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Aufsicht: 30 Prozent der Pensionskassen Ende 2008 in Unterdeckung

21. September 2009 By pwirth in Aktuell

Die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge (BVG) sind trotz Finanzkrise offenbar in besserer Verfassung als Anfang Jahr befürchtet. Von den rund 3200 BVG-Vorsorgeeinrichtungen gerieten letztes Jahr nur knapp 30 Prozent in Unterdeckung, wie die Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden mitteilt.

Von den in Unterdeckung geratenen Pensionskassen wies gemäss den inzwischen eingereichten Jahresberichten ein Drittel der von den kantonalen Aufsichtsbehörden kontrollierten Einrichtungen einen Deckungsgrad von weniger als 90 Prozent aus, wie es in der Mitteilung vom Montag in Basel heisst. Dies entspreche 8,2 Prozent des Gesamtbestandes.

Die Konferenz erinnerte auch an die Schätzungen über die Auswirkungen der Auswirkungen der Finanzmarkteinbrüche auf die Pensionskassen vom vergangenen Februar. Damals wurde geschätzt, dass sich drei Viertel aller Schweizer Vorsorgeeinrichtungen in Unterdeckung befänden. In einem Viertel dieser Fälle sei die Unterdeckung als schwer bezeichnet und auf weniger als 90 Prozent geschätzt worden. «Vereinfacht und zusammengefasst gilt folgendes», heisst es dazu in der Mitteilung: «Man halbiere die Schätzwerte, dann stimmen diese etwa mit den effektiven Unterdeckungsfällen überein.» Und weiter: «Reduziert man die geschätzten Unterdeckungen unter 90 Prozent um zwei Drittel, dann liegt man auch dort richtig.»

Die kantonalen Aufsichtsbehörden analysieren nun gemäss den Angaben die Jahresberichte vertieft. Insbesondere werden Sanierungsmassnahmen geprüft. Nur in Einzelfällen müssten aber eigene Massnahmen ergriffen werden, etwa bei rechtswidrigen Sanierungsmassnahmen von Vorsorgeeinrichtungen. Die Analysen zeigten erst zu einem späteren Zeitpunkt, weshalb sich die Finanzmarktturbulenzen nicht derart stark auf die Vorsorgeeinrichtungen ausgewirkt hätten wie in den Schätzungen vermutet. Obwohl die Turbulenzen von 2008 mit jenen von 2000 zu vergleichen seien, könne schon jetzt gesagt werden, dass die effektiven Zahlen der kantonal beaufsichtigten Vorsorgeeinrichtungen in ähnlichem Ausmass wie damals von den Schätzungen abwichen.

acrobat   Mitteilung der Aufsicht / baz / NZZ /

Arbeitgeberverband für Mindestzinssatz von 1,75 %

21. September 2009 By pwirth in Aktuell

sav Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat mit grosser Mehrheit, den Mindestzinssatz für das nächste Jahr bei 2% festzulegen, also den geltenden Satz beizubehalten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband spricht sich demgegenüber für einen realistischen, leicht tieferen Mindestzinssatz von 1,75% aus.

Der Verband schreibt in einer Mitteilung: “Die vom SAV und von der Mehrheit der BVG-Kommission favorisierte Formel wies einen gegenüber dem heutigen Zinssatz von 2% tieferen Wert aus (Ende 2008: 1,71%; Juni 2009: 1,78%; Juli: 1,9%). Aufgrund dieses Resultats mit Tendenz zu 1,75%, der Tatsache, dass es sich beim BVG-Zinssatz um einen Mindestzinssatz handelt, der von den Vorsorgeeinrichtungen überschritten werden kann, den unsicheren Aussichten auf den Finanzmärkten sowie der nach wie vor sehr angespannten Situation zahlreicher Vorsorgeeinrichtungen hatte der SAV einen gegenüber heute  leicht tieferen Zinssatz  empfohlen.”

aaa  Stellungnahme SAV

Mercer Symposium 2009: Gazing over the Horizon

19. September 2009 By pwirth in Aktuell

Das Mercer Investment Symposium bot Schweizer Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern Einsichten sowie objektive Informationen zu aktuellen Anlagethemen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Investment Symposiums standen Vorträge und Diskussionen unter dem Motto "Gazing over the Horizon":

  • Wie sollen wir unseren Anlageprozess strukturieren, um auch im Umfeld immer komplexerer Finanzmärkte unsere Anlageziele erreichen zu können?
  • Wie sollen wir unsere begrenzten Ressourcen hinsichtlich Zeit, Personal und Knowhow optimal einsetzen, um die gewünschte Rendite zu erreichen, aber dennoch die Vielfalt an Risiken im Griff zu haben?
  • Wie sollen wir vorgehen, um jene Partner für die Bewirtschaftung unserer Anlage zu finden, die in unserem Interesse die besten Resultate erzielen?
  • Welche Rolle soll, kann und muss der Arbeitgeber (und dessen finanzielle Situation) bei der Festlegung der Anlagestrategie spielen?

image

Marlene Amstad, Leiterin der Marktanalysen der SNB, orientierte über die Einschätzung der aktuellen Finanmarktlage aus Sicht der Nationalbank. Ihre höchst instruktiven Ausführungen mit aussagekräftigen Grafiken boten neue Perspektiven und Einsichten in das internationale Marktgeschehen. Die Unterlagen zu ihrem Beitrag wie auch jene der übrigen Referenten können bei Mercer herunter geladen werden.

acrobat   Mercer Tagungsunterlagen

Kundgebung gegen «Pensionskassenbschiss»

19. September 2009 By pwirth in Versicherte

sgb Das Personal des öffentlichen Verkehrs hat in Bern gegen «Pensionskassenbschiss» demonstriert. Das Personal wolle nicht bezahlen für Fehler von Bund und Kantonen in der Rentenfinanzierung, lautete der Tenor. An der Protestaktion im Vorfeld der gewerkschaftlichen Kundgebung zur Wirtschaftskrise nahmen laut den Organisatoren über 5000 Teilnehmenden teil. Ihre Kritik richtete sich gegen Bund und Kantone wegen der fehlenden Ausfinanzierung der Pensionskassen von SBB und Ascoop. Die Kundgebung wurde durch Lokomotivführer akustisch unterstützt, die auf der Fahrt über die Lorrainebrücke beim Bahnhof Bern mit lautem Pfeifen der Lokomotiven ihre Solidarität bekundeten.

aaa  NZZ / SGB-Reden

BVG-Kommission empfiehlt 2 Prozent-Mindestzins

18. September 2009 By pwirth in Aktuell

admin Die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge (BVG-Kommission) empfiehlt dem Bundesrat mit grosser Mehrheit, den Mindestzinssatz für das nächste Jahr bei 2% festzulegen, also den geltenden Satz beizubehalten.

Hewitt: Einfluss der Wirtschaftskrise auf die berufliche Vorsorge

18. September 2009 By pwirth in Aktuell

Als Folge der Wirtschaftskrise sind die Ausfinanzierungsgrade globaler Pensionspläne teilweise stark gesunken. Doch in welchem Masse wirkt sich die Kreditklemme wirklich auf die berufliche Vorsorge aus? Welche Veränderungen werden sich im Hinblick auf die Rente ergeben? Welche Risiken müssen Unternehmen aufgrund der schwierigen Geschäftsentwicklung im Hinblick auf die berufliche Vorsorge tragen? Vor diesem Hintergrund untersucht Hewitt im Rahmen der «Global Pension Risk Umfrage 2009» erneut die Einstellung internationaler Konzerne zu Pensionsrisiken und wie sich die Einstellung gegenüber früheren Jahren geändert hat.

Die aktuellen Antworten der Umfrage werden zum Jahresende ausgewertet und veröffentlicht. Die Teilnehmer der Studie erhalten einen Ergebnisbericht. Die Ergebnisse sollen gemäss Darstellung von Hewitt “einen umfassenden und aktuellen Einblick in die globale Vorsorgelandschaft geben und genutzt werden, um die eigenen Pensionsrisiken mit denen anderer Marktteilnehmer zu vergleichen und zu justieren”.

Fragebogen / Ergebnisse 2006/08

VS: Fusion der kantonalen Kassen

17. September 2009 By pwirth in Pensionskassen

wallis Im Kanton Wallis wird es künftig nur noch eine staatliche Pensionskasse geben. Der Walliser Grosse Rat hat für die Fusion der beiden kantonalen Kassen grünes Licht gegeben. Mit 111 Ja zu 1 Nein bei 15 Enthaltungen hat der Rat die Änderung des Gesetzes über die staatlichen Vorsorgeeinrichtungen angenommen. Die Kasse der Staatsangestellten wird per 1. Januar 2010 Aktiven und Passiven der Lehrerpensionskasse übernehmen.

www.vs.ch

BG: Einbezug von Rentnern zur PK-Sanierung

17. September 2009 By pwirth in Rechtsfälle

bger Das Bundesgericht zeigt in einem neuen Leitentscheid auf, in welchem Rahmen zur Sanierung einer Pensionskasse auch Renten gekürzt werden dürfen, und legt dabei die neuen Bestimmungen im Gesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) teilweise erheblich anders aus, als das zuvor das erstinstanzlich zuständig gewesene Bundesverwaltungsgericht getan hatte.

Konkret ging es um eine 2005 in Unterdeckung geratene Pensionskasse, die fünf Jahre davor noch nach einer Teilliquidation freie Mittel zur Erhöhung von Versicherungsleistungen verwendet hatte. Zur Sanierung wurde denjenigen Rentnern, die von der Teilliquidation profitiert hatten, die Rente für voraussichtlich zehn Jahre um zwanzig Prozent gekürzt. Die Genehmigung dieses Massnahmenplans durch das kantonale Amt für berufliche Vorsorge wurde vom Bundesverwaltungsgericht beanstandet, vom höchsten Gericht nun aber wieder bestätigt.

Aus dem neuen Leitentscheid ergibt sich auch, dass nicht nur bestehende Renten gekürzt werden dürfen, sondern entgegen dem Wortlaut des Gesetzes (Art. 65d Abs. 3 lit. b BVG) auch Neurentner zur Kasse gebeten werden können. Im Lichte der Opfersymmetrie und der Rechtsgleichheit dränge es sich geradezu auf, die auf die Teilliquidation zurückgehenden ausserordentliche Leistungsverbesserungen bei Alt- und Neurentnern gleich zu behandeln.

NZZ / BG-Entscheid

Motion Sommaruga: Anlagevorschriften für Pensionskassen

17. September 2009 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Die Motion Sommaruga wurde in ihrem wichtigeren Teil, Verschärfung der Anlagevorschriften, in der Frühjahrssession vom SR abgelehnt. Angenommen wurde die Forderung nach Bekanntgabe der für die Pensionskasse tätigen Experten und Berichterstatter. Dieser Teil der Motion wurde vom Nationalrat in die Strukturreform eingebaut, womit sich die Motion erledigt. Der Nationalrat hat am 16.9.09 entsprechend beschlossen.

Wortprotokoll NR / Motion Sommaruga

Interpellation: Einbruch der Anleihekurse

17. September 2009 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Eingereichter Text: Aufkeimende Inflationsängste und eine Trendwende bei den Aktienkursen haben umgekehrt die Kurse von längerfristigen Anleihen/Obligationen fallen lassen. Diese Entwicklung kann sich im Falle einer wirtschaftlichen Erholung, verbunden mit einer vorübergehend höheren Inflation, noch wesentlich verstärken. (…).

1. Wie beurteilt der Bundesrat die aktuelle Situation und die weiteren Aussichten an den Obligationenmärkten?
2. Sieht er Handlungsbedarf, angesichts der bereits angespannten Situation vieler Pensionskassen und anderer institutioneller Investoren?
3. Können oder müssen seitens des Bundes mittelfristig Lehren aus den Erfahrungen der letzten Wochen und Monate gezogen werden?

Eingereicht von Kiener Nellen Margret. Einreichungsdatum 09.09.2009. Eingereicht im Nationalrat. Stand der Beratung: Im Plenum noch nicht behandelt.
Interpellation

Zustimmung des Nationalrats zur Strukturreform

16. September 2009 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Verstärkte Aufsicht, strengere Verhaltensregeln für Pensionskassenverwalter, Anreize für ältere Arbeitnehmer: Das bringen Änderungen des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG), die der Nationalrat als zweite Kammer gutgeheissen hat. Im Zentrum des Pakets steht die mit 151 zu 7 Stimmen angenommene Strukturreform. Die Aufsicht über die zweite Säule wird umfassend kantonalisiert, das heisst alle rund 2600 Vorsorgeeinrichtungen werden einer kantonalen Aufsichtsbehörde unterstellt. Dazu sollen die Kantone Regionen bilden, was teilweise bereits geschehen ist.

Für die Oberaufsicht sorgt neu statt des Bundesrates eine weisungsunabhängige eidgenössische Oberaufsichtskommission aus sieben bis neun Sachverständigen, die für vier Jahre gewählt werden. Sie wird die Tätigkeit der Aufsichtsbehörden überwachen und für einheitliche Standards sorgen. Eine SVP-Kommissionsminderheit unter Guy Parmelin (VD) wandte sich gegen die Kantonalisierung bzw. Regionalisierung. Der Bundesrat müsse eine einzige Aufsichtsbehörde bezeichnen. Mit 117 zu 46 Stimmen verteidigte der Rat die "bürgernähere" dezentrale Lösung, auf die nach der Vernehmlassung auch der Bundesrat eingeschwenkt war.

Nach der Fusion der Swissfirst und der Bank Bellevue 2005 hatte der Bundesrat sein Projekt mit strengeren Anforderungen an die Integrität und Loyalität von Pensionskassenverwaltern ergänzt. Der Nationalrat nahm nun den vom Erstrat als zu subjektiv gestrichenen "guten Ruf" wieder ins Gesetz auf. Bundesrat und Parlament möchten vorab Interessenskonflikten vorbeugen. Strikt verboten wird so das "parallel running", bei dem Kassenverwalter in die selben Titel investieren wie die Vorsorgeeinrichtung. Jetzt schon tabu ist das "front running", bei dem Anlagen in Kenntnis künftiger Transaktionen der Kasse getätigt werden.

Neu müssen Vorsorgeeinrichtungen alle Vermögensvorteile wie Provisionen und Rabatte zwingend abliefern. Bestimmte Geschäfte sind von der Revisionsstelle vorab zu prüfen. Nach dem Beschluss des Nationalrates müssen Experten, Anlageberater und Anlagemanager im Jahresbericht mit Name und Funktion kenntlich gemacht werden. Mit 166 zu 0 Stimmen angenommen wurden die Massnahmen, mit denen man ältere Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt halten will. Die Reglemente werden es den Versicherten insbesondere ermöglichen, beim Kürzertreten ab 58 Jahren die Folgen von Lohnreduktionen auf die Rente durch erhöhte freiwillige Beiträge aufzufangen.

Auf Antrag von Pierre Triponez (FDP/BE) liess der Nationalrat diese Möglichkeit nur dann zu, wenn sich der Lohn um höchstens die Hälfte reduziert. Der Bundesrat, der Ständerat und eine bürgerliche Minderheit wollten die Grenze bei einem Drittel ziehen, während die Kommissionsmehrheit keine Beschränkung vorsah. Wer über das ordentliche Rentenalter hinaus arbeitet, wird zudem bis zum Alter von 70 Jahren versichert bleiben können. Die so zusätzlich in die berufliche Vorsorge fliessenden Beiträge verbessern die späteren Altersleistungen.

Die zweiteilige Vorlage geht mit einigen Differenzen in den Ständerat zurück.

Handelszeitung / Wortprotokoll

Botschaft des Bundesrates 15.06.07 (BBl 2007 5669) / Message du Conseil fédéral 15.06.07 (FF 2007 5381)

Ständerat/Conseil des Etats 16.09.08 (Erstrat – Premier Conseil)

NZZ: Wenig Veränderung beim BVG-Mindestzins erwartet

16. September 2009 By pwirth in Medien

nzz Die NZZ schreibt zur bevorstehenden Festlegung des BVG-Mindestzinses für 2010: “Am Freitag wird die BVG-Kommission beraten, wie hoch die minimale Verzinsung der Altersguthaben in der obligatorischen beruflichen Vorsorge im Jahr 2010 sein soll. Das aus Sozialpartnern, Verbänden und Pensionskassenexperten zusammengesetzte Gremium gibt nur eine Empfehlung zuhanden des Bundesrats ab. Faktisch haben diese Ratschläge aber den Charakter von Anweisungen; der Bundesrat ist jedenfalls bisher nur selten davon abgewichen, und dies nur um einen Viertelprozentpunkt. Weil die in der BVG-Kommission vertretenen Organisationen ihre Stellungnahme bereits vor der offiziellen Beratung und Beschlussfassung publizieren oder durchsickern lassen, lässt sich der neue Mindestzins 2010 mit einer ziemlichen Präzision voraussagen.”

Das Blatt geht auch auf die von uns im Newsletter vom 14.9. entwickelte, politisch präzis auskalibrierte und aktuarisch total wasserdichte Zinsformel ein: “Der Geschäftsführer des Vereins Vorsorgeforum, Peter Wirth, hat kürzlich eine nicht ganz ernsthaft gemeinte Formel zur Berechnung des Mindestzinssatzes vorgeschlagen: Man addiere den vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) geforderten Zinssatz mit jenem des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV) und dividiere durch 2. Die Formel kommt der politischen Realität sehr nahe. So plädierte der SVV vor einem Jahr für 1,75 Prozent und der SGB für 2,25 Prozent. Die BVG-Kommission entschied sich für 2 Prozent. Der Bundesrat übernahm diese Zahl.”

Zu den bisherigen Stellungnahmen der Verbände hält die NZZ fest: “Nach Ansicht der Gewerkschaften müssen BVG-Guthaben im obligatorischen Bereich (bis 82 000 Franken Jahreslohn) nächstes Jahr mit mindestens 2,5 Prozent verzinst werden. Das ist historisch gesehen wenig, forderte der SGB doch bis vor kurzem Zinssätze von über 3 Prozent. Arbeitgeber-, Pensionskassen- und Versicherungsverband haben ihre Forderungen noch nicht veröffentlicht. Dem Vernehmen nach wird der SVV einen Zins um 1,5 Prozent oder etwas höher fordern. Die Arbeitgeber dürften einen Satz im Bereich von 1,75 Prozent beantragen. Die Kommissionsmitglieder bekunden dieses Jahr besondere Mühe, die von ihnen bevorzugten Formeln auf die Zeit während oder nach der Finanzkrise anzuwenden. Der SVV zum Beispiel stellt allein auf Bundesobligationen ab, was zu einem relativ hohen Zinssatz führt. Gewerkschaften und Arbeitgeber, die auch andere Anlagen berücksichtigen, kommen wegen der Kurssprünge je nach Bemessungszeitraum auf unterschiedliche Werte.”

Christoph Schenk verlässt UBS PK, wird neuer CIO des wealth management teams

15. September 2009 By pwirth in Personelles

image Christoph Schenk, chief executive of the CHF19bn (€12.6bn) UBS pensionskasse, will leave his position on October 1, IPE has learnt. Schenk (pictured), who had headed the bank’s pension fund since 2006, will join UBS’ wealth management team as chief investment officer. A successor for Schenk has yet to be named, a spokesman for the UBS pension fund confirmed.

IPE

Ascoop: Bundesrat will bei der Sanierung nicht die Initiative übernehmen

15. September 2009 By pwirth in Gesetzgebung, Pensionskassen

parlament Der Bundesrat ist nicht bereit, die Initiative für die Sanierung der notleidenden Pensionskasse Ascoop zu übernehmen. Die Verantwortung liege bei den einzelnen Unternehmen, sagte Finanzminister Hans-Rudolf Merz am 15.9. im Ständerat.

Die Pensionskasse Ascoop, der rund 140 Verkehrsunternehmen angeschlossen sind, steckt in schwerer Unterdeckung und muss bis Ende 2020 saniert werden. Dazu brauche sie die Hilfe des Bundes, sagte René Imoberdorf (Wallis, cvp.) und forderte in einer Interpellation «im Interesse des Service Public und des Tourismus» eine spezifische Sanierungsvorlage. Von allen Pensionskassen im Einflussbereich des Bundes sei die Ascoop die schwierigste, sagte Merz. Der Bund sei aber nur bei gut 20 angegliederten Unternehmen Miteigentümer. Eine Sanierung von oben nach unten – mit einer Vorlage des Bundes – komme nicht in Frage. «Sonst legen alle Kassen den Griffel nieder und warten auf den Bund.»

Laut Merz arbeitet der Bund aber mit an einer Lösung von unten nach oben, bei der die Initiative von den einzelnen Unternehmen ausgeht. Er sei in Einzelfällen bereit, sich ins Spiel zu bringen, beispielsweise mit der Umwandlung von Darlehen in Eigenkapital.

NZZ / Wortprotokoll SR

BE: Staatsangestellte zahlen (vorläufig) keine Sanierungsbeiträge

15. September 2009 By pwirth in Pensionskassen, Versicherte

Im April hatte die Bernische Pensionskasse (BPK) angekündigt, auf Anfang 2010 zeitlich befristete Sanierungsbeiträge von 3,5 Prozent zu erheben. Dank der Erholung an den Börsen und des Anstiegs des Deckungsgrads auf 92 Prozent, sei diese Massnahme aber derzeit nicht nötig, teilte die Verwaltungskommission der BPK am Dienstag mit. Allerdings hält sie an den zwei weiteren, bereits angekündigten Massnahmen fest: Die ordentlichen Beiträge steigen um 2,2 Prozent, während der technische Zinssatz zur Berechnung der Leistungen und der dafür nötigen Prämien von 4,0 auf 3,5 Prozent sinkt.

Auf den 1. Januar 2010 steigen somit die Beiträge der Versicherten um 0,8 Prozent, jene der Arbeitgeber um 1,4 Prozent. Hierzu muss allerdings noch der Regierungsrat grünes Licht geben. Die Verwaltungskommision der BPK will eine erneute Lagebeurteilung vornehmen, sobald die Jahresrechnung 2009 vorliegt. Dann werde sie allenfalls auch die Option für eine zeitlich befristete Staatsgarantie prüfen, wie sie der Regierungsrat angeboten hat.

Berner Zeitung

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