SBB will vom Bund fast 3 Milliarden für ihre Pensionskasse
Der Bund soll 2,9 Mrd. Franken zur Sanierung der maroden SBB-Pensionskasse beisteuern. Dies hat SBB-Boss Andreas Meyer in der Sendung «ECO» des Schweizer Fernsehens gefordert. Die Eidgenossenschaft müsse das Geld bis Ende Jahr beisteuern, ansonsten werde die Pensionskasse zum Sanierungsfall, warnte Meyer. «Wir glauben dass der Bund nicht nur eine moralisch-historische sondern auch eine rechtliche Verpflichtung hat», erklärte Meyer im «ECO» weiter. Die SBB-Pensionskasse kämpft seit ihrer Gründung 1999 mit einer Unterdeckung. Ende 2007 lag der Deckungsgrad bei 92,4 Prozent, der Fehlbetrag bei 1099,8 Millionen Franken.
SBB / Schweiz / SF Tagesschau
SBB will vom Bund fast 3 Milliarden
Der Bund soll 2,9 Mrd. Franken zur Sanierung der maroden SBB-Pensionskasse beisteuern. Dies hat SBB-Boss Andreas Meyer in der Sendung «ECO» des Schweizer Fernsehens gefordert. Die Eidgenossenschaft müsse das Geld bis Ende Jahr beisteuern, ansonsten werde die Pensionskasse zum Sanierungsfall, warnte Meyer. «Wir glauben dass der Bund nicht nur eine moralisch-historische sondern auch eine rechtliche Verpflichtung hat», erklärte Meyer
im «ECO» weiter. Die SBB-Pensionskasse kämpft seit ihrer Gründung 1999 mit einer Unterdeckung. Ende 2007 lag der Deckungsgrad bei 92,4 Prozent, der Fehlbetrag bei 1099,8 Millionen Franken.
SBB / Schweiz / SF Tagesschau
Tages-Anzeiger: "Wer den «Unbezahlten» gut plant, kann ihn voll geniessen"
Wer träumt nicht ab und zu vom Timeout oder Sabbatical. Doch bevor es so weit ist, muss einiges geplant und organisiert werden.
Probleme können sich bei der Pensionskasse ergeben: Ohne Lohnzahlung gibt es keine Beiträge. Der Austritt aus der Pensionskasse nach einer Frist von 30 Tagen ist die logische Folge. Besser ist es, wenn Sie in der Pensionskasse bleiben können und die BVG-Beiträge (inklusive jene des Arbeitgebers) bezahlen. Das kostet zwar, doch bleiben Sie damit während des Sabbatical bei Invalidität und Tod versichert und vermeiden eine Reduktion des Alterskapitals.
Eventuell können Sie auch nur das Risiko weiterversichern oder die Pensionskasse wenigstens sistieren. Auf jeden Fall müssen Sie rechtzeitig mit Ihrer Pensionskasse Kontakt aufnehmen und die Dauer Ihrer Abwesenheit schriftlich mitteilen.
tagesanzeiger.ch | Geld | Arbeit |
Spiegel: Letzte Rentnergeneration mit auskömmlichen Renten
Die Altersarmut in Ostdeutschland wird massiv zunehmen. Diesen Schluss ziehen zwei ostdeutsche SPD-Minister in einer Analyse. Der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) sieht diese Entwicklung für ganz Deutschland voraus und warnt vor einem Heer verarmter Rentner. DGB-Chef Michael Sommer sagte der «Bild»-Zeitung, derzeit lebe «die letzte Rentner-Generation, in der die allermeisten noch ein auskömmliches Einkommen haben». Das werde schon in wenigen Jahren anders sein.
Während von 1942 bis 1946 geborene Männer noch im Schnitt 967 Euro erhielten, würde die Durchschnittsrente der in den Jahren 1957 bis 1961 geborenen bei 820 Euro liegen. Für Frauen nennt die Analyse einen Rückgang von 820 auf 690 Euro. «Wir werden spätestens in 15 Jahren Millionen Rentner haben, die – wenn nichts passiert – von Sozialhilfe leben müssen», sagte Sommer. Das Thema Altersarmut werde völlig unterschätzt.
Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
BSV: Familie&Generationen 2/2008, April 2008
Die Nummer 2/2008 des Newsletters „Familie&Generationen“ des BSV ist erschienen. Sie informiert über Aktuelles aus der Kinder-, Jugend-, Alters-, Familien- und Generationenpolitik.
BSV – Familie&Generationen 2/2008, April 2008
CS Pensionskassen-Index: Minusperformance von 5,6% im Q1
Die ersten Berechnungen des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index ergeben für das 1. Quartal 2008 eine Minusperformance von rund 5.6%. Der markanteste Rückgang ist mit 3.3% im Januar 2008 angefallen, während dieser im Februar 0.5% und im März 1.8% betrug. Die BVG-Mindestrendite für das 1. Quartal beträgt 0.68%. Zwischen Pensionskassen Index und BVG Mindestverzinsung ergibt sich für diesen Zeitraum deshalb eine Differenz von 6.3%. Die detaillierten Ergebnisse werden am 28. April 2008 veröffentlicht.
Stiftung Abendrot erhöht Verzinsung
Die in Basel domizilierte Stiftung Abendrot, die sich als «nachhaltige Pensionskasse» versteht und bei ihrer Anlagepolitik soziale, ökologische und ethische Kriterien berücksichtigt, präsentiert sich laut eigener Einschätzung «in bester Verfassung». Die Zahl der angeschlossenen Betriebe ist per Ende 2007 auf 1073 (+ 2,1%) gestiegen, jene der versicherten Personen auf 7300 (+ 5,2%). Die Bilanzsumme nahm von 608,9 Mio. auf 690 Mio. Franken (+ 13,3%) zu. Auf dem Anlagevermögen 2007 wurde eine Performance von 3,7% erzielt. Das Alterskapital der Versicherten wird mit 3,5% verzinst.
Abendrot – Pensionskasse
Wirtschaftliche Lage der Pensionierten und Erwerbstätigen gleicht sich an, Armutsrisiko verlagert sich
Eine umfassende Studie hat die wirtschaftliche Situation von nahezu 1,5 Millionen Personen zwischen 25 und 99 Jahren in der Schweiz untersucht. Sie zeigt deutlich, dass es der grossen Mehrheit von Rentnerinnen und Rentnern heute wirtschaftlich gut geht und nur sehr wenige (rund 6%) von Armut betroffen sind. Das schweizerische Dreisäulensystem der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge erfüllt seine Aufgabe gut: Die Gruppe der 55- bis 75-Jährigen ist wirtschaftlich am besten gestellt. Hingegen sind ein Fünftel der Familien mit drei und mehr Kindern, rund 40% der alleinerziehenden Frauen, ein Viertel der alleinstehenden Frauen im Erwerbsalter und junge Invalide einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt.
Die Studie von Professor Philippe Wanner (Universität Genf) im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen gibt Denkanstösse für die Sozialpolitik: Sollte die Generationensolidarität in der Finanzierung der AHV mit einem – noch zu definierenden – Solidaritätsbeitrag der Gruppe der Rentner/innen ergänzt werden? Müssen die Rahmenbedingungen für junge Familien, Alleinerziehende oder Alleinstehende verändert werden, damit sie ihr Erwerbseinkommen erhöhen können?
www.news.admin.ch – Wirtschaftliche Lage der Pensionierten und Erwerbstätigen
SBB-Pensionskasse: "Muss der Steuerzahler blechen?"
SBB Cargo ist nur das kleinere Problem der SBB. Schwerer wiegt das Loch in der Pensionskasse. Die SBB-Führung will den Steuerzahler zur Kasse bitten. Ob es so weit kommt, wird der Bundesrat demnächst entscheiden, schreibt die Berner Zeitung. Die Pensionskasse der SBB weist einen Fehlbetrag von 1,1 Milliarden Franken auf. Sollten auch noch Schwankungsreserven aufgebaut werden, fehlen 2 Milliarden Franken. Ende 2007 betrug der Deckungsgrad 92,4 Prozent. Der Steuerzahler steuerte bei der Verselbstständigung der Kasse vor bald zehn Jahren über 5 Milliarden Franken bei. Die Kasse startete damals mit einem Deckungsgrad von 100 Prozent.
espace.ch – Muss der Steuerzahler blechen?
SF: Sorge um SBB-Pensionskasse

Die SBB-Pensionskasse hat ein Finanz-Loch in Milliardenhöhe. Verursacht wurde dies durch grosszügige vorzeitige Pensionierungen und ungenügende Vermögenserträge. Seit 1999, als die Kasse vom Bund in die Selbständigkeit entlassen wurde, ist die Zahl an regulären Pensionierungen tief, wie die Sendung «Eco» berichtet.
Sorge um SBB-Pensionskasse / Schweiz / SF Tagesschau
Tages-Anzeiger: Was können Sie sich nach der Pensionierung leisten?

Bei Problemen mit der Alters-Vorsorge ist die Pensionskasse der Firma die erste Anlaufstelle. Oft lohnt sich eine zusätzliche Beratung. Im Tages-Anzeiger finden Sie eine Auswahl der häufigsten Fragen.
tagesanzeiger.ch | Geld | Sozial + sicher |
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im März 2008
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO waren Ende März 2008 103’777 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingschrieben, 4’680 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2,7% im Februar 2008 auf 2,6% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verminderte sich die Arbeitslosigkeit um 14’138 Personen (-12,0%).
www.news.admin.ch – Die Lage auf dem Arbeitsmarkt
NZZ: "Die Altersfalle – schon zugeschnappt?"
Die Geburtenrate sinkt, die Lebenserwartung steigt. Es droht, sagen Demografen, der Zusammenbruch der Sozialsysteme. Doch wie verlässlich sind die Daten? Soll man den Apokalyptikern glauben? Oder jenen, die im demografischen Wandel eine systemkonforme Entwicklung sehen?
Die Altersfalle Kultur, Aktuell, NZZ Online
Le Temps: Polémique sur la sécurité sociale des artistes
A propos de prévoyance professionnelle, les tensions entre les autorités et les milieux artistiques ne vont pas s’apaiser. L’annonce mercredi par le Conseil fédéral d’une mesure en faveur des travailleurs «atypiques», ou intermittents, est déjà décriée par les représentants des artistes.
Le Temps – culture
Taux de conversion du 2e pilier: commission du national veut baisser à 6,4%
Comme le Conseil fédéral, la commission de la sécurité sociale du Conseil national se prononce pour une nouvelle baisse du taux de conversion du 2e pilier, à 6,4%. Elle veut cependant rallonger de deux ans la période transitoire.
La commission est entrée en matière sur le projet gouvernemental par 14 voix contre 9, a indiqué vendredi devant la presse son président Jürg Stahl (UDC/ZH). Par 18 voix contre 5 et au terme de discussions «très engagées», elle a par contré décidé d’étaler l’adaptation sur cinq ans, et non sur trois ans.


