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IPE: Auffangeinrichtung restrukturiert

19. März 2010 By pwirth in Pensionskassen

The CHF6bn (€4.1bn) ’safety net‘ fund, AEIS, has finished a major administration restructuring and remains “comfortably funded” at 105% per year-end 2009, according to its CEO, Markus Stieger. 

Prior to January 2009, the AEIS only had a foundation board. But Stieger, as its CEO was tasked with coordinating its contractors to outsource certain parts of the fund’s administration and management. “The full outsourcing model did not work so well for us as it was difficult to coordinate all outsourcing partners. And it was a misconception that it would be cheaper to outsource everything,” explained Stieger.

Over the course of 2008 and 2009, the fund hired 130 people and managed to cut almost half of its administration costs by, among other things, creating a fully computer-based system to deal with enquiries and claims.

While the actual management of the assets remains outsourced, the fund also hired Marco Bagutti, formerly with Pictet Asset Management, as head of asset management to draw up asset allocations and assist with decision-making.

The fund’s asset allocation in 2009 was distributed as approximately 75% in bonds, 15% in equities, as well as 10% real estate although "a small part" of all assets was also held in commodities and hedge funds. “The financial crisis has drastically lowered our risk capacity,” said Stieger. The fund had reported 13% negative performance in 2008 and did not rebalance its equity exposure, which remained at 12% instead of the strategic level of 30%.

The fund’s 2009 performance figures will only be available in the annual report to be published in June.

IPE

Unia: “Verwaltungskosten halbieren”

19. März 2010 By pwirth in Medien, Umwandlungssatz

In einem Interview der work Zeitung der Unia machte Andreas Rieger, Unia Co-Präsident, folgende Aussagen:

Die Rentensenkung ist abgewehrt. Wie kann man jetzt den permanenten Rentenklau von 10 Milliarden beenden?
Rieger: Zuerst -  Wir brauchen Transparenz darüber, wohin unser Geld fliesst und wer wie viel herausnimmt. Vor allem, was die Versicherungskonzerne treiben. Man muss die Verwaltungs- und Anlagekosten auf die Hälfte herunterbringen. Die Versicherer werden es noch bereuen, dass sie diese Auseinandersetzung gesucht haben. Es gibt jetzt Mehrheiten, um dieses Missverhältnis von Aufwand und Ertrag zu korrigieren. Dann aber kommt das Wichtigste: Die Leute interessieren sich nicht primär für Mindeszinssatz, Überobligatorium, technischen Zinssatz und so weiter. Wichtig für sie ist, dass der Rentenbetrag in Franken und Rappen stimmt.

Die Abschaffung der zweiten Säule ist kein Thema? Es ist störend, wenn unser Leben im Alter von den Finanzspekulanten abhängt.
Die Abschaffung ist nicht machbar. Aber wir müssen die Selbstbedienung stoppen. Die AHV stärken. Und das angehäufte Kapital der zweiten Säule für produktive Investitionen nutzen.

work

Strukturrevision: Nationalrat beseitigt letzte Differenz

16. März 2010 By pwirth in Gesetzgebung

parlamentOhne weitere Wortmeldungen ist der Nationalrat am 15.3.2010  in der letzten offenen Frage der BVG-Strukturreform auf den Kurs des Ständerats eingeschwenkt und will der Oberaufsichtsbehörde ebenfalls den Status einer öffentlich-rechtlichen Anstalt verleihen. Damit soll deren Unabhängigkeit garantiert werden. Die Idee dazu wurde von SR Alex Kuprecht lanciert.

Ziel der BVG-Strukturreform, die nun in die Schlussabstimmung gelangt, ist die verbesserte Überwachung und Führung der Pensionskassen. Zudem wurden neue Bestimmungen über Verhaltensregeln für die Verwaltung von Vorsorgeeinrichtungen in die Revisionsvorlage eingebaut. Sozialminister Didier Burkhalter sieht in der Gesetzesrevision ein Mittel, um nach der BVG-Abstimmung das Vertrauen der Bevölkerung in die Pensionskassen wieder zu stärken.

Die wichtigsten Elemente bei der neu organisierten Aufsicht sind die Kantonalisierung und Regionalisierung. Kantonalisierung heisst, dass alle Aufsichtsaufgaben nun bei den Kantonen liegen, der Bund (das BSV) wird künftig keine Vorsorgeeinrichtungen mehr beaufsichtigen. Regionalisierung bedeutet, dass die Kantone aufgefordert sind, die Aufsichtsämter jeweils für eine Reihe von Kantonen zusammen zu fassen. Solche Regionen bestehen bereits für die Zentral- und die Ostschweiz.

Neu eingerichtet wird eine Oberaufsichtskommission. Das unabhängige Organ setzt sich aus sieben bis neun Experten zusammen, zwei davon sollen als Vertreter der Sozialpartner amtieren. Präzisiert werden in dem Gesetz auch die Anforderungen an Integrität und Loyalität von Pensionskassenverantwortlichen. Dabei geht es insbesondere um Bestimmungen, mit denen Interessenkonflikte verhindert werden sollen.

Wortprotokoll NR / Strukturreform

SonntagsZeitung: “ Das Rentenloch der Gewerkschafterin”

15. März 2010 By pwirth in Pensionskassen, Umwandlungssatz

Die SonntagsZeitung befasst sich mit der Forderung der Gewerkschafen, für Pensionskassen die Anlage in Hedge Funds zu verbieten. Doch auch die Auffangeinrichtung, deren Präsidentin die Gewerkschafterin Colette Nova ist, hat in Hedge Fonds investiert. Zudem leidet die Auffangeinrichtung unter dem technisch überhöhten Umwandlungssatz, der ihr durch die Kampagne der Gewerkschaften aufgezwungen wird. Die SonntagsZeitung schreibt dazu:

“Nach der Rentenabstimmung vom letzten Sonntag fordern die Gewerkschaften ein Verbot fiir Pensionskassen, in Hedge-Funds zu investieren. Die spekulativen Finanzmarktinstrumente» gehörten nicht in die Vorsorge. Doch wo Gewerkschafter selber das Sagen haben, setzen sie  auf Hedge-Funds: Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG stieg in der zweiten Hälfte 2008, mitten in der Finanzkrise, neu in Hedge-Funds und Commodities ein. Das Engagement bescherte der Auffangeinrichtung 2008 einen Verlust von 914’000 Franken, die Rendite lag bei minus 42 Prozent.

Zur Verbotsforderung ihrer Gewerkschaftskollegen sagt sie: «Es ist problematisch, von den Kassen hohe Renditen zu fordern, sie aber gleichzeitig überall einschränken zu wollen.» Sie
widerspreche sich selber damit iiberhaupt nicht. .Als Stiftungsratspräsidentin vertrete ich den
Stiftungsrat.»

Colette Nova, die vor der Abstimmung die «Rentenklau»-Kampagne befeuert und gegen die Senkung des Umwandlungssatzes angeschrieben hatte, wird nun von den negativen Folgen des Neins zur Senkung des Rentenumwandlungssatzes eingeholt: In der Auffangeinrichtung BVG tut sich ein Rentenloch auf, weil der Umwandlungssatz zu hoch ist. Weil sie zu hohe Renten  ausschütten muss, fehlen jährlich rund zwei Millionen Franken. Bezahlen kann sie nämlich nur einen Umwandlungssatz von 6,6 Prozent, laut Gesetz muss sie aber einen Satz von aktuell rund 7 Prozent anwenden. Nach dem Volksnein vom Sonntag kann er nun auch nicht wie vorgesehen auf 6,4 Prozent bis 2016 gesenkt werden. Die Auffangeinrichtung muss för die nächsten fünf Jahre Riickstellungen von rund zehn Millionen Franken vornehmen, um das Loch zu stopfen. Die Zahl will Nova nicht bestätigen, darüber müsse der Stiftungsrat entscheiden.”

Frais administratifs des caisses de pension

15. März 2010 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Texte déposé de Ruth Humbel: Dans le cadre de la campagne menée avant la votation sur l’adaptation du taux de conversion, d’aucuns reprochent aux caisses de pension et aux fondations collectives de manquer de transparence et d’avoir des frais administratifs trop élevés.
– Que pense-t-il des reproches susmentionnés?
– Y a-t-il lieu de modifier les directives de placement?
– Le législateur doit-il prendre d’autres mesures?
– Dans l’affirmative, quand le Conseil fédéral soumettra-t-il un projet au Parlement?

Réponse du Conseil fédéral du 08.03.2010: Le Conseil fédéral est d’avis que les prescriptions de placements actuelles n’ont pas besoin d’être fondamentalement revues, d’autant que les dernières modifications qui leur ont été apportées sont entrées en vigueur le 1er janvier 2009. Elles font actuellement l’objet d’une évaluation comme c’est la règle pour les nouvelles dispositions.

Sur la base de cette évaluation, le gouvernement examinera l’opportunite d’apporter l’une ou l’autre adaptation afin d’améliorer la transparence ou de viser Une réduction des frais de gestion de fortune. La reforme structurelle de la prévoyance professionnelle actuellement en cours au Parlement (phase d’élimination des divergences) tend elle aussi a accroitre la transparence et a améliorer la gouvernance des institutions de prévoyance.

Par ailleurs, le Conseil fédéral doit soumettre au Parlement en 2011, conformément aux dispositions de l’article 14 alinéa 3 LPP un rapport visant à déterminer le taux de conversion des prochaines années. Dans ce contexte, il procédera à Une nouvelle analyse de la situation en matière de transparence et de frais admninistratifs des caisses de pension. Si nécessaire, il décidera de mesures supplémentaires.

Curia Vista

BVS: Checkliste für die Erstellung von Anlagereglementen

15. März 2010 By pwirth in Kapitalanlagen, PK-Verwaltung

Zum PortalDas Zürcher Amt für Berufliche Vorsorge BVS hat die Checkliste für die Erstellung von Anlagereglmenten überarbeitet. Die Überarbeitung betrifft die neu eingefügten Ziffern 16 und 17, welche die reglementarischen Anforderungen im Zusammenhang mit Effektenleihegeschäften (Securities Lending) und Pensionsgeschäften (im Sinn von Reverse Repos) festhalten, sowie die Ziffer 20 (vormals Ziffer 18), in welcher präzisiert wurde, dass bei Berechnung des Zielwerts der Wertschwankungsreserven nach der finanzökonomischen Methode auch der zu Grunde liegende Zeithorizont im Anlagereglement festgehalten werden muss.

BVS Zürich News

BVG-Auffangeinrichtung halbiert Verwaltungskosten

15. März 2010 By pwirth in Pensionskassen

auffangeinrichtung Der «Besenwagen» unter den Vorsorgeeinrichtungen setzt Standards: Trotz kostenintensiver Kundschaft konnte die BVG-Auffangeinrichtung 2009 die Ausgaben pro Kopf halbieren, schreibt Simon Gemperli in der NZZ. Im Jahr 2008 betrugen die Kosten pro versicherter Person (ohne Vermögensverwaltung) noch 750 Franken. Um die Jahrtausendwende – bevor die Börsenblase platzte und das Kostenbewusstsein stieg – waren es gar mehr als 900 Franken gewesen. Der landesweite Durchschnitt liegt laut Bundesamt für Sozialversicherungen bei 360 Franken. Die meisten Pensionskassen hätten an sich aber eine viel günstigere Kostenstruktur als der sogenannte «Besenwagen» der beruflichen Vorsorge.

Für das Jahr 2009 weist die Auffangeinrichtung 400 Franken Verwaltungskosten pro Kopf auf, was beinahe eine Halbierung bedeutet. Mittelfristiges Ziel sind Kosten pro Kopf zwischen 200 und 300 Franken. Die Verwaltungskosten für ein Freizügigkeitskonto sanken von 16 auf 9 Franken. Der Grund sei eine grundlegende Reorganisation der Stiftung, erklärten Stiftungsratspräsidentin Colette Nova und Direktor Markus Stieger.

Der Deckungsgrad der BVG-Auffangeinrichtung betrug per Ende 2009 105 Prozent. Er liegt damit knapp über dem von Swisscanto ermittelten Durchschnitt der privaten Pensionskassen. Zwar gehört die Auffangeinrichtung mit 6 Milliarden Franken Vorsorgekapitalien zu den Grossen in der Branche. Aber wegen der geringen Sanierungsfähigkeit der angeschlossenen Betriebe kann sie in der Vermögensverwaltung nur geringe Risiken eingehen. Die vom Stimmvolk beschlossene Beibehaltung des Mindestumwandlungssatzes bei 6,8 Prozent ist für sie relevant. Die Verluste durch nicht ausfinanzierte Pensionierungen wurden zwar schon bisher ausgewiesen. Jetzt wird der Stiftungsrat aber über eine Rückstellung für die nächsten fünf Jahre entscheiden. Damit soll bei den anstehenden Pensionierungen die Differenz zum versicherungsmathematisch korrekten Satz (hier 6,6 Prozent) ausgeglichen werden.

NZZ / Auffangeinrichtung

US: Retirement? What’s That?

12. März 2010 By pwirth in International, Versicherte

There’s some news from the front lines of retirement in America, and it’s not good. The latest annual survey by the Employee Benefit Research Institute (EBRI), which represents businesses, pension funds, unions, and others, shows that despite a giant stock market rally since last March, American workers’ confidence that they will have a secure retirement remains near 2009’s rock-bottom levels.

MoneyShow

EU: Massiver Rückgang der Anlagen in Private Equity

12. März 2010 By pwirth in International, Kapitalanlagen

Pension funds’ “dramatic drop” in investing in private equity saw European fundraising collapse to €13bn last year, according to the European Private Equity and Venture Capital Association in its annual research. This amounts to 75% of the total amount raised by just two funds the year before. It also compares to the 84.2% drop in wider fundraising.

Financial News

Weltwoche: Land am Tropf

10. März 2010 By pwirth in Umwandlungssatz

Das Nein in der Pensionskassen-Abstimmung war eine egoistisch-rationale Handlung. Die Mehrheit der Stimmberechtigten bezieht eine Rente und verteidigt ihre Privilegien. Reformen werden so verunmöglicht. Das System der Rundumversorgung steuert auf den Kollaps zu, schreibt Urs Paul Engeler in der Weltwoche.

Weltwoche (login)

«Es wird immer schlimmer»

10. März 2010 By pwirth in Umwandlungssatz

Der unveränderte Umwandlungssatz könne im Extremfall zu einem Ausfall der Renten führen, sagt Ulrich Grete in einem Interview mit der Weltwoche. Ein Auszug aus dem Gespräch.

Herr Grete, fast 73 Prozent der Bürger wollen nichts davon wissen, dass der Umwandlungssatz gesenkt wird. Müssen jetzt die Prämien angehoben werden, um die Renten zu sichern?
Grete: Das würde nichts nützen.

Weshalb?
Höhere Prämien am Ende der Ansparphase bedeuten zwar, dass ein höheres Kapital in der Pensionskasse gutgeschrieben ist. Ist der Umwandlungssatz indessen zu hoch, steht nicht mehr Geld für eine längere Auszahlungszeit zur Verfügung. Prämienerhöhungen könnten also das Resultat dieser Abstimmung nicht korrigieren.

Müssen in den nächsten Jahren Renten gesenkt werden?
Nein.

Keine höheren Prämien, keine tieferen Renten: Welche Konsequenzen sind zu erwarten?
In der Zweiten Säule, die laut Gesetz ausschliesslich nach dem Kapitaldeckungsverfahren funktioniert, wird das Umlageverfahren als systemfremdes Element an Bedeutung gewinnen. Das verletzt eine grundlegende Basis der Altersvorsorge, und es ist ein Sündenfall allererster Güte.

Weil die heutigen Pensionäre auf Kosten der Jungen profitieren?
Ja. Das ist zwar heute bereits in einem gewissen Mass der Fall. Aber dieser Trend wird sich verstärken, und zwar wegen der zunehmenden Zahl der Rentner und einer im Durchschnitt längeren Lebenserwartung.

Wie wird es in zwanzig, dreissig Jahren sein?
Es wird immer schlimmer. Die Lebenserwartung steigt weiter. Auch der Anteil der Rentner an der Gesamtbevölkerung steigt. Das alles belastet die Rechnung der Kassen.

Wie merken Prämienzahler, dass ein Teil ihrer Gelder an heutige Rentner geht?
Das merken sie nicht. Aber die Kassen merken es sehr wohl, weil sie zur Finanzierung der laufenden Renten zunehmend Gelder verwenden müssen, die als Sparbeitrag von den Aktiven einbezahlt werden. Darob kann eine Kasse pleitegehen. Und dann merken es natürlich sofort auch die Versicherten.

Weltwoche

Weitere 800 Mio. für Basler PK

10. März 2010 By pwirth in Pensionskassen

bs-2 Die PK des baselstädtischen Staatspersonals (PKBS) war nach hartem Ringen per Anfang 2008 mit über 1 Mrd. Franken auf 100 Prozent ausfinanziert worden. Danach kollabierte die Börse, und mit abgesackten Anlagewerten entstand erneut eine Deckungslücke. Das neue PK-Gesetz gibt bei weniger als 95 Prozent Deckungsgrad eine Sanierung vor.

Am 31.12.2008 lag die PKBS bei 85,4 Prozent: 1,12 Milliarden Franken fehlten. Die Regierung schlug dieses Stichdatum vor sowie, dass der Kanton die Lücke mit einer Einmaleinlage füllt, die dann Arbeitgeber und -nehmer über 19 Jahre amortisieren.

Statt innert 19 Jahren will die WAK (Wirtschafts- und Abgabenkommission) das Problem in 12 Jahren lösen. Gestritten wurde im Basler Grossen Rat – bei inzwischen weiter erholten Börsen – ob man der PKBS mit dem Regierungsvorschlag eine Wertschwankungsreserve von rund fünf Prozent gönnt, oder mit der WAK die Kasse wieder nur eben füllt.

Alle Bürgerlichen samt GLP stellten sich hinter die WAK, dazu auch Grüne. Rechte Voten relativierten die Zustimmung zum späteren Stichdatum als Kompromiss, so FDP, GLP und SVP: Eigentliches Problem sei das Leistungsprimat und die im Vergleich arg üppigen Leistungen der PKBS; diese zu finanzieren bringe Anlagerisiken.

Basler Zeitung / PKBS

IPE: Kassen von Post und Kt. Basel unterdurchschnittlich

10. März 2010 By pwirth in Pensionskassen

The Pensionskasse of the Swiss postal service (PK Post) as well as the one of the city of Basel (PKBS) returned 9.43% and 10.4% respectively last year – less than the average pensionskassen because of their lower risk strategies. While their performance this year was below the 10.6% average of Swiss Pensionskassen, the funds were among those not hit as hard by the crisis in 2008, when they returned -13.6% and -10.9% respectively.

IPE

Postulat Fetz geglätteter Deckungsgrad abgelehnt

10. März 2010 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Der Ständerat hat das von Anita Fetz (SP, BS) eingereichte Postulat für eine Glättung der Deckungsgradberechnung mit 24 gegen 10 Stimmen abgelehnt. Fetz begründete ihr Anliegen damit, dass die heftigen Ausschläge der Börsen zu rasch wechselnden Deckungsgraden bei den Pensionskassen und damit zu übereilten Sanierungsmassnahmen führen könnten. Sie schien jedoch bei ihrer Erläuterung im Ständerat der Sache selbst nicht mehr recht zu trauen und betonte, es gehe ihr vor allem darum, dass der Vorschlag jetzt geprüft werde.

Der von Anfang an chancenlose Vorstoss wurde von Rolf Büttiker(SR, SO) mit einigem Sarkasmus gebodigt. Er verwies dabei insbesondere auf die Probleme bei der Teilliquidation. “Ich habe mir aus Gründen der Altersmilde eigentlich vorgenommen, keine Postulätchen mehr zu bekämpfen. Doch bei diesem Postulat muss ich hinsichtlich der Praxis jetzt doch zwei, drei Dinge sagen. Es ist richtig, dass es, wenn in einer Pensionskasse eine Unterdeckung besteht, unabhängig davon, ob das eine öffentliche oder eine private Kasse ist, unangenehm und schwierig wird; wenn man dann noch bei der Transparenz mit einem geglätteten Effekt daherkommt, wird dann die Erklärung für die Betroffenen noch etwas schwieriger. Es ist ganz klar, dass man – wenn man einen geglätteten Index gehabt hätte – Ende 2008 besser dagestanden wäre, als es in der Realität gewesen ist, weil die vorangegangenen Jahre den Absturz 2008 geglättet hätten, und dass man auch Ende 2009 in der Realität wohl besser dagestanden wäre als mit dem geglätteten Effekt, weil das Jahr 2008 im Durchschnitt dann im Nachhinein hinuntergezogen hätte.

Es braucht begründeterweise Sicherheit, Klarheit und Transparenz, wenn man den Leuten, den Betroffenen die Geschichte und dann die Sanierungsmassnahmen erklären will.  (…) Das gilt vor allem dann, wenn Sie die Teilliquidation durchführen und den Betroffenen die Situation erklären müssen, die Folgen, die das in Bezug auf die Unterdeckung hat. Ich habe von niemandem in diesem Saal gehört, wie man das bei einer Teilliquidation mit einem geglätteten Deckungsgrad machen muss. Das ist Praxis, und dort kommen die Probleme. Dort werden Sie dann auch Rechtsfälle haben, wenn Sie die Sache nicht mit einer Liquidationsbilanz auf einen Stichtag auf Franken und Rappen genau berechnen können.

Ratsprotokoll SR / Postulat

SR: Differenzbereinigung Strukturreform

10. März 2010 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Der Ständerat hat beschlossen, dass die Pensionskassen ihre Berater und Anlagemanager namentlich im Jahresbericht ausweisen müssen. Unter dem Eindruck der Abstimmung vom Sonntag schloss er sich bei der Revision der Aufsicht dem Nationalrat an. Bisher opponierte die  kleine Kammer gegen diese Vorschrift. Nach der Version beider Räte müssen die Pensionskassen die Anlageberater, -manager und weiteren beigezogenen Experten mit Namen und Funktion ausweisen.

.

Simonetta Sommaruga (sp., Bern) mahnte im Rat, nach der wuchtigen Ablehnung der Senkung des Umwandlungssatzes vom Sonntag kämen die Pensionskassen letztlich nicht umhin, auch die Bezüge dieser Experten, die Verwaltungskosten und die Vermögensverwaltungskosten auszuweisen. Eugen David (cvp., St. Gallen) opponierte zwar nicht, warnte aber, dass die Kosten für die Pensionskassen durch die Vorschrift steigen. Und die Publikation entlaste die Stiftungsräte in keiner Weise von ihrer Verantwortung. Rolf Büttiker (fdp., Solothurn) lobte die steigende Transparenz.

Bundesrat Didier Burkhalter erklärte, endlich werde die Bedeutung der zuvor öffentlich als technokratisch wahrgenommenen Revision erkannt. Schliesslich räumte der Ständerat die Differenz ohne Opposition aus. Stillschweigend erledigte die kleine Kammer eine weitere kleine Differenz bei der Meldung an die Aufsichtsbehörden.

Mit einer Differenz geht die Vorlage zurück an den Nationalrat. Diese betrifft die Ausgestaltung der Aufsichtsbehörde. Mit einem Einzelantrag löste Alex Kuprecht (svp., Schwyz) das Patt zwischen den Räten. Dem Ständerat war die Formulierung des Nationalrats allzu «freischwebend». Wie Kuprecht erklärte, gestaltet sein Antrag die Stellung der Aufsichtsbehörde wie jene eines Gerichts. Als öffentlich-rechtliche Anstalt soll die Aufsicht keinen Weisungen unterliegen. Zudem praktizierten die Ost- und Zentralschweiz diese Form der Aufsicht bereits. Der Rat schloss sich Kuprechts Antrag oppositionslos an.

Wortprotokoll SR / NZZ

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Die Basler PK will mit ihren Immobilien in Genf eine angemessene Rendite erzielen. Das stört die Linke. Link

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Die SGK-N wagt mit zwei BVG-Änderungen einen neuen Reformanlauf. Der ASIP reagiert heftig. Link

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