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Beobachter: BL-Aufsicht greift durch

5. Oktober 2009 By pwirth in Aufsicht

Eine BL Mini-Pensionskasse passt ihre Reglemente nicht an – und wird unter Zwangsverwaltung gestellt. Zu Unrecht, finden die Stiftungsräte. Jetzt wird’s teuer für die Versicherten. Die «Vorsorgestiftung der Glatt und Vettiger AG» ist eine teilautonome Pensionskasse, die nicht alle Risiken selbst versichert. In der Vorsorgestiftung führen die beiden Betriebsinhaber eine Kaderversicherung. Das im Jahr 2007 ausgewiesene Stiftungsvermögen von rund sechs Millionen Franken steckt zu gut 80 Prozent in Liegenschaften und einem Darlehen bei der eigenen Firma.

Das Amt für Stiftungen und berufliche Vorsorge des Kantons Baselland genehmigte die Jahresrechnung der Kleinstkasse bis 2003 jeweils anstandslos. Dann verschärfte der Gesetzgeber die Bestimmungen: Für ungesicherte Anlagen beim Arbeitgeber – wie das Darlehen der PK – gilt seit 2004 eine Obergrenze von fünf Prozent des Vermögens. Allerdings können Vorsorgeeinrichtungen davon abweichen, sofern die Sicherheit der Vorsorgegelder schlüssig dargelegt wird. In der Regel eine Formsache.

Das dachte sich auch Stiftungsratspräsident Vettiger, als die kantonale Aufsicht fehlende Reglemente, eine aktuelle Verkehrswertschätzung der Liegenschaften und die unzureichende Sicherung des Darlehens monierte. Er fühlte sich auf der sicheren Seite – und kam der Aufforderung nicht nach. 2006 und 2007 verschärfte die Aufsicht den Druck, verfügte Bussen, setzte neue Fristen und drohte schliesslich, die Stiftungsräte abzusetzen. Mitte 2008 entzog er den beiden Stiftungsräten die Zeichnungsberechtigung und setzte eine Anwältin als Sachwalterin ein. Diese hatte den Auftrag, «gegebenenfalls die Liquidation der Vorsorgestiftung durchzuführen».

Dass die Aufsicht so schweres Geschütz auffährt, ist selten. Laut Fahrländer werden ein- bis zweimal pro Jahr solch scharfe Sanktionen ergriffen – meist wegen Interessenkonflikten oder Untätigkeit des Stiftungsrats. Sein Amtskollege Erich Peter von der Zürcher Aufsicht registrierte in den letzten fünf Jahren 19 Fälle, wo Stiftungsräte abgesetzt oder suspendiert wurden – auch hier vor allem wegen «Interessenkonflikten oder mangelnder Handlungsfähigkeit des Stiftungsrats». Daten für die ganze Schweiz gibt es nicht.

aaa  Beobachter

Up again

5. Oktober 2009 By pwirth in Medien

image

The New Yorker, Cartoon 1937

Le Temps: La gestion indicielle progresse dans les caisses de pension suisses

5. Oktober 2009 By pwirth in Kapitalanlagen

(DR)

Le débat concerne surtout les actions, peu les obligations et pas l’immobilier. Une table ronde animée par Le Temps a aussi montré que la gestion active a aussi ses adeptes. Il reste que 80% de la performance viennent de l’allocation d’actifs d’une caisse de pension, et qu’il s’agit d’un choix actif.

Selon la dernière étude de Swisscanto sur celles-ci, la part des placements indiciels a fortement augmenté l’an dernier. Notamment, dans les grandes caisses (plus de 5 milliards de francs de fortune), elle est passée de 21,5% à 27,7%. Le bond est encore plus spectaculaire pour les caisses de 50 à 100 millions: de 6% à 18,6%.

Le phénomène est mondial. Globalement, les fonds indiciels cotés (ETF) ont attiré 49 milliards de dollars au premier semestre, neuf fois plus que les produits traditionnels, selon Barclays Global Investors. Paul Lohrey, le responsable de la stratégie d’investissement pour l’Europe de Vanguard, rencontré à Genève, estime que le style indiciel continuera de gagner des parts de marché.

aaa  Le Temps

Beat Kappeler: Die Zinsbeschwörung im Bundesrat

5. Oktober 2009 By pwirth in Medien

Beat Kappeler denkt in der NZZ am Sonntag über die bevorstehende Festlegung des BVG-Mindestzinses durch den Bundesrat nach und kommt u.a. zu folgenden Einsichten:

“So weise ist die Behörde, dass sie bereits jetzt die Renditen für ein Jahr kennt, das erst in drei Monaten beginnt. Wie treffsicher sie jeweils arbeitet, erkennt man am Jahr 2008. Damals schrieb der Bundesrat im Herbst 2007 eine Gutschrift von 2,75% vor, doch die Erträge der Kassen lagen Ende 2008 effektiv bei minus 13%. Eine Behörde, die sich derart verhaut, ist nicht ernst zu nehmen, und man muss ihr das Spielzeug aus den Händen schlagen. Die Manie in Bundesbern muss aufhören, alle möglichen Sätze administrativ festzulegen.

Beim Pensionskassen-Zins tritt der politische Reigen besonders klar zutage. In der vorberatenden BVG-Kommission sitzen alle möglichen Verbandsvertreter. Die lachen schon im Voraus, denn der empfohlene Satz ist meist das genaue Mittel dessen, was die verschwenderischen Gewerkschaften und die sparsamen Arbeitgeber vorschlagen. Der Bundesrat übernimmt in den meisten Jahren diesen Zinssatz. In den Jahren bis 2002 war dieser Satz immer 4%. Der Bundesrat hatte damals sechs Jahre gebraucht, um zu merken, dass die Bundesobligationen weniger eintrugen. Versicherungsvertreter beklagten, dass sie dadurch zu den riskanteren Anlagen in Aktien verleitet worden seien, die dann 2002-2003 grosse Verluste und viele Vorwürfe, gerade von der Linken, einbrachten.

Die Manie, die Sätze in Bern festzulegen, entwertet übrigens die paritätischen Stiftungsräte der Pensionskassen. Gäbe man die Verzinsung frei, könnten und müssten diese Stiftungsräte aus Arbeitnehmern und Arbeitgebern die Sätze bestimmen. Dabei könnten sie die tatsächliche Rendite des Jahres berücksichtigen, aber auch das Verhältnis Alt-Jung und andere Umstände. Neuerdings werden auch solche Räte gewählt für die grossen Sammelstiftungen, welche die Gelder kleiner Kassen verwalten. Mit mehr Kompetenzen stiege das Interesse der Versicherten an der Wahl der Räte. Man sähe vielleicht konkurrierende Wahllisten, etwa die «Renditepartei» gegen die «Sicherheitspartei». Die Demagogen der hohen Renditen, falls überhaupt gewählt, müssten dann den Tatbeweis erbringen.”

aaa  Kommentar Kappeler

PK-Renditen: Die Mär des Blick

28. September 2009 By pwirth in Medien

blick Der Sonntagsblick Blick greift unter dem Titel “Die Mär von der Nullrendite” die Performanceberechnungen aus der Studie "Schweizer Pensionskassen 2009" der Swisscanto auf und unterstellt ihr eine gezielte politische Beeinflussung mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung über die Senkung des Umwandlungssatzes. Silvio Bertolami bezieht sich dabei auf Zahlen, welche im vergangenen Mai anlässlich der Präsentation publiziert und auf seinen Hinweis hin im Juni korrigiert wurden. In der Grafik mit den Performancezahlen 2001 bis 2008 wurde damals für das Jahr 2003 eine Rendite von 0,39 Prozent ausgewiesen, was über die ganze Periode eine leicht negative Durchschnittsrendite ergab. Die 2003 tatsächlich erzielte Rendite betrug aber 7,7 Prozent. Bertolami kommt aufgrund der richtigen Zahl nun aber für die Zeitspanne 2001 bis 2008 zu einer ganz falschen Aussage wenn er schreibt: “Die Rendite betrugt in dieser Periode rund sieben Prozent”. Korrekt gerechnet ergibt sich mit der korrigierten Zahl über 8 Jahre eine Rendite von etwa 0,9 Prozent pro Jahr. Dies ist leicht besser als ursprünglich angegeben, ändert aber nichts an der damaligen Aussage von Swisscanto, dass die über die letzten 8 Jahre erzielte jährliche Rendite  die Mindestverzinsung nicht abzudecken vermochte (vgl. Studie 2009 S. 41).

Roland Schmid: Von der Zurich Leben zur Swiss Life

27. September 2009 By pwirth in Personelles

image Roland Schmid (48), bisher Leiter des Kollektivleben- Geschäfts von Zurich Leben Schweiz, übernimmt bei Swiss Life Schweiz die Verantwortung für den Auf- und Ausbau des Kompetenzzentrums autonome und teilautonome Pensionskassen, schreibt die Handelszeitung. Schmid war vor seiner Tätigkeit für Zurich Leben Schweiz als CEO von Hewitt Associates tätig. In dieser Funktion hat er das Unternehmen zur führenden Pensionskassenberatung des Landes ausgebaut und gleichzeitig dessen Reputation entscheidend gefördert. Bei Swiss Life wird Schmid – er ist eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte und Aktuar SAV – die bereits weit fortgeschrittenen Arbeiten zum Aufbau des hauseigenen Pensionskassen-Kompetenzzentrums vorantreiben. Ab 2010 will Swiss Life autonomen und teilautonomen Einrichtungen Beratungen und Dienstleistungen im Anlage-, Risiko- und Durchführungsbereich anbieten. Der Arbeitsbeginn von Schmid wird der 1. November 2009 sein. Er rapportiert in seiner Funktion direkt an Hans-Jakob Stahel, den Leiter Unternehmenskunden von Swiss Life.

aaa  Handelszeitung

Ablehnung Motion Egerszegi: Gleiche Bedingungen in der BV

25. September 2009 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Der Ständerat hat in seiner Sitzung vom 22.9.09 die Motion Egerszegi “Schaffung von gleichen Bedingungen in der beruflichen Vorsorge” mit 15 gegen 12 Stimmen abgelehnt. Er ist dabei dem Antrag des Bundesrates gefolgt. Die Motion forderte, dass bei der Auflösung von Verträgen (Art. 53e BVG) die Abzüge für das Zinsrisiko bei Anschlüssen mit Versicherungseinrichtungen abzuschaffen sind, und es sei dafür zu sorgen, dass auch Versicherungseinrichtungen in Analogie zu den Vorschriften bei Teilliquidation der autonomen bzw. halbautonomen Vorsorgeeinrichtungen technische Rückstellungen, Teuerungsfonds-, Wertschwankungs- und Überschussfondsanteile der neuen Vorsorgeeinrichtung zu übergeben haben.

Dagegen votierte im Rat Alex Kuprecht. Er führte u.a. aus: “Es wäre (…) schlechthin unbillig zu verlangen, dass die beiden unterschiedlichen Vorsorgesysteme einer Gleichbehandlung zu unterziehen sind. Dies würde nämlich bedeuten, dass man entweder die Vorschriften für die autonomen Einrichtungen denjenigen für die Lebensversicherer angleichen oder dann aber die Vorschriften für die Lebensversicherer denjenigen für die autonomen Einrichtungen anpassen müsste, was im Endeffekt aber die Aufgabe des Vollversicherungssystems bedeuten würde. Die Auswirkungen in diesem Fall wären jedoch fatal, könnten doch sehr viele KMU derartige Finanzrisiken gar nicht tragen.” 

Rolf Büttiker gab zu Bedenken, dass “die Sache ist äusserst kompliziert, äusserst schwierig” ist.  Und weiter: “Bei der beruflichen Vorsorge leben wir in der Schweiz in zwei unterschiedlichen, ich möchte fast sagen völlig unterschiedlichen Welten, obwohl das vielleicht gesetzlich etwas anders tönt; das kann man nicht wegdiskutieren. Es erscheint als sehr schwierig, zwei komplett unterschiedliche Systeme mittels der Anpassung einzelner Komponenten einander anzugleichen. Herr Bundesrat, es scheint mir sinnvoll zu sein – das müsste man eigentlich in die Wege leiten -, einmal eine gesamte Auslegeordnung zu machen, und sich nicht nur mit Einzelkomponenten zu befassen, und dann zu entscheiden, wie stark die beiden Systeme einander angepasst werden sollen oder sogar müssen.”

aaa

 Wortprotokoll / Einreichungsdatum 11.06.09  Date de dépôt 11.06.09 / Ständerat/Conseil des Etats 22.09.09

IPE: Die 1000 Grössten Europas

25. September 2009 By pwirth in Statistik

ipe Investment & Pensions Europe (IPE) hat ihre jährliche Liste der 1000 grössten europäischen Pensionskassen publiziert. Die Schweiz ist wie üblich gut vertreten (mit 138 Einträgen). Sie liegt damit noch vor Holland (135) aber hinter Grossbritannien (150). Primär eine Folge unseres dezentralen Systems.  Das Gesamtvermögen aller erfassten Funds beträgt 3,4 (Vorjahr 3,7) Bio. Euro. Die grössten 15 Kassen vereinigen fast 30 Prozent des Vermögens auf sich. Zu allen beteiligten Ländern sind Beiträge über die aktuelle Verfassung der betrieblichen Vorsorge sowie einige statistische Angaben über das Gesamtvermögen mit Bezug auf das Sozialprodukt enthalten. Um vorschneller Kritik vorzubeugen: In der Liste der Schweizer Fonds ist auch die AHV enthalten. Das ist nicht auf Unkenntnis oder Missverständnisse der Redaktoren zurückzuführen, sondern entspricht dem erweiterten Pension Funds-Begriff, den IPE anwendet und der die Institutionellen Anleger im Bereich der Altersvorsorge umfasst.

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 IPE-Liste der grössten Schweizer PKs

Ethos: Aktionärsanträge 2010, Studie zu den Vergütungen

24. September 2009 By pwirth in Kapitalanlagen

ethos Ethos stellt zusammen mit acht schweizerischen Pensionskassen zwei verschiedene Aktionärsanträge. Diese wollen die Corporate Governance der folgenden Unternehmen verbessern: Der erste Aktionärsantrag verlangt, dass die Generalversammlungen von Holcim, Novartis, Swiss Re und Zurich Financial Services künftig über einen Vergütungsbericht abstimmen können. Zweitens sollen die Funktionen als Verwaltungsratspräsident und CEO bei Novartis getrennt werden.

Ethos publizierte eine Studie zu den Vergütungen 2008 der Führungsinstanzen der grössten in der Schweiz kotierten Unternehmen. Diese zeigt, dass die Vergütungen insbesondere bei den Unternehmen des Finanzsektors im Jahr 2008 zwar rückläufig waren, aber gemäss Einschätzung von Ethos “immer noch hoch sind”. Zudem berücksichtigten viele Unternehmen die internationale Best Practice für die Transparenz und Struktur von Managementvergütungen laut Ethos nur in ungenügender Weise.

Beteiligt sind an den Anträgen: Aargauische Pensionskasse, Aarau; Caisse d’assurance du personnel de la Ville de Genève et des Services industriels de Genève (CAP), Genf; Caisse de pensions de la République et Canton du Jura, Pruntrut; Caisse de prévoyance du personnel des établissements publics médicaux du canton de Genève (CEH), Genf; Caisse de prévoyance du personnel enseignant de l’instruction publique et des fonctionnaires de l’administration du canton de Genève (CIA), Genf; Luzerner Pensionskasse, Luzern; Pensionskasse Post, Bern; Pensionskasse Stadt Zürich, Zürich; Pictet Funds SA (Ethos); Pictet Funds SA (Pictet CH Swiss Sustainable Equities).

acrobat  Ethos Studie zu den Vergütungen 2008 / Dossier Aktionärsanträge 2010

«Der grösste Teil des Vermögens gehört den Rentnern»

24. September 2009 By pwirth in Medien

In der Basler Zeitung wiederholt Martin Janssen seine vielfach geäusserte Meinung, dass die heute gesprochenen Renten zu hoch seien.

aaa  Basler Zeitung online

IPE: Expert claims interest in alternatives (in Switzerland) is waning

23. September 2009 By pwirth in Kapitalanlagen

The boom in alternatives has been broken by the financial crisis and Swiss investors are placing their money elsewhere, Michael Brandenberger of Swiss consultancy Complementa has suggested. In its latest risk check-up, Complementa said it saw a further increase in allocations to alternatives, continuing a prominent trend of the Swiss pensions market over recent years. But many fund managers have seen major outflows in the first halve of 2009 “and this is not just from retail customers”, Brandenberger pointed out. “Personally, I think pensionskassen will invest less in alternative asset classes,” claimed Brandenberger. When asked whether this was true of all alternative investment categories, Brandenberger predicted it would likely hit hedge funds.

Herbert Brändli, head of the Profond multi-employer fund, said while he thinks private equity could offer “interesting possibilities”, other constructions including derivatives and hedge funds are speculative and therefore not suitable for long-term investors like pension funds. Alfred Bühler, partner at PPCmetrics, also explained at the conference of the Swiss pension fund association ASIP in Zurich that diversification had been less effective in 2008 than during the previous crisis in 2002.

aaa  IPE

Risiko Check-up 2009: Tiefenanalyse der finanziellen Situation der 2. Säule

23. September 2009 By pwirth in Literatur, Statistik

scan004Complementa publiziert auf der Datenbasis des AWP/Complementa Risiko Check-ups jeweils auch eine umfassende Studie zur Finanzierungssituation schweizerischer Pensionskassen. Die Ausgabe 2009 enthält auf 140 Seiten mit zahlreichen Tabellen und Grafiken wiederum eine Fülle detaillierter Angaben über Anlagen, Anlageverhalten und Vorsorgesicherheit der teilnehmenden Kassen.

An der Umfrage, welche parallel zur Swisscanto-Umfrage durchgeführt wird, haben dieses Jahr 437 Vorsorgeeinrichtungen teilgenommen. Sie weisen zusammen ein technisch notwendiges Kapital von 386 Mrd. Franken auf und versichern 2,14 Mio. Destinatäre, was rund 60 Prozent des Gesamtbestandes entspricht.

In der Studie wird u.a. festgehalten, dass diese sich “deutlich gegenüber anderen Studien zur 2. Säule (abgrenzt). Denn während diese hauptsächlich Umfrageergebnisse darstellen und kommentieren, führt die Studie zum AWP/Complementa Risiko Check-up traditionellerweise auch weitergehende Berechnungen an und interpretiert die Ergebnisse im Hinblick auf die momentane, aber auch auf die zukünftige Vorsorgesicherheit in der Schweiz. Durch die lange Historie des Check-up stehen Daten aus den letzten 15 Jahren zur Verfügung, die bei Bedarf für die Auswertung herangezogen werden können. Dies ist eine beispiellose Datenmange, welche zusätzlich zum aktuellen Bild Aufschluss über Trends und Entwicklungen in der berufliche Vorsorge geben kann.”

aaa  www.complementa.ch

Swisscanto: Pensionskassen-Studie 2009 zur Lage der 2. Säule

23. September 2009 By pwirth in Aktuell, Literatur

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Swisscanto hat die Studie „Schweizer Pensionskassen 2009“ publiziert. Sie enthält eine Zusammenfassung der Resultate der neusten Umfrage über Struktur, Leistungen und Anlagen der Vorsorgeeinrichtungen sowie Beiträge prominenter Autoren zu aktuellen Fragen der 2. Säule. Im Zentrum stehen Überlegungen zu den Konsequenzen der Finanzkrise auf die Vorsorgeeinrichtungen und die sich dadurch noch stärker aufdrängenden Veränderungen. Die Studie kann unentgeltlich bezogen oder über Internet heruntergeladen werden.

Viel war in den letzten Monaten die Rede von Deckungsgrad und Performance der Vorsorgeeinrichtungen. Die Konsequenzen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf die Versicherten wurden in sehr viel geringerem Masse thematisiert. Gérard Fischer, CEO der Swisscanto Gruppe, greift in einem Beitrag zur Studie die damit verbundenen Fragen auf und verweist auf die Probleme, denen sich die Versicherten bei einem Stellenwechsel bei unterdeckten Kassen gegenüber sehen sowie auf die Lasten, die ihnen im Sanierungsfalle aufgebürdet werden.

Weitere Beiträge befassen sich mit der bevorstehenden Abstimmung über die Anpassung des Mindest-Umwandlungssatzes (Christoph Ryter, Präsident ASIP), dem Rebalancing von Anlagen (Sven Ebeling, Mercer), den Aufgaben und Herausforderungen der Aufsicht im aktuellen Umfeld (Erich Peter, Aufsicht Kt. Zürich) und den Bedürfnissen der Versicherten (Erich Schätti). Pierre Triponez, Nationalrat, beschreibt aus kritischer Warte die Tätigkeit des Parlaments im Bereich der Beruflichen Vorsorge unter dem Titel: “Staatliche Reglementierungswut als Bumerang?”.

Der Studienband mit 64 Seiten und zahlreichen Tabellen und Grafiken ist in Deutsch und Französisch erhältlich und kann als PDF-Datei auf www.swisscanto-pk-studie.ch heruntergeladen werden oder als gedruckte Publikation unentgeltlich bezogen werden bei: David Schoch, Leiter Investment Marketing Telefon +41 58 344 49 72, david.schoch@swisscanto.ch Swisscanto Fondsleitung AG, Waisenhausstrasse 2, 8021 Zürich.

aaa  Swisscanto PK-Studie

Swisscanto: Flexible Renten für besseren Generationenausgleich

23. September 2009 By pwirth in Aktuarielles, Medien

In der Swisscanto-Studie erläutert Othmar Simeon, Leiter der Vorsorgeberatung bei Swisscanto, das Konzept einer Trennung der Altersrente in einen fixen und flexiblen Teil, was u.a. auch die Problematik der Fixierung des Umwandlungssatzes entschärften würde. NZZ Impulse hat Gérard Fischer, CEO der Swisscanto, dazu interviewt.

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aaa  NZZ

Initiative Beck / Robbiani: Lineare Altersgutschriften abgelehnt

22. September 2009 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Wegen der mit dem Alter zunehmenden Altersgutschriften ergibt sich für ältere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt eine Benachteiligung. Mit parlamentarischen Initiativen wollten der Tessiner CVP- Vertreter Meinrado Robbiani und der inzwischen aus dem Rat ausgeschiedene Waadtländer Liberale Serge Beck dies ändern. Der Nationalrat zeigte zwar Verständnis für das Anliegen, lehnt es dennoch ab. Der Rat kam mit seiner Sozialkommission zum Schluss, der geforderte Systemwechsel könnte «nicht auf vernünftige Weise realisiert werden». Die Umsetzung und die lange Übergangszeit mit zwei unterschiedlichen Systemen würden bloss zahlreiche neue Probleme schaffen, hatte die Kommission argumentiert. Die Initiative wurde mit 116 gegen 56 Stimmen abgelehnt.

aaa  Wortprotokoll NR / Initiative Robbiani / Initiative Beck / Bericht SGK

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