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BLVK: Kein Glück mit Hedgefonds

6. Juli 2010 By pwirth in Kapitalanlagen, Pensionskassen

blvk

Verständigungsprobleme, hohe Kosten, schlechte Performance: Die BLVK, die Pensionskasse der Berner Lehrer steigt aus dem Geschäft mit Hedgefonds aus – nach einem Verlust von 11 Millionen, schreibt der Tages-Anzeiger.

Angesichts der desolaten Lage hat man sich vor drei Jahren entschieden, in sogenannte alternative Anlagen zu investieren. Die Idee war, damit die Wertschwankungen des Portefeuilles zu vermindern. Bei der BLVK ging das gründlich schief, wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist: «Die Wertentwicklung konnte auch 2009 nicht überzeugen, und es musste eine Minusrendite von 0,09 Prozent ausgewiesen werden», heisst es. Dies wohlgemerkt, nachdem im Vorjahr ein Verlust von über 20 Prozent entstanden war. Gegenüber dem TA sagt BLVK-Anlage-Chef Theodor Tillmann: «Die Anlagen in Hedgefonds haben nicht die negative Korrelation mit den Aktien, die uns versprochen wurde.»

Tages-Anzeiger / BLVK

Symova nimmt Arbeit auf

5. Juli 2010 By pwirth in Pensionskassen

ipe Symova, the spin-off Pensionskasse for companies in the transport sector, has started operations, while Ascoop is facing liquidation. Ascoop head Urs Niklaus will run the new fund, while Ascoop asset management head Sara Gabriel will be responsible for investments. Symova, which starts operations with CHF 1.7bn has not yet made any investments, but the strategic asset allocation has been set down as 32% domestic bonds, 16% foreign equities, 8% domestic equities, 7% foreign-currency bonds (hedged), 3% cash and 2% emerging market equities.

image In addition, the portfolio will contain 28% domestic real estate and 4% hedged commodities investments. As many as 60 companies have already joined the Symova industry collective fund, with 6,200 active and 3,500 retired members – most of them formerly at the heavily underfunded Ascoop fund, according to information on the new fund’s website. According to the transport union, more companies want to join Symova, but only Pensionskassen that are fully funded, or where the employer is willing to top up the fund by 2020, are allowed to join.

Ascoop is now left with a fragment of its former number of more than 140 associated companies with over 9,000 employees. Mainly retirees whose former employers have ceased to exist will stay in the fund. Should the Swiss government accept Ascoop’s application for liquidation, the Swiss insolvency protection fund will have to take these members on if no company is paying for them. In the meantime, Ascoop is still in a legal battle with 18 former member companies that had appealed the division of funds in the 2005 part-liquidation when they left Ascoop. As at year-end 2009, Ascoop was 83.2% funded after returning 11.1%, according to its annual report. Ascoop’s call for state aid, similar to that of the Swiss federal railway SBB, was rejected, as only few of its members are actually owned or partly owned by the federal government. 

IPE /Dossier de Presse / Website Symova

Motion: Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen

5. Juli 2010 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Eingereichter Text: Der Bundesrat wird beauftragt, in Analogie zur Regelung der eingliederungsorientierten Rentenrevision gemäss der Botschaft vom 24. Februar 2010 zur Änderung des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket), eine Regelung zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen zu unterbreiten. Dabei ist insbesondere eine Anpassung des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) vorzusehen, die sowohl für die Vorsorgeeinrichtungen wie für die Sozialpartner (Arbeitgeber/Arbeitnehmer) Klarheit schafft. Das gilt speziell bei Probeanstellungen, zu Anschlussverpflichtungen an Vorsorgeeinrichtungen und zum Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (Freizügigkeitsgesetz FZG). Eingereicht von Otto Ineichen.

Motion

NZZ aS: «Alle Zutaten für eine Immobilienblase»

5. Juli 2010 By pwirth in Kapitalanlagen, Medien

Der Chef der Finanzmarktaufsicht, Patrick Raaflaub, warnt in einem Interview mit der NZZ am Sonntag vor einer zu laschen Vergabe von Hypotheken. Raaflaub: “Die Situation ist seit Monaten auf dem Radar. Wir haben momentan in der Schweiz alle Zutaten für eine kräftige Immobilienblase: extrem tiefe Zinsen, den Glauben der Leute, Immobilien seien praktisch risikolose Anlagen, eine grosse Nachfrage und stark steigende Preise zumindest in einigen Regionen. Wir sind verpflichtet, genau hinzuschauen.

NZZ

Vortrag zur Grenzgängerbesteuerung – ein “Beitrag zur Chaosforschung”

5. Juli 2010 By pwirth in International, Versicherte

Vom 12. bis 17. Juli 2010 findet in Baden-Württemberg die "Woche der Justiz" statt, die Gerichte informieren  über Ihre Arbeit und stehen für Fragen rund um die Justiz zur Verfügung. Seitens der “Interessengemeinschaft Pensionskasse” wird auf folgenden Vortrag hingewiesen: "Die Vorstellungen der deutschen Finanzverwaltung, der Eidgenössischen Steuerverwaltung und der deutschen Steuergerichte zur Grenzgängerbesteuerung – Ein Beitrag zur Chaosforschung ". Referent ist Horst Willi Müller, Vorsitzender Richter am Finanzgericht Baden Württemberg. Termin und Ort: Montag, 12. Juli 2010, 18.30 Uhr im Amtsgericht Lörrach, Bahnhofstr. 4, Saal 1. Müller ist in Freiburg für das Thema Schweizer Pensionskasse und deren steuerliche Würdigung zuständig.

Woche der Justiz

BZ: Interview mit RR Pulver zum Primatwechsel

5. Juli 2010 By pwirth in Pensionskassen

image Der grüne Regierungsrat Bernhard Pulver (Bild links) leitet neu die Arbeiten für den Primatwechsel der Berner Pensionskassen. Er sagt in einem Interview mit der Berner Zeitung, wieso er als Gegner dieses Projekts dessen Leitung übernimmt. Die Kosten stimmen ihn skeptisch.

Was spricht für den Wechsel?
Pulver: Immer mehr Beteiligte merken, dass das Beitragsprimat für die Arbeitnehmer nicht einfach nur schlecht und für die Arbeitgeber nicht einfach nur gut ist. Die Graustufen treten immer klarer hervor. Lehrpersonen zum Beispiel würden profitieren, weil sich häufig ändernde Pensen im Beitragsprimat besser und günstiger versichern lassen. Oder: Ältere Angestellte könnten ihr Pensum ein paar Jahre vor der Pensionierung reduzieren, ohne eine massive Rentenkürzung in Kauf nehmen zu müssen wie heute. Auf der anderen Seite wird das finanzielle Risiko für den Kanton nicht einfach verschwinden, wenn die Kassen ins Beitragsprimat wechseln. Bei Problemen wird er sich weiterhin beteiligen müssen.

Was spricht gegen den Wechsel?
Es schleckt keine Geiss weg, dass mit dem Primatwechsel das Risiko der Anlage auf die Arbeitnehmer übergeht. Ich frage mich, ob das personalpolitisch richtig ist. Allerdings darf man auch hier nicht schwarz-weiss malen: Es wäre völlig falsch, zu meinen, die Arbeitnehmer trügen heute kein Risiko. Die Lehrpersonen, die Sanierungsbeiträge an die BLVK zahlen müssen, können davon ein Lied singen. Das Risiko würde im Beitragsprimat aber stärker bei den Angestellten liegen.

Berner Zeitung

Fachhochschule Nordwestschweiz kann starten

3. Juli 2010 By pwirth in Pensionskassen

Ab 1. Januar 2011 werden alle Mitarbeitenden der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in eine einheitliche Vorsorgelösung überführt. Das betriebliche Mitwirkungsorgan, die Personalverbände und der Fachhochschulrat haben ihr Einverständnis dazu erteilt.

Mit der neuen Lösung wechseln rund 1900 Versicherte aus sieben verschiedenen Pensionskassen ins neue Vorsorgewerk FHNW. Der letzte noch offene Teil der  Anstellungsbedingungen für Mitarbeitende der Fachhochschule wird damit termingerecht nach Staatsvertrag FHNVV geregelt.

OT

NZZ: Verflixtes zweites Börsenhalbjahr

2. Juli 2010 By pwirth in Kapitalanlagen, Medien

Die Börsen sind seit längerem auf Talfahrt. Die Unsicherheit ist gross. Ist der Pessimismus übertrieben, oder müsste man sich tatsächlich vermehrt Sorgen machen? Eine Umfrage bei Banken an der Zürcher Bahnhofstrasse zeigt: Die Meinungen liegen weit auseinander.

Zehn Fragen zum zweiten Börsenhalbjahr

1. Frage: Berichtssaison zweites Quartal?
2. Frage: Bewertungen und Gewinnerwartungen?
3. Frage: Welche Region ist am attraktivsten?
4. Frage: Wie wird das zweite Halbjahr?
5. Frage: Bullen oder Bären als Sieger?
6. Frage: Was gibt Auftrieb?
7. Frage: Was verursacht Abwärtsdruck?
8. Frage: Der «ideale» Einstiegszeitpunkt?
9. Frage: Wo lauern Schwarze Schwäne?
10. Frage: Wo liegt der SMI Ende Jahr?

NZZ

Verzögerung bei Untersuchung des BVK-Falles

2. Juli 2010 By pwirth in Pensionskassen

Die Oberstaatsanwaltschaft des Kt. Zürich teilt mit, dass sich Verzögerungen bei der Untersuchung der Bestechungsaffäre bei der BVK ergeben haben. Die für die laufende Woche angekündigte Mitteilung werde wahrscheinlich nächste Woche veröffentlicht. Mittlerweile hat sich auch die Politik eingeschaltet. Drei CVP-Kantonsräte wollen mittels Anfrage wissen, ob die Regierung seit dem Bestechungsfall um den Chefbeamten Raphael Huber Anfang der 90er-Jahre etwas gelernt habe.

Wer soll in die Oberaufsichts-Kommission?

2. Juli 2010 By pwirth in Aufsicht, Medien

Redaktor Werner Enz von der NZZ stellte mit Bezug auf die AWP-Tagung vom 1.7.10 Überlegungen zur beschlossenen Oberaufsichtskommission und der Kantonalisierung der Aufsicht an. Er schreibt u.a.: “Didier Burkhalter steht vor der Herausforderung, bei der Vorbereitung der Wahlgeschäfte zur Bestellung der BVG-Oberaufsichtskommission Klartext zu sprechen. Was sind die Qualifikationen, die in diesem Gremium vertreten werden sollen? An der AWP-Fachtagung herrschte die Meinung vor, es brauche integre Persönlichkeiten, die gleichzeitig profunde Kenner der Materie seien. Es ist wohl nicht ganzeinfach, erfahrene Praktiker mit Durchblick für diese Aufsichtstätigkeit zu gewinnen, wenn sie dafür in ihrem Beruf, der Beratung von Pensionskassen, zurückstecken müssen. Vor allem aber wird auf Bundesebene darauf zu achten sein, dass bunte Vögel, die auch in der Welt des Vorsorgesparens herumfliegen, nicht einfach auf Kantone mit laxer Aufsicht ausweichen. In der Sprache der Ökonomen wird ein derartiger Vorgang regulatorische Arbitrage genannt. Sie gilt es zu verhindern.

Artikel NZZ

SGK-N: Knapp für SR-Lösung bei öffentlichen Kassen

2. Juli 2010 By pwirth in Gesetzgebung

parlament Pensionskassen von Kantonen und Gemeinden sollen innert 40 Jahren einen Deckungsgrad von 80 Prozent erreichen. Die Sozialkommission des Nationalrats (SGK-N) empfiehlt ihrem Rat knapp mit 11 zu 10 Stimmen bei 2 Enthaltungen, auf diesen Vorschlag des Ständerats einzuschwenken. Wie SGK-Präsidentin Thérèse Meyer sagte, liegen zwei Minderheitsanträge vor, diese Zielgrössen auf 70 respektive 90 Prozent festzulegen. Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, dass die öffentlich-rechtlichen Pensionskassen innert 40 Jahren voll ausfinanziert werden müssen, diese Forderung dann aber reduziert. Laut Meyer werden die Kosten dieser Variante für Kantone und Gemeinden auf 10 Mrd. Franken geschätzt. Ist das Ziel ein Deckungsgrad von 70 Prozent, würde das 4.4 Mrd. Franken kosten. Bei 90 Prozent wären es 17 Mrd. und bei 100 Prozent 30 Mrd. Franken. In der Frage der Aufhebung der Staatsgarantie will die SGK höhere Anforderungen stellen als der Bundesrat. Dieser will sie bereits aufheben, wenn die Kassen voll ausfinanziert sind. Die SGK will die Staatsgarantie erst aufheben, wenn zusätzlich genügend Reserven gebildet worden sind. In der Gesamtabstimmung empfiehlt die SGK ihrem Rat die Vorlage mit 14 zu 8 Stimmen zur Annahme.

Jubiläum der Konferenz der Aufsichtsbehörden

2. Juli 2010 By pwirth in Aktuell

kanton Die Konferenz der kantonalen BVG- und Stiftungsaufsichtsbehörden konnte an ihrer diesjährigen Jahreskonferenz in Bern den 40. Geburtstag feiern. Neu in den Vorstand gewählt wurde Hansjörg Gurtner, Leiter der Aufsicht Bern. Der Vorstand der Konferenz setzt sich nun folgendermassen zusammen: Christina Ruggli-Wüest (BS), Präsidentin, Dominique Favre (VD), Andreas Fahrländer (BL), Markus Lustenberger (LU), Bernhard Kramer (SG), Erich Peter (ZH), Syl-vie Pétremand (FR), Jean Pirrotta (GE) und Hansjörg Gurtner (BE).

Demographie: Babyboomer gehen in Pension

2. Juli 2010 By pwirth in Statistik

Gemäss dem Referenzszenario der neuen Reihe von Szenarien, die das Bundesamt für Statistik (BFS) für den Zeitraum 2010-2060 erarbeitet hat, wird die Bevölkerung der Schweiz in den kommenden Jahrzehnten weiter zunehmen. Die Zahl der Personen mit ständigem Aufenthalt in der Schweiz wird von 7,8 Millionen Ende 2009 auf 9 Millionen im Jahr 2060 ansteigen. Diese Entwicklung dürfte hauptsächlich der Migration zuzuschreiben sein. Der Anteil der Personen ab 65 Jahren an der ständigen Wohnbevölkerung, der gegenwärtig rund 17 Prozent beträgt, wird sich rasch erhöhen und am Ende des Betrachtungszeitraums bei über 28 Prozent liegen, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik zu den neusten Szenarien über die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz 2010-60..

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Das Bevölkerungswachstum wird nicht in allen Altersklassen in gleichem Mass beeinflussen. Gemäss dem Referenzszenario wird die Zahl der 0- bis 19-Jährigen und der 20- bis 64-Jährigen am Beginn des Betrachtungszeitraums leicht ansteigen und anschliessend abnehmen. Die Zahl der Personen unter 20 Jahren wird zwischen 1,6 und 1,7 Millionen und jene der 20- bis 64-Jährigen zwischen 4,8 und 5,1 Millionen liegen. Bei den Personen ab 65 Jahren wird dagegen ein verhältnismässig starkes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen sein. Denn zwischen 2010 und 2035 werden die Babyboom-Jahrgänge kontinuierlich ins Rentenalter kommen. Infolge der grossen Zahl dieser Personen und ihrer hohen Lebenserwartung wird diese Altersgruppe in den nächsten fünf Jahrzehnten stark zunehmen – auf der Basis des Referenzszenarios um insgesamt 89 Prozent. Gemäss diesem Szenario wird die Schweiz bis 2060 2,5 Millionen Personen ab 65 Jahren zählen; beim «hohen» Szenario beträgt der entsprechende Wert 3,1 Millionen und beim «tiefen» Szenario 2,0 Millionen. Ende 2009 wurden 1,3 Millionen Personen ab 65 Jahren verzeichnet.

Mitteilung BFS

BE: Primatwechsel der Pensionskassen

2. Juli 2010 By pwirth in Pensionskassen

be Der Primatwechsel der Pensionskassen des Kantons Bern ist in vollem Gange: Die BPK (Verwaltungspersonal) und die BLVK (Lehrpersonen) sollen vom Leistungs- ins Beitragsprimat wechseln, schreibt die Berner Zeitung.

Am 1.7.2010 trat der technische Leiter des Projekts, Stephan Wyss von Swisscanto, erstmals öffentlich auf. Vor den Delegierten der BPK informierte er über den Projektstand und erfuhr am eigenen Leib, wie gross die Skepsis der Personalvertreter ist. Zur Sache sagte Wyss, die Arbeiten hätten gezeigt, dass der Wechsel gesamthaft  leistungs- und kostenneutral umgesetzt werden könne. Grob gesagt: Arbeitgeber und -nehmer sollen gleich viel einzahlen wie bisher (Beiträge), die Arbeitnehmer sollen aber grundsätzlich auch so viel erhalten wie heute (Renten).

Das Problem ist, dass heute die jüngeren Angestellten «Solidaritätsbeiträge» für die älteren Kollegen bezahlen. Diese fallen beim Wechsel weg. Deshalb müssten ältere Versicherte ab circa 45 Jahren entschädigt werden: Sie zahlten in der Vergangenheit Solidaritätsbeiträge, für sie würde aber jetzt niemand mehr zahlen. Für sie müssten die Kassen – faktisch sicher die Arbeitgeber – Einmaleinlagen auf dem Alterskonto vornehmen. Bisher hiess es, dieser Übergang werde bis zu 1,6 Milliarden Franken kosten. Wyss sagte dazu nichts Konkretes. Die Summe werde aber sicher unter dem Maximalbetrag liegen.

Berner Zeitung

Beitragsreserven: Sparen dank ­Vorauszahlungen

2. Juli 2010 By pwirth in Medien

Bilanz Arbeitgeber können ihre Beiträge in die eigene Pensionskasse und auch in Sammel- oder Gemeinschaftsstiftungen im Voraus bezahlen. Diese sogenannten Arbeitgeber-Beitragsreserven gelten als Geschäftsaufwand und sind vollständig von den Steuern absetzbar. Den Unternehmen wird es dadurch ermöglicht, ihr Jahresergebnis und ihre Steuerbelastung legal zu beeinflussen. Idealerweise zahlen sie bereits am Ende eines Jahres die Arbeitgeberprämie für das Folgejahr ein. Damit schaffen sie auch eine steuerwirksame Reserve für wirtschaftlich schwierige Zeiten, schreibt Martin Wechsler in der Bilanz.

Die Arbeitgeber-Beitragsreserve darf maximal die ­Höhe von fünf Jahresprämien erreichen und ist streng zweckgebunden. Sie wird in der Bilanz nicht ausgewiesen. Nur Unternehmen mit internationaler Rechnungslegung müssen sie als Vermögen ­aktivieren. Diese Vorschrift berücksichtigt die Besonderheiten des schweizerischen Pensionskassensystems leider nicht. So bilden grosse Firmen laufend weniger Arbeitgeber-Beitragsreserven und verlieren ein wichtiges Stabilisierungsinstrument für schwierige Phasen.

Zurzeit liegen nur sieben Milliarden Franken Arbeitgeber-Beitragsreserven in der beruflichen Vorsorge der Schweiz. Das erlaubte Maximum ist bei 100 Milliarden. Dies zeigt, in welchem Ausmass potenzielle Steuer­erspar­nisse brachliegen, meint Wechsler.

Bilanz / Publikationen von M.Wechsler

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