Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) unterstützt die Pensionsfonds und ihre Trägerunternehmen im Umgang mit den Auswirkungen der Coronakrise. Die Behörde hat die Verpflichtung der Trägerunternehmen bis 2021 ausgesetzt, ihren Pensionsfonds im Falle von Engpässen bei der Bedeckung nicht-versicherungsförmiger Verpflichtungen kurzfristig zusätzliches Kapital zur Verfügung stellen zu müssen.
International
PK-Vermögenswachstum 2019
Laut der jährlich durchgeführten Untersuchung über das globale Pensionsvermögen stieg das Vermögen der institutionellen Pensionsfonds in den 22 grössten Märkten („P22“) 2019 um 15 % auf 46,7 Billionen US-Dollar. In der Schweiz betrug es am Jahresende geschätzt 1080 Milliarden Schweizer Franken (1047 Milliarden US-Dollar) und wuchs mit 15,8 % deutlich stärker als im Durchschnitt über die vergangenen zehn Jahre (5,4 % pro Jahr).
Nach den neuesten Zahlen der Global Pension Assets Study des Thinking Ahead Institute wuchs das Anlagevermögen institutioneller Pensionsfonds in den 22 grössten Pensionsmärkten weltweit („P22“) 2019 um 15 % auf 46,7 Billionen US-Dollar.
In der Schweiz erhöhte sich das Anlagevermögen um 15,8 % – deutlich über der durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 5,4 % – auf schätzungsweise 1080 Milliarden Schweizer Franken (1047 Milliarden US-Dollar). Der Anstieg ist zum Teil auf die beträchtlichen Kursgewinne an den Aktienmärkten im Jahresverlauf zurückzuführen. Nach dem Rückgang des Pensionsvermögens weltweit um 3,3 % im Jahr 2018 markiert dies eine deutliche Wende.
Auf die sieben grössten Pensionsmärkte („P7“) – Australien, Grossbritannien, Japan, Kanada, die Niederlande, die Schweiz und die USA – entfallen 92 % der P22 und damit etwas mehr als im Vorjahr. Die USA sind mit 62 % des weltweiten Pensionsvermögens nach wie vor der bedeutendste Markt, gefolgt von Grossbritannien und Japan mit 7,4 % beziehungsweise 7,2 %. Die Schweiz liegt mit 2,2 % des weltweiten Pensionsvermögens auf Rang sieben.
“Elefantenhochzeit”
Werner Enz kommentiert in der NZZ den Kauf von WTW durch Aon. Enz schreibt:
Den Führungsverantwortlichen der Brokerunternehmen Aon und Willis Towers Watson kann man Wagemut wahrlich nicht absprechen, denn mitten in einem die Finanzmärkte rund um den Globus treffenden Orkan wollen sie sich zusammenschliessen. Aon bietet den Aktionären von Willis Towers Watson 1,08 eigene Titel an, was die Zielgesellschaft – nach Massgabe des am vergangenen Freitag noch geltenden Aktienkurses – mit rund 30 Mrd. $ bewerten würde.
Würde die Transaktion plangemäss über die Bühne gehen, wären die Aon-Aktionäre mit 63% und die Investoren der übernommenen Gesellschaft mit 37% am neuen Unternehmen mit einem Börsenwert von rund 75 Mrd. $ beteiligt. Weil ein reiner Aktientausch vorgeschlagen wird, könnte sich die Rechnung in einigen Tagen aufgrund einbrechender Kurse in einem ganz anderen Licht präsentieren.
Aus einer betriebswirtschaftlichen Warte betrachtet, ergeben die Aon-Avancen viel Sinn. Die Branche steckt mitten in einer Konsolidierung. Vor anderthalb Jahren hatte Marsh & McLennan, also der grosse Gegenspieler von Aon, für den Broker Jardine Lloyd Thompson 5,6 Mrd. $ und damit das 27-Fache des Jahresgewinns bezahlt.
Aon möchte mit der Integration der selber aus mehreren Firmen zusammengeschmiedeten Firma Willis Towers Watson Synergiegewinne von 800 Mio. $ nach drei Jahren realisieren. Das wird Aon-Konzernchef Greg Case aber nur erreichen können, wenn er im Falle von Überlappungen Personal abbaut.
Übernahmekarussell dreht sich weiter
Pensions und Investments schreibt auf ihrer Website:
Aon and Willis Towers Watson are to merge their businesses in an all-stock deal.
The combined firm, which will operate as Aon, will be led by current Aon CEO Gregory C. Case and Christa Davies, Aon’s chief financial officer, a joint news release Monday said. John Haley, CEO and director at Willis Towers Watson, was named executive chairman of the merged firm.
The firm will maintain its headquarters in London.The deal is set to complete in the first half of next year.
Aon shareholders will own about 63% of the combined firm, with Willis Towers Watson shareholders owning about 37%. The deal was unanimously approved by the boards of directors of both firms and is subject to shareholder and other approvals, including regulatory. The combined equity value of the firm is about $80 billion.
The board of the combined firm will be made up of proportional members of each firm’s current boards.
P&I / IPE / NZZ/ Bloomberg / Insurance Journal
Pressemitteilung Aon
Pension fund giants team up in attack on ‘short-termism’
Japan’s $1.6tn state pension fund has joined forces with the California State Teachers’ Retirement System and UK-based USS Investment Management to launch an attack on “short-termism” by companies and asset managers.
The joint statement — which the trio say is more relevant than ever given current market turmoil — marks a sharp break with the traditional silence of the big public asset owners.
These pension funds have tended to leave public commentary on market structure and sustainability issues to asset managers, such as Larry Fink, the chief executive of BlackRock, who recently called on companies to adhere to strict sustainability standards.
However, in a letter published on Wednesday on the websites of all three funds, Japan’s Government Pension Investment Fund said that a focus on short-term returns laid their portfolios open to “potentially catastrophic systemic risks”.
The warning cited a forecast by Moody’s Analytics that climate change alone had the potential to destroy about $69tn in global economic wealth over the next 80 years.
Dutch pensions’ funding ratios plunge
Funding ratios of Dutch pension funds have plummeted further in the wake of falling interest rates and declining equity markets caused by investors’ worries about the spread of the coronavirus, also known as Covid-19.
Aon saw coverage ratios decline no less than six percentage points to 95% on average in February.
Mercer, while using a different calculation method, observed a drop of five percentage points to 96%, while consultancy Sprenkels & Verschuren saw a decrease of four percentage points to 97%.
According to Aon, the 30-year euro swap rate – the main criterion for discounting liabilities – had dropped to no more than 13 bps, resulting in a 4% rise of liabilities on average last month. Mercer came up with slightly higher figures.
Performancevergleich: Schweiz liegt zurück
Albert Steck schreibt in der NZZ am Sonntag über eine Studie von McKinsey zu den von Schweizer Pensionskassen erzielten Renditen im internationalen Vergleich.
Nun hat die Beratungsfirma McKinsey & Company den Erfolg unserer Pensionskassen erstmals unter die Lupe genommen. Der Befund ist ernüchternd: Allein seit 2008 hätten die Kassen zwischen 50 und 95 Mrd. Fr. mehr verdienen können. Auf diesen Betrag kommt Studienautor Robin Matthias, Partner von McKinsey in Zürich, indem er die Renditen der Schweizer Vorsorgewerke mit denjenigen der Niederlande und Kanadas vergleicht.
«Unsere Gegenüberstellung zeigt, dass die Renten aus der zweiten Säule um 12 % bis 24 % höher ausfallen könnten», sagt Matthias. Ein durchschnittlicher Rentner käme damit auf ein Zusatzeinkommen von 3500 bis 6900 Fr. im Jahr. Ein stolzer Betrag – vor allem angesichts des dramatischen Rentenschwunds der letzten Jahre.
Norway’s Government Pension Fund Global posts 19.9% return
The Government Pension Fund Global, Oslo, returned 19.9% in 2019, driven by positive equity returns around the globe.
The 10.09 trillion Norwegian kroner ($1.15 trillion) sovereign wealth fund said in its 2019 annual report that the return equated to 1.7 trillion kroner — the highest kroner return in the fund’s history.
The percentage return is the second highest for the fund «topped only by the rebound from the financial crisis in 2009» when returns hit 25.6%, said Yngve Slyngstad, CEO at Norges Bank Investment Management. NBIM manages the assets of the SWF. In 2018 the fund return was -6.1%, equating to a 485 billion kroner loss. Assets grew 22.2% for the year ended Dec. 31.
The fund’s 70.8% equity allocation gained 26% in 2019, compared with a 9.5% loss for the fund’s 66.3% equity exposure in 2018.
Fixed-income exposure of 26.5% returned 7.6%, compared with a 0.6% gain in 2018 when the allocation as 30.7%.
Real estate assets made up the remaining 2.7% of the fund, compared with 3% in 2018. The real estate allocation gained 6.8% in 2019, compared with 7.5% in 2018.
Flexibles Rentenalter und Pensionierungszeitpunkt
Die Flexibilisierung des Rentenalters führt laut einer ZHAW-Studie nicht zwingend dazu, dass Menschen länger arbeiten. Um ältere Arbeitnehmende länger im Arbeitsmarkt zu halten, wären Anreize wie attraktive Arbeitsbedingungen nötig.
Die ZHAW-Studie zeigt, dass ein flexibleres Rentenalter nicht unbedingt die erwartete Wirkung hat. «Es führt nicht zwingend zu einer Verlängerung des Arbeitslebens», sagt Studienleiterin Isabel Baumann von der ZHAW. Für die Studie hat sie Rentenübergangsverläufe in vier Ländern mit flexiblem Altersrücktritt anhand von Bevölkerungsbefragungen untersucht. Das Resultat: Insgesamt waren Übergangsverläufe mit einer Pensionierung vor 65 (43 Prozent) und um 65 (23 Prozent) am häufigsten. Fast zwei Drittel der rund 2500 untersuchten Personen gingen demnach zwischen Anfang und Mitte 60 in Rente.
«Die durch die AHV errungene Reduktion der Altersarmut soll erhalten und eine finanzielle Prekarisierung der Rentnerinnen und Rentner wie in den USA vermieden werden», erklärt Baumann. Denn auch in den liberalen Wohlfahrtsstaaten, in denen ältere Menschen aufgrund teils prekärer Vorsorgeleistungen tendenziell länger arbeiten, war die Frühpensionierung das mit Abstand am weitesten verbreitete Übergangsmuster der untersuchten Bevölkerungsgruppen (Kohorten). Die untersuchte Kohorte ist heute etwa 75 Jahre alt. Wie sich der Zeitpunkt der Pensionierung für jüngere Kohorten entwickelt – zum Beispiel für jene, die momentan in der Pensionierungsphase sind – muss noch vertiefter untersucht werden,
Hedge fund investment down in 2019, but redemptions are too
Institutional investment in hedge funds and hedge funds of funds slowed to $9.2 billion in 2019, down 8.5% compared to the prior year, even as full and partial redemptions dropped 25%.
The decline in 2019 inflows is in sharp contrast to 2018 when investments in hedge funds and hedge funds of funds increased 10.7% to $10.1 billion over the previous year, Pensions & Investments‚ analysis of reported investment activity showed.
In a longer-term comparison, asset owners invested 20.5% fewer assets in hedge funds and hedge funds of funds last year than in 2015, when assets peaked at $11.6 billion over the five years ended Dec. 31 analyzed by P&I.
Direct investment in hedge funds totaled $8.8 billion in 2019, down 9.6% from the prior year. Allocations to hedge funds of funds, on the other hand, increased 19.4% to $450 million.
A bright spot in P&I’s analysis was the aggregate full and partial redemptions from hedge funds, which were down 8.3% to $1.3 billion. Hedge funds-of-funds redemptions also dropped 37.1% to $559 million in 2019.
Dutch asset managers positive about government investment fund
The asset managers for the largest Dutch pension funds are supporting the government’s €1.7bn investment fund Invest-NL, which was launched last week.
APG, the €534bn asset manager for civil service scheme ABP, said Invest-NL could help transform projects from drawing board ideas into investable propositions for institutional investors.
This could be achieved through carrying financial risks market players are not willing to take.
It added that the investment vehicle could also bring public and private stakeholders together.
“Stresstest offenbart große Löcher in Europas Pensionskassen”
Der Druck auf Europas Pensionskassen ist hoch. Und er könnte sogar noch steigen. „Risiken durch unerwartete Marktszenarien dürften substanzielle Auswirkungen auf die Finanzausstattung haben, die Träger müssten dann noch mehr Hilfe leisten.“ Das ist das Ergebnis des Stresstests für die Branche, den die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa am Dienstagabend veröffentlicht hat.
Um die finanzielle Standfestigkeit von Europas Pensionskassen zu testen, entwickeln die Aufseher stets neue Szenarien aus unerwarteten Marktentwicklungen und deren Konsequenzen für die Zukunft.
Diesmal ging es um eine plötzliche Neubewertung von Risikoprämien, um einen Zinsschock bei Papieren mit kurzen Fälligkeiten und einzelnen, unverhofft starken Schwankungen an den Aktienbörsen.
Die Auswirkungen für die 176 Pensionskassen aus 19 europäischen Ländern, die im neuesten Stresstest der Eiopa untersucht wurden, wären vor allem kurzfristig spürbar. Insgesamt würden so rund zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus den teilnehmenden Ländern verloren gehen, haben die Aufseher errechnet.
Retraites : qui est le mastodonte BlackRock?
Créé il y a plus de 30 ans, BlackRock, considéré comme le plus important gestionnaire d’actifs au monde, se retrouve au coeur d’une polémique en plein conflit sur la réforme des retraites. En quoi consiste ses activités ? Qui sont ses clients ? Quels sont les leviers de sa croissance exponentielle ? Et, qui est Larry Fink, son emblématique patron et fondateur ?
Nothing Is Sacred for New Leader of CalPERS
It didn’t take Yu Ben Meng long to find problems at the nation’s largest pension fund.
Six months after starting as investment chief of the California Public Employees’ Retirement System, he told board members at a Santa Rosa, Calif., gathering in July that some older investments might be valued too richly, said people familiar with the matter. By fall, the fund had shaved the value of a real-estate investment trust and was looking more closely at a five-plus-year-old bet on a solar developer, other people said.
The steps are emblematic of Mr. Meng’s overhaul of the $389 billion fund known as Calpers. Now as his first year comes to a close, Calpers has cut ties with a longstanding manager on a hometown project, jettisoned underperforming stock pickers, and slowed work on a multibillion-dollar private-equity experiment.
IPE Awards: ATP is Europe’s best pension fund
ATP (Denmark) was named European Pension Fund of the Year at last night’s IPE Awards dinner in Copenhagen.
The top prize was one of six awards scooped by Denmark’s biggest pension fund, including for Long-Term Investment Strategy, another gold award category.
The DKK 934bn (€105bn) investor was also recognised for its work in emerging markets and innovation.
Accepting the main award, Bo Foged (pictured far right above) said, “I didn’t expect to receive this prize, but thank you to the jury and the audience and also the team at ATP who worked really hard this year.”




