192’900 Personen erhielten im Dezember 2014 eine Ergänzungsleistung (EL) zur Altersversicherung. Das sind 7100 Personen oder 3,8 % mehr als Ende 2013. Der Anteil der Personen mit einer Altersrente, die auf eine EL angewiesen sind, macht 12,4 % aus. Dieser Anteil ist in den letzten Jahren leicht gestiegen.
112’900 Personen bezogen Ende 2014 eine EL zur Invalidenversicherung. Das sind 1500 Perso- nen oder 1,3 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil der IV-Rentner/innen mit EL erhöhte sich um 1,4 Prozentpunkte auf rund 44,1 %.
Die EL-Ausgaben stiegen im Jahr 2014 um 3,3 % auf 4,7 Milliarden Franken. Dieses Wachstum liegt leicht unter dem Durchschnitt der Jahre nach 2008. Der Anteil des Bundes an diesen Kosten betrug rund 30%, den Rest tragen die Kantone.
Eine wichtige Aufgabe übernehmen die EL bei der Finanzierung eines Heimaufenthalts. Etwa die Hälfte der Heimbewohnenden sind auf eine solche Leistung angewiesen. Ende 2014 wohn- ten 70’600 Personen mit EL in einem Heim. Sie erhielten im Durchschnitt einen monatlichen Betrag von 3200 Franken. Das ist gut dreimal mehr als der EL-Betrag für eine Person zu Hause.

Gemäss den provisorischen Ergebnissen der Gesamtrechnung der Sozialen Sicherheit (GRSS) beliefen sich die Ausgaben für Sozialleistungen im Jahr 2013 auf 153,6 Milliarden Franken. Dieser Betrag entspricht 24,2% des Bruttoinlandprodukts (BIP) der Schweiz.