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Ethos hat UBS im Visier

13. April 2006 By pwirth in Aktuell

In einem Interview mit dem Bieler Tagblatt erläutert Ethos-Chef Dominique Biedermann, weshalb die Ethos gegen die Schaffung von bedingtem Kapital in der Höhe von 7,1% bei der UBS ist und den Antrag an der GV bekämpfen wird.
Bieler Tagblatt Schweiz-BE

«UBS zahlt zu hohe Cheflöhne»
Am nächsten Mittwoch entscheiden die UBS-Aktionäre, ob die Bank zusätzliche Aktien heraus-geben darf, die zur Bezah-lung der Manager dienen. Ethos-Chef Dominique Biedermann erklärt, warum er dagegen opponiert.

Interview: Stefan Schnyder

Sie empfehlen den Pensionskassen, die Kunden der Anlagestiftung Ethos sind, die Schaffung von bedingtem Kapital in der Höhe von 7,1 Prozent an der Generalversammlung der UBS abzulehnen. Warum?

Dominique Biedermann: Eine ausgewogene Lohnpolitik für Manager besteht aus drei Teilen: Fixlohn, Bonus für die erbrachte Leistung und einen Anreiz, dass das Management alles unternimmt, damit das Unternehmen auch in Zukunft profitabel arbeitet. Der letzte Teil, der meist in Form von gesperrten Aktien oder Optionen ausgerichtet wird, ist bei der UBS sehr gross. Und hier muss die UBS gewisse Limiten akzeptieren.

Hat die UBS diese überschritten?

Ja, die UBS hat diese Grenzen klar überschritten. Laut internationalen Standards, wie sie von Anlegerorganisationen entwickelt worden sind, darf ein Unternehmen während zehn Jahren maximal zehn Prozent des Aktienkapitals für solche Anreizprogramme reservieren. Aber die UBS gibt jährlich mehr als zwei Prozent des Aktienkapitals als Optionen aus. Rechnet man die gesperrten Aktien dazu, sind es sogar drei Prozent. Da die UBS die benötigten Aktien nun erstmals mit einer bedingten Kapi-talerhöhung beschaffen will, haben die Aktionäre indirekt die Möglichkeit, über die Lohnpolitik abzustimmen.

Sie stossen sich also an der Tatsache, dass sich das Management einen immer grösseren Anteil am Kuchen des UBS-Gewinns abschneiden will.

Ja, die Schaffung von bedingtem Kapital hat für die Aktionäre eine Verwässerung ihrer Anteile zur Folge. Der Gewinn muss künftig auf sieben Prozent mehr Aktien verteilt werden.

UBS-Präsident Marcel Ospel verdient rund 25 Millionen Franken. Wie viel Lohn wäre denn Ihrer Ansicht nach angemessen?

Entscheidend ist der Vergleich mit anderen Unternehmen: Und da sieht man, dass UBS-Präsident Ospel unter den europäischen Bankpräsidenten oder Konzernchefs weitaus am meisten verdient. Dafür sehen wir keinen Grund. Der Durchschnittslohn für die Präsidenten liegt bei elf Millionen Franken.

Der Vergleich hinkt: Die UBS ist eine der grössten Banken in Europa.

Das trifft zu. Andererseits ist Marcel Ospel nur Präsident und nicht Präsident und Konzernchef in Personalunion, wie dies bei anderen Banken der Fall ist. Ich sehe also keinen Anlass, ihm zwei Mal mehr als den Durchschnittswert der anderen europäischen Banken zu bezahlen. Doch das ist nur eine Betrachtungsweise.

Wie sieht denn die andere Betrachtungsweise aus?

Eine weitere Methode ist der Unterschied zwischen dem tiefsten Lohn und dem höchsten Lohn zu berechnen. Bei der UBS ist dieser Unterschied sehr gross. Unserer Ansicht nach wäre es vernünftig, eine Limite zu fixieren, die besagt, dass der höchste Lohn maximal 100 Mal so hoch sein darf wie der tiefste Lohn. Im Fall der UBS würde dies bedeuten, dass Marcel Ospel maximal fünf Millionen Franken verdienen dürfte. Generell lässt sich also sagen, dass die Cheflöhne bei der UBS zu hoch sind.

Dieser Betrag wäre für Sie also ein angemessener Lohn für Marcel Ospel?

Ja. Denn auch wenn man den Durchschnittslohn der Präsidenten von Unternehmen nimmt, die dem SMI-Index angehören, kommt man ungefähr auf fünf Millionen Franken auf einer vollamtlichen Basis. Und dieser Punkt ist ganz wichtig: So kann nämlich eine Bank ihren Personalchef auch in einer anderen Branche rekrutieren, und ihn so entlöhnen, wie es für diese Funktion üblich ist. Das Reservoir für Kaderangestellte sind nicht nur die Banken, sondern auch andere Unternehmen.

Die Bankmanager begründen ihre hohen Saläre mit dem Lohnniveau der US-amerikanischen Banker.

Bei der Messung der Leistung ist es richtig, dass man die Konkurrenten zum Massstab nimmt. Aber um die Lohnhöhe festzulegen, muss man mit europäischen und lokalen Managern vergleichen. Es gibt kein einziges Beispiel eines Schweizer Bankers, der Präsident einer US-Bank geworden ist.

Sie haben Gespräche mit dem zur Wiederwahl stehenden Verwaltungsrat Rolf A. Meyer geführt, der den Entschädigungsausschuss präsidiert. Hat er Ihnen etwas versprochen?

Zuerst möchte ich festhalten, dass wir sehr gute Kontakte zur UBS pflegen. Uns ist wichtig, dass die UBS-Aktionäre im nächsten Jahr über die Managerlöhne abstimmen können. Herr Meyer hat uns erklärt, dass er einer solchen Abstimmung positiv gegenüber steht. Deshalb empfehlen wir ihn zur Wiederwahl. Uns ist aber bewusst, dass der Verwaltungsrat schlussendlich über eine Traktandierung entscheiden wird.

Befürchten Sie auch, dass bei der UBS die Manager in ein paar Jahren eine Mehrheit erlangen könnten, wenn sie jedes Jahr so viele Aktien erhalten?

Das sehe ich nicht als Gefahr an. Die UBS-Mitarbeiter halten aktuell rund acht Prozent der UBS-Aktien. Man weiss, dass Manager, die ihre Optionen einlösen, ihre Aktien grossmehrheitlich sofort wieder verkaufen.

Die UBS-Generalversammlung wird am nächsten Mittwoch stattfinden. Wie beurteilen Sie Chancen für ein Nein?

Man muss wissen, dass eine Zweidrittel-Mehrheit nötig ist, damit der Antrag des Verwaltungsrats durchkommt. Ausserdem teilen das renommierte US-Institut ISS und der englische Versicherungsverband unsere Haltung. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir eine grosse Minderheit der Aktionäre hinter uns haben werden. Wenn schon nur 20 Prozent der Aktionäre gegen diese Kapitalerhöhung stimmen würden, wäre dies ein sehr wichtiges Signal für den Verwaltungsrat.

Ethos

ist eine Stiftung, die im Februar 1997 durch zwei Genfer Pensionkassen gegründet wurde. Dominique Biedermann ist Chef der Anlagestiftung Ethos in Genf. Diese verwaltet Gelder von 75 Pensionskassen und gibt für weitere Kunden Abstimmungsempfehlungen für Generalversammlungen ab. Ethos achtet dabei auf die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit der Investitionen. (bt)

Mercer: Bird flu could cut pension liabilities

12. April 2006 By pwirth in Aktuell

A potential pandemic of avian influenza may have one upside – cutting pension plan liabilities, says consulting firm Mercer.  “For a typical funded pension plan, the overall effects might be a long-term reduction in liabilities after a short-term very difficult period,” Mercer said.
IPE.com

SVV: Tätigkeitsfelder der Unfallversicherer klar abgrenzen

12. April 2006 By pwirth in Assekuranz

Svv_2In der anstehenden Revision der obligatorischen Unfallversicherung sollten gemäss SVV die Tätigkeitsgebiete des Teilmonopolisten Suva und der privaten Unfallversicherer klar voneinander abgegrenzt werden. Der Schweizerische Versicherungsverband spricht sich dezidiert gegen eine Ausweitung der Geschäftsfelder der Suva aus.
Schweizerischer Versicherungsverband SVV.

Klarstellungen zum Dritten Verordnungspaket (BVG Revision) aus Optik des ASIP

12. April 2006 By pwirth in Gesetzgebung

Asip_8In den von Hanspeter Konrad verfassten Fachmitteilungen Nr. 63 meldet der Schweiz. Pensionskassenverband ASIP erhebliche Vorbehalte gegen Stellungnahmen des BSV zu Fragen des Dritten Verordnungspaketes in der BVG-Revision an. Die "Auslegung dieser Bestimmungen ist aus Optik des ASIP nicht immer nachvollziehbar", heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig wird aber auch darauf hingewiesen, dass die BSV-Mitteilungen, in denen die entsprechenden Ausführungen publiziert wurden, lediglich die Auffassung des Bundesamtes wiedergeben und keine verbindliche Weisung darstellen. 

Im Detail befasst sich der ASIP mit der Information über den Einkauf im Freizügigkeitsfall, dem Einkauf nach Ausrichtung von Altersleistungen, mit Einkauf und Vorbezug für Wohneigentum und der Begrenzung des versicherbaren Lohnes bei mehreren Vorsorgeplänen. Beanstandet werden insbesondere die in den BSV-Mitteilungen zum Ausdruck kommende Tendenz, die Verordnung in einer vom Gesetz nicht gestützten extensiven Form auszulegen.

In den Fachmitteilungen wird dazu ausgeführt: "Die Interpretationen des dritten Paketes bewegen sich im Spannungsfeld zwischen juristisch wörtlicher und ziel- bzw. praxisorientierter Auslegung durch die Vorsorgeeinrichtungen. Es muss das Ziel aller sein, die zentralen Unklarheiten und Schwachpunkte der Verordnungsbestimmungen im Sinne der Rechtssicherheit möglichst rasch zu klären. Dabei muss die ursprüngliche gesetzgeberische Absicht, zu verhindern, dass sich Versicherte durch allzu grosszügige Vorsorgepläne, die zu Überversicherungen führen und den Rahmen des Vorsorgezweckes sprengen, oder durch rein steuerlich motivierte, gezielt vorübergehende Platzierung von Geldern in der 2. Säule übermässige steuerliche Vorteile verschaffen, im Vordergrund stehen."
ASIP Fachmitteilungen Nr. 63

Pensionskassen im internationalen Vergleich

12. April 2006 By pwirth in Kapitalanlagen

ExpertInnen von Mercer HR Consulting haben einen internationalen Vergleich der Pensionskassen vorgenommen. Untersucht wurde neben den Performancezahlen auch die Risikobereitschaft bei der Veranlagung. Auf den ersten Blick ist in der Untersuchung klar erkennbar: Wer 2005 stärker in Aktien veranlagte, erzielte eine bessere Performance. Besonders risikofreudig wird in Großbritannien und Irland veranlagt, wo bis zu 85 Prozent Aktienquote üblich ist. Österreichs Pensionskassen zählen mit rund 37 Prozent ähnlich wie jene in der Schweiz, den Niederlanden und Spanien zu den konservativen Anlegern und liegen daher performancemäßig im unteren Feld.
PK-Vergleich von Mercer

Previs Vorsorgestiftung Service Public

11. April 2006 By pwirth in Pensionskassen

Die Previs Personalvorsorgestiftung konnte dank einem guten Jahresergebnis 2005 ihren Deckungsgrad von 100.15% auf 103.23% steigern. Die Zahl der Versicherten nahm um fast 13% zu, wobei der Hauptzuwachs im Beitragsprimat stattfand. Dieses nimmt nun gegenüber dem Leistungsprimat einen Anteil von über 22% ein; Tendenz steigend. Die Ergebnisse konnten unter Beibehaltung der sehr guten Leistungen erzielt werden. So rechnet die Previs auch im Jahr 2006 gemäss ihrer Mitteilung bei einem Rücktrittsalter von 63 Jahren mit einem Umwandlungssatz von 7.2%, einem technischen Zinssatz von 4% und einem Mindestzinssatz von 3.25%.
Previs Mitteilung

Schweizer Versicherungsaufsicht kooperiert mit der EU

11. April 2006 By pwirth in Assekuranz

Eidg_6Das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) hat mit Versicherungsaufsichtsbehörden der meisten Länder der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) Vereinbarungen zur administrativen Zusammenarbeit abgeschlossen.
Mitteilung

Neues Volksblatt – Chronik

11. April 2006 By pwirth in Aktuell

Grausiger Fund in Mödling.
Neues Volksblatt Online

Nidwaldner PK erstmals seit 40 Jahren ohne Unterdeckung

10. April 2006 By pwirth in Pensionskassen

Die Verbindlichkeiten der Nidwaldner Pensionskasse sind erstmals seit über 40 Jahren wieder voll gedeckt. Wie die Pensionskasse mitteilte, konnte der Deckungsgrad 2005 von 96,0 auf 100,4 Prozent verbessert werden.
zentralschweiz online

Vorlage zur Neugestaltung der Aargauer PK

7. April 2006 By pwirth in Pensionskassen

Ag_7Der Aargauische Regierungsrat schlägt im neuen Dekret über die kantonale Pensionskasse (APK) vor, die bestehende Deckungslücke auf den 1. Januar 2008 auszufinanzieren und vom Leistungs- ins Beitragsprimat zu wechseln. Eine der wichtigsten Änderungen bei den Eckwerten bildet die Anhebung des Pensionierungsalters auf 65 beziehungsweise die Erhöhung der Beitragspflicht auf 40 Jahre. Diese Erhöhung ist notwendig, um den demographischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Um trotzdem auf die Bedürfnisse der einzelnen Arbeitgebenden eingehen zu können, soll die APK Zusatzpläne für einen individuellen, flexiblen Altersrücktritt anbieten. Mit dieser Lösung kommt der Regierungsrat einem Anliegen der Personalverbände entgegen.

Das Dekret regelt ausserdem die Beiträge von Arbeitgeber und -nehmer. Dabei sollen die Arbeitgeber etwas weniger als mit der heutigen Regelung, nämlich durchschnittlich 60 Prozent und die Versicherten 40 Prozent beisteuern. Dies entspreche dem schweizerischen Mittelwert, heisst es in einer Mitteilung. Um den Primatswechsel und die Erhöhung des Pensionierungsalters abzufedern, wird eine Übergangsregelung geschaffen. Für die über 55-jährigen Versicherten wird der volle Besitzstand auf den 1.1.2008 gewährt, damit keine Versorgungslücken entstehen. Für Versicherte zwischen 40 und 54 Jahren ist eine partielle Gewährung des Besitzstandes vorgesehen. Die Kosten für diese Lösung belaufen sich auf rund 390 Millionen Franken und werden vom Kanton getragen.
Medienmitteilungen

Sanierung der Walliser Beamtenpensionskasse

6. April 2006 By pwirth in Pensionskassen

Der Zentralverband der Magistraten, Lehrer und Beamten (ZMLB) will die Debatte über die Sanierung der staatlichen Pensionskasse weiter hinauszögern. Dies, obwohl sich sein Vorstand zuvor mit der Walliser Regierung geeinigt hatte.
espace.ch – Sanierung der Walliser Beamtenpensionskasse

Versicherungen sind keine Banken

5. April 2006 By pwirth in Assekuranz

Lauper_svv_1Der Schweizerische Versicherungsverband begrüsst eine gemeinsame Aufsicht für Banken und Versicherungen. Die künftige Finanzmarktaufsicht (Finma) muss jedoch die Eigenheiten der beiden Branchen berücksichtigen. SVV-Präsident Albert Lauper plädiert deshalb in einem Artikel der Schweizer Versicherung für die Schaffung eines Fachdepartements «Versicherung» innerhalb der Finma.
Artikel Lauper

Swiss Institutional Survey: VorSorge-Barometer zeigt auf freundlich

5. April 2006 By pwirth in Aktuell

04_lusenti_vorsorgebarometerLusenti Partners haben den ersten Teil ihrer regelmässigen Umfrage bei schweizerischen institutionellen Investoren per 31.12.05 publiziert. Erstmals bildet ein so genanntes VorSorge-Barometer Teil der Umfrage, mit welchem die Stimmung als "neuer Indikator im Vorsorgemarkt Schweiz" etabliert werden soll. Er behandelt Anlagefragen, versicherungsmathematische sowie Verwaltungsthemen. Die Antworten der Teilnehmer weisen gemäss Lusenti auf eine gesamthaft positive Stimmung in den Kreisen der beruflichen Vorsorge hin. Es gäbe wenig Anzeichen der Unzufriedenheit. Insgesamt seien die Institutionen optimistisch gegenüber denjenigen Aspekten eingestellt, die sie selbst bewirtschaften – Kosten, Verwaltung, Controlling und Reporting sowie Asset Allokation. In denjenigen Bereichen, wo sie auf externe Dienste angewiesen sind, ist das Vertrauen geringer. Sorgen bereiten den Teilnehmern die Festlegung des Umwandlungssatzes und die Risiken an den Anlagemärkten. Als erstaunlich wird bezeichnet, dass die Umfrageteilnehmer optimistisch bezüglich Deckungsgrad sind (s. Grafik, Vergrösserung durch Anklicken).

Nebst dem VorSorge-Barometer wurde in dieser Ausgabe des Swiss Institutional Survey zum ersten Mal die effektive historische Volatilität der Anlagen der Teilnehmer mit deren aktuellen Asset Allokation sowie die entsprechende strategische Volatilität ermittelt. So ergibt sich, dass die durchschnittliche Volatilität zwischen 6% und 7% liegt. Dieser Wert erklärt sich dadurch, dass etwa die Hälfte der Anlagen in Anlagekategorien erfolgen, die eine tiefe Volatilität ausweisen – wie Cash, Festverzinsliche in CHF, direkte Immobilien, Hypotheken.

Die durchschnittliche Nettoperformance von 11%, nach Abzug sämtlicher Kosten, ist weitgehend der guten Performance der Aktienanlagen zu verdanken – Aktien Schweiz + 30.5%, Aktien Ausland + 25.8%. Aussergewöhnlich ist aber auch, dass sämtliche Anlagekategorien positiv abgeschlossen haben, was kurzfristig auf erhöhte Korrelationen hinweisen dürfte. Nebst den Aktien haben insbesondere die Obligationen in Fremdwährung (+7%), die indirekten und direkten Immobilienanlagen und die alternativen Anlagen zum positiven Ergebnis beigetragen.

Der Deckungsgrad hat sich insbesondere bei den privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen im Vergleich zum Vorjahr um über 7 Prozentpunkte  verbessert. Bei den Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen und bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen ist die Erhöhung deutlich geringer, erreicht aber immer noch etwa 1.2 Prozentpunkte.
Medienmitteilung Lusenti

D: Die Riesterrente ist auf dem Vormarsch

5. April 2006 By pwirth in International

BrdBis Ende 2005 haben 5,63 Millionen Deutsche einen Riesterrentenvertrag abgeschlossen. Allein im vergangenen Jahr sind – vor allem wegen der Einführung so genannter Unisextarife zum 1. Januar 2006 – mehr als 1,3 Millionen neue Verträge hinzugekommen, wie aus dem Alterssicherungsbericht der Bundesregierung hervorgeht. Danach hat der Deutsche Staat seit der Rentenreform von 2001 rund 551 Mio. Euro an Zulagen für den Aufbau einer Riesterrente ausbezahlt. Immer mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sind zudem mit einer betrieblichen Zusatzversorgung ausgestattet. In der Privatwirtschaft erhöhte sich ihr Anteil laut Bericht von Anfang 2002 bis Ende 2004 von 38 auf 46 Prozent.
Die Riesterrente ist auf dem Vormarsch

Alterung keine Gefahr für Wirtschaftswachstum

5. April 2006 By pwirth in Aktuell

UbsUBS Wealth Management Research prognostiziert, dass die negativen Auswirkungen der Alterung der Bevölkerung auf das gesamte Pro-Kopf-Wachstum der Wirtschaft durch Gegenkräfte gemildert werden. Selbst bei einem höheren Transfer an die älteren Generationen wird das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter überraschend solide bleiben. Auch auf die Finanzmärkte dürfte die demographische Entwicklung nur moderaten Einfluss haben, da die fundamentalen Faktoren stärker ins Gewicht fallen. Der tief greifende demografische Wandel bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird jedoch weit reichende Auswirkungen auf die nachgefragten Produkte und Dienstleistungen und somit auf die Perspektiven der betroffenen Branchen und ihre Attraktivität für Finanzanlagen haben.
UBS – Medienmitteilungen

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