Sammelstiftung geplündert
Zwei in der Schweiz aufgewachsene Italiener im Alter von 45 und 46 Jahren haben sich als Pensionskassenmanager an den Altersguthaben von Versicherten bedient. Sie sassen im Stiftungsrat der Sammelstiftung Fortius, die rund 4000 Versicherte umfasst. Beide sassen 270 Tage in Untersuchungshaft und legten Geständnisse ab, wonach sie je drei Millionen Franken unrechtmässig bezogen hatten. Weil sich Verteidigung und Anklage auf einen Deal einigten und der Prozess im abgekürzten Verfahren durchgeführt wurde, kamen sie mit einem blauen Auge davon: Das Bezirksgericht Dietikon segnete den Urteilsvorschlag ab. Die Männer erhielten je eine Freiheitsstrafe von drei Jahren wegen mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung, mehrfacher Urkundenfälschung, Erschleichen einer falschen Beurkundung und mehrfacher unwahrer Angaben gegenüber Handelsregisterbehörden. Sie müssen aber nicht ins Gefängnis. Genau die Zeit, die sie in Untersuchungshaft sassen, wurde als vollziehbar erklärt, der Rest wird bedingt aufgeschoben.
Towers Watson: Swiss Pension Finance Watch im Q2
Im zweiten Quartal 2014 haben sich die Bilanzen der Schweizer Pensionspläne gemäss Towers Watson leicht verbessert. Ende des letzten Quartals waren die Rechnungszinsen so niedrig wie seit zwölf Monaten nicht mehr, was höhere Pensionsverpflichtungen zur Folge hatte. Die anhaltend positiven Anlagerenditen reichten jedoch aus, um den Ausfinanzierungsgrad insgesamt moderat zu steigern. Der illustrative Finanzierungsgrad (d. h. das Verhältnis von Planvermögen zu Pensionsverpflichtungen) erhöhte sich um fast 1 Prozentpunkt, wie aus dem Towers Watson Pension Index hervorgeht, der von 99,9 per 31. März 2014 auf 100,7 per 30. Juni 2014 stieg. Der Indexwert von 103 zu Beginn des Jahres wurde indes nicht mehr erreicht.
Der Pensionsplanindex wird vierteljährlich von Towers Watson in deren Swiss Pension Finance Watch veröffentlicht und basiert auf den International Accounting Standards (IAS). Der Index stellt die quartalsweise Entwicklung des Ausfinanzierungsgrads dar, statt den sonst typischen Deckungsgrad der schweizerischen Pensionspläne anzugeben.
Generationenvertrag und – ungerechtigkeit
Avenir Suisse hat zum ebenso komplexen wie grenzenlosen Thema der Beziehungen zwischen den Generationen eine ausführliche und mit vielen Daten und Grafiken ausgestatte Studie erstellt. Autor ist Jérôme Cosandey, Gastbeitäge steuerten Martin Eling, François Höpflinger und Pasqualina Perrig bei. Unter dem Titel “Generationen-Ungerechtigkeit überwinden” wird gezeigt, welche Belastungen auf die aktive Generation angesichts der demographischen Entwicklung zukommen resp. heute schon bestehen und wie darauf reagiert werden kann.
Der als Ausdruck der Solidarität gelobte “Generationenvertrag” gerät ins Zwielicht angesichts der Tatsache, dass Beiträge und Leistungen für den Einzelnen je nach seiner Zugehörigkeit zu den “Jungen” resp. den “Alten” zunehmend auseinander laufen. Das Problem lässt sich nicht mit einer einfachen Lösung aus der Welt schaffen, es ist vielmehr ein ganzer Strauss höchst unterschiedlicher Ansätze notwendig, um wieder ein Gleichgewicht resp. mehr Gerechtigkeit herzustellen. Dazu unterscheidet Cosandey den politischen vom privaten Generationenvertrag, zwischen denen zahlreiche Wechselwirkungen bestehen.
Besondere Aufmerksamkeit dürfte der Vorschlag finden, zur Finanzierung der rasch wachsenden Pflegekosten im Alter eine kapitalgedeckte, obligatorische Versicherung einzurichten, die für die Versicherten individuelle Guthaben ansammelt, welche für die Pflegekosten im Alter herangezogen werden können. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach den durchschnittlichen, ermittelten Kosten pro Pflegebedürftigen. Werden die Mittel nicht benötigt, können Sie vererbt werden. Reichen die Mittel nicht aus, sollen wie bis anhin Gelder der EL resp. Sozialhilfe herangezogen werden.
Das Fazit, wie von Cosandey an einem Medienanlass präsentiert:
- Es geht um viel mehr als nur um die Finanzierung der Altersvorsorge
Der Generationenvertrag umfasst nicht einfach «Jung» und «Alt», sondern gleich vier Generationen in wechselnden Abhängigkeiten. - Die Alterspyramide wird zunehmend eine Alterspflaume
Babyboomer werden heute pensioniert und in 20 Jahren zum Teil pflegebedürftig. Es fehlen finanzielle und menschliche Ressourcen für sie. - Ein Massnahmenbouquet im privaten und öffentlichen Umfeld ist nötig
Nur ein breiter, flexibler Ansatz erlaubt eine kontinuierliche Anpassung an neue demografische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen. - Aktuelle Finanzierung der Alterspflege setzt Fehlanreize
Ein obligatorisches Vorsparen würde die Leistung der Familienmitglieder besser honorieren und jüngere Generationen entlasten.
Avenir Suisse und Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2014, 230 Seiten, 38 Fr.
ASIP-Performancevergleich 1. Halbjahr 2014
Das erste Halbjahr 2014 war für die Pensionskassen wieder eine Periode mit erfreulicher Performance, schreibt der Pensionskassenverband zu den Ergebnisse seines Performance-Vergleichs. Die vergangenen beiden Anlagejahre haben mit überdurchschnittlichen Erträgen die schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen finanziell gestärkt. Die erzielte Performance von +4.9% ist die beste Halbjahresperformance der letzten zwei Jahre, somit können die Ergebnisse mit denen der Vorjahre durchaus mithalten. Ausschlaggebend für diese Performance waren die beiden Monate Februar und Mai, welche überdurchschnittlich gut performten.
Der Anteil an Schweizer Aktien im Universum variiert in 90% der Fälle (5. bis 95. Perzentil) zwischen 4% und 20%, derjenige von ausländischen Aktien zwischen 12% und 41%. Im Vergleich der letzten Jahre sieht man wieder deutlich eine Verschiebung der Vermögensallokationen zu ausländischen Aktien. Im Median verschob sich diese von 11% im Dezember 2008 auf 23% im Juni 2014.
Das retrospektiv prognostizierte Halbjahresergebnis im ASIP-Universum von 4.9% ist das zweitbeste Halbjahresresultat seit der Finanzkrise 2008. Dieses erfreuliche Ergebnis ermöglicht es den Pensionskassen, ihre Reserven und Rückstellungen zu äufnen und die Versicherten an der guten Performance partizipieren zu lassen. Es ist jedoch durchaus möglich, dass einzelne Kassen die Verluste aus 2008 noch nicht kompensieren konnten.
Seit der ersten Veröffentlichung des ASIP Performancevergleiches im Juni 2000 wurde von den teilnehmenden Pensionskassen eine annualisierte Medianrendite von 2.6% erzielt. Dieser Wert erreicht den kumulierten BVG-Mindestzinssatz erstmalig seit September 2000 wieder. Dank den beiden letzten positiven Jahren konnte sich die kumulierte Medianperformance dem Wert des BVG-Mindestzinssatzes kontinuierlich annähern und ihn im Mai 2014 erreichen.
Mitteilung ASIP / Bulletin ASIP (français)
UBS PK-Barometer im 1. Semester 2014
Im Juni 2014 erzielten die Schweizer Pensionskassen eine vergleichsweise etwas magere mittlere Rendite von um die 0,3%. Die grösseren Vorsorgewerke schnitten dabei leicht besser ab als die andern Peer-Gruppen.
Mit kumulierten 3,9% haben die Pensionskassen ein sehr gutes Halbzeitresultat erzielt. Die Einrichtungen mit einem Vermögen von unter 300 Mio. CHF schneiden diesmal etwas besser ab als die anderen Gruppen. Nun gilt es, die Partie erfolgreich zu beenden.
Forschungsprojekt zu IAS 19 an Swisscanto
Swisscanto hat den Zuschlag für das Forschungsprojekt IAS 19 des BSV und der OAK erhalten. Untersucht werden sollen anhand von Fallstudien die Auswirkungen der internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf die schweizerische BV. Die Leitung des Projekts liegt bei Stephan Wyss, PK-Experte. Er verfügt als Initiant der gemischten IAS 19-Kommission von Treuhand- und Expertenkammer über grosse Erfahrungen in dieser Frage. Lukas Müller wird ebenfalls beteiligt. Er hat seine Dissertation über IAS 19 verfasst.
Towers Watson und Trianon bilden strategische Allianz
Towers Watson wird im Bereich der Beratung und Verwaltung von Pensionskassen künftig mit Trianon, einem Anbieter von HR-Outsourcing Services in der Schweiz, zusammenarbeiten. Im Rahmen einer strategischen Allianz werden beide Unternehmen ihren jeweiligen Kunden ein erweitertes Dienstleistungsspektrum anbieten.
Mitteilung
Swiss asset management costs ‚don’t paint whole picture‘
Swiss Pensionskassen are paying on average 0.42% of their managed assets in asset management fees, according to a survey by pension fund association ASIP. But experts have warned this does not paint the whole picture, as ASIP’s figure reflects only the costs that must be reported under new regulations and do not cover costs from private equity funds, hedge funds or funds of funds, which do not report a TER, or implicit costs in collective schemes, writes Barbara Ottawa in IPE.
Swiss consultancy c-alm did include those added, hidden costs in its initial report on the second pillar in 2009, commissioned by the Social Ministry in preparation for the structural reform. Ueli Mettler, a partner at c-alm, told IPE: “It is a matter of reputation for asset managers. They do not want to see their products on the so-called ‘black list’ of non-transparent vehicles in a Pensionskassen’s annual report.”
He added that UBS had been one of the first to start calculating a synthetic TER for its fund-of-fund offering, and others are following. If all of the currently still non-transparent vehicles are calculating a TER, the costs reported by Pensionskassen could increase by as much as one-third, c-alm estimates.
Another trend, according to Mettler, is the inclusion of implicit transaction costs in the calculations, which, on average, adds another 15-20% to the reported costs. Those are not calculated by the provider and can only be estimated by pension funds. However, Mettler warned against including “too many estimate-based figures” and assumptions into the total calculation, as this would be “a path back into the mist”. Currently, more than 98% of all collective investment schemes in the second pillar have attained transparent TER status.
CERN pension fund chief to step down in 2015
Theodore Economou will not run for re-election as CEO and chief investment officer at the European Organization for Nuclear Research Pension Fund, Geneva, he said in a telephone interview. Mr. Economou said his current term ends in August 2015, and he will not seek reappointment. However, he will help the 4 billion Swiss franc ($4.5 billion) pension fund choose a successor.
Mr. Economou joined CERN in October 2009 and restructured the pension fund’s return-based approach. “What I was brought in here to accomplish has been done — to reposition the portfolio to a risk-based strategy,” Mr. Economou said. “It is all about delivering the highest possible returns for … the least possible risk.” He said he will help in the search for his successor, which will “probably start in a few months.”
His next step, Mr. Economou said, will involve him “spread( ing) the gospel about this model. I would like to help other pension funds get the benefit of that model. I really do think there is a lot of opportunity in this space. The challenge (for pension funds) is to reconcile the high risk-adjusted returns with risk control and keeping fees at (an acceptable) level.”
UK pension funds set to return to equities
Pension fund ownership of the UK equity market has declined steadily over the past 25 years, shrinking from a peak of 30 per cent in 1989 to just 4.7 per cent at the end of 2012, according to UBS Global Asset Management’s latest pension fund indicators study. That trend looks likely to be reversed with the introduction of auto-enrolment and recently announced plans to end the obligation to buy an annuity upon retirement. This is expected to encourage savers to hold on to some of their equity holdings after retirement.
US pension funds keep fossil fuels burning
At least 25 cities in the US have passed resolutions calling on pension fund boards to divest from fossil fuel holdings, according to figures from 350.org, a group that campaigns for investors to ditch their fossil fuel stocks.
Although many of the resolutions were passed 12-18 months ago, not one US pension fund has committed to divesting from carbon-intensive companies operating in areas such as oil, coal mining and tar sands.
The snub has surprised many, given the fact that regulation in the US, Europe and China aimed at cutting emissions and encouraging clean energy is likely to hurt industries most reliant on fossil fuels.
NZZ: Massnahmen bei Geldverschwendung im Alter
Im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Einschränkung des Kapitalbezugs in der BV behandelt die NZZ die Situation bei den EL sowie eine FDP-Motion, welche eine Einschränkung des EL anvisiert. Festgehalten wird: “Bei der Ausgleichskasse Schwyz handelte es sich beispielsweise im Jahr 2012 bei rund 23 Prozent der Anmeldungen für Ergänzungsleistungen um Personen, die einen Kapitalbezug aus der zweiten Säule getätigt haben. Andreas Dummermuth, der Chef der Ausgleichskasse Schwyz, ist zugleich Präsident der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen. Für ihn zeigt diese Zahl, dass Handlungsbedarf besteht und die Bezüge limitiert werden müssen.
Seitens des Hauseigentümerverbands Schweiz (HEV), der sich stark gegen Einschränkungen beim Kapitalbezug zum Erwerb von Wohneigentum einsetzt, verlangt man aber zuerst genaue Zahlen, inwieweit just Hauseigentümer der ständig wachsenden Zahl von Ergänzungsleistungsbezügern angehören. Dabei wird das Argument vorgebracht, dass ja mit dem Wohneigentum nach dem Kapitalbezug weiter ein Gegenwert bestehe, der vor Armut schütze. – In Wahrheit ist aber die Kalkulation der Ansprüche für Ergänzungsleistungen komplizierter.
Hat ein Paar ein Haus mit einem Steuerwert von 500’000 Franken (ohne Hypothek) und zusätzlich noch 200’000 Franken in bar, resultiert für einen Ehegatten im Heim lediglich ein Betrag von 17’000 Franken, der via Vermögensverzehr als Einnahme pro Jahr angerechnet werden kann, so ein Beispiel des BSV. «Ergänzungsleistungen sind also auch in solchen Fällen möglich», betont Andreas Dummermuth.
Eine bereits Ende 2012 eingereichte Motion der FDP-Fraktion , die nun der Ständerat als Zweitrat behandeln muss, will die Ergänzungsleistungen einschränken, sofern Vorbezüge getätigt worden sind. Sowohl beim BSV wie auch bei der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen hält man aber wenig von Massnahmen, die Hauseigentümer vermehrt dazu brächten, zuerst ihr Anwesen zu verkaufen, bevor sie Ergänzungsleistungen beantragen könnten. Damit würde man zwar den Wert des bezogenen Pensionskassenkapitals wieder nutzen, doch der Verbleib älterer Menschen in ihren eigenen vier Wänden sei ebenfalls ein sozialpolitisches Ziel, so Andreas Dummermuth.
WEF in der Arena
Die Diskussion um die Einschränkung des Kapitalbezugs hat auch die Arena des Fernsehens SRF erreicht. Es diskutierten am 4. Juli 2014:
- Jacqueline Badran, Nationalrätin SP/ZH
- Manuela Weichelt-Picard, Regierungsrätin Grüne/ZG
- Ansgar Gmür, Direktor Hauseigentümerverband
- Hans-Peter Portmann, Nationalrat FDP Liberale/ZH
Vorsorgebesteuerung der Grenzgänger: nach 10 Jahren noch keine rechtliche Bewertung
Die IG Pensionskassen, welche die Interessen der deutschen Pendler gegenüber dem Fiskus vertritt, hält zu einem historischen Datum fest: “Mit dem Alterseinkünftegesetz vom 5. Juli 2004 wurde die einkommensteuerrechtliche Behandlung von Altersvorgeaufwendungen und Altersbezügen ab dem 1. Januar 2005 neu geregelt. Zehn Jahre später kommt der schleichende Effekt der Übergangsregelungen zum Tragen. Altersbezüge werden inzwischen mit demnächst 70 % (2005 50 %) besteuert und der Sonderausgabenabzug von Vorsorgeaufwendungen liegt bei 80 % (2005 60 %).
Zehn Jahre nach Verabschiedung des Gesetzes gibt es nach wie vor keine abschließende und von der Finanzverwaltung akzeptierte höchstrichterliche Beurteilung, welche Auswirkungen das Alterseinkünftegesetz auf die Besteuerung der Pensionskassenlösungen der deutschen Grenzgänger in die Schweiz haben darf. “Durch Verordnung der Oberfinanzdirektion Karlsruhe vom 19. September 2005 wurden die schweizerischen Pensionskassen ab 2005 in Abweichung von der bisherigen Rechtsauslegung insgesamt als “gesetzliche Rentenversicherung” steuerlich eingeordnet. Die neue Interpretation der in 2005 unverändert bestehenden Schweizer und bilateralen Rechtsgrundlagen (Verordnung EWG Nr. 1408/71 und Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz) seitens der Finanzbehörden wurde durch das in Deutschland neu ab 2005 geltende Alterseinkünftegesetz begründet”.
Die Finanzverwaltung in Deutschland setzt sich über die Differenzierung zwischen dem obligatorischen und überobligatorischen Teil der Regelungen im Schweizer Pensionskassensystem bewusst hinweg und spielt eindeutig auf Zeit. Politische Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene waren bisher erfolglos. Auch engagierte Politiker (insbesondere von CDU und SPD) sind bisher mit ihren Initiativen am Finanzministerium (Bund und Land Baden-Württemberg) gescheitert. Aus Bürgersicht höchst ärgerlich. Deutsche Politiker wären gut beraten, sich nicht zu sehr in der Schweiz um die Schweiz-Pendler zu sorgen, sondern mit der eigenen Verwaltung ein ernstes Wort zu reden – hier hat man eher kapituliert und freut sich allenfalls über zusätzliche Geldquellen mit.”
Monika Bütler: Keine WEF mehr?
Prof. Monika Bütler schreibt in ihren Blog auf Batz.ch zur vorgeschlagenen Reduktion der WEF-Bezüge: “Die Massnahme selber ist kurzfristig unsinnig, da sie ein Strohfeuer auf dem Immobilienmarkt auslösen wird (kaufen solange PK Gelder bezogen werden können) und damit sowohl den Selbstregulierungsmassnahmen zuwider läuft als auch die Hauspreise steigen lässt. Auch mittelfristig gäbe es gescheitere Wege, dem Problem “Verarmung im Alter wegen PK Vorbezugs” Herr zu werden, ohne die Freiheiten der mittelständischen Sparer so sehr einzuschränken. Zum Beispiel durch eine zwingende Rückzahlung in den 20 Jahren nach dem Vorbezug der PK Gelder. Bei einem Vorbezug von 100’000 Franken und einem Zins von 2% würde dies circa 6000 Franken pro Jahr während 20 Jahren betragen.”


