Das Pensionskassengeld dient in erster Linie zur Finanzierung der Altersvorsorge. Sie können es aber auch für den Erwerb von Wohneigentum nutzen. Wann und wie, erfahren Sie auf HelpOnline.
Versicherte
Tages-Anzeiger: "Bahnpersonal ärgert sich über Griff in Pensionskasse"
SBB-Chef Andreas Meyer hat für seine Altersvorsorge 250’000 Franken erhalten. Das bringt das Personal in Rage. Denn es muss mit weiteren Opfern rechnen, um die Pensionskasse zu sanieren, schreibt der Tages-Anzeiger.
Wirtschaft – Tages-Anzeiger / NZZ
Bear Stearns / UBS: Don’t Paint Nest Eggs in Company Colors
By helping Bear Stearns avert a potential bankruptcy, the federal government essentially declared the venerable investment bank too important to fail. Over the years, many of the firm’s employees clearly felt the same way: collectively, they accumulated one-third of the company’s stock. Even under a revised rescue plan, in which JPMorgan Chase is offering $10 a share to buy Bear Stearns, the value of the company’s stock owned by Bear employees is now worth just a tenth what it was in December. For many of those employees, that decline is a personal catastrophe: most of their wealth is gone.
Die UBS hat ihre Angestellten stets ermutigt, in UBS-Aktien zu investieren. Die Hälfte der Mitarbeiter hält insgesamt 7% an der Bank und musste durch den Kurssturz über 10 Mrd. Fr. Verluste einstecken. (NZZ)
Don’t Paint Nest Eggs in Company Colors – New York Times / NZZ
Kt. Bern: Vor dem grossen Rentenstreit
In der Aprilsession entscheidet der Berner Grosse Rat, ob er bei den beiden Pensionskassen des Staatspersonals vom Leistungs- zum Beitragsprimat wechseln will. Betroffen wären 45000 Versicherte. Für die Personalverbände ist bereits klar: Das Beitragsprimat ist des Teufels. Eine Umstellung komme einer weiteren Sparübung auf dem Buckel des Personals gleich und führe zu höheren Beiträgen und schlechteren Leistungen, argumentieren Staatspersonalverband (BSPV), VPOD und Lehrerinnen und Lehrer Bern (Lebe). Mit intensivem Lobbying werben sie derzeit für ihre Position in dieser laut SP-Grossrat und BSPV-Geschäftsführer Matthias Burkhalter «zentralsten personalpolitischen Frage der letzten Jahre». Sollte sich das Kantonsparlament am 2. April dennoch für einen Primatwechsel entscheiden, sei ein Referendum «beschlossene Sache», schreibt der Bund.
espace.ch – Vor dem grossen Rentenstreit
SGB fordert verbesserte soziale Sicherheit für Kulturschaffende
«Die soziale Sicherheit der Kulturschaffenden ist generell sehr mangelhaft. Viele weisen ein kleines, in einigen Fällen sehr kleines Einkommen aus. Werk- oder Aufführungsbeiträge von bloss einigen hundert Franken sind nicht selten», führte Colette Nova an einer Medienkonferenz des Schweiz. Gewerkschaftsbundes aus. Am allermeisten hapert es bei der beruflichen Vorsorge. Die Löhne sind meisten so klein, dass Kulturschaffende dem BV-Obligatorium nicht unterstellt sind. Nova sieht folgende Förderungsmöglichkeiten:
- Subventionen an Verwaltungskosten
- Der Bund könnte eine im Rahmen einer Kooperation unter den bestehenden Vorsorgeeinrichtungen
für Kulturschaffende zu errichtende Clearing-Stelle (mit)finanzieren. - Er könnte zudem auch Informationsmittel zur Verfügung stellen und administrative Hilfe leisten.
Diese Lösung würde ermöglichen, dass die vom Bund unterstützten Kulturschaffenden systematisch BV-versichert sind. Verlangt werde nicht, dass der Bund obligationsrechtlich die Arbeitgeberfunktion übernimmt, sondern nur, dass er für seine Beiträge an Kulturschaffende „Arbeitgeberbeiträge“ entrichtet. Dazu hat Nova einen Vorschlag für «Neue Bestimmungen des Kulturförderungsgesetzes (KFG, derzeit in der WBK-NR) entwickelt.
Text Nova / Schwaab
Le Temps: Racheter des années de sa caisse de pension – le bon timing
L’opération dépend, d’une part, de la politique de la caisse et, d’autre part, de l’échéancier individuel de l’assuré.
Le Temps – Finance
NZZ: Auch «Schein-Scheidungen» sind beim Steuersparen kein Tabu mehr
Mit Pensionskasseneinkäufen lassen sich Steuern sparen. Anleger sollten aber die Eigenschaften ihrer Kasse prüfen. Sonst machen Renditeverluste die Ersparnisse mehr als zunichte. Der wichtigste Vorteil des Einkaufs in die Kasse ist die Reduzierung des steuerbaren Einkommens. Kerstin Lohrmann, Leiterin der Pensionskassenverwaltung bei Swisscanto, sieht den Einkauf vor allem als Anlagealternative für Sparer mit höherem Einkommen. Diese Regelung treibt manchmal seltene Blüten. So wird von «Schein-Scheidungen» berichet, also Ehepartnern, die sich nur scheiden lassen, damit bei der Kasse eine Lücke für freiwillige Einzahlungen entsteht und sich neue Steuersparmöglichkeiten bieten. Es darf nicht vergessen werden, dass die freiwilligen Einzahlungen zwar im Einzahlungsjahr die Steuerlast mindern – bei der Auszahlung des Guthabens werden dann aber wieder Steuern (zu einem reduzierten Satz) fällig.
Pensionskasseneinkauf mit Tücken
GE: Retraite à 58 ans – policiers furibards
Les syndicats de police sont furieux: la retraite à 52 ans est menacée. Selon l’OFAS, les dispositions genevoises prévoyant des départs à la retraite avant l’âge limite de 58 ans fixé par la réglementation fédérale ne pourront être maintenues au-delà du 31 décembre 2010 (…).»
Le Matin Online > – Actu > Suisse
Motion GPK-NR "Ausweisung der Ueberschussbeteiligung" abgelehnt
Die von der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats eingebrachte Motion, welche die Ausweisung der individuellen Ueberschüsse auf den Versicherungsausweisen forderte, wurde vom Nationalrat mit 106 gegen 57 Stimmen abgelehnt. Die Kommission berief sich auf die damit geschaffene, erhöhte Transparenz, welche auch allfälligen Missbrauch behindere. BR Couchepin verwies in seinen Ausführungen auf die Komplexität der beruflichen Vorsorge, welche gegen diese Forderung sprechen. Ueberschüsse in den VE werden zuerst zum Aufbau von Reserven und zur Bildung von Rückstellungen gebildet. Bei einer Deklaration auf den Versicherungsausweisen könnten die Kassen versucht sein, diese zu vermindern, um möglichst grosse individuelle Ueberschussbeteiligungen zu erzielen. Es sollte den Organen der Kassen überlassen bleiben, in welcher Form sie über die Verwendung der Ueberschüsse informieren.
Amtliches Bulletin (Internet export)
Beboachter: Geht jetzt alles in die Brüche?
Was kostet die Kreditkrise die Schweizer Pensionskassen? Werden Renten gekürzt und Beiträge erhöht? Antworten auf diese und weitere aktuelle Fragen zur zweiten Säule gibt der «Beobachter» unter dem apokalyptischen Titel «Geht jetzt alles in die Brüche».
Geht jetzt alles in die Brüche?
Know-how zur sicheren Vorsorge für KMU
Wie Inhaber von Klein- und Mittelunternehmen ihre berufliche Vorsorge und diejenige ihrer Mitarbeitenden optimieren können, war Thema am KMU-Forum im Haus der Wirtschaft in Schaffhausen.
Schaffhauser Nachrichten – Die Nummer 1 der Region –
Working Poor: Armut trotz Erwerbstätigkeit
2006 betrug die Armutsquote der 20 bis 59-Jährigen 9 Prozent; im Jahr 2000 9,1 Prozent. Diese Stabilität lässt sich teilweise mit der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen erklären. Die Working-Poor-Quote lag 2006 mit 4,5 Prozent leicht tiefer als 2000. In vielen Fällen liegt das Haushaltseinkommen mehrere Hundert Franken unter der Armutsgrenze, schreibt das BfS.
www.news.admin.ch – Working Poor
CS: Ein Drittel der neuen Wohneigentümer mit WEF
Die Credit Suisse schreibt in einer Werbung für ihr Hypothekarmodell, dass in den ersten sechs Jahren nach Einführung der Wohneigentumförderung (WEF) mit Mitteln der beruflichen Vorsorge ein Drittel aller neuen Wohneigentümer Mittel aus der Pensionskasse eingesetzt haben und es würden jedes Jahr mehr.
Hypo Care Life: Credit Suisse – In Focus
Liberty FZ-Stiftung: Erhöht Zins auf 2,3%
Die Liberty Freizügigkeitsstiftung erhöht die Zinsen für Freizügigkeitsguthaben per 1. März 2008 von 2.0 auf 2.3 Prozent. Liberty hat somit ihren Zinssatz innert 6 Monaten um 0.8 p.a. erhöht. Sie verwaltet rund CHF 100 Mio. an Freizügigkeitsguthaben, was etwa einer Verdreifachung der Kundengelder im Jahr 2007 entspricht.
Mitteilung Liberty
Stocks: Frohe Botschaft fürs Alterssparen
Strukturierte Produkte in der steuerbegünstigten Vorsorge werden 2008 einen Innovationsschub erleben, wie die «Stocks»-Umfrage zeigt.
