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Aargauische PK: fast wieder bei 100%

3. Mai 2010 By pwirth in Pensionskassen

image “Im Jahr 1 nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erzielte die APK das zweitbeste Anlageergebnis ihrer Geschichte. Die durchschnittliche Performance der letzten fünf Jahre beträgt 3.3 Prozent. Diese Ergebnisse können sich im Branchenvergleich sehen lassen. Die mit 12 Anlagekategorien sehr breit diversifizierte Anlagestrategie der APK bewährt sich”, heisst es in einer Mitteilung der APK.

Per Ende 2009 weist die APK einen Deckungsgrad von 99.8 Prozent aus (Vorjahr: 92.9 Prozent). Die markante Verbesserung der finanziellen Situation ist hauptsächlich auf die
Performance zurückzuführen. Dazu beigetragen hat auf der Ausgabenseite die der finanziellen Situation angepasste Verzinsung der Sparguthaben mit 1.25 Prozent. Die deutlich bessere finanzielle Situation erlaubt für 2010 eine Erhöhung des Sparzinses auf 1.75 Prozent.

Mitteilung APK

Vox-Analyse: Breite Ablehnung der UWS-Anpassung

3. Mai 2010 By pwirth in Umwandlungssatz

Laut der Analyse zur Abstimmung über das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenenund Invalidenvorsorge (BVG) (Mindestumwandlungssatz) konnten die Gegner mit ihren Argumenten mehr punkten. Besonders das Argument, der tiefere Zinssatz für die zweite Säule sei nicht berechtigt und sozial ungerecht, hatte 73% der abstimmenden Bevölkerung dazu bewegt ein Nein in die Urne zu legen.

Das befürwortende Argument, die Senkung wäre wegen der steigenden Lebenserwartung unverzichtbar, denn nur so liesse sich die Rentenfinanzierung sichern, fand nicht die erhoffte Zustimmung. Lediglich 11% führten die Finanz- und Wirtschaftskrise als Grund für einen geringeren Mindestumwandlungssatz an.

Ausser den Linken stimmten auch viele Bürgerliche Nein. So sprachen sich 58% der Christlichdemokraten (CVP), 73% der Anhänger der Schweizerischen Volkspartei (SVP) und 44% der Freisinnigen (FDP) gegen die die Senkung aus. Die drei Parteien hatten die Ja-Parolen ausgegeben. Personen, die der Regierung ein gewisses Vertrauen entgegenbringen, sagten doppelt so häufig Ja als jene, die sich selbst als misstrauisch und unentschieden bezeichnen.

SwissInfo

Colette Nova wechselt zum BSV, Martin Kaiser Nachfolger von Anton Streit

29. April 2010 By pwirth in Personelles

image Die Gewerkschafterin Colette Nova wechselt Anfang August vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) ins Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV). Sie übernimmt dort als Vizedirektorin die Leitung des Geschäftsfelds Internationale Angelegenheiten. Die 48-jährige Juristin ist zurzeit geschäftsführende Sekretärin des SGB und hat sich als Expertin für Fragen rund um die Sozialversicherungen einen Namen gemacht. Sie ist Präsidentin des Stiftungsrats der Auffangeinrichtung BVG und Vizepräsidentin des Suva-Verwaltungsrats. Bislang vertrat sie die Interessen imageder Arbeitnehmenden in verschiedenen Organen wie etwa imimage Verwaltungsrat des  AHV-Ausgleichsfonds, in der BVG- sowie in der AHV/IV-Kommission. Nova übernimmt das Amt vom stellvertretenden BSV-Direktor Martin Kaiser (Bild links), der neu das Geschäftsfeld Alters- und Hinterlassenenvorsorge leiteten wird. Kaiser übernimmt seinen neuen Posten von BSV-Vizedirektor Anton Streit. Der 62-jährige Streit geht schrittweise in Pension und steht dem BSV mit einem Teilzeitpensum als Experte zur Verfügung.

Mitteilung BSV

Immobilien-Makler: Keine Blase zu erkennen

28. April 2010 By pwirth in Kapitalanlagen

handelszeitung Die Handels-Zeitung berichtet über die Reaktion der Immobilienbranche zu Warnungen der SNB, auf dem schweizerischen Markt zeichne sich eine Immobilienblase ab.

Die Zeitung schreibt: “Im Schweizer Markt für Wohneigentum gebe es zwar einen «rechten Boom», aber keine Blase: Das sagt Ansgar Gmür, Direktor des Schweizerischen Hauseigentümer-Verbandes (HEV). Urs Tschudi, Geschäftsleitungsvorsitzender des Maklers Walde & Partner, hält die Warnungen für übertrieben: «Wir merken in unserem täglichen Geschäft nichts von einer Preisblase», sagt Tschudi.

Die Makler widersprechen damit nicht nur der Einschätzung der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die kürzlich Kreditnehmer und Hypothekarbanken zur Vorsicht ermahnt hatte. Sie kritisieren auch das renommierte Immobilienberatungsbüro Wüest & Partner, das vor kurzem vor einer «tickenden Zeitbombe» im Wohnungsmarkt gewarnt hatte.

Doch auch wenn der Crash nicht bevorzustehen scheint, gibt es für die fernere Zukunft warnende Anzeichen: «Eine zu lange Phase des Preisanstieges ist ungesund», sagt CS-Immobilienexperte Fredy Hasenmaile. Bei den Banken hat der Boom von Festhypotheken dazu geführt, dass in den Bilanzen zu viele Guthaben langfristig gebunden sind. «Das Bilanzstrukturrisiko ist die derzeit grösste Gefahr für den Schweizer Bankensektor», so Harald Nedwed, CEO Migros Bank.”

Handels-Zeitung / NZZ zur Einschätzung der SNB

Die Griechische Tragödie und die Schweizer PK

28. April 2010 By pwirth in Kapitalanlagen

image Der Tages-Anzeiger schreibt auf seiner Webseite über die möglichen Konsequenzen einer griechischen Staatspleite und die Folgen für die Schweizer Banken und Pensionskassen. Für die Banken seien allfällige Verluste verkraftbar, heisst es. Zu den Anlagen der VE wird festgehalten:

“Als grosse Investoren könnten unter Umständen die Pensionskassen von Abschreibungen auf griechischen Anlagen betroffen sein. Doch Hanspeter Konrad, Direktor des Pensionskassenverbandes ASIP, winkt ab. Dabei macht er folgende Rechnung auf: Den von den Pensionskassen gehaltene Anteil von ausländischen Anleihen in Fremdwährung am Gesamtvermögen schätzt Konrad auf etwa 10 Prozent. Er stützt sich dabei auf den Pensionskassen-Index der Credit Suisse und eine Studie der Swisscanto, welche die entsprechenden Anteile auf 9 respektive 12,7 Prozent veranschlagen.

Der Anteil von Griechenland am Weltindex der ausländischen Fremdwährungsanleihen beträgt gegenwärtig rund 1,7 Prozent. Gemessen an der Bilanzsumme der Pensionskassen, beläuft sich der Anteil der griechischen Anleihen somit auf gerundete 0,2 Prozent (10 Prozent multipliziert mit 1,7 Prozent). Unter der Annahme, dass die Pensionskassen ihre Anlagestruktur am Index ausrichten, und bei einem geschätzten Pensionskassenvermögen von 600 Milliarden Franken käme ihr griechisches Anleihenvolumen auf etwa 1,2 Milliarden zu stehen. Aus Sicht von Konrad «ein relativ geringes Engagement».

Tages-Anzeiger

WAK-N: Ersatzbeschaffung von Wohneigentum. Förderung der beruflichen Mobilität

27. April 2010 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Die Wirtschaftskommission des Nationalrats hat an ihrer Sitzung vom 27.4.10 von der Stellungnahme des Bundesrates vom 31. März 2010 zur Pa. Iv. Hegetschwiler (vom 18.6.2004!) Kenntnis genommen, in welcher er sich gegen den erneuten Wechsel zur relativen Methode ausspricht und beantragt, nur die Regelungen über die Besteuerungskompetenz der Kantone bei interkantonalen Ersatzbeschaffungen und über die gegenseitige Meldepflicht der Kantone weiterzuverfolgen. Trotz dieser negativen Erklärung des Bundesrates gegenüber der relativen Methode hält die Kommission an ihrem Entwurf vom 19. Januar 2010 fest. Die Vorlage soll in der Sommersession vom Nationalrat behandelt werden.

WAK Medienkonferenz 27.4. / 04.450 Pa.Iv. Hegetschweiler

CS PK-Index: Lücke im Q1 nochmals verringert

27. April 2010 By pwirth in Kapitalanlagen, Statistik

image

Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in der Abbildung), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, zeigt im 1. Quartal 2010 eine Fortsetzung der positiven Stimmung. Im Berichtsquartal legte der Index um 2,88 Punkte resp.
2,37 % auf 124,56 Punkte zu. Zum positiven Resultat haben der März mit +1,44 % und der Februar mit +1,13 % beigetragen, während der Januar ein leichtes Minus von 0,22 % zu verzeichnen hatte. Die BVG-Mindestverzinsung (rote Linie in Abbildung 1a), ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Anfang des Jahres 2000, legte im Berichtsquartal um weitere 0,5 % resp. 0,67 Punkte auf den Stand von 134,70 zu. Die Differenz verringerte sich dadurch auf 10,14 Punkte. Die annualisierte Rendite liegt per 31.3. bei 2,02 %. Demgegenüber steht die annualisierte BVG-Mindestverzinsung, welche per 31.3. 2,74 % beträgt. Der Gesamtindex müsste immer noch rund 10 % zulegen, sollte diese Lücke bis Ende 2010 geschlossen werden.

image

CS PK-Index / Website

Ausbildungsveranstaltung der Aufsichtsbehörden

23. April 2010 By pwirth in Aufsicht

Am 21. April 2010 führte die Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden ihre jährliche Ausbildungsveranstaltung mit rund 70 Mitarbeitenden der verschiedenen Aufsichtsbehörden durch. Neben der Diskussion der Aufsichtspraxis bei Urkundenänderungen von klassischen Stiftungen, fand erstmals in diesem Rahmen ein Austausch zwischen der direkten Bundesaufsicht und den kantonalen Aufsichten statt. Thema war die praktische Aufsichtstätigkeit bei Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen.

Mitteilung

Lohnindex: Starke Lohnzunahme 2009

23. April 2010 By pwirth in Statistik

admin Gemäss den Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stieg der Nominallohnindex der Schweiz im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr durchschnittlich um 2,1 Prozent. Er liegt neu bei 107,1 Punkten (2005 = 100). Aufgrund der negativen Jahresteuerung ( 0,5%) ergab sich bei den Reallöhnen eine Zunahme um 2,6 Prozent (103,2 Punkte gemessen an der Basis 2005).

BFS

ASIP CD: 25 Jahre BVG

23. April 2010 By pwirth in Aktuell, Medien

img008 Zum 25 Jahre-Jubiläum des BVG (zur Erinnerung: es wurde am 1.1.1985 in Kraft gesetzt) hat der ASIP eine CD mit 25 Texten produziert. Zu Wort kommen die drei bisherigen ASIP-Präsidenten (Walser, Ender, Ryter), das BSV (Streit), die Sozialpartner (Daum, Nova), die Aufsicht (Ruggli), 17 Vorstandsmitglieder sowie der Direktor des ASIP (Konrad).

In den Beiträgen werden Geschichte, Bedeutung, Zukunft und aktuelle Probleme der 2. Säule auf verschiedenste Weise und aus sehr unterschiedlicher Sicht thematisiert. Grundsätzlich in Frage gestellt wird sie von niemandem.

FINMA-Mitteilungen: Kollektive Kapitalanlagen

22. April 2010 By pwirth in Aktuell

finma Um eine zeitnahe Information zu gewährleisten, publiziert die FINMA ihre Rundschreiben und weitere Schriftstücke, die aufsichtsrechtlich relevant sind und öffentlich zugänglich gemacht werden sollen, vorab in der Form von FINMA-Mitteilungen. Neu aufgeschaltet wurde das Rundschreiben “Kollektive Kapitalanlagen – Märkte”.

Finma-Mitteilungen

CHSS 2/2010: Mobilität und soziale Sicherheit

22. April 2010 By pwirth in Medien

Die Nr. 2/2010 der “Sozialen Sicherheit” herausgegeben vom BSV, befasst sich mit dem Thema Mobilität und soziale Sicherheit. Auszüge aus dem Inhalt:

Mobilität und soziale Sicherheit

  • Berufliche Mobilität im Verhältnis Schweiz – EU zunehmend komplexer
    Freizügigkeit und Sozialversicherungen: Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU (St. Cueni, K. Fréchelin, BSV)

  • Erleichterung des internationalen Einsatzes von Arbeitskräften (St. Abrecht, Vereinigung der Verbandskassen)

  • Bedeutung des internationalen Sozialversicherungsrechts für die Arbeitgeber (R. A. Müller, Schweizerischer Arbeitgeberverband)

  • Das internationale Sozialversicherungsrecht: für die Arbeitnehmenden immer wichtiger (C. Nova, Schweizerischer Gewerkschaftsbund)

  • Die bilateralen Abkommen mit der EU und ihre Auswirkungen auf die Sozialversicherungen (J. Kucera, BSV)

  • Auswirkungen des wirtschaftlichen Austauschs ausserhalb Europas auf die Sozialversicherungsabkommen (St. Koch, BSV)

Vorsorge

  • 25 Jahre berufliche Vorsorge (A. Streit, BSV)
  • Die Rechnungsergebnisse 2009 der AHV, IV und der Erwerbsersatzordnung (Bereich Mathematik, BSV)

Website BSV / pdf

State Street PK-Index: 2,93% Rendite im Q1

22. April 2010 By pwirth in Statistik

Der von State Street Investment Analytics errechnete Schweizer PK-Index erreicht im
ersten Quartal 2010 eine Rendite von 2.93 Prozent. Die Rendite seit April 2009 beträgt damit 17.34 Prozent, so hoch wie nie für einen 12-Monats-Zeitraum in den letzten 10 Jahren. Viele Pensionskassen werden deshalb wiederum deutliche Verbesserungen hinsichtlich Deckungsgrad und Sanierungsbedarf zu vermelden haben, schreibt State Street.

image

State Street veröffentlicht ebenfalls ihre Transaktionskosten-Analyse für den Handel mit Schweizer Aktien. Die Kosten setzen sich aus Kommissionen, Gebühren und Opportunitätskosten (market impact) zusammen. Sie reduzierten sich in der Schweiz gegenüber Ende 2009 um 6.29 Prozent von 19.25 auf 18.04 Basispunkte, wobei sich wiederum hauptsächlich die Opportunitätskosten vorteilhaft entwickelt haben. Dies bedeutet, dass institutionelle Investoren im letzten Quartal durchschnittlich 18.04 Basispunkte für die Ausführung ihrer Transaktionen in Schweizer Aktien aufgewendet haben. Die globalen Werte für die Aktien sind hingegen leicht gestiegen, um 1.63 Prozent. Der Kostenblock bleibt mit durchschnittlich 36.29 Basispunkten global auf einem wesentlich höheren Niveau als in der Schweiz.

Mitteilung State Street

Neuer UBS Pensionskassen-Barometer

20. April 2010 By pwirth in Statistik

Nun hat auch die UBS nach Swisscanto, CS, State-Street etc. einen Index zur Temperaturmessung bei der 2. Säule entwickelt. Der UBS PK-Barometer beruht wie auch der CS PK-Index auf den Ergebnissen der im Global Custody erfassten Vermögen. Weil die Banken darüber aber keine detaillierten Angaben machen wollen oder können, bleibt die Aussagekraft ihrer Indizes beschränkt. Kommt hinzu, dass die Datenbasis sich entsprechend der Kundenfluktuation ändert, aber auch darüber dürfte man kaum etwas vernehmen.

Da wir als getreuliche Chronisten aller Geschehnisse in der Welt der Beruflichen Vorsorge uns nicht vorwerfen lassen wollen, wichtige Daten zu unterschlagen oder gar einen Datenlieferanten gegenüber einem anderen zu bevorzugen (diesbezüglich befleissigen wir uns grösster Neutralität), werden Sie künftig auch über diesen Barometer regelmässig informiert.  In diesem Falle sogar recht häufig, weil nach Auskunft der UBS der Barometer monatlich abgelesen wird.

Performance seit 2006

Zum Bericht per 31.3. schreibt die UBS: “Trotz der Erholungsphase im vergangenen Jahr sowie im 1. Quartal 2010 konnten seit Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2007 erst rund zwei Drittel des Tauchers wettgemacht werden. Dennoch ist die kumulierte Performance ab 2006 seit neun Monaten positiv, im März 2010 mit +6.2%. Grundsätzlich zeigen grosse Pensionskassen eine leicht bessere kumulierte Performance als mittelgrosse und kleine Pensionskassen.”

Interessant ist die Feststellung: “Im März gab es beträchtliche Renditeunterschiede zwischen den Pensionskassen. Grosse Pensionskassen weisen nicht nur im Median bessere Renditen aus, sondern auch eine substanziell geringere Streuung sowie höhere Renditen im 1. Quartil und im Minimum. Diversifikation und systematisches Risikomanagement sind mögliche Erklärungsfaktoren für dieses vorteilhafte Abschneiden der grossen Pensionskassen.”

UBS PK-Barometer

Sozialpartner gegen Vorlage zum Vorsorgeausgleich

20. April 2010 By pwirth in Gesetzgebung

Sowohl der Gewerkschaftsbund wie auch der Arbeitgeberverband haben sich kritisch zur Vorlage des Bundesrates für eine Neuordnung des Vorsorgeausgleichs bei Scheidung ausgesprochen.

Der Gewerkschaftsbund hält fest: “Wir befürworten grundsätzlich das Prinzip, den Vorsorgeausgleich auch nach dem Eintritt eines Vorsorgefalls vorzunehmen. Die im Vorentwurf vorgeschlagene Regelung ist jedoch einerseits unvollständig und problembehaftet. Anderseits würde sie die Durchführung der beruflichen Vorsorge in einem erheblichen Ausmass verkomplizieren und zu grossen Mehrkosten führen, die von den Versicherten und den Arbeitgebern getragen werden müssten. Wir regen deshalb an, die Vorlage unter Beizug von Praktikern gründlich zu überarbeiten.”

Der Arbeitgeberverband schreibt: “Unbestrittenermassen sind in der Praxis im Rahmen des Vorsorgeausgleichs bei Scheidung gewisse Schwachstellen zu verzeichnen. Eine verhältnismässige, praktikable und kostenbewusste Regelung des Vorsorgeausgleichs wird von unseren Mitgliedern grundsätzlich unterstützt. Die vorgeschlagene Lösung ist jedoch ein typischer Fall von Überregulierung. Die Rechtsprechung konnte schon viele Fragen klären. Es ist nicht notwendig, alle diese Punkte zusätzlich im Gesetz zu regeln. Die vorgeschlagene Lösung ist kompliziert, aufwändig und kostspielig in der Umsetzung. Weite Teile der Vorlage sind unter Beizug von Praktikern im Bereich der Durchführung der 2. Säule nochmals zu durchleuchten, auf die Notwendigkeit ihrer Regelung auf Gesetzesstufe zu prüfen und entsprechend zu überarbeiten.

Stellungnahme SGB / Stellungnahme SAV / Infos beim EJPD

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Politik im Vermietungsgeschäft
Die Basler PK will mit ihren Immobilien in Genf eine angemessene Rendite erzielen. Das stört die Linke. Link

OAK auf dem Holzweg
Die Oberaufsicht will sich mit der risikobasierten Aufsicht einen alten Traum verwirklichen. Experte Roger Baumann hält nichts davon. Link

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Die SGK-N wagt mit zwei BVG-Änderungen einen neuen Reformanlauf. Der ASIP reagiert heftig. Link

inter-pension not amused
Die OAK will den Handlungsspielraum der Sammelstiftungen noch weiter engen. Ihr Verband wagt ein skeptisches Räuspern. Link

Novas Erbe
Mathieu Erb folgt auf Colette Nova im BSV. Link

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