In der Libera-Studie «Bilanzierung von Vorsorgeverpflichtungen bei SMI-Unternehmen» werden die in den Konzernrechnungen 2006 der SMI-Unternehmen erfassten Vorsorgezahlen analysiert und zusammengefasst. Die Werte wurden gemäss den internationalen Bilanzierungsstandards ermittelt und berücksichtigen die schweizerischen und die ausländischen Vorsorgepläne der untersuchten Unternehmen.
Die Summe der Vorsorgeverpflichtungen der 23 betrachteten SMI-Unternehmen beträgt 178 Milliarden Fr. oder 16% der gesamten Marktkapitalisierung. Das Total der Vorsorgeverpflichtungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.1 Milliarden Fr. gesunken. Das Verhältnis des vorhandenen Vorsorgevermögens zu den Vorsorgeverpflichtungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, die Summe der Fehlbeträge hat sich von 29.1 auf 21.5
Milliarden Fr. reduziert.
Die durchschnittlichen Vorsorgekosten der untersuchten Unternehmen betrugen im Jahr 2006 pro Mitarbeiter 5873 Fr, im Vorjahr waren es 6509 Fr. Dabei spielen die geografischen Tätigkeitsgebiete der SMI-Unternehmen eine wesentliche Rolle.»


Das Eidg. Finanzdepartement hat die per August 2007 aktualisierten Kennzahlen zum Finanzstandort Schweiz publiziert. Erfasst wurden 331 Banken, 262 Versicherungen und 2770 Pensionskassen (2005). Ermittelt wurden Wertschöpfung, Beschäftigung, Vermögensverwaltung und Aussenwirtschaftsbeitrag. Ein spezieller Abschnitt befasst sich mit den Versicherungen und Pensionskassen als institutionelle Investoren. Erkennbar ist, dass die beiden Bereiche gemessen am Anlagevolumen praktisch gleichbedeutend sind. Die Kapitalanlagen der Versicherer betragen 546 Mrd. Fr., jene der Vorsorgeeinrichtungen 542 Mrd.



