Publica über dem Benchmark
Auf währungsgesicherter Basis erzielte Publica auf dem Gesamtvermögen eine Performance von 7.94%. Ohne Währungsabsicherung hätte die Performance 7.57% betragen. Das Anlagekapital erhöhte sich auf 35 Milliarden Schweizer Franken.
Mit diesem Ergebnis übertraf die Publica knapp die Performance der eigenen Benchmark von 7.92% um 2 Basispunkte sowie den BVG 25-Index von Pictet (7.58%), den Medianwert des Performancevergleichs des Schweizerischen Pensionskassenverbandes ASIP (6.3%) und die im Swisscanto-Pensionskassen-Monitor erhobene Rendite (Glossar) (6.7%).
Aufgrund der zwei unterschiedlichen Anlagestrategien wurde den offenen Vorsorgewerken eine Performance (Glossar) von 8.21% und den geschlossenen Vorsorgewerken 5.95 % gutgeschrieben. Der durchschnittliche Deckungsgrad konnte um knapp 2% von 103.1% auf provisorisch berechnete 105% erhöht werden. Mit diesem Wert liegt die Kasse Ende 2012 deutlich über dem von Swisscanto errechneten Schnitt von 98.5% für vollkapitalisierte öffentlich-rechtlichen Pensionskassen.
Berufliche Vorsorge 2005-2011
Das Bundesamt für Statistik hat eine Zusammenfassung von Kennzahlen der PK-Statistiken 2005-11 veröffentlicht. In zahlreichen Tabellen und Grafiken werden jeweils die Daten 2005, 07, 09 und 11 aufgelistet, was aufschlussreiche Einsichten in die Entwicklung der 2. Säule in den letzten Jahren erlaubt. Die Publikation ist gratis als Download oder Print erhältlich.
NYT: The Five Stages of Retirement Planning Angst
UK: Pension funds join forces over exec pay
The UK’s biggest pension-fund investors have called for company executives paid in shares to be obliged to hold onto them for at least 10 years; the most eye-catching of a new set of principles on boardroom pay. The initiative, which has been put together by the National Association of Pension Funds, investor coalition Hermes Eos, and the pension funds for BT, the railways industry and universities, is aimed at encouraging company management to take a more long-term view.
Deborah Gilshaw, corporate-governance counsel at RPMI Railpen, which is the management organisation of the Railways Pension Scheme, said the pension funds hoped to rally others to their cause. She said: "This is a pension fund initiative, but it is absolutely our intention to bring together share-owner representatives, not just in the UK but elsewhere too."
SVV: “BV nicht ohne Versicherer”
Philippe Egger, CEO der AXA Winterthur, äusserte sich an der Medienkonferenz des SVV über die Bedeutung der Versicherer für die berufliche Vorsorge. Zu seinen Hauptaussagen gehören folgende Statements:
AHV-Fonds mit 7% Rendite
Der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO hat im letzten Jahr eine Rendite von 7,0 Prozent beziehungsweise1,84 Milliarden Franken erzielt. Die von Gesetzes wegen sehr hohe Liquidität ist im Anlagevermögen von 26,3 Milliarden Franken aber nicht berücksichtigt. Das entspricht etwa dem Durchschnitt der Vorsorgewerke in der zweiten Säule.
Seit 2011 verwaltet der Ausgleichsfonds das Vermögen der drei Sozialwerke getrennt. Jedem Einzelfonds wird ein anderes Risiko/Rendite-Profil zugeteilt. Während die Alter- und Hinterlassenenversicherung sowie die Erwerbsersatzordnung Renditen von je 6,8 Prozent ausweisen, kommt die hoch verschuldete Invalidenversicherung auf nur 4,5 Prozent. Der Grund ist die als sehr niedrig eingestufte Risikofähigkeit der IV.
Versicherer “gut unterwegs, UWS-Anpassung extrem dringlich”
Der Versicherungsverband hat an einer seiner jährlichen Medienveranstaltung über die aktuelle Verfassung der Branche informiert. Er gab sich betont selbstbewusst und zuversichtlich, hat allerdings an die Adresse “Bern” einige Wünsche anzumelden.
SVV: Beim Stellenwechsel zu beachten
Der Versicherungsverband schreibt zum Thema Stellenwechsel und Pensionskasse: “Spezielle Aufmerksamkeit ist geboten, wenn sich die neue Vorsorgeeinrichtung in Unterdeckung befindet. Kommt es bei einer solchen Vorsorgeeinrichtung zu einer Teilliquidation, beispielsweise wegen der Entlassung eines grösseren Teils der Belegschaft, so erleidet auch der neu eingetretene Versicherte einen der prozentualen Unterdeckung der Vorsorgeeinrichtung entsprechenden Verlust auf seinem gesamten Vorsorgeguthaben – also einschliesslich der eingebrachten Freizügigkeitsleistung. Dies ist besonders dann problematisch, wenn die Teilliquidation relativ kurz nach den Eintritt erfolgt. Für Arbeitgeber, die sich für eine Vollversicherung ihrer Vorsorgeeinrichtung (Risiko- und Sparteil) durch eine Lebensversicherungsgesellschaft entschieden haben, fallen die Risiken weg, die sich aus einer Unterdeckung der Vorsorgeeinrichtung ergeben können.”
BE: Regierung warnt vor Scheitern der Vorlage
Die Berner Kantonsregierung rechnet mit «gravierende Konsequenzen», sollte das neue Pensionskassengesetz im Grossen Rat scheitern. Das Leistungsprimat würde nämlich nach Angaben der Regierung nach wie vor gelten und der Kanton unterzeichnete keine Schuldanerkennung.
Zudem würde das Bundesrecht die beiden Kassen in das System der Vollkapitalisierung zwingen und sie somit verpflichten, innert zehn Jahren die Deckungslücken der Kassen zu schliessen. Bis Ende 2013 verlangt nämlich der Bund Lösungen für die Ausfinanzierung der Pensionskassen von Kantonen und Gemeinden.
Vor den Delegierten der BLVK sagte auch der Pensionskassenexperte Stephan Wyss im Mai des letzten Jahres, die Revision der bernischen Pensionskassen-Gesetzgebung dürfe nicht scheitern. Sonst komme das alle teuer zu stehen.
Wyss bezeichnete die Teilkapitalisierung als «verlockend, aber nicht nachhaltig». «Man schiebt einfach die Schulden vor sich her und die Schulden werden sogar noch grösser.» Womöglich sei sie aber die einzige politisch mehrheitsfähige Lösung.
Brussels releases early draft of Green Paper on long-term investing
The EU may seek preferential treatment for certain types of long-term asset classes in Solvency II and the proposed new solvency rules for occupational pension funds, according to an early draft of the European Commission’s Green Paper on long-term investing that IPE has seen.
The paper is set to call for a balance between the need for long-term investment capital on the one hand versus future capital requirements in Solvency II and proposed new rules for IORPS.
GE: La fonction publique refuse de passer à la caisse
Les trois syndicats du personnel de l’Etat de Vaud rejettent le plan d’assainissement de la Caisse de pensions cantonale pour un total de 4,5 milliards: 3 à la charge de l’employeur et 1,5 des employés. L’assemblée générale réunie lundi soir a exprimé la volonté de défendre les retraites. Les faîtières – SSP, SUD et FSF – ont convoqué leurs troupes afin de transmettre au gouvernement l’opposition au projet, «destructeur des acquis sociaux et qui pourrait réduire les rentes d’un quart dans le pire des cas».
Le Temps: Les hedge funds ont peu d’avenir dans les cp
Il existe quelques caisses de pension ayant conservé une part importante de leurs placements en hedge funds: ils représentent, par exemple, 10,4% du portefeuille de la caisse de pension de Credit Suisse à la fin novembre 2012, selon Jean-Paul Darbellay, porte-parole. L’institution n’a pas une stratégie définie en fonction d’un indice de référence, mais selon un rendement en termes absolus. La part en hedge funds correspond à la moitié des positions en placements alternatifs de la caisse de pension (21,2%). Depuis le début de l’année, la performance s’élève à 7,1%. Depuis 1993, son rendement annuel moyen est de 4,7%, y compris les immeubles. Mais Credit Suisse fait figure d’exception.
PK SBB: Rendite 7,44%, DG 99%
Die Pensionskasse SBB (PK SBB) erzielte 2012 eine Anlagerendite von 7,44% und übertraf den für sie relevanten Benchmark um 0,51%. Im Hinblick auf die allgemeine Zinsentwicklung schliesst der Stiftungsrat eine erneute Anpassung der technischen Grundlagen nicht aus. Deshalb wurde per Ende Jahr eine Rückstellung von 400 Mio. Franken gebildet. Trotz dieser Rückstellung verbesserte sich der Deckungsgrad auf 99,1%.
Per 1. Oktober 2012 stellte die PK SBB die technischen Grundlagen um. Sie senkte den technischen Zins von 3,5% auf 3% und den Umwandlungssatz im Alter 65 von 6,515% auf neu 5,848%. Zur Abfederung dieser Massnahme erhielten die Versicherten eine einmalige Gutschrift von 8,5% ins Altersguthaben verbucht. Die Umstellung erfolgte reibungslos.
Angesichts des anhaltend tiefen Zinsniveaus überprüft die PK SBB den technischen Zinssatz allerdings erneut. Der Stiftungsrat schliesst nicht aus, den technischen Zinssatz aufgrund der allgemeinen Zinsentwicklung in den kommenden Jahren weiter senken zu müssen. Im Hinblick auf einen möglichen solchen Schritt wurde per 31.12.2012 eine Rückstellung von 400 Millionen Franken gebildet.
Vier Jahre lang Rente eines Toten kassiert
Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) hat die Rente eines Verstorbenen vier Jahre lang weiterbezahlt, weil jemand aus dessen Familie seine Unterschrift gefälscht hatte. Gefälscht worden waren in Selbstdeklaration erstellte Lebensnachweise, welche die PKBS eingefordert hatte. Deswegen verlangt die PKBS neuerdings bei Rentenbeziehenden mit Wohnsitz ausserhalb von Basel-Stadt amtlich beglaubigte Nachweise. Die briefliche Aufforderung, solche einzureichen, hat bei Betroffenen teilweise erboste Proteste ausgelöst.
Die Staatsanwaltschaft bezifferte die Deliktsumme im betreffenden Fall gestern gegenüber der SDA auf knapp 50’000 Franken. Bei vier Jahren betrügerischem Bezug handelt es sich also um keine grosse Rente. Die fehlbare Person lebt in der Schweiz mehr mochte der Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht verraten. Der Fall ist nach einer Anzeige der PKBS im vergangenen Jahr mit einem Strafbefehl wegen mehrfachen Betruges und mehrfacher Urkundenfälschung abgeschlossen worden.
Flexibles Rentenalter und Altersarbeit
Im Sommer 2012 hat Avenir Suisse einen Ideenwettbewerb unter Schweizer Studentinnen und Studenten durchgeführt und sie gefragt: «Was ist Deine Idee für die Schweiz von morgen?» Aus zahlreichen Zusendungen wurden die sechs besten Beiträge ausgewählt und sie nun in der Sonderbeilage «Reformideen – Rohstoff für die Schweiz» des Schweizer Monat (Februarausgabe) veröffentlicht.
Marion Haemmerli, Doktorandin im Fach Logik an der Université de Lausanne, hat einen Beitrag mit dem Titel “ Flexibles Rentenalter und Altersarbeit – Über gesunde Altersvorsorge und hohe Zufriedenheit im Alter” verfasst. Vorgeschlagen wird die “Totalflexibilisierung des Rentenalters ab 65” und die Einführung der “Altersarbeit” mit zwei Szenarien:
- Im ersten Szenario deckt der Alterslohn (bestehend aus BVG-Rente und abgabenbefreitem Lohn) die circa 70 Prozent des letzten Nettolohns vor Altersarbeit, die im herkömmlichen Modell als Rente aus 1. und 2. Säule bezahlt werden, nicht. In diesem Fall erhält der Altersarbeitnehmer die Differenz als Beitrag von der AHV. Diese erfährt eine Entlastung, da nur ein Teil der herkömmlichen AHV-Rente beansprucht wird.
– Im zweiten Szenario deckt der Alterslohn mehr als 70 Prozent des letzten Nettolohns vor Altersarbeit. Die Differenz (Alterslohn minus herkömmliche Rente aus 1. und 2. Säule) ist positiv und wird nun als für Arbeitnehmer und Arbeitgeber AHV-pflichtiger Lohn verrechnet. Die AHV wird doppelt entlastet: Eine Rente fällt weg und zusätzliche Beiträge werden zugeführt.


