Swiss Life lance un fonds de pension multicompartiment depuis le Luxembourg
Kammer der PK-Experten: 18 neue Mitglieder
Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten hat sich an ihrer Generalversammlung vor allem mit einem Weiterbildungskonzept für Pensionsversicherungs-Experten auseinandergesetzt. Im Weiteren hat die GV von den Berichten der Arbeitsgruppen (zum technischen Zinssatz, zum Swiss Solvency Test und zu Pensionsverpflichtungen im Rahmen der Internationalen Rechnungslegung) Kenntnis genommen. Die Kammer hat einen neuen Auftritt und zeichnet künftig unter dem Kürzel KPE / CAC. Die Kammer tritt neu unter der Internetadresse www.pension-actuaries.ch auf.
Der Vorstand setzt sich unverändert wie folgt zusammen: Präsident: Stephan Gerber, Bern; Mitglieder: Urs Bracher, Olivier Vaccaro, Nyon, Stephan Wyss, Zürich. Sekretär: Dominique Koch, Basel. Es wurden 18 neue Mitglieder aufgenommen. Die Kammer zählt nun 123 Aktivmitglieder.
6. IV-Revision: nächster Schritt zur Sanierung
Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zum ersten Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung eröffnet. Damit wird der dritte und letzte Schritt des Sanierungsplans für die IV eingeleitet. Mit dem ersten Massnahmenpaket kann das ab Ende der Zusatzfinanzierung zu erwartende Defizit halbiert werden. Das zweite Massnahmenpaket, das der Bundesrat dem Parlament bis Ende 2010 vorlegen muss, soll die andere Hälfte des Defizits eliminieren, so dass die IV nach Auslaufen der befristeten Zusatzfinanzierung finanziell auf eigenen Beinen steht. Die Vernehmlassung zum ersten Massnahmenpaket dauert bis Mitte Oktober 2009. Es soll 2012 in Kraft treten.
SonntagsZeitung: Das Dilemma der autonomen Sammelstiftungen
Die SonntagsZeitung hat erneut eine Reihe von Sammelstiftungen untersucht und die Ergebnisse in der Ausgabe vom 14.06.2009 publiziert. Im Artikel von Meinrad Ballmer und Josef Zopp heisst es u.a.: ”Die von der SonntagsZeitung unter die Lupe genommenen Sammelstiftungen erlitten grosse Verluste, und der Deckungsgrad sackte bei einzelnen Kassen bis auf 70 Prozent ab. Wie schon 2007 resultiert bei der Meta Sammelstiftung der grösste Verlust mit 35,2 Prozent. Auch Profond (-25,7 Prozent), Gemini 35 (-17,7 Prozent) und UWP (-15,2 Prozent) verzeichnen wegen des hohen Aktienanteils grosse Verluste. Dagegen brachte die Anlagestrategie der CoOpera, die weitgehend auf Aktien verzichtet, im letzten Jahr Erfolg. Die CoOpera konnte als einzige unabhängige Sammelstiftung mit einer Rendite von 2,8 Prozent ein positives Anlageresultat erwirtschaften. (…)
Über die letzten neun Jahre hinweg erreichte die CoOpera mit 3,48 Prozent pro Jahr die beste Performance aller Sammelstiftungen. Auch die Nest überzeugt mit 3,12 Prozent jährlicher Rendite und zeigt, dass es sich ohne Abstriche bei der Rendite lohnt, in nachhaltige Anlagen zu investieren. Auch die Lebensversicherer mit einer traditionell konservativen Anlagepolitik schneiden gut ab. So resultiert bei Axa Winterthur und Swiss Life über die letzten neun Jahre eine Anlagerendite von 3,54 und 3,40 Prozent. Die Sammelstiftung Meta erwirtschaftete
dagegen im gleichen Zeitraum ein Minus von 4,76 Prozent pro Jahr. Auch UWP weist über neun Jahre einen Verlust auf. (…)
Heute sind die unabhängigen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen mit Ausnahme von CoOpera und Profaro alle in einer Unterdeckung und weisen damit eine eingeschränkte Risikofähigkeit auf. Das Dilemma besteht darin, dass diese Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen dringend auf hohe Anlageerträge angewiesen sind, nicht aber über die dafür notwendige Risikofähigkeit verfügen. Die volle Risikofähigkeit ist für eine Kasse beim Erreichen des selbst definierten Zieldeckungsgrads gegeben. Die am Vergleich teilnehmenden unabhängigen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen definieren ihren Zieldeckungsgrad bis zu 117 Prozent, abhängig von der Anlagepolitik und ihren Risiken. Die grosse Differenz zwischen effektivem Deckungsgrad und dem Zieldeckungsgrad, teilweise 20 bis 25 Prozent, zeigt wie weit die Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen von einer vollen Risikofähigkeit entfernt sind.”
NZZ: Unabhängige Sammelstiftungen sind Schönwetter-Konstrukte
Werner Enz äussert in der NZZ kritische Überlegungen zu den autonomen Sammelstiftungen. Er schreibt: “Man erinnert sich: Als die Winterthur-Versicherung vor sechs Jahren ihr BVG-Modell umbaute und die Umwandlungssätze, mit denen Altersgutschriften in Renten gewandelt werden, stark senkte, ging eine Protestwelle durchs Land. Das Misstrauen gegenüber den privaten Lebensversicherern war gross, und unter tatkräftiger Beteiligung bürgerlicher Parteien bis hin zur FDP wurde das Feld legislatorisch so stark geöffnet, dass Hinz und Kunz unzufriedene KMU-Betriebe mit BVG-Anschlussverträgen bedienen durften.
Nach der Baisse von 2008 fördert eine unsentimentale Bestandesaufnahme Folgendes zutage: Die sogenannten unabhängigen Sammelstiftungen sind zwar rasch gewachsen, doch hat es viele von ihnen jetzt böse erwischt. Sorgenkinder, von denen in der Branche die Rede ist, sind etwa die Meta Sammelstiftung (Performance 2008: 31,4%) und Profond (-25,7%), die mit Aktienquoten von mehr als 30% und einem Deckungsgrad in der Gegend von 80% unterwegs sind. Es gibt auch vorsichtigere Sammelstiftungen wie Transparenta (-9,8%; Deckungsgrad von 92%). Jedenfalls zeigt sich jetzt immer deutlicher, dass das Modell einer unabhängigen Sammelstiftung, die ohne Eigenkapital BVG-Vorsorgegelder akquiriert und anlegt, nur fürs schöne Wetter taugt. Es zeichnen sich nun komplizierte Sanierungsübungen ab, wobei abzuwarten bleibt, unter welchen Bedingungen kantonale Aufsichtsgremien die Jahresrechnungen abnehmen. Es wäre ziemlich verfehlt, wenn unabhängige Sammelstiftungen mit starker Unterdeckung einfach weiterkutschieren dürften.”
SonntagsZeitung: Wachstum bei Sammelstiftungen der Versicherer
“Die Pensionskassen sind im letzten Jahr unterschiedlich gewachsen. Bei den Lebensversicherern führt Swiss Life die Tabelle an, sie legte um 14 Prozent auf 262 387 versicherte Personen zu. Auch alle anderen Sammelstiftungen der Lebensversicherer sind 2008 um 3 bis 9 Prozent gewachsen. Die aktuelle Finanzkrise stärkt den Wunsch nach Sicherheit, davon profitieren vor allem die Sammelstiftungen der Lebensversicherer. Aufgrund der verbreiteten Unterdeckungen bei unabhängigen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen sind Wechsel der Pensionskassenanbieter für KMU derzeit kaum finanzierbar”, schreibt die SonntagsZeitung.
Weiter wird ausgeführt: “Wenn Stiftungen in Unterdeckung sind und viele Neuanschlüsse verzeichnen können, profitieren die Stiftungen dadurch von einem positiven Effekt. Denn die Neuanschlüsse kaufen sich in der Regel zu 100 Prozent Deckungsgrad in die Stiftung ein. Die Summe der vorhandenen Unterdeckung und der neu einbezahlten voll gedeckten Vorsorgekapitalien ergibt eine Reduktion der Unterdeckung.”
PW. Der letzte Satz muss allerdings relativiert werden, weil nicht alle Sammelstiftungen hier gleich vorgehen und bspw. wie die Profond die Differenz des eingebrachten Vermögens zum Stand der Unterdeckung separat verbuchen. Es wäre allerdings interessant zu wissen, wie hier im Einzelnen gearbeitet wird.
Signs Of Bottom Emerge For Hedge-Fund Business
After a year that included painful losses, blocked redemptions and widespread closures, hedge funds may be bottoming out. In May, hedge funds soaked up net cash inflows for the first time in 10 months, data tracker Eurekahedge said. May also delivered the best hedge fund performance in years, according to various sources, and the pace at which funds are closing up has slowed.
The improvements come amid a continued rally for the stock market, a jump in oil prices and indications the economy is poised to recover. Hedge funds‘ glory days seem to be over: With about $1.3 trillion in assets under management, the industry has contracted from nearly $2 trillion a year ago, according to Hedge Fund Research Inc. Yet the 376 funds that closed in the three months ending in March amounted to half the number closed in the fourth quarter of 2008, HFR said.
Berner PK: Delegierte wollen zurück zum Leistungsprimat
Die Delegiertenversammlung der Bernischen Pensionskasse (BPK) fordert in einer Resolution, dass der vorgesehene Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat sistiert wird. Zudem verlangen die Delegierten, dass Sanierungsbeiträge «massvoll» angesetzt werden. Den bernischen Kantonsangestellten, die in der BPK versichert sind, drohe sonst eine Reallohnverschlechterung, sagte Matthias Burkhalter, Geschäftsführer des Bernischen Staatspersonalverbands (BSPV), zu der Resolution. Sie wurde am Dienstag einstimmig bei vier Enthaltungen verabschiedet.
Personenfreizügigkeit: neue Internetplattform www.entsendung.ch
Um die Arbeitnehmer zu schützen, hat die Schweiz mit der Personenfreizügigkeit flankierende Massnahmen zur Einhaltung der Lohn- und Arbeitsbedingungen eingeführt. Firmen aus dem Ausland müssen sich an die in der Schweiz üblichen Arbeitsbedingungen halten. Das SECO stellt neu die Internetplattform www.entsendung.ch zur Verfügung, die gezielt über alle Aspekte der Entsendung und Flankierenden Massnahmen informiert. Die Plattform bietet zum Beispiel einen Lohnrechner an, mit dem Mindestlöhne einfach ermittelt werden können.
GB: Death of the final-salary pension
The days of the generous defined-benefit schemes to protect you in retirement are gone with big firms ditching their burdens. In 2012, the government’s state pension reforms will come into force, which will see the introduction of personal accounts, the latest attempt to shift more of the population into private pension plans. Many employers are considering the cheaper option of ditching their existing pensions and allowing everyone to fall into the government scheme.
NZZ: Pensionskassen informieren über Sanierung
Bis zum 30. Juni müssen die von der Finanzkrise getroffenen Pensionskassen mitteilen, ob sie Sanierungsmassnahmen ergreifen und, wenn ja, welche. Die gängigsten Vorgehensweisen sind geringere Verzinsungen der Altersguthaben und Zuschüsse der Arbeitgeber, schreibt die NZZ. Es gibt eine Vielzahl an möglichen Sanierungsmassnahmen, wie das Beratungsunternehmen Hewitt jüngst an einem Anlass in Zürich aufgelistet hat. Dazu gehören zunächst die Prüfung der Anlagestrategie, die geringere bzw. gar die Null-Verzinsung der Altersguthaben oder freiwillige Einlagen des Arbeitgebers. Letztere würden dabei am schnellsten Resultate bringen und die grösste Wirkung zeigen, hiess es an dem Anlass. Weitere Möglichkeiten sind die Auflösung einer Arbeitgeberbeitragsreserve, Zuschüsse aus einem Wohlfahrtsfonds, Garantien des Arbeitgebers, Einsparungen bei den Verwaltungskosten oder Einschränkungen bei der Wohneigentumsförderung im Falle eines Vorbezugs aus der Kasse. Ebenfalls möglich ist es, Sanierungsbeiträge vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu erheben oder auch – unter eng gefassten Bedingungen – von den Rentnern.
Le Temps: Les techniques de gestion semi-institutionnelle
Dans une série de 9 articles pédagogiques, Le Temps propose de définir et d’expliquer la gestion semi-institutionnelle. Cette «discipline», il y a quelques mois encore, n’était l’apanage que de quelques investisseurs privés avant-gardistes. Dans le contexte de la crise financière actuelle, Le Temps pense que cette technique financière très innovante, qui puise ses origines dans la gestion institutionnelle, est appelée à se généraliser et à devenir de plus en plus demandée.
Mehrwertsteuer-Erhöhung für die IV: Bundesrat stimmt Verschiebung zu
Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates eine Initative eingereicht, die zum Ziel hat, das Inkrafttreten der IV-Zusatzfinanzierung um ein Jahr zu verschieben. Die befristete Anhebung der Mehrwertsteuersätze würde in der Folge am 1. Januar 2011 in Kraft treten und am 31. Dezember 2017 enden. An seiner ausserordentlichen Sitzung hat der Bundesrat beschlossen, dem Antrag der WAK-S zuzustimmen.
Taschenstatistik “Sozialversicherungen 2009”
Die Taschenstatistik liefert aktuelle Angaben über die einzelnen Zweige und die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab 10. Juli 2009; Bestellung via Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL), Vertrieb Publikationen, CH-3003 Bern, Fax 031 325 50 58, www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.001.09d)-
LLB: Wachstumsmarkt Vorsorge
Das liechtensteinische “Vaterland” führte ein Interview mit Bruno Matt, Geschäftsführer der LLB, Liechtensteinische Landesbank” über deren Wachstumspläne, welche auch die Berufliche Vorsorge einschliessen.
Vaterland: Die Liechtensteinische Landesbank hat kürzlich die Schweizer Pensionskasse Alvoso übernommen. Sehen Sie hier Wachstumspotenzial?
Matt. Die LLB verfügt dank der Kooperation mit der Bank Linth seit gut drei Jahren über eine Gruppengesellschaft, die schon seit längerer Zeit auch im Schweizer Vorsorgemarkt tätig ist. Per Anfang 2009 haben wir die Geschäftsführung und die Vermögensverwaltung der Pensionskasse Alvoso mit Sitz in Lachen im Kanton Schwyz übernommen. Wir können durch diese Zusammenarbeit Synergien nutzen und interessierten Unternehmen eine grenzüberschreitende Lösung aus einer Hand anbieten.
Wie stark profitieren die liechtensteinischen Pensionskassen in der Finanzkrise davon, dass sie die Verzinsung frei festlegen können?
Schweizer Pensionskassen sind von Gesetzes wegen verpflichtet, die Alterskapitalien zu einem jährlichen Mindestsatz zu verzinsen; für 2009 hat der Bundesrat einen Mindestzins von 2,0 Prozent festgelegt. Der liechtensteinische Gesetzgeber lässt den Pensionskassen deutlich mehr Flexibilität. Dies hat zur Folge, dass die liechtensteinischen Pensionskassen in wirtschaftlich guten Zeiten einen höheren Zins gewähren als die meisten Schweizer Vorsorgeeinrichtungen. Umgekehrt kann es in schlechten Jahren auch zu einer Nullrunde kommen.


