“Mein Mann (39) arbeitete 10 Jahre für den gleichen Arbeitgeber, 2005 wurde ihm gekündigt: «Weil er die Leistung nicht mehr bringe». Kurz darauf verlor er ein zweites Mal die Stelle. Anfang 2006 wurde bei ihm prompt eine sogenannte progressive Paralyse diagnostiziert. Jetzt bekommt mein Mann eine halbe IV-Rente. Die Pensionskasse des ehemaligen Arbeitgebers behauptet jedoch, sie müsse keine Invalidenrente zahlen. Stimmt das?”
Fehlmann: “auf gleicher Augenhöhe”
Ulrich Fehlmann wagt einen neuen Schritt: “Über die Zeit hinweg ist bei mir der Entscheid gereift, nach über 9 erfolgreichen Jahren mehrheitlich als Managing Partner bei Ray & Berndtson (heute Odgers Berndtson) den Schritt in die Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu machen. Ich freue mich sehr auf viele neue Herausforderungen und spannende Projekte!” heisst es in einer Mitteilung und weiter: “Je nach Aufgabenstellung offerieren wir die passende Dienstleistung: Mit fehlmann executive search bieten wir massgeschneiderte Lösungen bei der Besetzung von Geschäftsleitungsfunktionen. Es wird von Unternehmer zu Unternehmer auf gleicher Augenhöhe kommuniziert.”
Ulrich Fehlmann blickt auf eine langjährige Top Management-Karriere zurück. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich startete er seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche. Fehlmann übernahm 1991 im Rahmen der Geschäftsleitung die Verantwortung für das internationale Lebensgeschäft und wurde 1994 zum CEO der Zürich Leben Schweiz berufen. Im Jahr 2000 kam er zu Odgers Berndtson und leitete von 2003 bis 2008 als Managing Partners das Unternehmen. Ulrich Fehlmann ist Verwaltungsratspräsident verschiedener Unternehmen in der Financial Services-Branche und langjähriges Mitglied im Vorstand des Vorsorgeforums.
Le Temps: Racheter des années dans son 2e pilier
Est-ce le bon moment, pour ceux qui ont des lacunes dans leur caisse, de procéder à des rachats? Réponse très nuancée.
Swiss Life Ast startet Zeichnungsfrist für neue Immo-Gruppe
Die Zeichnungsfrist für Anteile an der neuen Immobilien-Anlagegruppe der Swiss Life Anlagestiftung dauert vom 2. bis 20. November 2009. Die Gruppe umfasst 44 Objekte im Wert von 350 Mio. Franken, schwerpunktmässig Wohnliegenschaften.
IPE: Renditezahlen der Schweizer PKs für die ersten drei Quartale 09
Calculations conducted by Swisscanto suggest the average return achieved by Swiss Pensionskassen in the first nine months of this year hit 8.2%, but rival firm State Street has predicted the figure is more likely to be 10.11%. Depending on which sample is used, various investment and consulting houses have recently estimated the returns for Swiss pension funds generated over nine months to be between 8.2% and 10.11%. Lusenti and Credit Suisse. Similar to Lusenti’s findings, Swisscanto has calculated there has been a return to full funding levels so far this year for private Pensionskassen, as the average level is now said to be 103.5%.
Kassensturz: Auszahlung von Todesfallkapital
Jahrelang lebt ein Vater mit seinen Kindern im eigenen Haus, das er mit Geld aus seiner Pensionskasse finanziert hat. Als der Vater stirbt, will die Pensionskasse das Geld zurück. Die Kinder verlieren ihr Elternhaus. «Kassensturz» zeigt Folgen des Reglements der PK Solothurn.
PKRück lanciert IV-Präventionspaket für KMU
Durch Präventions- und Case Management-Massnahmen lassen sich – so die Experten – 20 bis 30% potenzieller IV-Fälle verhindern. Der Lebensversicherer PKRück wird nun ebenfalls in der Reintegration arbeitsunfähiger Versicherter aktiv und lanciert per 1. Januar 2010 ein Präventionsangebot für KMU.
Bereits haben sich laut Mitteilung der PKRück drei Sammelstiftungen mit gesamthaft über 30’000 Versicherten entschieden, das Paket der PKRück ihren angeschlossenen Betrieben zur Verfügung zu stellen. Das neue Präventionspaket der PKRück ist speziell auf KMU ausgerichtet und verfolgt das Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“: Führungskräfte und Personalverantwortliche von KMU bauen sich ein Präventionswissen auf und werden so befähigt, selber kritische Situationen zu erkennen und firmenintern ihre eigene Präventionsstrategie ein- und durchzuführen.
Dazu bietet die PKRück eine Vielzahl verschiedener Präventions-Seminaren an. Den Betrieben der Präventionskunden steht zudem die Beratungs-Hotline „RehaTel“ zur Verfügung. Diese gibt Auskunft rund um die Themen Prävention und Arbeitsunfähigkeit und steht Führungskräften und Personalverantwortlichen in kritischen Situationen beratend zur Seite.
US: Pension Funds for Public Employees Lost $600 Billion
Retirement accounts for states and local government employees lost $600 billion in value in the year that ended June 30, a decline of 21 percent, a U.S. Census Bureaureport shows. Assets of the 100 largest public retirement systems, accounting for 89 percent of public pension activity, fell to $2.2 trillion, the lowest in five years, the Census Bureau said. The decline, coming as the Standard & Poor’s 500 Index fell 28 percent in the worst recession since the Great Depression, portends cuts in benefits or increases in taxpayer and employee contributions.
PKs profitieren von Erholung der Aktienmärkte
Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das dritte Quartal 2009 eine erneute Verbesserung der Finanzierungssituation der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen. Gegenüber dem 30. Juni erhöhte sich unter Einbezug der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen die durchschnittliche, vermögensgewichtete Deckung von 93,4% auf 97,7%. Zu Jahresbeginn betrug sie 91,7%. Während die privat-rechtlichen Pensionskassen mit einem Deckungsgrad von 103,5% wieder die notwendigen Wertschwankungsreserven aufbauen können, weisen die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit 91,3% immer noch eine deutliche Unterdeckung auf. Die Entspannung im zweiten Quartal hat sich im dritten Quartal fortgesetzt und somit die Lage der Vorsorgeeinrichtungen weiter stabilisiert.
Keine Mehrheit für Revision des ALVG
Beitragssatzerhöhungen auf der einen und Leistungskürzungen auf der anderen Seite führten am Schluss der Detailberatung der WAK des Nationalrats zur Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes dazu, dass die Vorlage in der Gesamtabstimmung keine Mehrheit mehr fand.
Ex-Präsident der Walliser Lehrer-PK verurteilt
Der ehemalige Präsident der Walliser Lehrerpensionskasse muss für vier Jahre ins Gefängnis, die Untersuchungshaft wird ihn angerechnet. Zudem muss er mehrere Bankguthaben der Pensionskasse zurückerstatten. Das Gericht befand ihn unter anderem der Veruntreuung, des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsbesorung, der Urkundenfälschung sowie der Geldwäscherei für schuldig. Auch muss er der Pensionskasse Schadenersatz zahlen. Um welche Summe es sich dabei handelt, wird auf dem Zivilweg geklärt.
Ein ebenfalls angeklagter, externer Berater der Pensionskasse wurde wegen Veruntreuung, Urkundenfälschung und ungetreuer Geschäftsbesorung verurteilt. Er erhielt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten mit einer Probezeit von zwei Jahren. Auch ihm wurde die Untersuchungshaft angerechnet.
SPN Brief Oktober 2009
Die “Schweizer Pensions- & Investmentnachrichten” spn haben die Ausgabe Oktober 2009 publiziert. Themen bilden die Kompetenz von Stiftungsräten, der Expertenstreit um die Nullverzinsung, Personalien und diverse Kurzmitteilungen und Kommentare.
Rubbeln für die 2. Säule
Im Rahmen der Informations- und Sensibilisierungskampagne des Schweizerischen Pensionskassenverbandes ASIP wird neu auch über ein Online-Spiel Wissen vermittelt. Nach dem Motto «Machen Sie sich schlau!» müssen Fragen rund um die berufliche Vorsorge beantwortet werden. Je grösser das Wissen über die Pensionskassen, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Durch richtige Antworten auf Fragen zur beruflichen Vorsorge erhalten die Spielerinnen und Spieler Münzen, mit welchen eine virtuelle Karte aufgerubbelt werden kann. Hinter den einzelnen Feldern versteckt sich ein Buchstabe für das Lösungswort. Die langfristig angelegte Informationskampagne des ASIP soll das Wissen in der Bevölkerung steigern, die Komplexität reduzieren und damit auch zu mehr Transparenz beitragen. Die berufliche Vorsorge betrifft uns alle. Und nur wer die Zusammenhänge versteht, kann sich auch eine fundierte Meinung bilden: Wer nichts weiss, muss alles glauben.
Webseite und Spiel: www.mit-uns-fuer-uns.ch / www.avec-nous-pour-nous.ch
CHSS 5/09: Generationenbeziehungen und Generationenpolitik
Die Zeitschrift “Soziale Sicherheit” CHSS Nr. 5/2009 behandelt schwerpunktmässig das Thema “Von Generationenbeziehungen zur Generationenpolitik”, angesichts der vielfältigen und engagiert diskutierten Beziehungen mit ihren sozialen und finanziellen Verflechtungen von grosser Aktualität. Yves Rossier, Direktor des BSV, geht in einem Kommentar “Störende Realität” auf die Ergebnisse der Studie Wanner ein, welche im Auftrag des BSV die wirtschaftliche Situation von Ruheständlern analysierte. Die Studie, welche die gute finanzielle Situation der Älteren dokumentierte, ist teilweise auf heftige Kritik gestossen.
Rossier führt sie hingegen zu folgenden Überlegungen: “Wäre es vor dem Hintergrund der demografischen Alterung in der Schweiz nicht sinnvoll, zur Finanzierung der AHV den Beitrag der 55- bis 75-Jährigen, welche die wirtschaftlich stärkste Gruppe bilden, zu erhöhen? Für eine Sozialversicherung, die zu drei Vierteln über die Arbeitsbesteuerung finanziert wird, kommt dieser Vorschlag einem Paradigmawechsel gleich. Unsere Gesellschaft kann es sich aber nicht leisten, auf eine solche Revolution zu verzichten: Ein Umverteilungssystem, in dem die wirtschaftlich schwächste Bevölkerungsgruppe höhere Beiträge leisten muss, um die Einkommenshöhe der zahlenmässig steigenden und finanziell stärksten Gruppe zu erhalten, wäre ethisch nicht vertretbar. Schlimmer noch, ein solches System wäre langfristig zum Scheitern verurteilt.”
Arbeitgeber für Senkung des Umwandlungssatzes
“Der Schweizerische Arbeitgeberverband setzt sich für einen fairen Umwandlungssatz und damit für ein Ja an der Urne ein. Die Anpassung des Umwandlungssatzes auf 6,4% ist massvoll. Bereits laufende Renten sind davon nicht betroffen. Es ist fairer, diesen Satz heute anzupassen, als später drastische Beitragserhöhungen für die Erwerbstätigen zu verordnen”, schreibt der Verband in einem Communiqué.
