisse de pension des fonctionnaires du canton de Zurich. Mais en termes de fortune, celle d’UBS est plus grande. La structure entre assurés actifs et passifs paraît normale, mais créée il y a 80 ans, nous sommes une ancienne caisse de pension avec une proportion de retraités assez élevée: la moitié de la fortune appartient aux retraités.
(…)
Que pensez-vous de la réforme Berset?
Les dernières réformes du système de prévoyance ont toutes échoué, si je pense à la 11e révision de l’AVS ou à l’abaissement du taux de conversion minimum LPP. Il est donc préférable de présenter un paquet de mesures. Mais je crains qu’il soit trop étoffé pour passer sans encombre le parlement et une votation. La priorité doit être accordée à la consolidation financière des deux piliers, un âge de la retraite à 65 ans identique pour les hommes et les femmes et un taux de conversion LPP à 6%, même s’il faut y ajouter des mesures d’accompagnement pour maintenir le niveau actuel des prestations.
Le but de la réforme n’est pas de réduire les rentes du 1er ou du 2e pilier. La baisse du taux de conversion doit être financée par une hausse des cotisations. Il n’y a pas de vol des rentes.
UK: Gold als Standardasset für Pension Funds?
In Großbritannien könnte die Goldnachfrage steigen, falls die UK Regulierungsbehörde Financial Conduct Authority FCA physisches Gold in die Liste der Standard-Assets für Pensionskassen aufnimmt, berichtet Bloomberg. Derzeit befinden sich u.a. nur Cash, Anleihen und Exchange Traded Commodities (ETCs) auf der Liste, nicht jedoch Gold. Gold ist zwar seit 2006 für Private Pensionskassen zulässig, aber nicht auf der Standardliste, so dass viele Fondsverwalter Gold nicht in Betracht ziehen. Derzeit befindet sich sehr wenig Gold in den UK Pensionsfonds. Standardinvestments definieren sich dadurch, dass sie fortlaufend fair und exakt bewertbar sind, jederzeit bei Bedarf binnen 30 Tagen zu einem Preis, der der vorangehenden Bewertung entspricht, veräußerbar sind.
Börse-Expess / Bloomberg
Verband für Stiftungsräte SRPK
In einer Medienmitteilung stellt sich der „Schweizer Verband für BVG – Stiftungsräte – SRPK“ als “die kompetente nationale Interessenvertretung der Stiftungsräte von Pensionskassen und Vorsorgeeinrichtungen” vor.
Er will seinen Mitgliedern “exklusive und hilfreiche Dienstleistungen zur Verfügung” stellen. Ihnen steht “ unter anderem mein Team von Fachberatern zur Verfügung” schreibt Beat Zürcher, Geschäftsleiter der SRPK. Die Mitgliedschaft kostet 360 Franken für einen einzelnen und 1800 Franken für den gesamten Stiftungsrat einer PK. Der Verband soll paritätisch geführt werden und Arbeitnehmer- und –geber-Stiftungsräte vertreten.
“Ein neues Berufsbild entsteht: der BVG – Stiftungsrat” schreibt Zürcher weiter. Der Schweizer Verband für BVG-Stiftungsräte SRPK wurde am 1. Dezember 2013 in Zürich gegründet. Die Träger des paritätischen Vereins sind der Kaufmännische Verband Schweiz und der Sozialfonds des KV Schweiz.
SRPK /
Mitteilung
Wechsel im Präsidium, erweiterte Fachrichtlinien, neue Website
Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten (SKPE) hat am 24. April 2014 ihre 44. Generalversammlung in Bern abgehalten.
Nach Ablauf der Amtszeit von Olivier Vaccaro (Aon Hewitt) wurde Benno Ambrosini (Libera) von der Generalversammlung in den Vorstand gewählt. Martin Wagner (Pensionskasse der Credit Suisse) übernimmt turnusgemäss von Stephan Wyss (Swisscanto Vorsorge AG) für zwei Jahre das Präsidium der SKPE.
Der Vorstand setzt sich nach der Generalversammlung wie folgt zusammen: Präsident: Martin Wagner, Zürich; Mitglieder: Stephan Wyss, Zürich, Olivier Kern, Bern, Benno Ambrosini, Zürich.
Die Generalversammlung hat eine Statutenänderung zur Weiterbildungspflicht verabschiedet. Zudem wurden die Fachrichtlinien FRP 1 "Deckungsgradberechnung", FRP 2 "Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen" und FRP 6 "Unterdeckung / Sanierungsmassnahmen" so überarbeitet, dass die Oberaufsichtskommission OAK BV diese drei Fachrichtlinien zum Branchenstandard erklären kann.
Die Fachrichtlinie FRP 5 "Prüfung der Vorsorgeeinrichtung" wurde um ein freiwilliges Kennzahlenset für Vorsorgeeinrichtungen ergänzt und durch die GV genehmigt. Ebenfalls hat die GV eine neue Fachrichtlinie FRP 7 „Prüfung von Vorsorgeeinrichtungen mit mehreren Vorsorgewerken“ in Kraft gesetzt sowie Kenntnis genommen von der geplanten Fachrichtlinie FRP 8 "Bilanzierung von variablen Renten". Seit der letzten Generalversammlung ist die Kammer um weitere 10 Mitglieder auf 192 Mitglieder angewachsen. Für Details verweist die SKPE auf ihre neue Homepage www.skpe.ch .
CS PK-Index: Auf der Zielgeraden
Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in Abbildung oben), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten lanciert wurde, startete ansprechend in das Anlagejahr 2014. Im Berichtsquartal nahm der Index um 2,50 Punkte resp. 1,77% zu und lag per 31. März 2014 bei 143,80 Punkten. Der Februar trug mit 1,12% hauptsächlich zum Resultat des ersten Quartals 2014 bei, während Januar und März mit 0,16% resp. 0,48% klar unter der 1%-Marke blieben. Gegenüber den herausragenden ersten Quartalen 2012 (3,01%) und 2013 (3,48%) fällt der Start ins Anlagejahr 2014 zwar etwas ab, vergleicht man das Resultat des ersten Quartals 2014 jedoch mit dem Vorquartal (Q4 2013: 1,56%), ist eine leichte Steigerung festzustellen.
Es fällt gemäss Einschätzung der CS auf, dass im ersten Quartal 2014 sämtliche Anlageklassen eine positive Performance Contribution ausweisen. Vor allem die Schweizer Wertpapiere, Obligationen CHF (0,44%) resp. Aktien Schweiz (0,61%), haben einen grossen Beitrag zu diesem Resultat geliefert. Die BVG-Mindestverzinsung (aktuell 1,75%) legte im Berichtsquartal, ebenfalls ausgehend von 100 zu Beginn des Jahres 2000, um 0,62 Punkte resp. 0,4 % auf den Stand von 144,29 zu. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt damit im ersten Quartal 2014 1,33 % über der BVG-Vorgabe. Die Differenz zwischen der BVG-Mindestverzinsung und dem Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index hat sich deutlich verringert und liegt per 31. März 2014 bei nur noch 0,49 Punkten (Q4 2013: 2,36 Punkte). Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1.1.2000) beträgt per Quartalsende 2,58%. Demgegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung mit 2,61%.
Bevölkerungsstatistik: Mehr und ältere Bewohner
Ende 2013 belief sich die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz auf 8’136’700 Einwohner, was im Vergleich zu 2012 einem Anstieg von 97’600 Personen (+1,2%) entspricht. Derzeit sind in der Schweiz jede fünfte Frau und jeder sechste Mann mehr als 64 Jahre alt. Die Zahl der Hundertjährigen und Älteren ist gegenüber 2012 um 6,6 Prozent gestiegen. Dies die provisorischen Ergebnisse der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Ende 2013 zählte die Schweiz 4,1 Millionen Frauen und 4,0 Millionen Männer. In den jüngsten Altersgruppen zwischen 0 und 24 Jahren sind die Männer in der Überzahl. Danach verringert sich diese Differenz beinahe auf ein Geschlechtergleichgewicht in der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen. Ab 60 Jahren sind die Frauen, deren Lebenserwartung höher ist, stärker vertreten. Aktuell sind in der Schweiz jede fünfte Frau und jeder sechste Mann mehr als 64 Jahre alt. Mehr als ein Viertel dieser Seniorinnen und Senioren sind 80 Jahre alt oder älter.
Zwischen 2000 und 2013 hat sich die Zahl der Hundertjährigen und Älteren nahezu verdoppelt (von 787 auf 1500). Im Vergleich zu 2012 wurde eine Zunahme um 6,6 Prozent registriert. Von den 1500 Hundertjährigen und Älteren, die im Jahr 2013 verzeichnet wurden, waren 1200 Frauen und 300 Männer. Bei den Männern (+14,0%) war eine stärkere Zunahme zu beobachten als bei den Frauen (+5,1%). Das Geschlechterverhältnis bei den Hundertjährigen und Älteren zeigt jedoch, dass die Frauen stärker vertreten sind als die Männer: Auf 100 Frauen kommen 23 Männer.


