Le Temps: Rembourser une hypothèque, risqué?
Il est important de souligner que le résultat financier doit être analysé en prenant en compte le risque de longévité. Car le remboursement intégral de l’hypothèque va réduire la fortune mobilière et les revenus qui pourront en être tirés. Si les retraités atteignent un grand âge en ayant consommé entièrement leur capital, ils pourraient, théoriquement, contracter une nouvelle hypothèque sur leur bien immobilier. Mais les prêteurs pourraient se montrer alors très réticents à l’accorder si la capacité à faire face aux charges n’est pas avérée, à cause de revenus fixes (LPP, AVS) trop faibles.
Le Temps – Finance
Bund soll bei Sanierung der SBB-Pensionskasse helfen
Der Bund soll nach den Worten von Hans-Rudolf Merz bei der Sanierung der Pensionskasse helfen. Wie gross der Beitrag des Bundes sein wird, liess der Finanzminister aber offen. Er kündigte eine Vernehmlassung über vier Varianten für die Pensionskassensanierung der SBB noch vor den Sommerferien an.
Ein erster Vorschlag würde die Forderung der SBB ungefähr decken. Ein zweiter kostet den Bund gut halb so viel. Je nach Entwicklung der Rendite müsste die SBB in diesem Fall weitere Sanierungsmassnahmen einleiten. Bei der dritten Variante mit einem Beitrag von 700 Millionen Franken wären die Leistungen der jetzigen SBB-Rentner gedeckt, die Pensionskasse aber weiterhin unterfinanziert. Eine vierte Möglichkeit sei, dass der Bund gar nichts zahle, sagte Merz. «Diese Option ist für mich undenkbar, da die Kassenmitglieder ausserordentlich hohe Sanierungsbeiträge leisten müssten.»
Bund soll bei Sanierung der SBB-Pensionskasse helfen
NZZ: In der Schweiz steht der Generationenvertrag auf dem Prüfstand
Das Armutsrisiko hat sich von Alt zu Jung verlagert. Leben Ältere damit auf Kosten der Jüngeren? Der Generationenvertrag, wonach junge Erwerbstätige die Rentner unterstützen, kommt auf den Prüfstand. Vertreter junger Generationen wollen ihn neu aushandeln. Das könnte weitreichende Folgen für die Sozialpolitik haben.
Wenn Rentner finanziell bessergestellt sind als viele Erwerbstätige, stellen sich unweigerlich Fragen zum Generationenvertrag. Es wird diskutiert, ob es noch zeitgemäss und gerecht ist, wenn die jüngere, im Erwerbsleben stehende Generation die Hauptlast für die Sozialwerke trägt und damit die Menschen im Ruhestand finanziell stark unterstützt, schreibt die NZZ.
Wenn Junge arm und Rentner reich sind (Schweiz, NZZ Online) /
Politikwissenschafter Silvano Moeckli zum Generationenvertrag
Ethos Quarterly und Ethos Investment Focus: Quartalsberichte per 31.3.2008
Die aktuelle Ausgabe des Ethos Quarterly befasst sich unter anderem mit den folgenden Themen:
- Die Opfer der Subprime-Krise
- Schleuderfahrt der UBS: Die Aktionäre erwachen
- Nestlé-Statutenrevision: Corporate Governance im Aufwind
- Nestlé: Ethos-Rating verbessert
Staatsfonds
- Die bekanntesten Staatsfonds
- Staatsfonds – Eine neue Anlegerkategorie
- Norway Government Pension Fund: Vorbild für Transparenz und Verantwortung
- Streubomben: Problembewusstsein wächst
Generalversammlungen
- Trendwende bei den Doppelmandaten
- Vierteljährlicher Rückblick der von Ethos analysierten Generalversammlungen
- Aktionärsanträge
Ethos – Schweizerische Stiftung für nachhaltige Entwicklung
Ergebnisse 2007 der Groupe Mutuel
Die Groupe Mutuel Vorsorge GMP und die Walliser Vorsorge, die beiden Stiftungen der beruflichen Vorsorge der Groupe Mutuel, blicken auf ein positives Geschäftsjahr 2007 zurück. Ihr Beitragsvolumen übertrifft erstmals die 100 Millionen-Marke (2006: 90,4 Millionen Franken), was einem Wachstum von 11% entspricht. Mehr als 2100 Unternehmen haben den Vorsorgestiftungen der Groupe Mutuel die Verwaltung ihrer 2. Säule anvertraut. Das Beitragsvolumen der Groupe Mutuel Vorsorge GMP ist auf 57,8 Millionen Franken gestiegen (+11%). Bei der Walliser Vorsorge beträgt das Beitragsvolumen 42,5 Millionen Franken (+10,9%). Ende 2007 beläuft sich der Deckungsgrad der Verpflichtungen gegenüber den Versicherten bei der Groupe Mutuel Vorsorge GMP auf 111% und bei der Walliser Vorsorge auf 114,8%.
Pressemitteilung Groupe Mutuel:
L’état de leur caisse de pension, l’autre gros souci des CFF
La société ferroviaire est, parmi les entreprises de la Confédération, celle qui cause le plus de tracas. Prochaine étape: les milliards nécessaires à l’assainissement de sa caisse de pension.
Le Temps – Suisse
US: Market Turmoil Has Taken a Toll on Big Pension Funds
America’s biggest pension funds lost ground in the first quarter and are likely to require larger contributions from their corporate sponsors this year, joining the ranks of homeowners, lenders and others hurt by the recent turmoil in the financial markets. At the same time, though, some of America’s biggest companies have begun taking steps to shield their pension funds from market volatility by moving out of stocks. Such a step has long been predicted by economists, but was shunned until now by the vast majority of pension investment managers.
Market Turmoil Has Taken – New York Times
BPV: Robuste Versicherungswirtschaft – trotz schwierigem Marktumfeld
Trotz Subprime-Turbulenzen und Aktienbaisse steht die Versicherungswirtschaft der Schweiz insgesamt robust da, schreibt das Bundesamt für Privatversicherung in einer Medienmitteilung zur Jahrespressekonferenz des BPV. Gegenüber den Krisenjahren 2001 und 2002 ist sie deutlich besser kapitalisiert und weist einen markant tieferen Aktienanteil aus. In einem schwierigen Marktumfeld haben damit die Anlagerichtlinien des Bundesamtes für Privatversicherungen (BPV) sowie die Einführung des Swiss Solvency Tests (SST) die erwünschte Wirkung erzielt. Ungeachtet dieser erfreulichen Bilanz sind sowohl Versicherungsunternehmen wie Aufsicht weiter gefordert. Das BPV wird deshalb seine 2007 lancierte integrierte Versicherungsaufsicht konsequent weiterverfolgen.
Das BPV hat im August und November 2007 Umfragen zu exponierten Anlagen durchgeführt. Diese ergaben, dass die in der Schweiz domizilierten Versicherungsgesellschaften nicht direkt Subprime Loans und Mortgages vergaben. Im Bereich der indirekten Engagements im Subprime-Geschäft haben einige wenige Versicherungsunternehmen unterschiedlich grosse Positionen aufgebaut, wobei der Durchschnitt der in der Schweiz beaufsichtigten Direktversicherer nicht über 1% des Gebundenen Vermögens auf diese Weise investiert hatte.
Die Schweizer Versicherer sind heute in der Regel deutlich besser kapitalisiert als noch in den Krisenjahren 2001 und 2002. Zahlreiche Unternehmen profitieren nun von den in den letzten Jahren getätigten Kapitalerhöhungen. Damit konnte die Eigenmittelbasis und – als Folge davon – die Fähigkeit zur Abfederung von Marktschwankungen in den Vermögenswerten verbessert werden. Im Weiteren sank der Anteil an Aktien im Gesamtportefeuille markant.
www.news.admin.ch – Robuste Versicherungswirtschaft / Unterlagen zur Pressekonferenz
Blickpunkt KMU: Der Weg zur passenden Vorsorge
Die Zeitschrift «Blickpunkt KMU» beschäftigt sich in der April-Ausgabe schwergewichtig mit dem Thema KMU und Berufliche Vorsorge. Die mittelgrossen Unternehmen haben die für ihre Grösse und Bedürfnisse optimale Vorsorgelösung zu finden. Die Auswahl ist in den letzten Jahren grösser geworden. Abzuklären ist, ob eventuell eine autonome oder halbautonome Lösung möglich ist. Falls nicht, ob eine Branchenlösung zur Verfügung steht, eine Vollversicherungslösung geeignet ist oder der Anschluss an eine so genannt autonome Sammelstiftung. Kleinbetrieben bleibt allerdings oft nur der Gang zur Auffangeinrichtung.
Blickpunkt KMU behandelt das Thema in zwei Beiträgen: in einem Uebersichtsartikel und einem Interview mit Peter Wirth vom Vorsorgeforum.
Artikel in Blickpunkt KMU / Blickpunkt KMU –
US: Large funds lead the way
Large pension funds lead the way in reacting to market and accounting changes, according to research from Greenwich Associates.
A Greenwich survey found whilst funding ratios for all sizes of funds had improved in recent times, larger pension schemes were quicker to adapt to fluctuations in the world economy and liability management.
Chris McNickle, consultant, Greenwich Associates, said: “Rarely in the course of our global pension research have we come upon such a dramatic difference in strategy between groups of funds operating in the same market.”
The survey found, despite producing good returns over the past two years, 40% of corporate funds with over $5bn in assets and a third of public funds of the same size said they planned to significantly change their asset allocation over the next three years. Only 8% of corporate funds with less than $500m in assets said they would do the same.
Global Pensions
BG: Pensionskassen-Kapital kann für Eigenbedarf bar ausbezahlt werden
Wer sich als Selbständigerwerbender freiwillig einer Pensionskasse angeschlossen hat, kann sich unter bestimmten Umständen Eigenkapital für Investitionen auszahlen lassen. Das Bundesgericht hat das Ansinnen eines Berner Bauern gestützt, der mit dem Geld einen Partner auszahlen und eine Anlage erneuern will.
Der Bauer hatte sich vor Jahren freiwillig der Vorsorgestiftung der Schweizerischen Landwirtschaft angeschlossen. 2005 kündigte er die Altersversicherung und verlangte die Barauszahlung seiner angesparten Mittel in der Höhe von 320’000 Franken. Die Pensionskasse lehnte dies jedoch ab, da seit 2005 eine Barauszahlung auch an Selbständigerwerbende nicht mehr zulässig sei, was vom kantonalen Versicherungsgericht 2006 bestätigt wurde.
Die II. Sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts hat dem Landwirt nun aber Recht gegeben. Aufgrund der Materialien und der Systematik des Gesetzes ergebe sich, dass eine Barauszahlung in klar bestimmten Schranken zulässig sei, namentlich für Investitionen in den eigenen Betrieb. Der Ersatz einer veraltetenen Raufutteranlage und die Auszahlung des Partners würden solche betriebliche Investitionen darstellen. B 134/06 vom 12.3.2008.
Bundesgericht gibt Bauern recht (Schweiz, NZZ Online) / Urteil BG
Verzinsung ist noch offen
Die finanzielle Deckung der Pensionskassen in Liechtenstein und der Ostschweiz ist nach Ansicht der Aufsichtsbehörden weitgehend gesund. Per Ende vergangenen Jahres wiesen alle in Liechtenstein tätigen Vorsorgeeinrichtungen einen Deckungsgrad von deutlich über 100 Prozent aus. In der Ostschweiz wiesen per Ende 2006 lediglich 3 von insgesamt 300 Vorsorgeeinrichtungen eine Unterdeckung aus. Nach Ansicht von Experten bedürfte es eines grösseren Börsenabsturzes, dass einzelne Pensionskassen in finanzielle Engpässe geraten, schreibt das Liechtensteiner Vaterland. Bernhard Kramer, Aufsichtsleiter der Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht, vergleicht die aktuelle Entwicklung an den Aktienmärkten mit dem Jahr 2002, als die Anlagen der Pensionskassen mehr als 8 Prozent verloren.
Gegensatz zur Schweiz ist in Liechtenstein kein Mindestzinssatz vorgeschrieben. Dies hat für die Pensionskassen den Vorteil, dass sie die jährliche Verzinsung an die Entwicklung an den Finanzmärktern angleichen können. Wie die Vorsorgegelder in diesem Jahr verzinst werden, steht naturgemäss noch nicht fest.
Wirtschaft regional – Wirtschaftszeitung für Region Liechtenstein-Rheintal-Sargans
Ascoop fordert Gleichbehandlung mit SBB-Pensionskasse
Hilft der Bund bei der Sanierung der defizitären SBB- Pensionskasse, soll er auch die Sanierung der Pensionskasse Ascoop unterstützen. Das fordert der Stiftungsrat der Ascoop. Ohne diese Gleichbehandlung würde die Kasse benachteiligt. Der Ascoop-Sammelstiftung sind Vorsorgeeinrichtungen von 150 öffentlichen Verkehrsbetrieben und im Tourismus tätigen Unternehmen angeschlossen.
Ende 2007 belief sich der Fehlbetrag der Ascoop auf rund 580 Millionen Franken. Der konsolidierte Deckungsgrad der Kasse lag bei 79,68 Prozent gegenber 77,51 Prozent im Vorjahr. Diese Zahl hat laut dem Stiftungsrat aber nur eine beschränkte Aussagekraft, weil die Kasse seit Anfang 2006 eine Sammelstiftung ist.
Im schwierigen Marktumfeld erzielte die Kasse gemäss eigener Einschätzung mit einer Anlagerendite von 3,41 Prozent ein vergleichsweise gutes Ergebnis. Dazu trug namentlich der strategisch hohe Immobilienanteil am Vermögen bei, der in einer breit diversifizierten Anlagestiftung investiert ist. Im Risikoversicherungsbereich Tod und Invalidität wurde ein Gewinn von 11 Millionen Franken ausgeschüttet.
In der Pressemitteilung der Ascoop heisst es weiter: «Ein erheblicher Teil der 2002 entstandenen Unterdeckung der ASCOOP ist darauf zurückzuführen, dass Leistungen wie die vorzeitigen Pensionierungen und die Rente für die Berufsinvalidität gemäss dem früheren Reglement nicht oder ungenügend mit Beiträgen finanziert worden sind. Wie die Pensionskasse SBB unterstand auch die Pensionskasse der ASCOOP bis 1995 der Aufsicht des Bundesamtes für Verkehr: Sie musste die gleichen Vorschriften einhalten, insbesondere betreffend die Vorgaben zum technischen Zins. Dieser wurde bei beiden Pensionskassen bewusst hoch gehalten, damit die Pensionskassenbeiträge und somit die Sozialkosten der Unternehmen tief blieben. Das schlug sich dann in kleineren Abgeltungen des Bundes und der Kantone als Besteller des öffentlichen Verkehrs nieder.
Weil die Unterdeckung der Pensionskasse SBB und der ASCOOP weitgehend die gleichen Ursachen haben, vertritt der Stiftungsrat der Pensionskasse der ASCOOP die Meinung: Falls der Pensionskasse SBB bei der Sanierung von der öffentlichen Hand Hilfe gewährt wird, muss die ASCOOP gleich behandelt werden. Sonst entstehen den Unternehmen der ASCOOP ungerechtfertigte Wettbewerbsnachteile.»
baz.ch – Basler Zeitung Online / Pressemitteilung
Best practice essential for hedge funds
Hedge funds will have to comply with best practice standards to win institutional mandates over the next three years, according to a KMPG survey of the UK’s largest pension funds. Over 50% of funds said it was imperative managers complied with best practice standards with 80% of funds currently favouring managers which complied.
Global Pensions
Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz
Die Hauptergebnisse der neuen Serie von Bevölkerungsszenarien des BfS sind erstens die Fortsetzung eines leichten Wachstums der Bevölkerung der Schweiz in den kommenden drei Jahrzehnten, zweitens die beschleunigte demografische Alterung im gleichen Zeitraum und drittens der beträchtliche Anstieg des Altersquotienten, d.h. des Verhältnisses zwischen den Personen im Rentenalter und denjenigen im erwerbsfähigen Alter.
Gut sichtbar in obiger Grafik zur Alterspyramide 2050 ist das regelmässige Aufrücken des Jahrgangs 1964 in den Pyramiden der kommenden vier Jahrzehnte. Diese Ausbuchtung verschwindet erst ab 2050, wenn die geburtenstärksten Babyboom-Jahrgänge ein höheres Alter erreichen und die Sterblichkeit ansteigt. Diese Generation verliert dann rasch an Bedeutung.
Jugendquotient: Anzahl 0-19-Jährige je 100 20-64-Jährige
Altersquotient: Anzahl 65-Jährige und Ältere je 100 20-64-Jährige
Gesamtquotient: Summe von Jugend- und Altersquotient
Der Altersquotient, d.h. die Anzahl der 65-Jährigen und Älteren bezogen auf die 20- bis 64-Jährigen, wird im Laufe der kommenden Jahrzehnte rasch ansteigen. Während Ende 2004 25,5 Personen im Pensionsalter auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter entfielen, werden es Ende 2050 gemäss dem mittleren Szenario 50,9 Personen sein. Dies bedeutet, dass jeder Person im Pensionsalter nur zwei Personen im erwerbsfähigen Alter gegenüberstehen. Gemäss den beiden Alternativszenarien liegt die plausibelste Unter- bzw. Obergrenze des Altersquotienetn Ende 2050 bei 43,6 bzw. 60,7.




