«Il y a une vraie voie d’acceptation»
Alain Berset, conseiller fédéral, répond aux sceptiques qui pensent que le grand projet Prévoyance 2020 n’a aucune chance d’aboutir.
Prévoyance 2020 est une vaste réforme, il s’agit de retraites, de questions très sensibles qui ont plusieurs fois abouti à des impasses politiques. Le processus a commencé en 2012, après votre arrivée, avec une présentation au Parlement en fin d’année. Le timing de départ est-il encore réaliste?
Berset: Oui, mais le rythme dépendra évidemment des travaux parlementaires. Je suis optimiste, il y a une vraie conscience de l’importance du dossier. Prévoyance vieillesse 2020 est désormais sur la table du Parlement, et cette phase devrait durer environ deux ans. Il y aura ensuite un vote populaire, un processus qui prend aussi un certain temps. 2020 est un objectif général, il reste raisonnable et réaliste.
Il s’agit surtout de répondre au phénomène de vieillissement de la population. Un long et lent processus… Personne n’a de raisons de se presser.
L’augmentation de l’espérance de vie et des volumes de prestations versées qui en découlent font partie du problème, mais quelque chose de bien plus tangible se rapproche à grands pas: la retraite des baby-boomers. Celles et ceux qui sont nés en gros entre 1955 et 1965. Ce phénomène-là va commencer en 2020 précisément. Il s’agira de le financer, du côté de l’AVS en particulier.
Le Temps: “La double casquette de David Théoduloz”
David Théoduloz est économiste au Groupe Mutuel, député PDC au Grand Conseil et candidat au Conseil national. Mais il est aussi, depuis une semaine, le nouveau président de la CPVal, la caisse de pension de l’Etat du Valais. Il y représente l’employeur, soit le Conseil d’Etat. La CPVal gère 3,6 milliards de fortune pour 11’000 assurés.
Or, les collectivités publiques peuvent choisir de déléguer tout ou partie de la gestion de leur caisse de pension à un assureur privé comme le Groupe Mutuel. «Nous considérons que ces deux fonctions ne constituent pas un conflit d’intérêts», explique Paul Rabaglia, directeur du Groupe Mutuel. «Nous avons défini, avec le cadre concerné, un processus de récusation s’il devait traiter d’aspects liés à la caisse publique de l’Etat.»
Et si la CPVal décidait de déléguer certaines activités au Groupe Mutuel? «Alors il devrait se récuser auprès de la caisse publique», répond Paul Rabaglia.
Frankenkurs: “Absicherung jetzt noch wichtiger”
Marc Brütsch und Stephan Thaler (Swiss Life) gehen in ihrem Beitrag in der Schweizer Personalvorsorge auf die Themen Kursabsicherung nach dem SNB-Entscheid sowie die Konjunkturaussichten ein. Sie schreiben: “Der SNB-Kurswechsel hat das Thema der Fremdwährungsabsicherung wieder zuoberst auf die Agenda gebracht. Unsere Meinung bleibt unverändert: Währungsrisiken werden vom Markt nie adäquat entschädigt. Anlagen in Fremdwährungsobligationen sollten zwecks Schonung des Risikobudgets mit einer strategischen Absicherung der Währungsrisiken gekoppelt werden.
Und nicht nur das, Anlageverantwortliche müssen abklären, in welchem Umfang die eingesetzten Kollektivanlagen oder erteilten Mandate an Vermögensverwalter tatsächlich abgesichert sind. Denn eine hundertprozentige Absicherung ist aus operationellen Gründen – im Unterschied zu einer währungsgesicherten Benchmark- Performance – kaum je umsetzbar.”
Migros Pensionskasse: DG über Sollbedarf
Die MPK erzielte dank freundlichen Aktienmärkten und positiven Bewertungseffekten bei den Obligationenanlagen eine solide Performance von 7.0 %. Mit ihrem Ergebnis blieb die MPK jedoch unter der Performance des vergleichbaren Pictet BVG-25-Index (9.4 %). Ohne die teilweise Absicherung der Fremdwährungsrisiken wäre das Ergebnis besser ausgefallen.
Das Geschäftsjahr schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 806.0 Mio. Hiervon wurden CHF 0.4 Mrd. für die Aufstockung der Wertschwankungsreserve auf die Zielgrösse von CHF 3.2 Mrd. verwendet und CHF 0.4 Mrd. flossen den freien Mitteln zu.
Die Vorsorgekapitalien sind mit den technischen Grundlagen BVG 2010 unter Verwendung des Generationenkonzeptes für die Sterblichkeit mit einem technischen Zinssatz von unverändert 2.5 % gerechnet worden. Der Deckungsgrad erhöhte sich auf 121.5 % (Vorjahr 116.9 %) und überschreitet den Sollbedarf von 119.0 % um 2.5 Prozentpunkte.
Die Kapitalanlagen der Kasse belaufen sich auf CHF 20.9 Mrd. (CHF 19.8 Mrd.) Hiervon entfallen CHF 8.6 Mrd. (41.3 %) auf die Nominalwertanlagen und CHF 6.5 Mrd. bzw. CHF 5.8 Mrd. (31.2 % bzw. 27.5 %) auf die Aktien und Immobilienanlagen.
Der Versichertenbestand der nach dem Leistungsprimat aufgebauten Kasse betrug Ende 2014 81’600 Personen (83‘200), davon waren 29’200 Rentner (27’400). Rund 55 % des Vermögens der MPK ist den Rentnern zuzuordnen.
Performancebericht per 31.12.2014
KGAST (Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen) hat ihren Performancebericht per Ende 2014 publiziert. Versammelt sind in der Konferenz 21 Anlagestiftungen und 10 Immobilien-Anlagestiftungen. Das Gesamtvermögen der Anlagestiftungen stieg im vergangenen Jahr netto um 8,8% auf 85 Mrd. Franken. Den Spitzenplatz gemessen an den gesamten Assets belegt die CSA mit 18,3 Mrd. vor Swisscanto mit 18,1 Mrd. Franken.
(Update nach freundlichen Präzisierungen der KGAST).
Agefi: Pas d’exception pour les caisses de pension
Le débat sur les conséquences de la nouvelle politique monétaire de la Banque nationale pour les institutions de prévoyance a jusqu’ici surtout porté sur les pertes provoquées par l’abandon soudain du cours plancher. Les taux négatifs risquent néanmoins d’avoir des conséquences au moins aussi importantes à plus long terme.
L’Association suisse des institutions de prévoyance (ASIP) a déjà insisté sur ce point. Notamment par le biais d’une intervention auprès de la BNS. Elle s’était basée sur le constat qu’en tant institution proche de l’Administration fédérale, la caisse de pension Publica bénéficie d’une exemption des taux négatifs.
NZZ: Harte Zeiten für Pensionskassen, Mindestzins “schräg in der Landschaft”
Michael Ferber behandelt in der NZZ die Ertragsaussichten der Pensionskassen nach der Aufgabe des Mindestkurses für den Franken durch die SNB. Die kurzfristigen Folgen seien zwar nicht dramatisch, die Negativzinsen bildeten jedoch eine erhebliche Gefahr. Ferber schreibt: “Unter dem Strich sind die Verluste nicht dramatisch, zumal sich die Aktienkurse seit dem 15. Januar, dem Tag des SNB-Entscheids, wieder erholt haben. Aus Sicht des unabhängigen Finanz- und Vorsorgeexperten Daniel Dubach sind weniger die kurzfristigen Reaktionen der Märkte als vielmehr die Folgen der Negativzinsen das grösste Problem der Pensionskassen. Die Situation stuft er hier als besorgniserregend ein. Auch Peter Zanella von dem Beratungsunternehmen Towers Watson geht davon aus, dass die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen vor einer «ganz schwierigen Zeit» stehen. (…)
Derzeit seien viele Banken gegenüber den Kassen noch recht kulant und gäben die Negativzinsen nicht an diese weiter, wenn eine langjährige Geschäftsbeziehung bestehe. Dies würde sich bei einer erneuten Senkung aber wohl ändern, erwartet Dubach. Das «Experiment» der Schweizerischen Nationalbank mit den Negativzinsen mache den Pensionskassen sehr zu schaffen, sagt auch Zanella. Bei Marktbedingungen wie den derzeitigen könnten die Vorsorgeeinrichtungen die zur Deckung ihrer Verpflichtungen nötigen Renditen einfach nicht erwirtschaften. (…)
Auch bei den Verpflichtungen der Vorsorgeeinrichtungen sieht die Entwicklung nicht gut aus. Zanella meint dazu, die traditionell vor dem Jahreswechsel erstellten Asset-Liability-Management-Studien könnten die Kassen allesamt «in den Papierkorb werfen». Viele Vorsorgeeinrichtungen dürften nach den jüngsten Entwicklungen gezwungen sein, ihre technischen Parameter weiter zu senken. (…)
Solange es an den Aktienmärkten keinen Crash gebe, sei die Situation noch einigermassen tragbar, sagt Dubach. Trete aber in diesem Jahr noch ein solcher ein, wären einige Pensionskassen wohl bereits wieder nahe an Sanierungsmassnahmen. Aus seiner Sicht ist es stossend, dass die Entscheidungsträger in Bundesbern noch nicht entsprechend auf die Situation reagiert haben und den BVG-Mindestzinssatz von derzeit 1,75% nicht heruntergesetzt haben. Wenn man diesen Satz beispielsweise unter dem Aspekt betrachte, wie Finanzhäuser in der Säule 3a ihre Vorzugszinsen bei Konten gesenkt hätten, stehe dieser «völlig schräg in der Landschaft». Eine Senkung würde für die Vorsorgeeinrichtungen den Druck in der derzeitigen Situation, immer höhere Risiken einzugehen, etwas reduzieren.
Unternehmen reagieren auf Franken-Aufwertung
Einen Monat nach dem überraschenden „schwarzen Donnerstag“ in der Schweiz machen sich viele Unternehmen bereits Gedanken darüber, wie sich die Aufhebung des Mindestkurses auf ihre Beschäftigungsstrategien auswirken wird. Eine von Aon Hewitt durchgeführte Umfrage zu den Erwartungen multinationaler Unternehmen bezüglich Arbeitskosten hat ergeben, dass:
- 25% der Unternehmen nun Pläne zur Verringerung ihres Personalbestandes in Betracht ziehen;
- 29% der Unternehmen bereits beschlossen haben, ihre Lohnerhöhungen zu kürzen – wovon die Hälfte entschieden haben, ihre Löhne einzufrieren;
- insgesamt 71% der Unternehmen tiefere Lohnerhöhungen erwarten als ursprünglich geplant – wovon die meisten mit der Einfrierung bestimmter Löhne rechnen;
- die durchschnittlich erwartete Lohnerhöhung unter den befragten Unternehmen nun bei 1.25% liegt, im Vergleich zu 1.9% im Dezember 2014.
Die Studie hat ebenfalls ergeben, dass 57% dieser multinationalen Unternehmen in der Schweiz verschiedentlich formale Diskussionen zu den Auswirkungen der Wechselkursänderung auf ihre Geschäfte geführt haben. 27% davon haben bereits einen entsprechenden Aktionsplan entworfen.
CS PK-Index im Januar-Sturm
Aufgrund des grossen Interesses hat Credit Suisse erstmals seit der Lancierung ihres Pensionskassen Indexes vor 15 Jahren bereits die Januarzahlen veröffentlicht. Die CS schreibt in ihrer Mitteilung zu den Resultate:
“Der Januar 2015 war geprägt durch die Aufgabe des EUR/ CHF-Wechselkurses durch die Schweizerische Nationalbank und die Einführung von Negativzinsen (Libor-Range –1,25 % bis – 0,25 %). Daraufhin glitten die Geldmarktsätze durchwegs ins Negative und blieben es auch bis dato. Auch die Renditen der Eidgenossen bis zu einer Laufzeit von gut zwölf Jahren fielen in den negativen Bereich, was für CHF-Obligationenpreise einmalig positiv war, aber die Attraktivität dieser Anlageklasse künftig limitiert. Auch die Kreditspreads für Schuldner im Bereich Investment Grade verengten sich im Januar geringfügig. Die Schweizer Aktien fielen unmittelbar nach der Ankündigung der Schweizerischen Nationalbank innert zweier Tage um knapp 15 % infolge der negativen Wechselkurseffekte auf die Gewinne von Schweizer Unternehmen, erholten sich dann bis Monatsende deutlich und holten fast einen Drittel des Verlustes wieder auf.
Wir gehen davon aus, dass die Aktienmärkte dieses Jahr mit einem Plus abschneiden werden und dass der SMI noch weiteres Aufholpotenzial hat. Den SMI sehen wir in zwölf Monaten bei ungefähr 8700 Indexpunkten, zuzüglich einer Dividende. Obligationen beurteilen wir weiterhin als wenig attraktiv, wenn überhaupt bei Schwellenmarktanleihen in Lokalwährung und selektiv im hochverzinslichen Segment. Die Rendite der Eidgenossen sehen wir in zwölf Monaten bei höchstens 0,3 %. Bei den Währungen erwarten wir, dass sich der EUR/CHF unter dem fairen Wert von 1.22 bewegt, während der USD/CHF sich weiter in Richtung Parität bewegen wird.
Die Pensionskassen sorgen sich nicht nur wegen des erlittenen Wertverlusts, wobei dieser zu den 10 % der schlechtesten Monatsrenditen seit Lancierung des Index gehört. Vielmehr bereitet ihnen die Aussicht auf weiterhin sehr tiefe oder gar negative Renditen auf Geldmarktanlagen und Obligationen Kopfzerbrechen, da diese gut 40 % der Anlagen ausmachen. Diese Renditeausfälle können nur durch die übrigen Anlagekategorien kompensiert werden. Jede Pensionskasse muss auf der Basis ihrer individuellen Risikofähigkeit entscheiden, inwieweit das damit einhergehende höhere Risiko getragen werden kann.”
AHV-Fonds unter der Lupe von Eco
Nachdem die Wirtschaftssendung Eco von SRF dem AHV-Fonds (neu unter dem Titel “compenswiss” firmierend) kürzlich ein ungenügende Rendite vorgeworfen hatte, konnte wenig später der Fonds eine Performance von 6,5% für 2014 ausweisen und damit anscheinend die Vorwürfe wenigstens teilweise widerlegen. Jetzt doppelt Eco mit der Meldung nach, dass bei einem Vergleich mit dem Pictet 25-Index über die letzten Jahre der Fonds rund 5 Mrd. Franken Mindererträge erzielt hat. Der Vergleich mit dem Index ist nur teilweise stichhaltig, da die Anlagen und Kosten sich nicht entsprechen. Mehr Aussagekraft hat der Vorwurf, dass aufgrund ungesicherter Dollar-Bestände der Fonds im Januar Währungsverluste von über 400 Mio. Franken erlitten hat. Aber auch das wäre wohl zu relativieren, da er damit im gleichen Boot mit zahlreichen anderen institutionellen Anlegern ist. Bemerkenswert ist letztlich die Feststellung von Eco betreffend die ungenügende Transparenz der beauftragten Vermögensverwalter. Da hat compenswiss jetzt Besserung versprochen.
Eco / TA / Eco Kritik
Negativzinsen und PKs
Olaf Meyer, SR-Präsident der Profond Vorsorgeeinrichtung, hat auf finanzen.ch eine Auslegeordnung zum Thema SNB-Politik und Negativzinsen versucht. Auf eine rasche Besserung des makroökonomischen Umfelds, insbesondere in Europa, zu hoffen, scheint verwegen, was erwarten lässt, dass die Negativzinsen uns noch für geraume Zeit erhalten bleiben werden.
Meyer folgert: “So ist es wahrscheinlich, dass viele Pensionskassen den bereits massiven Abbau von Altersleistungen weiter vorantreiben und die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der 2. Säule weiter steigt. Die damit verbundene Strategie hohe Geldbeträge risiko- und renditearm in Liquidität und kurzfristigen Obligationen zu "parken" wird jedoch belohnt, falls sich die Zinssätze relativ schnell erhöhen.
Im Falle lahmender Reformen und damit fehlender Sanierung der öffentlichen Haushalte der grossen Industriestaaten ist es wahrscheinlich, dass die Zinsen tief und realwertorientierte Anlagen in Aktien und Immobilien attraktiv bleiben. Kassen, die für eine derartige Strategie optieren, sind jedoch starken Kursschwankungen ausgesetzt, die für Aktien typisch sind. Im Falle schnell steigender Zinsen werden die Bewertungen der Portfolios von realwertstarken Kassen stärker leiden, als die der Kassen mit hohem Anteil in Cash und kurzfristigen Obligationen.
Fazit
Es ist nicht nachvollziehbar, dass auch Vorsorgeeinrichtungen von dem Negativzins auf Cash betroffen sind. Die negativen Zinsen entlang der Laufzeiten der Zinskurve haben zur Folge, dass eine neue Positionierung der Pensionskassen erfolgen wird, da Umschichtungen aus Anleihen mit negativer Verfallrendite ökonomisch angezeigt sind. Die dafür zugrunde liegenden Erwartungen für die Zukunft sollten klar kommuniziert werden, damit die neue Asset Allokation nachvollziehbar und verständlich ist.”
Entwicklung der BV seit 2007
Das BFS hat die Publikation mit der Entwicklung der Kennzahlen der Pensionskassenstatistik für die Jahre 2007-13 publiziert. Die Zahlen und die daraus basierenden Grafiken zeigen für eine Vielzahl von Elementen die Veränderungen über die erfassten sieben Jahre auf und geben damit interessante Hinweise, in welche Richtung sich die BV resp. die Pensionskassen bewegen.
Durchschnittliche Versichertenzahl pro Vorsorgeeinrichtung
Entwicklung der aktiven Versicherten nach der Risikodeckung (Mio. Versicherte)
Die Publikation kann als PDF von der Website des Bundesamtes für Statistik herunter geladen werden.
Tiefstzinsen belasten Versicherer
Die NZZ beschäftigt sich mit den Folgen der aktuellen Zinssituation für die Versicherer; für die Pensionskassen gilt Analoges.
Die Rendite für Schweizer «Eidgenossen» mit zehn Jahren Laufzeit ist Mitte Januar, nach der Ankündigung der Schweizerischen Nationalbank (SNB), den Euro-Franken-Mindestkurs aufzuheben, in negatives Terrain abgerutscht. Am Montag (17.2.15) erreichten die Papiere erstmals wieder eine positive Rendite, sind aber mit 0,02% weltweit die am niedrigsten rentierenden Staatsanleihen dieser Laufzeit. Der neue Kurs der SNB hat die Zinssituation in der Schweiz zwar zusätzlich verschärft, für die meisten Anlagechefs der grossen Schweizer Versicherungen hat dies aber nicht eine Anpassung der Investmentstrategie zur Folge gehabt. Martin Wenk, Chief Investment Officer (CIO) der Bâloise, räumt aber ein, dass das nochmals tiefere Zinsniveau und die gestiegenen Kosten für die Währungsabsicherung eine Überprüfung der Anlagestrategie nahelegen.
FAZ: Die neue Welt der Negativzinsen
Wer Geld spart, zahlt jetzt drauf. Wer einen Kredit aufnimmt, muss am Ende weniger zurückzahlen. Das ist die neue Welt der negativen Zinsen. Wie verrückt ist das denn?, schreibt die Frankfurter Allgemeine.
Die von der Zeitung vermerkten Verrücktheiten stammen stammen u.a. aus Dänemark und natürlich der Schweiz. “Das Verrückteste, was man bisher gehört hat, stammt aus Dänemark. Die dortige Bank Nordea, immerhin einer der größten Finanzkonzerne Nordeuropas, hat im Januar die ersten Hypothekenkredite mit negativen Zinsen ausgegeben. Die Bank hat das zwar bald wieder gestoppt, es sollen nur rund zwei Dutzend Verträge rausgegangen sein. Und wegen höherer sonstiger Gebühren soll es sich für die Bankkunden nicht sonderlich gelohnt haben. Aber das Unglaubliche ist damit passiert: Privatkunden konnten sich Geld für ein Haus leihen, und die Zinsen wurden für ein Jahr auf minus 0,03 Prozent festgeschrieben. Wer so einen Vertrag bekommen hat, muss also im ersten Jahr nicht nur keine Zinsen zahlen – sondern bekommt sogar Zinsen von der Bank.”
Auch in der Schweiz wird es mit den negativen Zinsen immer doller, schreibt die FAZ. Dort haben sie das schöne Wort „Guthabenkommission“ erfunden. Dahinter verbirgt sich kein Gremium, sondern gleichfalls eine Art negativer Zinsen. Man muss sie zahlen, wenn man sein Geld zur Bank bringt. Die Credit Suisse hat diese Kommission für einige Großkunden eingeführt. Das Bankhaus Lombard Odier, immerhin die älteste Privatbank der Schweiz, verlangt jetzt eine solche Gebühr auch von wohlhabenden Privatkunden. Bei Einlagen von mehr als 100.000 Euro müssen sie jetzt negative Zinsen in Höhe von 0,75 Prozent im Jahr berappen.
Pension funds warned that inflation will one day return
The Bank of England and European Central Bank have been talking about the risk that prices may fall – but some asset managers are already talking about the return of inflation and its impact on pension scheme solvency.


