In einem Kommentar in der NZZ äussert such Martin Kaiser, Ressortleiter Sozialpolitik und Mitglied der Geschäftsleitung des Arbeitgeberverbands, kritisch zur aktuellen Verfassung der schweizerischen Sozialpolitik. Wichtige Reformvorhaben sind in den letzten Jahren gescheitert, der Erfolg aktueller Vorhaben unsicher. Gleichzeitig werfen die rasche Alterung der Bevölkerung, die Auswirkungen der Masseneinwanderungsinitiative und der negativen Teuerung ihre Schatten voraus. Eine verstärkte Belastung des Faktors Arbeit durch höhere Lohnbeiträge wird von ihm dezidiert abgelehnt, stattdessen müssten die Beiträge möglichst wieder auf das frühere Niveau abgesenkt werden. Kaiser: “Bundesrat und Parlament müssen erkennen: Für die Sozialpolitik bricht eine neue Ära an. Was ist zu tun? Die Sozialpolitik muss sich auf das Wesentliche fokussieren und so gestaltet werden, dass sie für die schrumpfende Zahl der Erwerbstätigen und deren Arbeitgeber finanzierbar bleibt. Dies mit einer abgespeckten Reform der Altersvorsorge, ausgerichtet auf die Erhaltung des heutigen Leistungsniveaus, aber ohne jeglichen Ausbau

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