Swiss Accounting Standards: Swimming against the tide
Swiss retirement provision is typically built around either final-salary plans or, more commonly, cash-balance plans that convert on retirement into a guaranteed lifetime pension and which also includes long-term disability and widows benefits (see panel). The legal framework for second-pillar retirement provision means that more or less all Swiss plans are classified as defined-benefit (DB) plans for accounting purposes under International Accounting Standard 19, Employee Benefits (IAS19).
As for the pressure points, Willi Thurnherr, the head of Mercer’s Swiss retirement practice, notes that discounting is an area where the IAS19 approach sits awkwardly within the Swiss system. “The statutory discount rate is now in the range of 1% whereas the statutory one is typically between 2% and 3%. This tends to result in a position of underfunding against both US General Accepted Accounting Principles [GAAP] and International Financial Reporting Standards [IFRS]. Nonetheless, according to Swiss law, most schemes are adequately funded.”
Under IFRS, the discount rate is determined by applying a high-quality corporate bond rate or proxy at the balance sheet date. The Swiss discount rate, however, is based on an expected return on plan assets, although it has a longer-term focus than a market-based valuation. Some experts believe the statutory liability measure understates a Swiss company’s true pension funding position.
IPE zur Publica: “How we run our money”
Patrick Uelfeti, CIO der Publica, gab IPE Auskunft über die Anlagestrategie der Pensionskasse des Bundes. IPE schreibt: “
Publica’s strong focus on managing risk is perhaps one of the reasons why the returns for last year were lower than other Swiss pension funds. The fund returned 5.87% in 2014, compared to an 8% average return of Swiss pension funds as estimated by Credit Suisse, UBS or Swisscanto.
This underperformance is explained by several factors, not least the fund’s strategic decision to hedge 100% of its G10 currency risk.
The hedging strategy, in turn, meant that the portfolio was not directly exposed to losses caused by the recent appreciation of the Swiss Franc, following the Swiss National Bank’s decision to abandon the peg with the euro.
An allocation to commodities in the open plans, which stood at 4% at June last year, also affected the performance. Uelfeti says the investment committee discussed whether there is still an economic rationale for investing in commodities given that the roll yields are not positive. On the other hand, commodities are a diversifier to the overall portfolio. Publica decided to keep an allocation in commodities, but reduced it from 6% to 4% at the beginning of 2014.
But Uelfeti adds that one of the reasons Publica lagged behind its peers last year was because it has developed a strategic asset allocation that is significantly less home-biased than its domestic peers. As of June last year, Publica allocated only 3% of the open plan assets to Swiss equities, while 6% was invested in Swiss government bonds and 7% in real estate. (…)
During 2014, the allocation to equities was decreased from 15% to 10% in the closed plans, and from 33% to 29% in the open plans. The decision to scale down equity holdings last year may seem untimely now, although Uelfeti explains it was based on a view that equity returns would be lower in the medium term.
“We have to go one step back,” says Uelfeti. “The decision based on the previous ALM study had been to increase equity risk substantially. That paid off very well from 2012 to 2014, which was a good time for equities. “But looking at the risk factor attribution of the portfolio at the end of 2013, 70% of the risk came from equities. At the time, the risk-return expectations from the equity markets were no longer attractive. Therefore, we wanted to decrease that dependency on equity risk.”
Catherine Schoendorff leitet Mercer Schweiz
Zum 1. Januar 2015 hat Catherine Schoendorff die Position des Country Leader von Mercer in der Schweiz übernommen. Schoendorff begann ihre Karriere bei Mercer im Jahr 2011 und leitete bis Ende 2014 den Geschäftsbereich Pensions Administration in der DACH-Region. Zuvor war die in Frankreich geborene Schweizerin über zehn Jahre für Hewitt Associates tätig, zuletzt als Pensions Administration Leader für Belgien, Deutschland, die Niederlande und die Schweiz. Sie ist diplomierte Betriebswirtin (Fachhochschule Kempten).
Hearing zu PK-Verwaltungskosten angekündigt
In seiner schriftlichen Antwort auf eine Anfrage von Albert Vitali zu den Verwaltungskosten kündigt der Bundesrat auf Ende April ein Hearing mit Spezialisten zu dieser Frage an. Im Fokus steht eine Begrenzung der Vermögensverwaltungskosten.
Motion: Investitionen von PKs in Energieinfrastrukturen erleichtern
Die von der grünen Fraktion eingereichte Motion wurde zurück gezogen, nachdem BR Berset klargestellt hatte, dass Direktinvestitionen von Pensionskassen in Infrastrukturanlagen möglich sind.
NZZ: Aufwind für 1e-Pläne
Michael Ferber befasst sich in NZZ-Equity mit den sog. 1e-Plänen, die unter bestimmten und restriktiven Bedingungen Pensionskassen-Versicherten die Freiheit zur Wahl von Anlagestrategien geben. Der Bundesrat hat dazu kürzlich die Botschaft publiziert. Ferber schreibt u.a: “Branchenvertreter zeigen sich zufrieden mit der Botschaft des Bundesrats. Die bisherige Regelung im Freizügigkeitsgesetz sei ein grosser Bremsklotz gewesen, der nun beseitigt sei, sagte etwa Jérôme Cosandey, Altersvorsorge-Experte bei der Denkfabrik Avenir Suisse. Mehrere Versicherer hätten bereits Produkte für «1e-Vorsorgepläne» vorbereitet und könnten damit nun breit auf den Markt kommen.
Mit der Änderung dürfte die Attraktivität von «1e-Plänen» deutlich steigen, dies erwarten auch Peter Zanella von der Beratungsgesellschaft Towers Watson und Isabelle Amschwand, die Chefin des Personal-Outsourcing-Dienstleisters Trianon. Die beiden Unternehmen bilden eine strategische Allianz. Viele Unternehmen hätten bisher mit der Einführung solcher Lösungen bei ihren Pensionskassen gewartet, bis sich die gesetzliche Lage kläre. Der jetzige Vorschlag sei eine liberale Lösung. Zudem helfe er auch hierzulande tätigen Grosskonzernen, die so Anlagelösungen für die Altersvorsorge ihrer international orientierten Mitarbeiter anbieten könnten. Nun würden «1e-Pläne» wohl auch für kleinere Schweizer Unternehmen und deren Pensionskassen zum Thema. (…)
Es sei davon auszugehen, dass mit der wachsenden Eigenverantwortung auch das Interesse der Versicherten an solchen «1e-Plänen» steige, dies erwarten Zanella und Amschwand. Angesichts des dafür nötigen Einkommens kämen aber nur schätzungsweise 8% bis 10% der Bevölkerung in der Schweiz überhaupt für solche Pläne infrage. Aus Sicht von Cosandey könnte es gerade für jüngere Versicherte mit längerem Anlagehorizont bei solchen «1e-Plänen» interessant sein, Strategien mit einem höheren Aktienanteil zu verfolgen. Viele Kassen sind stark im Bereich Obligationen investiert, hier ist in den nächsten Jahren kaum Rendite zu erwarten. Ein weiterer Vorteil aus Sicht von Cosandey ist, dass Versicherte bei solchen «1e-Plänen» davon befreit sind, Wertschwankungsreserven aufbauen zu müssen. Auch werden keine Sanierungsbeiträge fällig, weil die Versicherten die Risiken, aber auch die Chancen ihrer Strategiewahl tragen. Weil «1e-Pläne» strikt nur Lohnanteile oberhalb von 126’900 Fr. versichern, lasse sich auch die Problematik der Umverteilung vom Überobligatorium ins Obligatorium der beruflichen Vorsorge umgehen. Diese Argumente könnten viele Kader in Schweizer KMU ansprechen, dies erwartet Cosandey.”
UBS PK-Barometer Februar 2015
Nach dem rabenschwarzen Januar 2015 fanden die Schweizer Pensionskassen im Februar wieder festen Boden. Die Reihenfolge der Peer-Gruppen bei den Verlusten war dieselbe wie bei den Gewinnen. Kumuliert weisen die Vorsorgewerke unter 300 Mio. Fanken die tiefste Monatsperformance auf.
Negativzins: Nicht genügend Papiergeld für Baranlagen
Die Handelszeitung schreibt mit Bezug auf einen Bericht von SRF “zehn vor zehn”: “Einige Pensionskassen überlegen einem Bericht der SRF-Sendung «10 vor 10», einen Teil ihres Rentengeldes anstatt auf dem Konto in einem externen Tresor zu lagern. Eine Kasse rechnet dem Bericht zufolge vor, dass sie durch einen solchen Schritt pro 10 Millionen 25’000 Franken Rentengeld sparen würde – trotz Unkosten für Tresormiete, Geldtransport und weiteren Ausgaben.
Laut den Recherchen von «10vor10» gibt es aber eine Bank, die innerhalb einer gewissen Frist kein Bargeld in derart hohen Summen aushändigen möchte. Der Redaktion liege das Schreiben einer grossen Schweizer Bank vor, heisst es, in welchem die Bank ihrer Kundin, einer Pensionskasse, mitteile: «Wir bedauern, dass innert Frist keine ihren Erwartungen entsprechende Lösung gefunden werden konnte.»
Weiter zitiert der SRF-Bericht Bankenprofessor Hans Geiger, der das Schreiben der Bank kritisiert: «Das ist ganz sicher nicht rechtens», so Geiger. Die Pensionskasse habe ein Konto, welches bedinge, dass sie jederzeit über ihr Geld verfügen dürfe. Dagegen rät die SNB den Banken «10 vor 10» zufolge, mit Bargeldnachfragen restriktiv umzugehen.
PK Bolligen-Ittigen-Ostermundigen: Zu grosszügig
Die Berner Zeitung berichtet über einen Bericht zur Lage der maroden Kasse der Gemeinden Bolligen, Ittigen, Ostermundigen. Die Zeitung schreibt: “Es ist starker Tobak, den Colette Nova und Hans Flury auftischen. In einem 13-seitigen Papier analysieren sie die Gründe für die desolate Lage der Pensionskasse Bolligen-Ittigen-Ostermundigen (PVS BIO), die Ende 2013 mit über 36 Millionen Franken im Minus war. Nova und Flury – beide ausgewiesene Fachleute – kommen zum Schluss: Hätte der Stiftungsrat der PVS BIO seine Arbeit gut gemacht, stünde die Kasse heute viel besser da. (Nova, Vizedirektorin des BSV, ist Mitglied des Grossen Rats Ostermundigen.)
Ursula Lüthy kam 2012 in den Stiftungsrat und ist seit 2014 Präsidentin. Viele der kritisierten Fehler passierten vor ihrer Amtszeit. «Im Nachhinein lässt sich leicht sagen, der Stiftungsrat hätte anders entscheiden sollen», sagt Lüthy. Nach der Immobilien- und Bankenkrise 2008 habe die Kasse 2009 wieder «sehr gute Erträge erzielt».
Laut Nova und Flury war die PVS BIO gegenüber den Arbeitnehmern zu lange zu grosszügig und hätte längst auf das Beitragsprimat wechseln sollen. Dieses Szenario sei 2012 abermals berechnet worden, kontert Ursula Lüthy. Dabei habe sich gezeigt, dass der Primatwechsel weit über 10 Millionen Franken kosten würde. Deshalb habe der Pensionskassenexperte dem Stiftungsrat empfohlen, den Wechsel ins Beitragsprimat zu verschieben, bis die Kasse wieder besser dastehe. Für die Erhöhung des Deckungsgrades schlug der Experte laut Lüthy eine «Sanierung in kleinen Schritten» vor. Der Stiftungsrat vertraute dieser Einschätzung – zu sehr, wie sich nun zeigt. Der besagte Experte ist mittlerweile pensioniert.
Pension funds seek riskier, illiquid bets to make returns they need
British pension funds are coping with low bond yields and high share prices by seeking riskier investments, in a hunt for the returns they need to meet their obligations to pensioners.
Collectively managing at least 2.5 trillion pounds ($3.69 trillion), pension funds are reeling from six years of money-printing by central banks globally, which has depressed yields so much that some bonds even cost investors money to hold them.
Speakers and delegates at a National Association of Pension Funds conference warned that pension fund investment into more volatile equities is fuelling a stock market bubble, where share valuations have risen to record levels even though corporate earnings have been disappointing.
Pension funds get creative with liquidity
Pension funds have always grappled with the problem of ensuring the assets they hold not only maximise returns but also can be bought and sold at a price and time that suits them.
John Dewey, managing director in the client solutions team at BlackRock, said: “Liquidity management has become a big theme and there are two sides pushing it up the agenda. The first is that asset classes that were historically inexpensive and easy to trade are no longer cheap.” He said the second aspect is the prolonged low interest rate environment that is pushing pension funds to search for higher returns in less liquid strategies.
UBS Studie: “Kein Ausweg für Pensionskassen”
Die UBS äussert sich einer News-Meldung zu den von der SNB verfügten Negativzinsen und fasst die Ergebnisse einer Studie zusammen. Zum Thema Pensionskassen heisst es dazu:
“Im Vorsorgesystem dürften bei anhaltenden Negativzinsen viele Pensionskassen noch stärker in Unterdeckung geraten. Dies auch, weil die Anlagerichtlinien in der zweiten Säule es nur beschränkt erlauben, vermehrt in Anlagen mit höheren Renditechancen zu investieren. Falls tiefe oder gar negative Zinsen länger Bestand haben sollten, könnte es gesetzlich erlaubt werden, dass Pensionskassen die Beitragssätze der Erwerbstätigen erhöhen, um die Finanzierung der versprochenen Renten zu ermöglichen. Dies würde zu einer verstärkten Umverteilung zwischen Erwerbstätigen und Rentnern führen und zudem die Unternehmen durch höhere Personalkosten belasten. Eine massvolle Reduktion des gesetzlichen Umwandlungssatzes erscheint vor diesem Hintergrund dringlicher denn je.
In der 1. Säule bedeutet eine tiefere Verzinsung eine starke Ausweitung der AHV-Finanzierungslücke, die schon vor Einführung der Negativzinsen bei über CHF 1000 Milliarden lag. In einem Szenario mit niedrigen Zinsen und schwachen Aktienmärkten könnte der AHV-Ausgleichsfonds gemäss Berechnungen der UBS-Ökonomen schon 2024 aufgebraucht zu sein. Hingegen zeichnet sich für ein Szenario mit höheren Zinsen und einer positiven Aktienmarktentwicklung ab, dass der AHV-Ausgleichsfonds noch bis 2028 ausreichen könnte, um die Ausgabenüberschüsse in der ersten Säule zu finanzieren.”
L’Agefi: Perspectives de calcul de l’espérance de vie, CP CFF
Fin 2014, la caisse de pension des CFF (CP CFF) a décidé de changer de mode de calcul actuariel pour la détermination des futures rentes de vieillesse et de passer de l’ancien système reposant sur les tables de mortalité périodiques à celui utilisé par les assurances-vie, lequel s’appuie sur les tables de mortalité par génération. D’autres caisses de pension de grande taille ont aussi procédé à un tel changement de système par le passé.
Ständeräte fordern Negativzins-Befreiung für PKs
(SDA). Die Nationalbank soll auf Guthaben von Sozialversicherungen und Pensionskassen keine Negativzinsen erheben. Vertreter der vier grossen Parteien im Ständerat verlangen, dass die kleine Kammer dazu eine Erklärung abgibt. Damit wollen sie den politischen Druck auf die Nationalbank erhöhen.
Das Parlament könne der Nationalbank (SNB) keine Vorgaben machen, sagte Anita Fetz (SP/BS) auf Anfrage. Es könne aber auf mögliche Kollateralschäden durch Negativzinsen hinweisen, welche die Nationalbank nicht beabsichtigt habe.
Die Forderung ist nicht neu. Der Pensionskassenverband und Politiker haben sie in den letzten Wochen mehrfach erhoben. SNB-Präsident Thomas Jordan antwortete bisher abschlägig: Die Negativzinsen wirkten nur, wenn es keine Möglichkeiten zur Umgehung gebe, sagte er.
Das ist auch Fetz bewusst. Mit der Erklärung gehe es aber darum, der Nationalbank zu signalisieren, dass über die Parteigrenzen hinweg die Erwartung nach einer Ausnahme bestehe. Neben Fetz haben Peter Bieri (CVP/ZG), Felix Gutzwiller (FDP/ZH) und Alex Kuprecht (SVP/SZ) den Antrag für eine Erklärung des Ständerats unterzeichnet. Sie präsidieren ihre jeweiligen Fraktionen im Ständerat.
Mit der Erklärung fordern die vier Parlamentarier, dass die SNB auf Guthaben auf Girokonten von obligatorischer Kranken- und Unfallversicherung sowie der beruflichen Vorsorge keine Negativzinsen erhebt. Das Büro des Ständerats entscheidet nächste Woche, ob der Antrag in der laufenden Session ins Programm aufgenommen wird. Behandelt würde das Geschäft dann voraussichtlich in der dritten Sessionswoche.
Gemäss Geschäftsreglement kann der Ständerat auf schriftlichen Antrag eines Mitglieds zu wichtigen Ereignissen oder Problemen der Aussen- oder Innenpolitik eine Erklärung abgeben. Er kann dazu auch eine Diskussion führen. Es handelt sich um ein schwaches Druckmittel, deshalb wird es selten angewendet.
Nach Ansicht der Antragsteller ist die Erklärung in diesem Fall aber das richtige Mittel. Eine dringliche Interpellation richte sich an den Bundesrat, und der könne auch nicht mehr tun, sagte Fetz. Und eine Motion sei ein Gesetzgebungsauftrag, die Nationalbank sei aber unabhängig in ihrer Entscheidung. Nach Ansicht der Fraktionschefs sei der gemeinsame Auftritt ein stärkerer Ausdruck.
Über die Wahl des richtigen Mittels gibt es unterschiedliche Auffassungen: Die CVP hat eine Fraktionsmotion beschlossen, mit der sie den Bundesrat auffordern will, zusammen mit der Nationalbank Lösungen für das Problem der Negativzinsen bei Sozialversicherungen vorzuschlagen.
Rentable Hotela
8,98% Rendite erzielte die Hotela-Vorsorgestiftung auf ihren Anlagen im Jahr 2014. Damit übertraf sie die Indizes von CS (7.73%) und UBS (7.33%) deutlich. «Wir haben sowohl von der positiven Entwicklung der Märkte profitiert als auch von unserer neuen Anlagestrategie», freut sich Generaldirektor Michael Bolt. Vom 1. April bis 1. Oktober 2014 schichtete die Vorsorgestiftung ihre Anlagen um. In der Strategie wurden die Anteile der Aktien auf 25% und die Alternativanlagen auf 17% erhöht. Mit einer Rendite von 15.64% im Jahr 2014 verlief die Entwicklung bei den Immobilien besonders gut. Die Aktien erreichten 13.95%. Die Rendite der Obligationen war mit 6.14% höher als in den Vorjahren.
Dank der überdurchschnittlichen Rendite stieg der Deckungsgrad der Hotela-Vorsorgestiftung bis Ende 2014 auf über 100%. Zugute kommt der Hotela ihre tiefe Sollrendite auf den Anlagen von 1.6%. Alles, was darüber ist, erhöht den Deckungsgrad. Die Versichertenstruktur der Hotela ist nach wie vor ausgezeichnet – auf einen Rentner entfallen rund 18 aktive Versicherte. Die Anzahl Rentner ist somit tiefer als bei den meisten anderen Pensionskassen, und die Versicherten sind mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren deutlich jünger.
Die neue Anlagestrategie bewährt sich auch nach dem Entscheid der Nationalbank vom 15. Januar 2015, die Untergrenze von 1.20 Franken für einen Euro aufzuheben. Ende Januar 2015 stand die Hotela-Vorsorgestiftung mit einer Rendite von -0.8% vergleichsweise gut da. Einer der Hauptgründe: Der ungedeckte Anteil an Euro im Hotela-Portfolio ist gemäss der neuen Strategie mit 3.25% gering. Der Anteil an Franken beträgt mehr als 75%, der Anteil an US-Dollar 11%.


