Nach einer intensiven Aufbauphase der schweizerischen Sozialhilfestatistik liegen erstmals Informationen zu den Sozialhilfeempfängerinnen und –empfängern in der Schweiz vor. Rund 220’000 Personen wurden im Jahr 2004 mit Sozialhilfeleistungen unterstützt. Das entspricht einer Sozialhilfequote von 3 Prozent. Die Auswertungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen, dass die Städte, Agglomerationen und ländlichen Gemeinden äusserst unterschiedlich stark belastet sind.
http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/de/5091
pwirth
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Eckwerte für die Revision des Basler PK-Gesetzes
Der Basler Regierungsrat präsentierte die Eckwerte für die anstehende Revision des Pensionskassengesetzes. Die Exponenten der Regierungsparteien sichern ihre Unterstützung zu. Die Finanzierung der Leistungen soll ins Gleichgewicht gebracht werden und die bestehende Deckungslücke mit einer Vorfinanzierung bei Inkrafttreten des Gesetzes geschlossen werden. Die Kosten für die Ausfinanzierung der Pensionskasse sollen je zur Hälfte vom Arbeitgeber und den Versicherten (40 Prozent durch die Aktiven, 60 Prozent durch die Rentner) getragen werden. Auf den Wechsel zum Beitragsprimat wird auf Druck der Personalverbände verzichtet. Die Kosten für die Ausfinanzierung belaufen sich auf 1,3 Mrd. Fr. Diese Summe soll als Kredit innert 30 Jahren amortisiert werden. Das wären 66 Mio. pro Jahr.
Ist die Kasse ausfinanziert, fällt die Staatsgarantie weg. Für den künftigen Teuerungsausgleich auf die Renten wird ein Fonds geschaffen, der dem Staat planbare Beiträge und den Versicherten den Teuerungsausgleich sichert. Noch stehen erst Eckwerte, nicht Details wie der genaue Leistungsplan. Exponenten von SP, LDP, FDP, CVP und Grünen hielten alle fest, das Erreichte sei das Maximum des akzeptablen Entgegenkommens.
Kanton Basel-Stadt: Medienmitteilungen
KGAST-Performancevergleich für das 1. Quartal 06
Watson Wyatt hat die Zahlen für den Performancevergleich der Schweizer Anlagestiftungen per 31.3. publiziert. Erfasst werden 21 Anlagestiftungen mit einem Gesamtvolumen von 67 Mrd. Franken (plus 6% seit dem 31.12.05). Obligationen liegen aufgrund des Zinstrends im Minus. CHF Obli Inland im Schnitt mit -1,8%, CHF Ausland mit -1,4%. Weiterhin prächtig haben sich indes die Aktien entwickelt. Schweizer Aktien im Durchschnitt mit knapp 7% , die ausländischen mit knapp 6%. Bei den Mischvermögen mit einem Aktienanteil zwischen 20 und 30% resultierte eine Performance von 0,8%. Besonders gut gefahren ist, wer in Rohstoffaktien investierte. Innert dreier Monate konnte hier bis 14% Performance erzielt werden, über 12 Monate bis deutlich über 40%.
Watson Wyatt Switzerland – Services, KGAST
Bericht per 31.3.06
BSV-Mitteilungen Nr. 91 und 92
Die Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 91 befassen sich mit der Anwendung der EU-Verordnungen auf die zehn neuen Mitgliedstaaten. Stellungnahmen gibt das BSV u.a. zu folgenden Fragen ab: Weitergabe der Information über einen Einkauf im Freizügigkeitsfall und nach Ausrichtung von Altersleistungen; Vorbezug für den Erwerb einer an die erste Immobilie angrenzenden Liegenschaft; Unterstellung von bei einer Temporärfirma angestellten Arbeitnehmern unter das BVG: Unterbrechung zwischen den Einsätzen; Welches sind der höchstzulässige versicherbare und der versicherte Lohn im überobligatorischen Bereich, wenn bei zwei separaten Stiftungen (die eine für die obligatorische Basis-Vorsorge und die andere für die Kader-Vorsorge) das BVG-Minimum durch eine „Basis“-Vorsorgeeinrichtung bereits abgedeckt ist? Dazu kommen Infos zur aktuellen Rechtsprechung und das heutige Organigramm des BSV (s. Grafik).
Die Mitteilungen Nr. 92 enthalten lediglich eine Aufforderung an die Vorsorgeeinrichtungen, sich am diesjährigen Risiko Check-up zu beteiligen.
BSV – Publikationen – Mitteilungen ?ie berufliche Vorsorge
D: Elf Pensionskassen fallen bei Stresstest durch
Die deutsche Finanzaufsicht Bafin will künftig ein Fünftel der Banken, Versicherungen und Wertpapierhändler genauer unter die Lupe nehmen.
Frankfurter Rundschau online
Aon warns on pension surpluses
Pension surpluses could be the next ‘pension scandal’, according to Aon’s investment consulting head Ian McKinlay. “With a more prudent funding regime now in place, the risk of creating future surplus is now very real,” the firm says in its ‘Intouch Opinion’ newsletter. Aon estimates that a typical scheme has a 60% chance of being in surplus within 10 years, and a 25% chance of being more than 120% funded. “The ‘surplus funds’ scenario is clearly in the interests of the members, so no reasonable trustee is going to consider how to avoid it,” said Aon. “It is therefore up to employers to look at the issue.”
Investment & Pensions Europe – IPE.com
CS PK-Index: ungebremst ins neue Jahr
Der «Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index» (blaue Linie in Abbildung links, Vergrösserung durch Klick) hat den Schwung aus dem Vorjahr mitgenommen und sich im ersten Quartal 2006 erneut positiv entwickelt. Das Quartals-Plus beträgt 2,81 Punkte, resp. 2,42%, was den Index von 116,33 auf einen weiteren Höchststand von 119,14 ansteigen liess. Damit verzeichnen wir das siebte positive Quartalsergebnis in Folge. Die trotz anziehenden Zinsen weiterhin grundsätzlich positive Entwicklung an den Finanzmärkten liess somit die von Schweizer Pensionskassen verwalteten Vermögen der 2. Säule im ersten Quartal 2006 hochgerechnet um rund CHF 14 Mrd. auf fast CHF 590 Mrd. anwachsen.
CS – Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index
Studie zum PK-Index Q1 2006
Privates Vorsorgesparen auf dem Vormarsch
An einer Tagung des Genfer Zentrums für Geld- und Bankenstudien (ICMB) sind verschiedene Systeme des Vorsorgesparens sowie deren Einflüsse auf den Kapital- und den Arbeitsmarkt diskutiert worden. Das Umlageverfahren leidet unter einem Popularitätsschwund. Ausgangspunkt der Betrachtungen war, dass sich in den OECD-Ländern (vgl. Grafik, Vergrösserung durch Klick) sehr unterschiedliche Strategien zur Finanzierung von Renten beobachten lassen. In Deutschland, Frankreich und Italien hat sich der Staat in der Altersvorsorge sozusagen ein Monopol gesichert, wobei die Diskrepanz zwischen Leistungsversprechen und effektiver Finanzkraft sich auszuweiten droht.
NZZ Online
WM Performance Services: Analyse der Transaktionskosten
Neu publiziert WM Performance Services als erstes Unternehmen in der Schweiz zusätzlich zu den Quartalsergebnissen der Schweizer Pensionskassen eine vierteljährliche Analyse der Transaktionskosten. Diese repräsentieren rund zwei Drittel der Vermögensverwaltungskosten institutioneller Anleger und stellen damit die grösste Kostenkomponente dar. 
Der von WM Performance Services errechnete Schweizer Pensionskassen Index ergab 2.0% für das erste Quartal 2006, gegenüber von 2,7% im Vorquartal. Der Pictet BVG/LPP Index errechnet für das erste Quartal 0.4%. Entscheidend für das gute Ergebnis gegenüber dem Pictet Index waren in vielen Portfolios der konstant übergewichtete Aktienanteil. Selbstverständlich konnte nicht ganz an das aussergewöhnlich gute letzte Jahr angeknüpft werden.
Die Grafik verdeutlicht die Entwicklung der Transaktionskosten der letzten sieben Jahre in der Schweiz. Heute liegen sie bei 29.40 Basispunkten vom gehandelten Volumen und damit um mehr als 36 Prozent tiefer als noch 1999 (Vergrösserung durch Klick auf Grafik).
Mitteilung WM
Grafiken
Performance der FZ- und Säule 3a-Guthaben
Die KGAST (Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen) hat per 31.3. den von Watson Wyatt erstellten Quartalsbericht mit dem Performancevergleich für Anlageprodukte bei Säule 3a- und Freizügigkeitsguthaben veröffentlicht. Der Bericht wurde gemäss Darstellung der KGAST "ins Leben gerufen, um dem Leser einen Überblick über die Vielzahl der Anlageprodukte für die Säule 3a Guthaben und Freizügigkeitsguthaben zu gewähren. Dies soll einerseits bei der Verfolgung der eigenen Anlageprodukte helfen, andererseits aber auch Vertrauen schaffen durch einen offenen und transparenten Vergleich." Erfasst wurden 29 Säule 3a-Anlageprodukte und 26 Produkte für FZ-Guthaben. Neben der Performance werden weitere Angaben zu den Produkten geliefert wie Anbieter, Vermögensverwalter, Anlagestruktur, Lancierungsdatum und Vermögensgrösse. Die Performancezahlen werden gegliedert nach dem jeweiligen Aktienanteil des betreffenden Produkts (0 bis 50 Prozent).
Detaillierter Bericht der KGAST
Teilung des Vorsorgekapitals trotz Vorsorgefall
Die Austrittsleistung der Pensionskasse ist unter geschiedenen Eheleuten auch dann zu teilen, wenn noch vor der Durchführung der Teilung ein Vorsorgefall eintritt. Dies hat das Bundesgericht in seinem Urteil 5C.118/2005 entschieden.
Urteil
UK: Hermes proposes changes for BT fund
Hermes, the asset manager of the British Telecom pension scheme, is proposing a radical investment switch that could dramatically reduce the exposure of the UK’s largest pension fund to the UK stock market in favour of overseas stocks and alternatives such as commodities and hedge funds.
FT.com / By industry / Financial services
Hedge Funds explained (Video, Channel 4)
Kammer der Pensionskassen-Experten publiziert Fachrichtlinien
Die Kammer der Pensionskassen-Experten hat auf ihrer Website vier Grundsatzpapiere publiziert: Die Fachrichtlinie für Pensionsversicherungs-Experten und die Richtlinien zur Unabhängigkeit der Pensionskassen-Experten sowie zwei Fachrichtlinien über die Deckunsgradberechnung gemäss Art. 44 BVV2 und zur Deckunsgradberechnung und die technischen Rückstellungen.
Durch die Anwendung der Grundsätze in den Fachrichtlinien soll eine sachgemässe Durchführung der vom Gesetzgeber zugewiesenen Aufgaben und das dazu notwendige verantwortungsbewusste Handeln sichergestellt werden. Die Grundsätze beschränken sich auf die Art und Weise der Durchführung der dem Pensionsversicherungsexperten zukommenden Aufgaben.
Zur Frage der Unabhängigkeit wird festgestellt: Die Unabhängigkeit ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass der Pensionskassen-Experte sein Urteil objektiv und unbeeinflusst abgeben kann. Unter Objektivität ist eine Kombination aus grösstmöglicher Unparteilichkeit, charakterlicher Integrität und dem Fehlen von Interessenskonflikten zu verstehen. Die Richtlinien zur Unabhängkeit beziehen sich insbesondere auf Art. 40 und 41 BVV2.
Die Fachrichtlinie FRP 1 über die Deckungsgradberechnung erhält ab 1.7.2006 Gültigkeit. Der zur Ermittlung einer allfälligen Unterdeckung gemäss BVV2 Art. 44 massgebende Deckungsgrad bestimmt sich als Verhältnis zwischen dem Vorsorgevermögen (Vv) und dem versicherungstechnisch notwendigen Vorsorgekapital (Vk) einer Vorsorgeeinrichtung. Die Bewertung erfolgt gemäss FER 26. Die Höhe der Vorsorgekapitalien und technischen Rückstellungen bestimmt sich aufgrund der Fachrichtlinie (FRP 2) "Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen".
Die Fachrichtlinie FRP 2 über Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen erhält ebenfalls ab 1.7. Gültigkeit. Sie beschreibt die Grundsätze für die Bildung, die Auflösung und die Bilanzierung der Vorsorgekapitalien der aktiven Versicherten und der Rentner sowie der technischen Rückstellungen, die eine Vorsorgeeinrichtung in ihrer Jahresrechnung auszuweisen hat.
Fachrichtlinien
Richtlinien zur Unabhängigkeit
FRP 1: Deckungsgradberechnung
FRP 2: Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen
Website der Kammer
Statt WEF – Hypokredit mit Bundes- Bürgschaft
Mit einer durch den Bund garantierten Bürgschaft können Familien mit knappem Budget ihr Eigenheim bis zu 90 Prozent belehnen – und so die Mittel aus der eigenen Pensionskasse schonen. Die Banken halten sich von dem Geschäft fern.
NZZ Online
Swisscanto-Studie: Trotz Glanzergebnis – Performancedruck bleibt
Die Deckungsgrade der Pensionskassen haben sich im vergangenen Jahr wieder deutlich erholt. Der Anteil der privaten Kassen mit einem Deckungsgrad von 110% und darüber ist von 39 auf 64 Prozent gestiegen. Ein solcher Deckungsgrad ist zumindest befriedigend. Gleichzeitig sind nur noch vereinzelt private Kassen mit einer Unterdeckung anzutreffen. OR: öffentliche Kassen; PR: private Kassen. Quelle: Swisscanto-Studie
Die Glanzresultate der Aktienmärkte und die gehaltenen Obligationenmärkte bescherten den schweizerischen Pensionskassen im Jahr 2005 hervorragende Ergebnisse auf den Vorsorgevermögen. Der durchschnittliche Deckungsgrad hat sich bei den privaten und bei den öffentlich-rechtlichen Pensionskassen gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich verbessert. Den Vorsorgeeinrichtungen stehen wieder vermehrt Reserven zur Verfügung. Die langfristig notwendige Zielrendite wurde jedoch während der sechs letzten Jahre im Durchschnitt bei weitem nicht erreicht. Die Kassen sind deshalb gezwungen, bei ihren Anlagen verstärkt Risiken einzugehen. Sie fordern deshalb auch eine Lockerung der geltenden Anlagevorschriften. Dies sind einige zentrale Erkenntnisse aus der neusten Umfrage der Swisscanto bei den schweizerischen Pensionskassen.
Die Schweizer Pensionskassen 2006
