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Swiss Pensions Conference: Über den Gletscher in die Eigernordwand

18. Februar 2011 By pwirth in Aktuell

Die Organisatoren der Swiss Pensions Conference vom 9.3.11 in Rüschlikon umschreiben das Umfeld der BV höchst anschaulich: “Die Pensionskassen-Führung gleicht einer Gletschertour. Gletscher verändern ihre Formen, so dass neue Pfade gefunden werden müssen. Droht der zweiten Säule ein „Wegschmelzen“ oder können die Herausforderungen gemeistert werden?”

Die Swiss Pensions Conference bietet sich an als “neuartiges Forum für langfristige, auf eigenes Risiko tätige institutionelle Anleger wie Pensionskassen, Versicherungen, Anlagestiftungen und ähnliche sowie deren Berater”. Die Swiss CFA Society SCFAS und die Liechtenstein Society of Investment Professionals LSIP als Trägerschaft sind nicht gewinnorientiert.

Die Swiss Pensions Conference richtet sich exklusiv an langfristig orientierte Endinvestoren, die Vermögen ihrer Arbeitgeber verwalten, wie: Anlageverantwortliche von Pensionskassen, Anlagestiftungen und Versicherungen, Geschäftsleiter von Pensionskassen und Anlagestiftungen, Stiftungsräte von Pensionskassen CEOs, CFOs und Personalverantwortliche.

 Prospekt

PK Barometer: Ausgabe Januar, Antwort auf Kritiken

18. Februar 2011 By pwirth in Kapitalanlagen, Statistik

ubsDie Jahresergebnisse 2010 des Pensionskassen-Barometers der UBS haben zu einem kritischen Artikel in der NZZ von Michael Ferber geführt. In Frage gestellt wurden die hohen ausgewiesenen Renditen im Bereich Aktien Schweiz, die von vielen Vorsorgeeinrichtungen als unrealistisch bezeichnet wurden.

Die UBS hat jetzt darauf reagiert. In einem Begleitschreiben zu den Resultaten für den Januar 2011 heisst es: “Unsere Dezember-Ausgabe des UBS Pensionskassen-Barometers hat zu vielfältigen Reaktionen seitens Kunden und Medien geführt. Insbesondere wurde die ausgewiesene Rendite in der Anlageklasse "Aktien Schweiz" hinterfragt.

Im UBS Pensionskassen-Barometer berücksichtigen wir Pensionskassen sehr unterschiedlicher Grösse. Bei der Lancierung in 2010 haben wir die Vor- und Nachteile einer kapital- bzw. einer gleichgewichteten Berechnungsmethode abgewogen. Wir haben uns für die gleichgewichtete Methode entschieden, um Verzerrungen durch grosse Vorsorgewerke zu vermeiden und haben dies im Glossar entsprechend vermerkt. Diese Methodik hat jedoch zu einer Verzerrung bei der Rendite der Anlageklasse "Aktien Schweiz" geführt, weil eine beträchtliche Anzahl von kleineren Small/Mid-Cap Portfolios in der Datengrundlage enthalten sind, welche in 2010 eine hohe Rendite erzielten.

Die entstandene Verunsicherung bedauern wir. Um solche Verzerrungen bei den Anlageklassen-Renditen inskünftig zu vermeiden, werden wir diese ab der vorliegenden Ausgabe neu kapitalgewichtet ausweisen und im Glossar entsprechend vermerken. Die übrigen Auswertungen folgen weiterhin der gleichgewichteten Methode, weil hier Rendite- und Risikokennzahlen auf Stufe Pensionskasse verglichen werden und wir weiterhin eine Verzerrung durch grosse Vorsorgeeinrichtung vermeiden wollen.”

image

Zu den aktuellen Resultaten wird festgestellt, dass die Schweizer Pensionskassen 2011 mit einer Rendite von +0.47% im Januar begonnen haben . Die meisten Anlageklassen haben zu diesem erfreulichen Resultat beigetragen. Im Januar waren die Renditedifferenzen zwischen Pensionskassen unterschiedlicher Grösse verhältnismässig klein. Bemerkenswert ist, dass bei den grossen Pensionskassen die tiefste Rendite immer noch leicht positiv ausfiel.

 Schreiben der UBS /  Ausgabe 11-01 des PK-Barometers / Artikel NZZ

BS: Spitalpersonal bleibt bei kantonaler PK

17. Februar 2011 By pwirth in Aktuell, Pensionskassen

BS_3Das Basler Universitätsspital, das Felix Platter-Spital und die Psychiatrische Klinike sollen mit der Revision des kantonalen Spitalgesetzes in öffentlich-rechtliche Anstalten im Kantonseigentum umgewandelt werden. Anlass ist neues Bundesrecht, namentlich die 2012 landesweit kommende, neue Spitalfinanzierung.

Knackpunkt der Vorlage waren die Anstellungsbedingungen und die Pensionskasse. Mit Stichentscheid des CVP-Ratspräsidenten folgte der Grosse Rat in der Detaildebatte den Anträgen der bürgerlichen Mehrheit der Gesundheits- und Sozialkommission (GSK) und nicht, wie von der SP beantragt, jenen der Regierung.

Den einen Pol der harten Kontroverse markierten SP und Grünes Bündnis. Sie bestanden auf öffentlich-rechtlichen Arbeitsverträgen, welche die Bedingungen des kantonalen Personal- sowie des Lohngesetzes festschreiben sollten. Dies entsprach im Wesentlichen dem Wunsch der Regierung. Die Ratsrechte hingegen pochte auf privatrechtliche Verträge respektive Gesamtarbeitsverträge (GAV). Sie forderte maximale Flexibilität für die Spitäler im künftigen Wettbewerb; sonst würden letztlich die lokale Gesundheitsversorgung und der Forschungsstandort leiden.

In der Schlussabstimmung nach fast acht Stunden Debatte kam die Spitalgesetzrevision mit 50 gegen 16 Stimmen bei 24 (zumeist linken) Enthaltungen durch. Das Personal kann in der Kantons-Pensionskasse bleiben und bekommt öffentlich-rechtliche Anstellungsverträge, die allerdings nicht dem kantonalen Lohngesetz entsprechen müssen. Die SVP verzichtet auf das im Vorfeld angedrohte Referendum. Der VPOD entscheidet am Dienstagabend über das angedrohte Referendum. Es scheint wahrscheinlich.

 Baz

Towers Watson: Update on Swiss Pension Legislation

16. Februar 2011 By pwirth in Medien

imageIn this issue of Hot Topics, Towers Watson provides a brief update on current legislative developments in Switzerland related to occupational pensions. Aside from the controversial proposals related to the implementation of the structural reform, a number of other legal changes have been decided or are in the pipeline. With this information, TW targets a more international audience who are interested in a high-level overview of the legal situation of pensions in Switzerland.

 Towers Watson

PK Graubünden pulls out of Harcourt

16. Februar 2011 By pwirth in Kapitalanlagen, Pensionskassen

graubuendenThe €1.8bn ($2.4bn) Swiss pension fund Kantonale Pensionskasse Graubünden has redeemed from one of its hedge fund managers as a result of the firm’s poor performance.

The scheme, which previously invested 2% of its overall portfolio to two funds, Unigestion and Harcourt, recently decided to withdraw from the latter due to the fact that its “results were below expectations,” a source at the pension told HFMWeek. Founded in 1997, Zurich-based Harcourt currently manages around $4.7bn in assets, with global offices in New York, Hong Kong, Stockholm, Geneva and the Cayman Islands.

The pension scheme, which has been investing into the sector since 2007, is the latest in a number of European funds planning to redeem from their hedge fund investments.

 HFM Week

“Die Defekte der BV”– und die Heilmittel von avenir suisse

16. Februar 2011 By pwirth in Medien

Alois Bischofberger und Rudolf Walser, einstige Chefökonomen von Credit Suisse resp. Economiesuisse und jetzt Senior Consultants für avenir suisse, haben in der Finanz & Wirtschaft ein 5 Punkte-Programm gegen die “Defekte der beruflichen Vorsorge” entwickelt. Gemäss den Autoren braucht es 1) eine Entpolitisierung der technischen Parameter; 2) eine Vermeidung von prozyklischem Anlageverhalten durch einen mittelfristigen Deckungshorizont (4-8 Jahre); 3) eine Stärkung der Wettbewerbskräfte mit freier Wahl der Vorsorgeeinrichtung (wir haben es befürchtet) oder Aufteilung gemäss Prof. Ammann in einen festen oblig. Teil und einen freien überobligatorischen (noch schlimmer); 4) mehr Transparenz bei den Kosten (wobei die Autoren gewisse Illusionen pflegen) und 5) Vereinfachungen als Weiterführung der laufenden Strukturreform (was wohl eine contradictio in adjecto darstellt, oder wie immer die Lateiner das auch bezeichnen mögen).

 Artikel FuW

Réforme structurelle: “La plus violente attaque contre le deuxième pilier”

16. Februar 2011 By pwirth in Medien

letempsUne alliance contre nature pourrait soutenir le projet de l’OFAS composée des socialistes et des sociétés de gestion susceptibles de profiter à court terme de la mise à l’écart de bon nombre de gérants indépendants et des sociétés étrangères

Les milieux du deuxième pilier sont en émoi et, peut-être bientôt, l’ensemble des assurés. Car la «nurserysation» de la prévoyance est en marche.

La loi de réforme structurelle de la LPP a été adoptée au printemps 2010. Son but consiste à renforcer la surveillance, durcir les exigences auxquelles doivent satisfaire les acteurs de la prévoyance et accroître la transparence. Ces objectifs sont parfaitement solubles dans la logique hyperréglementaire et psycho­rigide de l’après-crise. L’Office fédéral des assurances sociales (OFAS) a sauté avec joie et détermination sur le sujet. Elle a produit une ordonnance scandaleuse, soumise en consultation jusqu’à la fin de ce mois, qui serre tellement la vis à la prévoyance qu’elle déresponsabilise la branche et rend impossible une gestion non déficitaire des caisses de pension, selon Herbert Brändli, président de B + B Vorsorge, un acteur réputé de la prévoyance. Quand elle ne crée pas de nouvelles incertitudes juridiques, elle dépasse l’esprit de la loi et entre même en contradiction avec celle-ci. Les très nombreuses voix de gauche qui veulent la mort du deuxième pilier peuvent se frotter les mains.

L’association qui regroupe les intérêts des caisses de pension (ASIP) tente de caviarder cette ordonnance. Mais une alliance contre nature, composée des socialistes et des bénéficiaires à court terme de la mise à l’écart de bon nombre de gérants indépendants, pourrait faire aboutir ce funeste projet.

 Le Temps

Werner Hertzog neuer Managing Director bei Aon Hewitt, Thomann Leiter Zentraleuropa

15. Februar 2011 By pwirth in Personelles

Kürzlich meldete die Publica, dass Werner Hertzog auf 1.7.11 die Geschäftsführung aufgebe, die er seit rund 10 Jahren inne hatte. Jetzt ist geklärt, welche “neue Herausforderung” er annimmt. Hertzog wird Managing Director bei Aon Hewitt und übernimmt damit die Position von Daniel Thomann. Thomann seinerseits wird neben seiner weiterhin bestehenden Funktion als Pensionskassenexperte in der Schweiz neu eine Position als Leiter Zentraleuropa (Deutschland, Österreich und Schweiz) für Aon Hewitt übernehmen.

Basler PK: Streit um Auslagerung des Spitalpersonals

15. Februar 2011 By pwirth in Pensionskassen

BS_3Die hohen Leistungen der Basler Pensionskasse PKBS belasten die Basler Spitäler, deren Personal der Kasse angeschlossen ist, und vermindern ihre Konkurrenzfähigkeit. Die Rede ist von einer vergleichbaren Mehrbelastung in Höhe von 40 Mio. Fr. Im Rahmen des neuen Gesetzes über die öffentlichen Spitäler ist deshalb laut Kommissionsantrag eine Auslagerung des Personals in eine eigene Kasse vorgesehen. Es würde dies 6000 von 20’000 Versicherten in der PKBS betreffen. Direktor Dieter Stohler von der PKBS rechnet aufgrund des Abgangs mit höheren Administrationskosten pro Versicherten, die nach seiner Schätzung um 20 Prozent ansteigen würden. Die SP wehrt sich gegen den Vorschlag mit dem Argument, die bürgerlichen Parteien wollten mit der Massnahme die Kasse ruinieren, was von diesen– man darf wohl sagen zu Recht – als “Blödsinn” abgetan wird.

 Artikel baz

Mercer: Klimawandel erhöht Risiken von Vorsorgevermögen

15. Februar 2011 By pwirth in Kapitalanlagen

Mercer hat eine Studie über den Zusammenhang von Klimawandel einerseits, Chancen und Risiken für institutionelle Vermögen andererseits erstellt. In der Studie „Climate Change Scenarios“ wird ein Ansatz entwickelt, mit dem institutionelle Anleger ihr Verständnis der klimabedingten Risiken und Chancen von Anlageklassen und Regionen verbessern können. Das dafür entwickelte “TIP Framework” umfasst Schätzungen von Investments in CO2-arme Technologien, von Auswirkungen auf die Umwelt und von Kosten der CO2-Nutzung, die sich aus den weltweiten politischen Massnahmen vier Klimaszenarien ergeben.

Die wichtigsten Studienergebnisse besagen, dass bis zum Jahr 2030…

  • der Klimawandel die Unsicherheit für langfristig agierende institutionelle Anleger erhöhen wird und daher proaktiv gehandelt werden muss,
  • der Investitionsbedarf für CO2-arme Technologien 5’000 Milliarden CHF erreichen kann,
  • die Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Kosten von mehr als 4’000 Milliarden CHF ausmachen können,
  • politische Massnahmen gegen den Klimawandel die Kosten für CO2-Emissionen um 8’000 Milliarden CHF nach oben treiben können,
  • die EU und China/Ostasien die Investitionen in CO2-arme Technologien und Effizienzsteigerungen in den kommenden Jahrzehnten vorantreiben werden.

Die Durchführung der Studie über den Klimawandel und die Entwicklung des Mercer „TIP Framework“ ist ein von Mercer angeführtes Gemeinschaftsprojekt, an dem 14 der weltweit grössten institutionellen Anleger beteiligt waren und das von der International Finance Corporation, einem Mitglied der World Bank Group, und Carbon Trust unterstützt wurde.

 Mitteilung Mercer / Studie / Bericht Financial Times

“PK-Vorbezug ist eine Zeitbombe”

14. Februar 2011 By pwirth in Versicherte

Die SonntagsZeitung beschäftigt sich in ihrer Ausgabe vom 13.2.11 mit dem Thema Wohneigentumsförderung mit Mitteln der 2. Säule (WEF). Wie schon in anderen Medien in letzter Zeit werden insbesondere die Gefahren betont. Im Detail werden die Verhältnisse bei der SRG-PK durchleuchtet.

 Artikel

Vous voulez changer d’emploi? N’oubliez pas d’examiner la nouvelle caisse de pension

14. Februar 2011 By pwirth in Versicherte

Changer de patron pour augmenter son salaire peut finalement s’avérer une mauvaise opération si la nouvelle institution est moins généreuse que l’actuelle.

 Le Temps

“Das unsozialste Sozialwerk”

14. Februar 2011 By pwirth in Medien

imageGerhard Schwarz, bis vor 100 Tagen Leiter der NZZ-Wirtschaftsredaktion und jetzt Direktor von avenir suisse, hat sich in einem Interview zu Themen der Vorsorge geäussert. Dabei nahm er auch Bezug auf das kürzlich erschiene Positionspapier von avenir suisse und die mit dem falschen Umwandlungssatz verbundene Umverteilung.

“Warum ist dieses Thema vordringlich?
Wir müssen uns der Diskussion stellen. Wir können nicht unsere Altersvorsorge darauf aufbauen, dass die die noch gar nicht geboren oder noch im Kindsalter sind, in Zukunft einen immer grösseren Teil ihres Lohnes abgeben müssen und das ohne diese zu fragen. Das ist moralisch fragwürdig und auch ökonomisch untragbar. So gesehen ist die 2 Säule das unsozialste Sozialwerk überhaupt

Sind Sie gegen jede Umverteilung?
Nein. Es braucht soziale Umverteilung. Aber sie ist aus meiner Sicht nur akzeptabel, wenn sie sehr transparent ist. Und bitte nicht über alle möglichen Kanäle. Das ist das Grauenhafte. In der AHV ist Umverteilung, in der 2 Säule, im Verkehr, in der Kultur. Eine vernünftige Sozialpolitik ist eine mit Preisschildern. Damit man sieht, was alles drin ist. Als Liberaler würde ich zudem noch viel stärker auf freiwillige Umverteilung setzen. Ich halte diese für die moralisch Wertvollere

Wieso?
Wir müssen mit dem Anspruchsdenken aufhören. Der Umwandlungssatz und die Mindestverzinsung in der 2 Säule sind beide ein Unsinn. Was ich im Alter konsumiere ist davon abhängig, was ich vorher angespart habe. Private Wohltätigkeit leistet hingegen in diesem Land enorm viel. Wahrscheinlich reicht es nicht ganz. Deshalb muss man einen Teil staatlich umverteilen.

Avenir Suisse schlägt auch eine Flexibilisierung des Rentenalters vor. Welches Problem löst das?
Wir werden nun in Europa eine sukzessive Anhebung des Rentenalters erleben. Dänemark hob seines jüngst auf 71 Jahre an. Stellen Sie sich den politischen Aufschrei bei uns vor. Im Sinne der Eigenverantwortung und Individualisierung schlagen wir dagegen eine Flexibilisierung des Rentenalters vor.

Wie soll das funktionieren?
Die Leute sollen so lange arbeiten können wie sie sich fit fühlen. Ihre Rente ist abhängig von den Beiträgen, die sie geleistet haben. Es braucht nur eine allgemeine Grundsicherung, dafür braucht es einen Grundbeitrag.

 Artikel Sonntag

NZZ: “Paris diktiert Axa Winterthur heftige Rosskur”

14. Februar 2011 By pwirth in Assekuranz

axa“Entlassungen, Drohbriefe, Polizei: Bei der Axa Winterthur geht die Angst um. Die massiven Sparvorgaben aus Paris sind ohne weiteren Personalabbau kaum zu erfüllen”, schreibt die NZZ am Sonntag. In einer E-Mail der Axa-Chefs von Ende Januar an alle Mitarbeiter sind die von der Pariser Konzernzentrale geforderten Kostensenkungen umrissen: Im Kollektivgeschäft (Pensionskassen) seien die Kosten pro Versicherten von heute 470 Fr. auf 400 Fr. zu senken, im Einzel-Leben solle die Verwaltung einer Police statt heute 250 Fr. in Zukunft nur noch 150 Fr. kosten. «Ohne konsequent umgesetzte Spar- und Effizienzprogramme können die gegenüber den Kunden eingegangenen Verpflichtungen nicht mehr profitabel erfüllt werden», heisst es weiter. Die Mitarbeiter sehen dies anders: Die Axa Winterthur müsse riesige Summen nach Paris überweisen, um das Wachstum in Südostasien zu zahlen. Die Schweiz diene als Milchkuh zur Erschliessung neuer Märkte.

 NZZaS

Holländische Zentralbank zwingt Pensionsfonds zu Goldverkäufen

11. Februar 2011 By pwirth in International

hollandDie Zentralbank der Niederlande hat eine gerichtliche Verfügung gegen die Pensionskasse der holländischer Glasfabriken erwirkt. Rund 1.400 Kilogramm Gold im Wert von 34,6 (heute 45) Mio. Euro sollen per Ende 2009 im Fonds angelegt worden sein. Der Goldanteil habe sich damit auf 13 Prozent des Fondsvermögens belaufen.

Für die Zentralbank ist das zu viel, weil es nach Auffassung der Zentralbank im Widerspruch zu den Interessen der Anleger stehe. Der Goldpreis schwanke zu stark, was dem “Vorsichtsprinzip” bei der Anlage widerspreche. Das Urteil sieht nun vor, dass die Kasse den Goldanteil des Fonds innerhalb von zwei Monaten auf 3 Prozent reduzieren muss. Mehr dürfen Rentenfonds nicht in Rohstoffe investieren. Rob Daamen, der Chef der Pensionskasse, will in Berufung gehen.

 Goldreporter

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Rückspiegel

Politik im Vermietungsgeschäft
Die Basler PK will mit ihren Immobilien in Genf eine angemessene Rendite erzielen. Das stört die Linke. Link

OAK auf dem Holzweg
Die Oberaufsicht will sich mit der risikobasierten Aufsicht einen alten Traum verwirklichen. Experte Roger Baumann hält nichts davon. Link

Bloss keine Reform
Die SGK-N wagt mit zwei BVG-Änderungen einen neuen Reformanlauf. Der ASIP reagiert heftig. Link

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Die OAK will den Handlungsspielraum der Sammelstiftungen noch weiter engen. Ihr Verband wagt ein skeptisches Räuspern. Link

Novas Erbe
Mathieu Erb folgt auf Colette Nova im BSV. Link

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