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Case Management gegen IV-Debakel

12. Juni 2006 By pwirth in Sozialversicherung

Die rasant steigende Zahl der IV-Fälle ist alarmierend. Seit 1985 hat sich die Zahl der Renten verdoppelt, die Ausgaben haben sich verdreifacht. Betroffen sind auch die Vorsorgeeinrichtungen, welche in der Regel parallel zur IV die eigenen Invalidenleistungen erbringen müssen. Als das vielleicht vielversprechendste Instrument etwas gegen diese Flut zu unternehmen hat sich das Case Mangement erwiesen. Mit dem CM werden alle Fälle von auffälligen Absenzen vom Arbeitsplatz möglichst frühzeitig erfasst und die Ursachen und Begleitumstände geklärt. Ziel ist, eine dauerhafte Invalidisierung zu verhindern. Die Avadis in Baden hat für ihre Kunden deshalb in einem Workshop versucht, Chancen und Grenzen dieses Instruments aufzuzeigen. Das CM kann sowohl intern wie extern durchgeführt werden. Als interne Lösung zeigte Oliver Sack, wie das Pilotprojekt der Stadt Zürich verlaufen ist und Stephan Kessler erläuterte das Vorgehen der Rehafirst, welche CM-Dienste extern erbringt.

Die Ergebnisse sind beeindruckend und lassen zumindest hoffen. Die Stadt Zürich hat errechnet, dass pro Fall dank CM die Kosten um durchschnittlich 200’000 Fr. verringert werden konnten. Die Rehafirst kann gemäss ihren Erfahrungen in etwa jedem zweiten Fall einen Erfolg verbuchen. Bei der PK von Media Markt war es laut Finanzchef Zeljko Turina möglich, die Prämien für die Risikoleistungen um 30% zu senken.

Bekanntlich sollen im Rahmen der 5. IV-Revision solche Massnahmen auch gesetzlich verankert und gefördert werden. Wie Christine Egerszegi am abschliessenden Panelgespräch betonte, bringe diesbezüglich die Revision jedoch nichts, was nicht schon heute möglich sei. Eine weitere Verschärfung der Vorschriften über das jetzt geplante hinaus wäre jedoch nicht nur im Interesse der Versicherten, sondern auch der Arbeitgeber, wie die dokumentierten Einsparungen zeigten.

Ein Klassiker wird gefeiert

12. Juni 2006 By pwirth in Literatur

Helbling_langDie achte Auflage des Standardwerks von Carl Helbling über "BVG und Personalvorsorge" gab dem Verlag VPS den Anlass zu einer Buchvernissage, in deren Zentrum eine Podiumsdiskussion mit lauter Professoren stand. Neben Prof. Helbling (links im Bild mit Bruno Lang, VR-Präsident des VPS) waren auch Prof. Martin Janssen und Prof. Ernst Brugger mit von der Partie. Erfeulicherweise bot der Anlass mehr als den  blossen Austausch von Nettigkeiten. Die Themen Zins, technischer Zins und Mindestzins enthalten für die Spezialisten ein bemerkenswertes Mass an Aufregung bereit, zumal wenn so provokative Thesen dazu geäussert werden, wie an dieser Veranstaltung.

Insbesondere beim technischen Zins entwickelte sich eine Kontroverse zur Frage, ob eine Pensionskasse bezüglich der langfristigen Kapitalerträge grössere Versprechungen abgeben dürfe als eine Bank. Für Janssen ist alles, was sich über dem Angebot einer UBS (also in der Gegend eines technischen Satzes von 1,69%) bewegt, als gewagt zu bezeichnen. Helbling meinte hingegen, mit Sätzen zwischen 3 und 4% würden die Vorsorgeeinrichtungen nicht gar so falsch liegen. Brugger wiederum löste mit seinen Vorstellungen zu einem ökonomischen Deckungsgrad (der rund 20 Prozentpunkte unter dem technischen liegen dürfte) einige kritische Kommentare aus. Die damit verbundene Forderung nach einer massiven Verstärkung des Vorsorgekapitals jedenfalls fand kaum Unterstützung. Näher an der (immerhin seit Jahrzehnten bewährten) Praxis fand sich Hanspeter Konrad, der befragt nach der Höhe des Mindestzinses für 2007 deutlich machte, dass entsprechend der vom ASIP favorisierten Formel (ohne Aktien) sich ein Zins von rund 2% ergeben würde, wobei der ASIP aber auch mit einem Satz in der aktuellen Höhe leben könnte.

Umwandlungssatz: Politik, Kommerz und Statistik

12. Juni 2006 By pwirth in Medien

Wie bereits 2002, als das Thema Umwandlungssatz im Rahmen der BVG-Revision zu behandeln war, tauchen auch jetzt im Vorfeld der neuerlichen Anpassung des Satzes urplötzlich statische Hinweise dafür auf, dass die Lebenserwartung nicht mehr im selben Masse steigt wie in der Zeit seit dem 2. Weltkrieg und wiederum stammen sie von der EVK, deren Verlässlichkeit als Datenlieferant diesbezüglich nur bedingt gebeben ist. Als Argument gegen die geplante Senkung taugt die Demograpahie allerdings grundsätzlich nicht, weil es bei der Gesetzesrevision um die Anpassung an die veränderte Kapitalmarktsituation geht (Senkung des technischen Zinses auf 3,35%) und nicht um Biometrie. Es ist darum auch unerheblich, wenn der Arzt und SP-Nationalrat Günter bereitweillig der NZZ am Sonntag bestätigt, dass nach seiner Meinung die Lebenserwartung nicht weiter steige. Nachdem sich die Gewerkschaften in der Vernehmlassung gegen die Senkung des Umwandlungssatzes ausgesprochen haben, befinden wir uns bereits wieder in der politischen Ausmarchung.

Der Beitrag von Charlotte Jacquemart in der NZZ erweckt zudem den Eindruck, dass die Senkung allein auf "Druck der Versicherer" veranlasst wird. Dies entspricht nicht den Tatsachen, was allein schon ein Blick in die Stellungnahmen von ASIP und Kammer der PK-Experten zeigt. Zahlreiche Experten treten sogar für eine noch stärkere Senkung ein. Und schliesslich ist der Umwandlungssatz neuerdings auch ein Element des Konkurrenzkampfes zwischen den Sammelstiftungen geworden. Ungeachtet der Tatsache, dass es natürlich jeder Vorsorgeeinrichtung frei steht, einen höheren als den vom Gesetz festgelegten Mindestsatz anzuwenden, machen sich einige autonome Sammelstiftungen medienwirksam für einen höheren Satz stark, wohl wissend, dass bei  ihnen letztlich die angeschlossenen Vorsorgewerke das Risiko tragen.
NZZ Online

Sonntagszeitung nimmt Sammelstiftungen unter die Lupe

12. Juni 2006 By pwirth in Medien

Soz

Die SonntagsZeitung hat in ihrer Ausgabe vom 11.6.06 insgesamt 24 Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen näher untersucht und miteinander verglichen. Durchgeführt wurde der Vergleich von Weibel Hess & Partner in Stans. Die teilnehmenden Vorsorgeeinrichtungen zählen total 109’000 angeschlossene Firmen mit 850’000 Versicherten. Es handelt sich um den ersten Vergleich dieser Art und er trägt damit zur sehr wünschenswerten Transparenz in dieser Branche bei. Der Vergleich geht aus von einer Offertanfrage, welche in gleicher Form allen Teilnehmern unterbreitet wurde. Auf dieser Basis wurden Risiko- und Verwaltungskosten sowie der Informationsgehalt der Offerte verglichen und bewertet. Weitere Vergleiche betreffen Performance und Risiken der Kapitalanlagen, die Informationen auf der Homepage der Teilnehmer sowie die jeweiligen Negativlisten und Ausschlusskriterien.

Nicht überraschend hat die Untersuchung zwischen den Vorsorgeeinrichtungen erhebliche Differenzen in allen Bereichen ergeben. So zeigen sich bei den Verwaltungskosten Unterschiede zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter von fast 400%, wobei hier erwartungsgemäss die autonomen Sammelstiftungen in der Regel  deutlich tiefer liegen als jene der Versicherer. Eine Umrechnung in Risiko- und Verwaltungskosten in Prozent der versicherten Lohnsumme (gemäss Offertanfrage) führt jedoch zu deutlich geringeren Differenzen.

Aufschlussreich und überraschend die Angaben zu den Kapitalanlagen resp. Performance und Risiken. Trotz erheblicher Unterschiede beim scheinbar entscheidenden Aktienanteil (bei den autonomen weit höher als bei den Sammelstiftungen der Assekuranz) fallen soweit angegeben die Versicherer hier keineswegs ab . Im Gegenteil, die Winterthur-Columna liegt über 5 Jahre gemessen sogar an erster Stelle. Die Redaktion der SonntagsZeitung hat uns die Artikel freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Weitere Infos sind unter pensionskassenvergleich.ch erhätlich.
Offertvergleich
Renditen und Risiken
Suche nach der besten Kasse
Die schlechten Risiken

Eigenheimfinanzierung mit Vorsorgegeldern

12. Juni 2006 By pwirth in Versicherte

Gemäss jüngsten verfügbaren Informationen erfolgt jede dritte Eigenheimfinanzierung unter Einbezug von Vorsorgegeldern. Eingesetzt wird sowohl die berufliche als auch die gebundene Vorsorge. Damit mag das Wunschobjekt gesichert sein. Die Auswirkungen auf die Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit und Tod sowie auf die späteren Altersleistungen sollten jedoch nicht vergessen werden.

Bei einem Vorbezug von Pensionskassengeldern reduzieren sich auf jeden Fall die Altersleistungen. Ob auch die Risikoleistungen geringer sind, ist abhängig vom Rentensystem der Pensionskasse. Sind die Risikoleistungen vom angesparten Guthaben abhängig (Beitragsprimat), führt der Vorbezug zu einer Reduktion der Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit und Tod, schreibt  Sonja Mehmann (ZKB) in der NZZ.
NZZ Online

Nationalrat lehnt Revision der Publica ab

9. Juni 2006 By pwirth in Gesetzgebung

Parlament_28Der Nationalrat hat die Revision der Bundespensionskasse am 9.6.06 überraschend abgelehnt. Mit 93 zu 60 Stimmen verwarf er das Projekt, das den Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat sowie Abstriche für das Bundespersonal bringen soll. Das Nein kam durch die Stimmen von SP und SVP zu Stande.
Nationalrat lehnt Revision der Publica ab (Schweiz, NZZ Online)
Amtliches Bulletin

Nationalrat berät Publica-Gesetz

8. Juni 2006 By pwirth in Gesetzgebung

Parlament_27Der Nationalrat hat die Beratung des Publica-Gesetzes begonnen. Eintreten wurde mit 99 gegen 60 Stimmen beschlossen, nachdem die Ratslinke eine Rückweisung der Vorlage durchsetzen wollte. Die Totalrevision des Gesetzes sieht neben der Einführung des Beitragsprimats eine Reihe von weiteren Anpassungen vor, mit welchem die Finanzen der Bundespensionskasse ins Lot gebracht werden sollen. Die Massnahmen, insbesondere die Erhöhung des reglementarischen Rentenalters von 62 auf 65 Jahre, werden von SP und Gewerkschaften teils heftig bekämpft. Umstritten war auch die Einführung einer Rentnerkasse, wie sie vom Bundesrat vorgeschlagen wird. Sie wurde jedoch angenommen, nachdem sich auch Teile der FDP dafür stark gemacht hatten.
Amtliches Bulletin (Internet export)
Botschaft des Bundesrates
Bericht NZZ

EFD – Bundesrat passt Verordnung über Stempelabgaben an

7. Juni 2006 By pwirth in Gesetzgebung

Eidg_8Der Bundesrat hat die geänderten Verordnungsbestimmungen zu den eidgenössischen Stempelabgaben gutgeheissen und entschieden, sie auf den 1. Juli 2006 in Kraft zu setzen. Die Änderungen wurden nötig, weil am 1. Januar neue Gesetzesbestimmungen in Kraft getreten sind.
EFD – Bundesrat passt Verordnung über die Stempelabgaben an

SGB gegen Publica-Gesetz

6. Juni 2006 By pwirth in Pensionskassen

Sgb_6Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat sich anlässlich einer Pressekonferenz am 6.6.06 gegen das geplante neue Gesetz über die Pensionskasse des Bundes gewandt. Besonders kritisiert wird die vorgesehene Erhöhung des Rentenalters auf 65 Jahren. Gefordert werden hingegen:
• Versicherungsbeginn mit Alter 22 und mögl. Renten-Rücktritt 62 bei 40 Beitragsjahren.
• Paritätische Finanzierung der AHV-Übergangsrente ab 62 im Standard-Plan.
• Übergangsregelung für Versicherte ab Alter 55, mit Garantie von 95 % der heutigen Rentenanwartschaft.
• Für die Übergangsgeneration 45-54 Umstellungsfinanzierung entweder mit Kapital für den reduzierten technischen Zins oder mit asymmetrischen Arbeitgeber-Beiträgen zur Äufnung der Rentenanwartschaften.
• Die geschlossene RentnerInnen-Kasse (Leistungsgarantie).
Unterlagen SGB

CS-Studie: Die Mietzinsen und die Pensionskassen

6. Juni 2006 By pwirth in Kapitalanlagen

Die durchschnittliche Miete für eine 4.5-Zimmer-Neubauwohnung in der Stadt Zürich beträgt 2’250 Fr. Für die gleiche Wohnung sind im Kanton Jura im Mittel 1’590 Fr. zu bezahlen. Die Ökonomen der Credit Suisse zeigen, welche Wohnungs- und Standortcharakteristiken die Mieten in der Schweiz beeinflussen und wie solch grosse Differenzen innerhalb der Schweiz entstehen können. In ihrer Studie gehen sie auch auf den Einfluss des Vermietertyps auf die Höhe der Zinsen ein. Im Falle von Wohnbaugenossenschaften ist für eine Wohnung 13.8% weniger Miete zu bezahlen als für die gleiche Wohnung, wenn sie im Besitz einer Privatperson ist. Ist eine Liegenschaft in staatlichem Eigentum (Bund, Kantone, Gemeinden) ist mit 13.4% Differenz ebenfalls deutlich weniger Miete zu bezahlen. Hierbei scheinen insbesondere staatlich subventionierte Wohnungen einen grossen Einfluss zu haben.

Auf den ersten Blick erstaunlich ist die Höhe der Miete bei Wohnungen, die im Besitz von Versicherungen, Pensionskassen oder Immobiliengesellschaften sind. In einem solchen Fall ist für eine Wohnung 4.4% weniger Miete zu bezahlen als für Wohnungen im Besitz von Privatpersonen. Eine Erklärung hierfür könnte das Mietrecht liefern. Aus Reputationsgründen werden insbesondere institutionelle Anbieter von Mietwohnungen auch Hypothekarzinssenkungen an die Mieter weitergeben, was im Durchschnitt zu tieferen Mieten führt, meinen die Verfasser der Studie.
PRESSEMITTEILUNG CS

China: Pension fund seeks deals with global asset firms

5. Juni 2006 By pwirth in International

China’s social welfare fund is busy seeking partnership accords with investment benchmarks and overseas partners to smooth its pending trade in foreign securities as it tries to boost returns amid an estimated pension shortfall.  China’s National Council of Social Security Fund, the pension fund’s manager, signed deals last month with Standard & Poor’s and Xinhua FTSE to use their indexes as benchmarks for its US and Hong Kong equity portfolios.  The agreements, which are expected to be followed by a slew of partnership deals with global asset managers, were seen by analysts as a signal that authorities were ready to launch overseas investments but might still prefer to be cautious as these are initial steps.  "It is anticipated that the S&P 500 will be used by SSF as the tracking index for a passive index fund," the S&P said in a release, noting the gauge covers nearly 80 percent of US equities, making it a proxy of the broader market.
Pension fund seeks deals with global asset firms

Novartis PK: Der Preis der Sicherheit

2. Juni 2006 By pwirth in Pensionskassen

Novartis

Die Pensionskasse Novartis mit rund 30’000 Versicherten und Rentnern und einem Vermögen von 14,6 Mrd. Fr. erzielte 2005 eine Performance von knapp 6,2 Prozent, deutlich unter dem in Umfragen ermittelten Durchschnitt der schweizerischen Pensionskassen (s. Grafik oben, Vergrösserung durch Klick). Das Ergebnis wird im Jahresbericht wie folgt kommentiert: "Vor dem Hintergrund eines nach wie vor als volatil beurteilten Anlage-Umfeldes war ein defensiver und auf Werterhaltung ausgelegter Anlagestil geboten, was sich in einer Performance von 6,18% niederschlug. Die Benchmark, als Vergleichswert mit einem relativ höheren Aktienanteil, betrug 8,2%." Ausschlaggebend für die Performance war der relativ geringe Aktienanteil mit 12 und ein starker Obligationenanteil von 63 Prozent. Trotzdem konnte eine Erhöhung des Deckungsgrads von 129 auf 132 Prozent (gemäss BVV2) verzeichnet werden. Unter Ausschluss der Rückstellungen und Reserven (nach der laut Novartis "traditionell konservativen Darstellung") ergibt sich ein Deckungsgrad von 122 Prozent. Die aufschlussreiche Grafik zeigt deutlich die Konsequenzen der Anlage-Strategie der Novartis-PK über die letzten Jahre.
Geschäftsbericht PK Novartis

Steigende Ausgaben für die soziale Sicherheit

1. Juni 2006 By pwirth in Sozialversicherung

06_bfs_sozausgabenLaut Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) betrugen die Gesamtausgaben für die Soziale Sicherheit 2004 rund 132 Milliarden Franken. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Ausgaben damit nominal um 3,4 Prozent zu. Der Anteil der Sozialausgaben am BIP wird für 2004 auf 29,6 Prozent veranschlagt. 44,4 Prozent der Leistungen dienen der Altersvorsorge. 44,4 Prozent der Sozialleistungen dienen der Altersvorsorge und 26,1 Prozent der Krankenpflege bzw. Gesundheitsvorsorge. An dritter Stelle rangiert die Invalidität mit einem Anteil von 12,6 Prozent. (S. Grafik, Vergrösserung durch Klick).

Mehr als vier Fünftel der Sozialleistungen werden somit dazu verwendet, um die Risiken Alter, Krankheit und Invalidität abzudecken. Die restlichen Leistungen kommen mehrheitlich Arbeitslosen (4,7%), Familien bzw. Kindern (4,7%) und Hinterbliebenen (4,2%) zugute. 68 Prozent der Sozialleistungen setzen keinen Bedarfsnachweis voraus und werden bar ausgerichtet. An erster Stelle der Geldleistungen stehen die Renten, die fast die Hälfte der gesamten Sozialleistungen ausmachen. Die übrigen nicht bedarfsabhängigen Geldleistungen umfassen vor allem die im Rahmen der beruflichen Vorsorge gewährte Kapital- und Barleistungen sowie Taggelder und Familienzulagen
Mitteilung des BfS

Vorsorgegelder für Sihlcity

1. Juni 2006 By pwirth in Kapitalanlagen

Die CS ist bei der Finanzierung des Zürcher Einkaufszentrums Sihlcity federführend. Drei Viertel der Investitionen stammen aus fünf verschiedenen Immobilienfonds und Anlagestiftungen für Pensionskassen, der Rest von der Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site AG. Anders gesagt: Sihlcity wird grösstenteils mit Vorsorgegeldern finanziert, schreibt Cash. Doch CS beschwichtigt. Das Risiko innerhalb der einzelnen Fonds sei breit gestreut, sagt der Projektleiter. Ob dies zur Beruhigung der Anleger beiträgt, ist fraglich. Denn schweizweit stehen 11,2 Prozent der Büros leer, und im Detailhandel sinken die Umsätze pro Quadratmeter.
Cash

Cash: Arbeiten? Dafür habe ich keine Zeit

1. Juni 2006 By pwirth in Medien, Versicherte

Mehr als jeder Dritte lässt sich vorzeitig pensionieren. Das ist in der Regel ein kostspieliges Vergnügen. Was Sie tun müssen, um die Früchte Ihrer Arbeit eher zu ernten als Ihr Nachbar, schreibt Cash.
Cash / Artikel pdf

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Die Oberaufsicht will sich mit der risikobasierten Aufsicht einen alten Traum verwirklichen. Experte Roger Baumann hält nichts davon. Link

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Die SGK-N wagt mit zwei BVG-Änderungen einen neuen Reformanlauf. Der ASIP reagiert heftig. Link

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