Der SGB schreibt in einer Mitteilung: “Nirgendwo verfügen die Arbeitnehmenden über mehr gesetzliche Mitspracherechte als in der beruflichen Vorsorge. Die höchsten Organe aller Schweizer Pensionskassen sind streng paritätisch von Vertretern der Arbeitgeber und der versicherten Arbeitnehmer besetzt. Diese Parität ist zum Teil auch mit Problemen verbunden, gerade da es sich bei der beruflichen Vorsorge um ein äusserst komplexes Themenfeld handelt. Ausbildung, Information und Austausch unter den Stiftungsräten sind unerlässliche Voraussetzungen für eine funktionierende paritätische Verwaltung der Vorsorgegelder. Zur Förderung dieser Angebote haben sich jetzt 14 Arbeitnehmerorganisationen zum Gewerkschaftlichen Netzwerk 2. Säule (Verein PK-Netz) zusammengeschlossen.
Das PK-Netz hat zum Ziel, die Parität zu stärken und die Arbeitnehmerdelegierten in den Organen der Pensionskassen zu vernetzen. Mit Bildungsveranstaltungen und Diskussionsabenden, mit einem regelmässig erscheinenden Newsletter und einer Internetplattform sowie mit ganztägigen Thementagungen sollen Mitglieder von Stiftungsräten und Vorsorgekommissionen angesprochen werden. Das PK-Netz ist online unter www.pk-netz.ch erreichbar.
Mitglieder: Gewerkschaft Unia, Syna, KV (Käufmännischer Verband), LCH (Lehrerinnen und Lehrer Schweiz), SEV (Schweizerischer Eisenbahner- und Verkehrspersonalverband), Gewerkschaft Kommunikation, vpod (Verband des Personals öffentlicher Dienste), VSPB (Verband Schweizerischer Polizeibeamter), Comedia, Transfair, PBV (Personalverband des Bundes), SBPV (Schweizerischer Bankpersonalverband), BSPV (Bernischer Staatspersonalverband), Kapers (Gewerkschaft des Schweizerischen Kabinenpersonals). Präsident ist Urs Eicher.

Mitteilung SGB
Schwyzer Zeitung
In der Publikation «Familien in der Schweiz – Statistischer Bericht 2008» aktualisierte das BFS den statistischen Teil des «Familienberichtes 2004» des Eidg. Departement des Innern (EDI) und zeichnete ein Bild der Lage der Familien in der Schweiz. Die in der Publikation präsentierten Daten sind ebenfalls im Statistikportal des BFS zu finden und werden jeweils aktualisiert, wenn neue Ergebnisse verfügbar sind. Bis heute konnten rund die Hälfte aller 2008 publizierten Daten aktualisiert werden. Ab 2012 werden detaillierte Daten zur Zusammensetzung der Haushalte und Familien auf Basis der neuen Strukturerhebung verfügbar sein. Im Jahr 2014 liegen die ersten Ergebnisse der thematischen Erhebung «Familien und Generationen» vor, die das BFS 2013 durchführen wird.
Carlo Sommaruga hat eine Interpellation mit dem Titel “Vorbezug des Guthabens der 2. Säule: Genauere statistische Werkzeuge” eingereicht. Im eingereichten Text heisst es u.a. “Das Bundesamt für Wohnungswesen (