Die Schweizer und Schweizerinnen sind ein Volk glücklicher Rentner und Rentnerinnen. Laut einer Studie der UBS müssen Frauen in der Schweiz im Vergleich zu zwölf anderen Ländern dank guter Renten mit Abstand am wenigsten selber für das Alter sparen – und das in einem Land mit den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt. Wer in der Schweiz ein Leben lang Vollzeit gearbeitet hat, dem geht es im Alter vergleichsweise gut.
International
Weltweite PK-Vermögen 2018 um 3,3% gesunken
Gemäss den aktuellsten Zahlen der Global Pension Assets Study des Thinking Ahead Institute sank das globale institutionelle Pensionskassenvermögen in den 22 wichtigsten Märkten (den «P22») zum Jahresende 2018 auf 40,1 Billionen Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 3,3% im 12-Monatszeitraum.
Die sieben grössten Märkte für Pensionsvermögen (die «P7») – die USA, Japan, Grossbritannien, Australien, Kanada, die Niederlande und die Schweiz – machen 91% der P22 aus. Die jüngste Studie zeigt, dass die USA mit 61,5 % der weltweiten Pensionskassenvermögen weiterhin deutlich vorne liegen, gefolgt von Japan und dem Vereinigten Königreich mit 7,7 % resp. 7,1 %. Die Schweiz belegt Platz 7 mit 2,2%.
Deutschlands grösste Pensionskassen
Institutionelle erobern den holländischen Hypothekenmarkt
Pensionskassen und Versicherungen finanzieren rund 28 Prozent aller 2018 aufgenommenen privaten Immobilienkredite in den Niederlanden. Direktinvestitionen in niederländische private Hypotheken für den Immobilienkauf bringen ca. 150 bis 200 Basispunkte mehr Rendite als niederländische Staatsanleihen.
Lange Laufzeiten, typischerweise zwischen 10 und 30 Jahren, eine im europäischen Vergleich sehr geringe Ausfallquote, ein staatliches Garantiesystem für private Hypotheken sowie für den Kreditgeber günstige gesetzliche Rahmenbedingungen machen Immobilienkredite für Privatpersonen zu einer interessanten Assetklasse. Dies gilt vor allem für Anleger mit langfristigem Investmenthorizont wie Versicherungen und Pensionskassen.
Treiber des schnellen Wachstums ist aber auch der Aufbau einer eigenen Infrastruktur für den Vertrieb von Hypotheken an Privatkunden. 2014 gründeten niederländische Pensionskassen die Dutch Mortgage Funding Company (DMFCO), der die Investorengelder verwaltet und über ihren eigenen Hypothekenfinanzierer MUNT Hypotheken direkt an niederländische Immobilienkäufer vertreibt.
Rund 300 Millionen Euro investiert DMFCO heute monatlich in ein breit diversifiziertes Immobilienportfolio in ganz Holland, eine Summe, die in den kommenden Jahren weiter steigen soll. Insgesamt hat DMFCO nur vier Jahre nach der Gründung bereits 13 Milliarden Euro in Hypotheken investiert und ist damit einer der am schnellsten wachsenden Vermögensverwalter der Welt.
Gulf producers cannot ignore Norway’s retreat on oil
Almost 16 months ago, Norway’s Government Pension Fund (GPF), the country’s sovereign wealth fund, announced it would divest from its oil and gas holdings to mitigate against drops in oil prices. The government established a commission to study the issue, and now a compromise has been reached.
The fund will divest only from pure exploration and production (E&P) plays, retaining integrated stocks in the likes of ExxonMobil, BP and Shell. Of its 341 oil-related stocks, 134 will have to go — $7.5 billion of its $37 billion portfolio — but that is only a dent (0.8 percent) in a fund worth a trillion dollars, $632 billion of which is invested in equities. (…)
The reasoning behind diversifying the fund’s assets from Norway’s core economic activities makes sense given its dependence on oil and gas. The country is, after all, Europe’s largest producer. Moreover, Norway does not play in the refining and chemicals sector, hence the limitation on divesting pure E&P plays. The value of E&P stocks is more susceptible to oil price swings, and the GPF also cited the record of supermajors in investing in renewable energy, like solar or wind, for hanging on to their shares.
The numbers and the motivation, though, are neither here nor there: It is the perception that matters. It is true that the oil industry will continue to be significant for Norway. According to BP’s latest Energy Outlook, fossil fuels will still account for more than 60 percent of global energy demand by 2040. Oil’s share will be the largest, exceeding a quarter of the total.
Trendwende bei der Lebenserwartung?
Daniel Zulauf schreibt in der Luzerner Zeitung über die internationale Entwicklung der Lebenserwartung, wo nach Jahrzehnten einer kontinuierlichen Zunahme in vielen Ländern eine Verflachung und teilweise sogar ein Rückgang zu beobachten ist.
Die Dynamik des Prozesses hat die OECD durch einen Vergleich von zwei direkt aufeinanderfolgenden Fünfjahresperioden erfasst (2006–2011 und 2011 bis 2016). Die Untersuchung zeigt, dass die Sterblichkeit in 6 der 28 EU-Länder teilweise markant gesunken ist. Die Gruppe der Länder mit der ausgeprägtesten Verflachung erscheint ziemlich heterogen: Frankreich, Deutschland, Griechenland, Schweden, Portugal, die Niederlande und Grossbritannien.
Ähnliches stellt die amerikanische Universität Princeton fest. Gemäss einer Studie hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung ab Geburt in den Jahren 2014 bis 2015 in 12 von 18 analysierten Industrieländern mit hohem Wohlstandsniveau teilweise deutlich verschlechtert. (…)
Die hiesige Lebenserwartung hat sich von 2010 bis 2016 bei Männern um 1,7 auf 81,6 Jahre und bei Frauen um ein Jahr auf 85,4 Jahre erhöht. Doch auch für die Schweiz lässt sich aus der Princeton-Studie eine deutliche Verflachung der Kurve herauslesen – eine Beobachtung, die auch die «Swiss Life» auf Anfrage bestätigt. Nach dem Verständnis des Versicherers hält der Trend zur Langlebigkeit in der Schweiz aber weiterhin an. Eine eigentliche Trendwende sei noch nicht erkennbar.
Eindeutig ist dieser Befund aber nicht. Und genau das ist das Problem. Wird die Dynamik der aktuellen Entwicklung nämlich unterschätzt und der Verlauf der Lebenserwartung zu optimistisch beurteilt, resultieren daraus hohe Kosten. Unter dieser Annahme würden unnötig hohe Beiträge an Pensionskasse und AHV fällig, und auch die Prämien für Lebensversicherungspolicen wären aus dieser versicherungstechnischen Sicht überzogen.
Wo es sich als Pensionierter am besten leben lässt
Das International Living Magazin hat die neusten Ergebnisse seines Global Retirement Index publiziert mit insgesamt 25 Ländern. Die Schweiz ist darin nicht enthalten. Als bestes europäisches Land erscheint Frankreich auf Platz 11, Italien folgt auf 13. Kroatien als dritter Europäer auf 24. Ausschlaggebend sind die Elemente Visa / Aufenthaltsgenehmigung, Gesundheitsversorgung, Klima und Lebenshaltungskosten. Am empfehlenswerten erscheint Panama, an das wir jetzt nicht unbedingt gedacht hätten.
“Private Equity – Der Fluch des vielen Geldes”
Das Handelsblatt schreibt: “Die Finanzinvestoren haben ihre Firmen teuer eingekauft und erwarten viel. Im Konjunkturabschwung könnte der Ruf der Branche leiden”.
In dieser Woche wird Berlin mit der Konferenz „Super Return“ wieder zur Hauptstadt der Finanzinvestoren. Beim jährlichen Stelldichein der Private-Equity-Manager dreht sich alles um die größten Beteiligungsfonds, die höchsten Renditen und die lukrativsten Firmenkäufe.
Die Stimmung ist wegen der eingetrübten Konjunkturaussichten zwar nicht mehr so euphorisch wie in den Vorjahren, dennoch plagt die Szene der Unternehmensjäger nach wie vor ein Luxusproblem der besonderen Art: Sie haben zu viel Geld, das investiert werden muss.
Der Hauptgrund für die Geldschwemme ist der Anlagenotstand bei den Pensionskassen, Versorgungswerken und Stiftungen – also den institutionellen Investoren. Wegen der anhaltenden Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank und der nur wenig höheren Zinsen der Notenbanken in Übersee werfen Staatsanleihen kaum noch einen Ertrag ab. Deshalb strömen die Geldverwalter in Scharen zu den Private-Equity-Fonds, die unverändert mit zweistelligen Renditen werben, teilweise mit 20 Prozent und mehr.
Angelockt von solchen Versprechungen will knapp die Hälfte der Profianleger bei Private Equity in diesem Jahr sogar noch aufstocken, nur elf Prozent wollen hier weniger investieren. Die Krux ist aber, dass die Finanzinvestoren die neuen Mittel gar nicht so schnell anlegen können, wie sie reinkommen.
Das „dry powder“, also die auf Halde liegenden Gelder, hat sich über die Jahre des Booms global mittlerweile auf rund 1200 Milliarden Dollar summiert – das ist ungefähr dreimal so viel, wie der deutsche Bundeshaushalt umfasst.
Denmark’s Biggest Pension Fund
(Bloomberg) — Denmark’s biggest pension fund, with about $120 billion in assets under management, may end up handling even more money as a result of plans to make retirement savings obligatory for the unemployed and others receiving government support. Under the proposal in parliament, funds currently allocated for social, health and labor programs will be rerouted to ATP, the state-backed pension fund to which all working Danes must contribute. if passed, the proposal would raise annual net payments into ATP by as much as 4 billion kroner ($605 million) by 2030, according to Bo Foged, ATP’s interim chief executive officer. Contributions last year totaled 9.87 billion kroner.
The new monies would improve ATP’s economies of scale and lower costs, a key goal as volatile markets and record low rates make returns harder to get. The pension fund on Wednesday sold its U.K. business, NOW: Pensions, after reporting last week a loss of 3.7 billion kroner on its investment portfolio.
GB: Seven-year jail terms unveiled for pension fund mismanagement
MPs and pension experts have welcomed government plans to introduce lengthy jail sentences for executives who recklessly mismanage pension funds, in an effort to avoid a repeat of recent scandals like BHS or Carillion.
Amber Rudd, the work and pensions secretary, said the current fines were not enough and that a new criminal offence would be introduced to punish “wilful or reckless behaviour” relating to a pension scheme, threatening unlimited fines and prison terms of up to seven years for the worst offenders.
She will tell parliament on Monday that the new measures “show that the Conservative government is on the side of workers saving for retirement” and that “we will protect their incomes from reckless behaviour”.
More than 10 million people are now enrolled in workplace pension schemes.
WEF: Pension Giant CPPIB Raises Red Flag Over Private Asset Boom
Forget all the handwringing about ETFs, CLOs and Fed policy. Canada’s top pension manager says the huge shift of assets from public to private markets could trigger steeper selloffs and exacerbate a crisis.
Mark Machin, chief executive officer of the Canada Pension Plan Investment Board, said he’s worried that a growing sum of money is locked up in assets or investment vehicles that can’t be sold easily or quickly.
“If there’s a sudden dislocation in markets, a profound dislocation, people who need the money to pay pensions or to pay other obligations are going to have to sell the public stuff quite rapidly,” Machin, who oversees about C$370 billion ($278 billion), said in a Bloomberg Television interview from Davos, Switzerland. «People who have big chunks of private assets need to think very carefully about what they’re going to do when things dislocate.»
Aufstand in Neukölln
Das schwerstverschuldete Berlin wollte einen Wohnkomplex an eine dänische Pensionskasse verkaufen. Das kam bei den Bewohnern nicht gut an. Man dürfe mit Mieten kein Geld verdienen, wurde argumentiert. Die Bewohner gingen auf die Strasse, die deutschen Medien berichteten sehr wohlwollend. Die Pensionskassen hat sich, wenig überraschend, schliesslich vom Kauf wieder zurückgezogen.
U.S. Life Expectancy Falls Further
Life expectancy for Americans fell again last year, despite growing recognition of the problems driving the decline and federal and local funds invested in stemming them.
Data the Centers for Disease Control and Prevention released on Thursday show life expectancy fell by one-tenth of a year, to 78.6 years, pushed down by the sharpest annual increase in suicides in nearly a decade and a continued rise in deaths from powerful opioid drugs like fentanyl. Influenza, pneumonia and diabetes also factored into last year’s increase.
Economists and public-health experts consider life expectancy to be an important measure of a nation’s prosperity. The 2017 data paint a dark picture of health and well-being in the U.S., reflecting the effects of addiction and despair, particularly among young and middle-aged adults, as well as diseases plaguing an aging population and people with lower access to health care.
Netherlands raises pension fund fines
Dutch regulator De Nederlandsche Bank (DNB) can now fine pension funds half a million euros or more if they fail to apply the prudent person principle or do not comply with management requirements.
Millionen-Löcher in ARD-Pensionskasse
Die Pensionskasse der ARD ist nach Informationen der «Bild am Sonntag» in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Laut interner Unterlagen fiel die 1997 gegründete Baden-Badener Pensionskasse (bbp) bei einem internen Stresstest durch, was zum Jahresende der Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gemeldet werden müsse.
Grund für die Probleme ist die anhaltende Niedrigzinsphase, die derzeit vielen Pensionskassen zu schaffen macht, weil sie nicht genügend Gewinne erwirtschaften. Nach Informationen des Blatts plant die ARD deshalb, das Eigenkapital der bbp zügig um rund 50 Millionen Euro zu erhöhen. Zudem soll der Garantiezins für eingezahlte Pensionsbeiträge ab 2020 von drei auf 1,75 Prozent abgesenkt werden. Das wiederum hat jedoch zur Folge, dass die ARD-Rundfunkanstalten ihre Beiträge an die Pensionskasse stark erhöhen müssen.



