IPE: Hedge funds have $100 billion still locked up
Despite assurances to the contrary, a segment of hedge funds still has as much as $100 billion locked up and won’t allow redemptions. Most hedge fund managers that stopped all redemptions or put illiquid assets into emergency side pockets in 2008 and 2009 told investors they needed two to three years to clear their portfolios so they wouldn’t have to sell hard-to-value assets at fire-sale prices.
Industry observers said time’s up for hedge fund managers that aren’t finished liquidating their portfolios and honoring redemption requests. Most hedge funds that had liquidity problems “have gotten to the point where 95% to 99% of their portfolios are cleaned up,” said a hedge fund-of-funds manager who asked for anonymity. “There are these small dregs left in their portfolios, hedge fund rumps that don’t go away, that you don’t forget about, that are distracting and annoying, but which aren’t headline news.”
Gérard Fischer: PK-Renditen unter den Erwartungen
"Mit einer Rendite von durchschnittlich 2,95 Prozent für das Jahr 2010 sind die Erwartungen nicht erfüllt worden", sagte Swisscanto-CEO Gérard Fischer in der Sendung cash TV. Fischer verweist dabei auf das schwierige Marktumfeld, in dem bei Obligationen nicht viel verdient werden konnte und Anlagen von Aktien unter dem starken Franken gelitten hätten.
Fischer verwies dabei auf die Swisscanto-Pensionskassen-Umfrage 2011, deren Resultate diese Woche im Detail vorgestellt werden. An den Umfragen von Swisscanto, einem Tochterunternehmen der Kantonalbanken, beteiligen sich jeweils fast 300 Vorsorgeeinrichtungen. Damit deckt die Umfrage rund 60 Prozent der beruflichen Vorsorge ab und kann eine hohe Repräsentativität beanspruchen.
Eine Rendite von knapp 3 Prozent reiche nicht, sagte Fischer. Zum Vergleich: Die Pensionskasse des Bundes, Publica, erwirtschaftete 2010 eine Rendite von 5,16 Prozent. Dies sei Publica auch dank der Absicherung der Währungsschwankungen gelingen, wie die Pensionskasse vor einem Monat bekannt gab. Im Vorjahr waren es allerdings noch 10,1 Prozent Rendite gewesen.
Der Sonntag über die Verordnungen zur Strukturreform
“Bundesrat Burkhalter gewinnt Kampf gegen Pensionskassen” ist ein Artikel im “Sonntag” überschrieben, der sich mit der Ausgestaltung der Ausführungsbestimmungen zur Strukturreform auseinandersetzt. Der Artikel hält, was der Titel verspricht. Die Autorin bietet ihren Lesern eine von jeder Sachkenntnis freie Darstellung der Verhältnisse, ergänzt mit dürftiger Kritik an den unbelehrbaren Pensionskassen.
Norway wealth fund returns 2.1% in 1st quarter
Norway’s Government Pension Fund Global, returned 2.1% on its investments in the quarter ended March 31, driven primarily by equity returns. Total assets grew to 3.1 trillion Norwegian kroner ($560 billion), up 0.8% from the end of 2010.
Equities returned 2.9% in the quarter, 13 basis points above the fund’s custom benchmark, driven by strong corporate earnings, higher oil prices and global growth expectations. Equity returns were 8.4% in the last quarter of 2010. Fixed-income assets returned 0.7%, as positive gains in corporate bonds outpaced a decline in government bonds. Bond investments outperformed the fund’s custom benchmark by 48 basis points. Bond investments lost 2.5% in the previous quarter.
6. IV-Revision b: 2. Massnahmenpaket
Der Bundesrat hat die Botschaft zum zweiten Massnahmenpaket der 6. Revision der Invalidenversicherung zu Handen des Parlaments verabschiedet. Mit dieser "IV-Revision 6b" erfüllt er dessen Auftrag, die IV insbesondere mit Einsparungen zu sanieren. Das Paket stellt sicher, dass die IV ab Ende der befristeten Mehrwertsteuererhöhung, also ab 2018, finanziell auf eigenen Beinen steht. Die Revision 6b zielt überdies darauf ab, bis 2025 die Schulden der IV beim AHV-Fonds vollständig zurück zu zahlen, also bis zu einer Phase, in welcher die AHV auf genügend Liquidität angewiesen sein wird. Die Revision 6b soll 2015 in Kraft treten.
Obige Grafik zeigt die Entwicklung der Schulden der IV und des Umlageergebnisses (Rechnungsergebnis abzüglich Anlageerfolg) in den Jahren 2011 bis 2025, unter Einbezug der Revision 6b (in Mio. Franken, zu Preisen von 2011). Auf der Basis der Szenarien in Bezug auf die Demographie (Annahmen zur Fruchtbarkeit, zur Lebenserwartung und zur Wanderung), auf die Wirtschaft (Entwicklung von Löhnen und Preisen) und in Bezug auf die Invaliditätsfaktoren (Wahrscheinlichkeit, invalid zu werden respektive nicht mehr invalid zu sein), sowie unter der Bedingung, dass beide Massnahmenpakete der 6. IV-Revision ihre Wirkung vollständig entfalten können, erscheint die Entschuldung der Invalidenversicherung bis 2025 nach Ansicht des Bundesrates realistisch.
Die Behindertenorganisation Procap hat bereits ein Referendum angedroht, die SP sieht keinen Grund zum sparen und will neue Einnahmen für die IV. Für FDP und SVP gehen die Sanierungsvorschläge zu wenig weit.
La CP de l’Etat de Vaud est en sous-couverture
Le taux de couverture de la Caisse de pension de l’Etat de Vaud (CPEV) est trop bas. Il était de 64,88% à fin 2010 alors que la loi cantonale fixe le minimum légal à 67%. Une expertise est en cours.
Auffangeinrichtung: tieferer technischer Zins, höherer Deckungsgrad
Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG hat das zweite Geschäftsjahr2010 als völlig eigenständige Organisation erfolgreich bestanden. Seit dem 1. Januar 2009 wird das gesamte operative Geschäft von rund 140 Mitarbeitenden, die direkt von der Stiftung angestellt sind, an vier verschiedenen Standorten in den drei grossen Sprachregionen abgewickelt.
Im Bereich Kapitalanlagen wurde die bisherige Anlageorganisation mit verschiedenen Depotstellen per 1. Januar 2010 abgelöst durch eine Global Custody-Lösung mit institutionellen Fonds. Dadurch wurden bei den Vermögensverwaltungskosten erhebliche Einsparungen erzielt. Die Performance betrug 3.2%. Dieses Ergebnis liegt im Rahmen der von der konservativen Anlagestrategie zu erwartenden Grössenordnung.
Die Rückstellungen wurden verstärkt und der technische Zinssatz von bisher 3.5% auf neu 3.0% gesenkt. Zusätzlich hat der Stiftungsrat beschlossen, die erzielten Kosteneinsparungen per 1. Januar 2011 voll an die Kunden weiterzugeben: Im Geschäftsbereich Freizügigkeitskonten wird auf Kostenbeiträge vollständig verzichtet, im Geschäftsbereich BVG wird der bisherige Kostenbeitrag von rund 2.3% des versicherten Lohnes auf einheitlich 1.4% reduziert. Trotz dieser Massnahmen hat sich der Deckungsgrad der Gesamtstiftung von 102.4% auf 103.6% verbessert.
Im Jahr 2010 waren im Stiftungsrat Veränderungen zu verzeichnen: Colette Nova ist per 31. Juli 2010 sowohl als Präsidentin als auch als Mitglied des Stiftungsrates, dem sie seit dem 1. Oktober 1995 angehört hat, zurückgetreten. Zum Stiftungsratspräsidenten ab 1. August 2010 wurde Ruedi Steiger gewählt. Als Nachfolgerin für Colette Nova im Stiftungsrat wurde per 1. Januar 2011 Doris Bianchi bestimmt.
China: The most surprising demographic crisis
New census figures bolster claims made in the past few years that China is suffering from a demographic problem of a different sort: too low a birth rate. The latest numbers, released on April 28th and based on the nationwide census conducted last year, show a total population for mainland China of 1.34 billion. They also reveal a steep decline in the average annual population growth rate, down to 0.57% in 2000-10, half the rate of 1.07% in the previous decade. The data imply that the total fertility rate, which is the number of children a woman of child-bearing age can expect to have, on average, during her lifetime, may now be just 1.4, far below the “replacement rate” of 2.1, which eventually leads to the population stabilising.
Bilan: Les suisses n’hésitent pas à puiser dans leur 2e pilier
Entre 1995 et 2009, près de 430 000 assurés ont retiré une partie de leurs avoirs pour accéder à la propriété ou rénover leur logement. De nouveaux records sont attendus.
Le lien entre le nombre de versements et le nombre de bénéficiaires n’est pas aisé à établir. D’une part, un assuré peut procéder à des retraits tous les cinq ans. D’autre part, les statistiques à disposition sont plus ou moins muettes ou reposent sur des bases différentes. On peut cependant estimer que 410 000 à 430 000 assurés ont procédé à des retraits anticipés de leurs avoirs entre 1995 et 2009. Ce qui représente quelque 12 à 13% du nombre moyen d’affiliés Autrement dit, moins de 1% d’entre eux a sollicité chaque année leur caisse de pension pour investir dans la pierre.
Treuhänder 5/11 – Schwerpunkt Vorsorge
“Der Schweizer Treuhänder” ist in Ausgabe 5/2011 zur Gänze der Vorsorge und dabei schwergewichtig der 2. Säule gewidmet. Die Beiträge können als pdf herunter geladen werden.
- Annelies Keller: Selbstverantwortung trotz Generationenvertrag
- Florian Magnollay: Jüngste Entwicklungen in den Sozialversicherungen
- Bruno Christen: Unsere Sozialversicherungen
- Raymond Schmutz: La réforme structurelle
- Jaap van Dam: 25 Jahre BVG
- Alex Kuprecht: Wichtige Reformen bei den Sozialversicherungen stehen noch bevor
- Doris Bianchi: Gute Altersvorsorge für alle
- Violaine Landry Orsat , Fabrice Merle: Réforme structurelle – travailleurs âgés
- Dominique Ammann , Hansruedi Scherer: Die Bedeutung der Vermögenserträge in der Altersvorsorge
- Jürg Walter , Benno Ambrosini: Technischer Zinssatz und Fachrichtlinie FRP 4
- Daniel Suter: Anwendung von Swiss GAAP FER 16
- Patrick Schaller , Frank Meisinger: Pensionskassen als Unternehmensrisiko
- Christina Ruggli-Wüest: Neue Aufsichtsorganisation aufgrund der Strukturreform
- Markus Kronenberg: Prüfung von Ausgleichskassen
- Stefanie Gey , Blaise Wägli: Integriertes Risiko- und Kontrollmanagement bei AHV-Ausgleichskassen
- Heinz Vogel: Risikomanagement bei Pensionskassen
- Kurt Gysin , Silvan Loser: Einführung eines IKS bei Vorsorgeeinrichtungen
- Anne van Heerden , Matthias Kiener: Wirtschaftsdelinquenz in der 2. Säule
- Bruno Purtschert , Stefan Kühn: Whistleblowing für Pensionskassen
- Ulrich Prien , Jürgen Zimmermann: Immobilienanlagen von Vorsorgeeinrichtungen
- Jürg Brechbühl: Berufliche Vorsorge von Selbständigerwerbenden
- Stefan Marc Schmid , Hans-Jürgen Wolter: Regulatorische Entwicklungen im Schweizer Krankenversicherungssystem
- Andreas Dummermuth: Die Pflegefinanzierung ist neu organisiert
- Michael Nordin , Annika Fünfschilling: Koordination der Sozialversicherungssysteme Schweiz – EU/EFTA
- Michael Nordin , Annika Fünfschilling: FATCA für Pensionskassen?
Schneider-Ammann: “Mit der Formel 4×4 die demographische Entwicklung meistern”
Im Jahre 2030 werden 8,7 Millionen Menschen in der Schweiz leben. Die Teilnehmer des Arbeitsmarktes werden älter, weiblicher und qualifizierter sein als heute. Arbeitslose wird es kaum noch geben. Wir geniessen unseren Lebensabend länger und bei besserer Gesundheit. Unser Vorsorgesystem, basierend auf dem Drei-Säulen-Prinzip, funktioniert weiterhin.
Meine Damen und Herren, so wünsche ich mir den demographischen Wandel im Jahre 2030. Damit meine Vision aber Realität wird, müssen wir einiges tun. Wie wir die Herausforderungen meistern können, das möchte ich Ihnen anhand der Formel 4×4 erläutern. Dabei ist Formel nicht im rein mathematischen Sinne zu verstehen. Die Formel hat auch nichts mit den Geländewagen zu tun. Sondern: Die erste Vier steht für die vier grossen Herausforderungen. Die zweite Vier steht für die vier Lösungsfelder, mit denen wir diese Herausforderungen meistern.
BR Johann Schneider-Ammann am Europa Forum, 9.5.11
Pahud: “L’équilibre à garder dans le 2e pilier”
Avant 1985, notre 2e pilier reposait sur les bases de l’assurance collective. On appliquait la mise en commun des ressources et des risques («communauté de sort»). Puis a démarré une vague d’individualisation, avec la création d’un carnet d’épargne personnel du cotisant. Les autorités fédérales introduisent le taux de conversion, nécessaire pour passer du capital à la rente, mais surtout non garanti dans le temps. C’est la séparation entre actifs et pensionnés, ainsi que la rupture de la solidarité entre ces deux groupes.
Tribune de Genève, Alain Pahud, Directeur Retraites Populaires
Soziale Sicherheit CHSS 2/11: Synthesebericht FoP-IV, neue demographische Grundlagen
Die Nr. 2/11 der Zeitschrift “Soziale Sicherheit” des BSV behandelt schwergewichtig den Synthesebericht FoP-IV. In der Rubrik “Vorsorge” werden die demographischen Rechnungsgrundlagen 2010 dargestellt. Die vom BSV erstellten Grundlagen umfassen eine Aktualisierung der Überlebensordnung sowie eine Neumodellierung der Aktivitätsordnung, welche vor allem im Haftpflichtrecht ihre praktische Anwendung findet.
Seit dem Jahr 2000 ist insbesondere die Lebenserwartung der Männer massiv gestiegen. Im Jahr 2009 haben die neugeborenen Knaben mit im Schnitt 79,8 Jahren eine um 2,9 Jahre längere Lebenserwartung als die im Jahr 2000 geborenen. Bei den neugeborenen Mädchen beobachtet man im selben Zeitraum eine Zunahme um 1,8 Jahre auf 84,4 Jahre. Im Alter 65 ist sie bei den Männern seit 2000 um 1,8 Jahre auf 18,8 Jahre und bei den Frauen um 1,3 Jahre auf 22,0 Jahre gestiegen.
In den kommenden 20 Jahren dürfte sich dieser Trend fortsetzen. Die Lebenserwartung bei Geburt dürfte bei den Knaben auf 84,2 Jahre und bei den Mädchen auf 88,2 Jahre anwachsen. Im Alter 65 wird im Jahre 2030 mit einer Lebenserwartung von 22,2 Jahren bei den Männern und von 25,2 Jahren bei den Frauen gerechnet.
NZZ: “Ist PUK-Präsident Bischoff befangen?”
Markus Bischoff, Präsident der Zürcher parlamentarischen Untersuchungskommission zur BVK, will über sein Mandat informiert haben – nach der Wahl. Der Entscheid-Datenbank des Zürcher Sozialversicherungsgerichts ist zu entnehmen, dass Bischoff als Anwalt mit der BVK im Streit liegt. Er vertritt eine Lehrerin, deren Ansprüche auf eine Invalidenrente aberkannt worden sind. Mit Urteil vom 28. Januar 2011 hat das Zürcher Gericht die Lehrerin und mit ihr Bischoff abblitzen lassen. Welchen Einfluss Bischoffs beruflicher Streit mit der BVK auf seine Rolle als PUK-Präsident hat, ist offen. Erledigt ist die Sache noch nicht. Bischoff hat den Fall vor Bundesgericht gezogen.
“Neue skandalöse Verordnungen”
Wird die Vorsorge in einen derart engen Schraubstock gespannt, sind happige Verluste unvermeidbar, schreibt Herbert Brändli auf finews.

