Der «Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index» (blaue Linie in Abbildung) hat sich im 4. Quartal 2007 wie im Vorquartal erneut negativ entwickelt. Während der Oktober noch eine erfreuliche Entwicklung aufzuweisen hatte (+1,57 Punkte), waren vor allem der November (–2,12 Punkte) und auch der Dezember (–0,76 Punkte) für die insgesamt negative Entwicklung massgebend. Die gute Performance der zwei ersten Quartale 2007 wurde durch die negativen Resultate der zwei letzten Quartale um gut ein Drittel geschmälert.
Der Index, der zu Beginn des Jahres 2000 bei 100 gestartet worden war, verlor im Berichtsquartal 1,31 Punkte (–1,02%) und erreichte einen Stand von 126,52 Punkten. Der Rückgang hat dazu geführt, dass die von Schweizer Pensionskassen verwalteten Vermögen der 2. Säule hochgerechnet im Berichtsquartal um rund CHF 6,5 Mrd. auf etwa CHF 628 Mrd. abgenommen haben. Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie in Abbildung) ist, ebenfalls ausgehend von 100 zu Anfang des Jahres 2000, im Berichtsquartal um weitere 0,79 Punkte (0,62%) von 127,10 auf 127,89 gestiegen.
Da sich der Index im vierten Quartal 2007 erneut negativ entwickelt hat, während die BVG-Vorgabe stetig voranschreitet, ist er, verglichen mit dem Startdatum im Jahr 2000, wieder ins Minus gerutscht und liegt insgesamt 1,33 Punkte im Hintertreffen. Der Rückstand auf die BVG-Mindestverzinsung hat somit auch im Jahresvergleich zugenommen, und zwar um 0,59 Punkte resp. 0,46%.


In einer Motion hat die SGK des Nationalrats vom Bundesrat gefordert, von Liechtenstein eine Annäherung ihrer Anlagebestimmungen und die Sicherung einer gleichwertigen Aufsicht zu fordern. Der Bundesrat empfiehlt in seiner Antwort die Ablehnung der Motion, verspricht aber, mit den liechtensteinischen Behörden nach Verabschiedung der Strukturreform in Kontakt zu treten, um eine Lösung zu finden. Die Motion ist vor dem Hintergrund von Zweifeln an der Verlässlichkeit der Aufsicht in Liechtenstein zu sehen, die vor dem Anschluss seiner Vorsorgeeinrichtungen an den Schweizer Sicherheitsfonds geäussert wurden.
Der Verlag VPS hat zum 20. Geburtstag seiner Zeitschrift «Schweizer Personalvorsorge» eine Jubiläumsausgabe herausgegeben, in welcher Rückblick auf die Geschichte der Zeitschrift genommen wird, von den Redaktionsmitgliedern aber auch aktuelle Themen behandelt und diskutiert werden. Zu den Autoren gehört ein einstiger Chefredaktor, der sich mit der herrschenden Revisionitis in der 2. Säule auseinandersetzt. Dazu kommen Grussbotschaften und Interviews mit den führenden Köpfen, welche die Zeitschrift auf den Weg brachten, unter dem Titel «Berufliche Vorsorge in 20 Jahren» aber auch eine Beurteilung der Zukunfts-Chancen der 2. Säule durch sechs Exponenten aus der Welt der Sozialpartner, der Wissenschaft und der Verbände. Es kann nicht überraschen, dass sie allesamt für die Weiterentwicklung unseres Vorsorgesystems guten Mutes sind.
Der Präsident des SVV und Verwaltungsratspräsident der Helvetia, Erich Walser, legte an einer Medienveranstaltung des Schweiz. Versicherungsverbandes dar, die meisten Unternehmen der Branche seien aus verschiedenen Gründen diesmal nicht in jene Falle getreten, die ihnen im Zeitraum 2001–2003 einen substanziellen Aderlass beschert hatte.