Beobachter: Verlustscheine und WEF
Frage: Ich möchte eine Wohnung kaufen. Das Eigenkapital kann ich aus der Pensionskasse vorbeziehen. Nun gibt es aber Verlustscheine aus einem Konkurs vor zwölf Jahren gegen mich. Sind die ein Problem?
Der Beobachter meint ja. “Mit dem Vorbezug geht das Pensionskassenkapital in Ihr freies und somit pfändbares Vermögen über. Die gegen Sie ausgestellten Verlustscheine verjähren erst nach 20 Jahren. Bis dahin können Gläubiger jederzeit die Betreibung einleiten.”
Postulat Badran: Verteilung der Vermögen in der 2. Säule
Eingereichter Text: Der Bundesrat wird gebeten zu prüfen, wie die angesparten Vermögen im BVG interpersonell verteilt sind und welche Auswirkungen diese Verteilungen haben.
Begründung: Zur Zeit sind verschiedene Anstrengungen da, das BVG zu revidieren. Da die Vermögensverteilung innerhalb der beruflichen Vorsorge (BVG) unklar ist, fehlen die objektiven Grundlagen für gewisse nötige Entscheidungen. Die Verteilung der Vermögen hat nämlich unter anderem Implikationen auf die Verteilung des erwirtschafteten Gewinns (Verzinsung, Überschüsse) und somit auf die Kapitalbildung. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Ausgestaltung des umstrittenen Rentenumwandlungssatzes.
Die Verteilung soll wenn möglich und sinnvoll nach Altersklassen und Dezilen ausgewiesen werden.
Fragestunde: 2. Säule, Fahrplan
Frage Bruno Pezzatti, 11.6.2012.
Eingereichter Text: Gemäss Jahreszielen des Bundesrates 2012 sah der Bericht zur Zukunft der zweiten Säule eine Agenda der notwendigen Reformen vor.
– Wie sieht der Fahrplan der BVG-Reform konkret aus?
– Wann kann mit einer Auswertung der Anhörung gerechnet werden?
Alain Berset, conseiller fédéral: L’évaluation des avis exprimés dans le cadre de l’audition à propos du rapport sur l’avenir du deuxième pilier est en cours. Les résultats seront publiés cet automne. Les résultats constitueront une base importante pour la réforme de la prévoyance vieillesse que le Conseil fédéral entend mener dans une perspective d’ensemble qui consiste à réexaminer l’interdépendance entre le premier et le deuxième pilier. Il s’agira de mener des réflexions globales sur l’ensemble de notre régime de prévoyance vieillesse. Le Département fédéral de l’intérieur prépare actuellement une stratégie globale sur la consolidation de nos régimes de retraite. Conformément à ses objectifs 2012, le Conseil fédéral a prévu de fixer les axes de la réforme de la prévoyance vieillesse jusqu’à la fin de l’année.
BLPK: “Staatsangestellte werden geschont”
Bei den Pensionskassenbeiträgen und zwei weiteren zentralen Punkten hat die Baselbieter Regierung das Reformpaket überarbeitet. Nach der Vernehmlassung habe der Regierungsrat die Vorlage für die Reform der Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) im Sinne eines «fairen und ausgewogenen Pakets optimiert», sagte Finanzdirektor Adrian Ballmer vor den Medien. Die Vorlage geht nun an den Landrat.
Entgegengekommen ist die Regierung den Kantonsangestellten auf Druck der Arbeitsgemeinschaft der Baselbieter Personalverbände (ABP) bei den Pensionskassenbeiträgen. Die aktiven Versicherten werden während der Dauer der Amortisation über eine temporäre Erhöhung ihrer Pensionskassenbeiträge von bisher 40 auf neu 45 Prozent an den Kosten beteiligt (Beitrag Arbeitgeber: neu 55 Prozent). Geplant war ursprünglich, dass sich der Kanton und das Personal die Beiträge teilen. Der Kanton, der bisher 60 Prozent trug, übernimmt nun aber künftig 55 Prozent. Damit steigt die durchschnittliche Mehrbelastung der Kantonsangestellten statt um 2,6 nur um 1,4 Prozent an.
Der Kanton hingegen will seinen Anteil von 1,1 Milliarden Franken nicht auf einmal einzahlen, sondern über 40 Jahre amortisieren. Bei einer Einmalzahlung bestehe die Gefahr, dass ein grosser Teil des Geldes je nach Entwicklung der Finanzmärkte in kurzer Zeit wieder verloren gehe, hiess es an der Medienkonferenz. Festgehalten hat die Regierung trotz Kritik in der Vernehmlassung am Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat, das der BLPK zu mehr Flexibilität und einfacheren Abläufen verhelfen soll. Schon heute gelte bei 20 Prozent der rund 240 der Pensionskasse angeschlossenen Institutionen das Beitragsprimat, darunter die BLKB und die FHNW.
Das Reformpaket sieht auch eine Erhöhung des Rentenalters von 64 auf 65 Jahre bei gleichzeitiger Flexibilisierung vor. So können sich Kantonsangestellte künftig frühestens mit 58 pensionieren lassen. Spätestens mit 70 kommt der Ruhestand. Die BLPK mit 22’000 Versicherten und 7500 Rentnern wies 2011 bei einem Deckungsgrad von 76,8 Prozent eine Deckungslücke von 1,6 Milliarden Franken auf. Künftig soll die Pensionskasse im System der Vollkapitalisierung geführt werden. Zudem wird die Pensionskasse in eine Sammeleinrichtung umgewandelt.
Basler Zeitung / Mitteilung BL
OAK-BV “mit voller Agenda”
Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge orientiert mit einer Medienmitteilung über Arbeit, Grundsätze und Entscheide. In der Mitteilung werden u.a. folgende Themen aufgegriffen: Unabhängigkeit des VR von kantonalen Aufsichtsbehörden; Transparenz: Vorgaben bezüglich Verwaltungs- und Vermögensverwaltungskosten, Ausfinanzierung öffentlicher VE; Governance: Minder- und Nullverzinsung bei VE ohne Unterdeckung.
Sonntags-Zeitung: Kostenvergleich bei Sammelstiftungen
Die Kostendifferenzen bei den Pensionskassen sind enorm. Für die gleichen Leistungen bezahlt man bei der Kasse mit den teuersten Prämien über 2,5-mal mehr als bei der Billigsten. Dies zeigt der grosse Pensionskassenvergleich, der das Beratungsunternehmen Weibel Hess & Partner AG im Auftrag der SonntagsZeitung zum siebten Mal in Folge durchgeführt hat.
In diesem Jahr wurden Offerten für drei Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen analysiert. Der Vergleich der Offerten für das Architekturbüro und den Schreinereibetrieb mit je 17 Mitarbeitenden zeigt, welche Pensionskassen einen branchenunabhängigen Einheitstarif anwenden. Die Gefahr: Durch den Einheitstarif werden schlechtere Risiken angezogen. So bezahlen Unternehmen mit besserer Risikoeinstufung bei Pensionskassen ohne einheitlicher Tarifierung in der Regel tiefere Prämien. Dies zeigt sich deutlich beim Offertenvergleich für den Informatikbetrieb mit 100 Mitarbeitenden. Die Pensionskassen mit Einheitstarif können bei der Offerte prämienmässig nicht mithalten.
Die Risikokosten werden für die Risiken Tod und Invalidität erhoben. Mit den Verwaltungskosten finanzieren die Pensionskassen ihre Ausgaben für die Administration, den Vertrieb und die Verwaltung. Bei den Sammelstiftungen der Lebensversicherer hat Allianz Suisse für zwei von drei Betrieben die kostengünstigste Offerte eingereicht. Für das Architekturbüro verlangt der Versicherer 21’185 Franken und damit 21 Prozent weniger als im Vorjahr. Ob die Preispolitik nachhaltig ist, wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Für den Schreinereibetrieb, mit den gleichen Leistungen, offeriert Allianz Suisse 29’534 Franken. Das sind 40 Prozent mehr als für das Architekturbüro. Die allerhöchsten Prämien, unter den Sammelstiftungen der Lebensversicherer, verlangt aber Baloise mit 41’007 Franken. Dies sind über 50 Prozent höhere Prämien als was die günstigste Vollversicherung PAX für den gleichen Betrieb und die gleichen Leistungen verlangt.
EU-Finanzaufsicht warnt vor sinkenden Betriebsrenten
Die europäische Versicherungsaufsicht sieht wegen der niedrigen Zinsen erhebliche Risiken auf die betrieblichen Pensionskassen in der Europäischen Union zukommen. Viele Kassen hätten mit viel zu hohen langfristigen Zinsen kalkuliert, so dass sich Arbeitnehmer auf sinkende Betriebsrenten oder steigende Beiträge einstellen müssten, sagte Gabriel Bernardino, Chef der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen (Eiopa), in einem Interview mit der "Wirtschaftswoche". Er forderte regelmäßige Stresstests für die Pensionskassen.
D: Milliarden-Lücke bei Pensionen
Es herrscht Anlagenotstand bei den deutschen Pensionskassen- und fonds. Nach Berechnungen von €uro-Magazin waren 2011 knapp ein Drittel der Pensionsverpflichtungen der DAX-Konzerne oder 84 Milliarden Euro nicht gedeckt. Bei der Deutschen Lufthansa ist die Lücke bereits 1,3-mal so groß wie die aktuelle Marktkapitalisierung. Auch dem Stahlkonzern ThyssenKrupp fehlen in der Pensionskasse so viel, wie das Unternehmen derzeit an der Börse wert ist. Die Differenz zwischen Pensionsverpflichtungen und -vermögen müssen die Konzerne aus dem operativen Geschäft begleichen. Das schmälert den Gewinn und senkt den Börsenwert. Das Problem dürfte sich in den kommenden Jahren noch zuspitzen: Denn das niedrige Zinsniveau, das voraussichtlich noch einige Jahre erhalten bleibt, vergrößert die Löcher in den rund 150 deutschen Pensionskassen mit ihren sechs Millionen Mitgliedern.
avenir suisse: Reformbarrieren überwinden
Swiss Life-Mitarbeiter mit einem politischen Mandat haben bei und mit Avenir Suisse über die Weiterentwicklung der beruflichen Vorsorge diskutiert. Die Ziele der Ideen und teils visionären Gedanken sind so eindeutig wie schwierig zu erreichen: die finanzielle Stabilisierung der 2. Säule sowie die Wiederherstellung der Generationengerechtigkeit.
UBS PK-Barometer Mai 2012
Die UBS schreibt zu den Mai-Ergebnissen ihres Pensionskassen-Barometers: “Wieder aufkeimende Befürchtungen um den Zustand der südlichen Euroländer haben im Mai zu Rückschlägen an den Aktienbörsen geführt. Die positiven Erträge der übrigen Vermögensklassen vermochten die Verluste bei den Aktien nicht wettzumachen. Die Ertragslage bleibt damit für die schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen unbefriedigend.”
Die seit fünf Jahren kumulierte Jahresrendite bewegt sich zwischen 1,6% bei den kleineren Pensionskassen und 4,7% bei den grösseren. Der Renditedämpfer vom letzten Mai verschlechtert somit die schon an sich nicht berauschende Gesamtperformance noch etwas weiter.
China: Huge Pension Funding Gap Looms
China is facing an 18 trillion yuan (2,8 Bio. Dollar) pension funding gap that will become larger as the country’s population ages, according to one of the authors of a new report jointly produced by a research team at the Bank of China and researchers at Fudan University. Liao Shuping (廖淑萍), one of the authors of the report from the Bank of China, told Economic Information Daily that China could see a shortfall of 18.3 trillion yuan in pension funding by 2013.
The report stated that due to an aging population, China’s pension system will place a very large burden on government finances. The authors of the report suggested that among other measures, the government should consider pushing back the current minimum retirement age and also push ahead with reforms to the country’s public institutions to help relieve the pressure.
At the beginning of this month, officials from the Ministry of Human Resources and Social Security said publicly that an adjustment to the age of retirement is inevitable. These officials also indicated that the ministry will put forward an official policy recommendation related to delaying the age at which people can begin to receive their pension at an appropriate time.
BLPK: Debatte über Finanzbedarf
Der Kanton habe in der Frage, wie viele Mittel er für die Sanierung der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) zurückstellen muss, «gravierende Fehlbeurteilungen» begangen, heisst es in der Basler Zeitung. Die Regierung, die 48 Millionen für die BLPK reserviert hat, gehe etwa davon aus, dass 50% der Sanierungskosten von den Arbeitnehmern getragen werden, was «offenkundig nicht realistisch» sei, so die Subkommission der Finanzkommission: «Der Kanton dürfte nicht in der Lage sein, mehr als 30% auf die Arbeitnehmer zu überwälzen.» Die Subkommission geht von einem «minimal vertretbaren Rückstellungsbedarf » von 287 Millionen per Ende 2011 aus.
NZZ: “Das Ende des Korridors”
Christoph Schmutz und Beat Gigy befassen sich in NZZ Equity mit den neuen, verschärften IAS-Regelungen für die Bilanzierung von Vorsorgeverpflichtungen. Schmutz beschreibt die Funktion des Korridors, der mit der revidierten IAS-19 jetzt wegfällt, was sich markant in den Bilanzen der Unternehmen mit IAS-Rechnungslegung auswirken wird. “Laut Lukas Marty, CFO der Beratungs- und Prüfungsgesellschaft KPMG, müssen sich die Schweizer Unternehmen auf einen rund 30% bis 50% höheren Vorsorge-Aufwand in der Erfolgsrechnung einstellen.
Dies ist aber nicht die Folge der höheren Vorsorge-Rückstellungen. Diese werden nämlich im sonstigen Gesamtergebnis OCI («other comprehensive income») untergebracht, das an die eigentliche Erfolgsrechnung anschliesst. Die zusätzlichen Kosten ergeben sich aus der Tatsache, dass neu sowohl auf der Vorsorgeverpflichtung als auch auf dem bereits zurückgelegten Vermögen derselbe Zinssatz anzuwenden ist, der Diskontsatz. Unter dem alten Regime konnte eine zu erwartende Rendite auf das Vorsorgevermögen gerechnet und von den Kosten in der Erfolgsrechnung entsprechend abgezogen werden. Da nun der tiefere Diskontsatz vom Aufwand in der Erfolgsrechnung abgezogen wird, resultieren höhere Kosten.”
Gigy geht auf die Tatsache ein, dass nach schweizerischem Recht eine strikte Trennung zwischen Pensionskasse und Arbeitgeberfirma vorliegt. KMU, welche nach Swiss FER bilanzieren, sind deshalb von den IAS-Änderungen auch nicht betroffen. Allerdings werden auch diese Unternehmen von der Finanzierungssituation ihrer VE betroffen. “Nach Einschätzung des Vorsorgeexperten Christian Fitze (Ecofin Investment Consulting) laufen die meisten Anreize im Pensionskassensystem darauf hinaus, zu hohe Diskontierungssätze zu verwenden. Ein zu hoch angesetzter technischer Zinssatz gaukelt sichere künftige Erträge auf dem bestehenden Deckungskapital vor, die sich in Realität nicht oder nur mit einem zu hohen Anlagerisiko erreichen lassen. Auf diese Weise lässt sich ein höherer Deckungsgrad ausweisen, als er sich bei marktgerechter Beurteilung ergäbe.
Offenbar gibt es in der Schweiz ein West-Ost-Gefälle in dem Sinn, dass in der Romandie das Schönfärben mit hohen technischen Zinssätzen noch etwas intensiver ist als im Osten des Landes. Abschreckend für Jüngere Fitze legt dar, dass eine relativ grosse Koalition Interesse daran hat, die zweite Säule gut aussehen zu lassen: die Politik, die die Gesetze erlassen hat, Pensionskassenexperten, die lange Zeit hohe Diskont-Raten geduldet oder vertreten haben, und eben auch die Unternehmen, die die Belastung ihrer Bilanzen durch Sanierungen zu vermeiden suchen. Hinzu komme die mit den verzerrten Zinssätzen einhergehende Umverteilung von den Jungen zu den Älteren bzw. Rentenbezügern, die von einem hohen Umwandlungssatz profitieren.”
“Wenn die Vorsorge auf die Bilanz drückt”
Mehr Transparenz aber auch hoher Aufwand, ausgelöst durch die neuen internationalen Rechnungslegungsstandards für die Vorsorgeverpflichtungen (IAS 19). Die NZZ und andere Zeitungen sind in den letzten Wochen verschiedentlich auf das Thema eingegangen. Die NZZ schreibt: “Am Ende seiner Amtszeit kann der Vorsitzende des International Accounting Standard Board (IASB), David Tweedy, zufrieden sein. Er hat eines seiner Hauptziele bei den Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) erreicht: Das von ihm stets beanstandete «Korridorverfahren» zur Erfassung von versicherungstechnischen Gewinnen und Verlusten bei Vorsorgeverpflichtungen ist mit der Überarbeitung des neuen Standards IAS 19 durch den IASB im Jahr 2011 abgeschafft worden.
Künftig sind statistische Gewinne und Verluste bei Pensionen sofort und in vollem Umfang zu erfassen, denn entsprechende Wahlrechte zur Bilanzierung wurden beseitigt. In der Bilanz wird also in Zukunft eine Differenz zwischen Vorsorgeverpflichtungen und dem vorhandenen Vermögen (Planvermögen) sofort als Pensionsrückstellung gezeigt. Das bedeutet in vielen Fällen: Eigenkapital wird ergebnisneutral für Pensionsrückstellungen reserviert.
Zudem änderte der IASB die Bilanzierung der Effekte für Vorsorgepläne zurückliegender Arbeitsjahre. Diese werden nun als separate Kostenposition ausgewiesen. Ausserdem passte der IASB die Verzinsung der Vorsorgevermögen an. Sie orientiert sich nicht mehr an den Erwartungen, die den Unternehmen viel Ermessensspielraum liessen, sondern lehnt sich an die Verzinsung der Vorsorgeverpflichtungen an.”
Für Schweizer Unternehmen stellt sich die Frage, ob der Aufwand sich lohnt. Auswege bieten sich an durch den Wechsel zu Swiss GAAP FER oder durch den Abschluss einer Vollversicherungs-Lösung.
Denmark relaxes rules to help pension liabilities
Denmark’s government agreed to ease rules for the country’s pension funds to help reduce their liabilities as record-low bond yields inflate the value of their obligations.
Pension funds and life insurers will be allowed to raise the discount rate they use to calculate their liabilities to better reflect long-term growth and inflation prospects, the Business and Growth Ministry in Copenhagen said in a statement late Tuesday. The decision sent yields on longer-maturity bonds soaring as the industry’s need to buy up debt assets to match their pension obligations was reduced.
“The demand for duration isn’t as strong as before,” Henrik Henriksen, chief investment strategist at Copenhagen-based PFA Pension A/S, Denmark’s second-largest pension fund with about $50 billion in assets, said in an interview. “Looking especially at the 30-year point, there’s less demand for 30-year bonds due to the new rate curve.”
The Danish move follows similar changes in Sweden, where 10-year yields surged 30 basis points on June 7 after the country’s regulator put a floor on the discount rate pension funds use to calculate liabilities. Nordic pension funds had come under pressure to increase their asset purchases as the region’s haven status from the debt crisis sent bond values higher and swelled the value of their liabilities.


