Die Weltwoche beleuchtet die nicht finanzierten Versprechen der öffentlichen Kassen an ihre Versicherten.
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The Pensionskasse for the city of Zurich (PKZH) and the Profond multi-employer fund say they have no plans to change their strategic asset allocation in the near future, after achieving strong returns in 2009. The PKZH managed a return of 10.7% last year while Profond saw its performance figures soar to 18.4%.
Die GastroSocial Pensionskasse kann per Ende 2009 gute 10% Performance und einen Deckungsgrad von über 101% vorweisen. Das Lohnsummenwachstum bei GastroSocial beträgt mehr als 3%. Der Bestand an angeschlossenen Betrieben bei der Ausgleichskasse beträgt 20’960 Betriebe. Die Pensionskasse hat ihren Bestand um 160 erhöht und zählt per Ende Jahr 19’959 angeschlossene Betriebe. Das Unternehmen ist mit dem neuen Qualitätslabel ISO 9001:2008 und dem Datenschutz-Gütesiegel GoodPriv@cy zertifiziert. Links im Bild Urs-Peter Amrein, Direktor der GastroSocial.
Die vor einem Jahr gegründete Swisscanto Flex Sammelstiftung der Kantonalbanken hat gemäss einer Mitteilung “die Erwartungen trotz des schwierigen Marktumfeldes klar übertroffen”. Per 1. Januar 2010 startet die Swisscanto Flex Sammelstiftung mit über 3’000 Versicherten in 48 angeschlossenen Unternehmen und einem Vorsorgevermögen von über 460 Mio. Franken.
Weiter heisst es: “Die Flexibilität des Angebotes für KMU unterschiedlicher Grösse war vor allem für Unternehmen mit autonomer oder teilautonomer Pensionskasse ausschlaggebend für einen Anschluss bei der Swisscanto Flex Sammelstiftung. Als unabhängige Sammelstiftung bietet sie den KMU Vorsorgekonzepte an, welche bezüglich Individualität und Transparenz einer autonomen Pensionskasse in nichts nachstehen. Dadurch überlegen sich vermehrt selbstständige Pensionskassen auch mittelgrosser Unternehmen, ihre Autonomie aufzugeben und sich einer solchen Sammelstiftung anzuschliessen.”
Das neue Jahr bringt den 32 500 Versicherten der Bernischen Pensionskasse (BPK) höhere Lohnabzüge. Um die Vorsorgeeinrichtung im Lot zu halten, wurden die Beiträge von 18,8 auf 21 Prozent des versicherten Lohnes erhöht. 9,2 Prozent gehen zulasten der bei der BPK versicherten Staatsangestellten, 11,8 Prozent steuert der Kanton als Arbeitgeber bei. Eher ungewöhnlich in einer solchen Situation bringt die Beitragserhöhung den BPK-Versicherten auch neue Neider. Die 15 800 bei der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) versicherten Lehrkräfte fühlen sich jetzt benachteiligt. Ihr Berufsverband Lebe fordert die Erziehungsdirektion in einem offenen Brief auf, «schnellstens auf eine Wiederherstellung des Gleichgewichts hinzuwirken».
Der Abschluss der Basler Pensionskasse für 2009 liegt zwar noch nicht vor. Dieter Stohler, Direktor der staatlichen Pensionskasse, geht jedoch davon aus, dass er mit dem zu erwartenden Ergebnis «sehr zufrieden» sein wird. Er rechnet für den Bereich Staat mit einem Deckungsgrad in der Grössenordnung von 90 Prozent und einer Deckungslücke von unter einer Milliarde, schreibt die Basler Zeitung. Trotz der Erholung führt laut Stohler kein Weg an der geplanten Sanierung der PKBS vorbei. Denn das kantonale Pensionskassengesetz verlangt Massnahmen, wenn der Deckungsgrad unter 95 Prozent liegt.
Spätestens in einem Jahr, auf den 1. Januar 2011, treten die bisher bei der Pensionskasse des Kantons Solothurn (PKSO) versicherten Mitarbeitenden der Fachhochschule in eine alle FHNW-Angestellten versichernde Pensionskasse eines Vertragskantons über. So steht es im Staatsvertrag der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn von 2004. Davon betroffen sein werden 383 Versicherte der PKSO (Stand Ende 2008). Der Haken für den Kanton: Auf den Zeitpunkt des Übertritts muss er die dannzumal bestehende Deckungslücke ausfinanzieren. Dabei handelt es sich um einen gewichtigen Betrag: Der Kanton Solothurn hat dafür Rückstellungen von 60,1 Mio. Franken getätigt. Die FDP hat dagegen opponiert und schlägt vor, dass der Kanton Solothurn seine Angestellten in der kantonalen Kasse behält und damit Geld spart. Die Regierung weist die Argumente der FDP zurück.
Der Deckungsgrad der Pensionskasse Post (PK Post) sank per Ende 2008 auf 88.1%. In den vergangenen Monaten erholten sich die Märkte und liessen den Deckungsgrad wieder über 90% ansteigen. Der Stiftungsrat (SR) muss sich von Gesetzes wegen mit der Sanierung befassen sowie Massnahmen zur Behebung der Unterdeckung einleiten.
Der SR entschied ein Sanierungskonzept – unter Einbezug des Arbeitgebers, der aktiv Versicherten sowie der Rentenbezüger – welches gemäss Mitteilung der PK geeignet ist, die Unterdeckung der PK Post in der vom Bundesrat vorgegebenen Frist von 5 bis 7 Jahren zu beheben.
Das Konzept sieht Sanierungsbeiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Höhe von insgesamt 2% des versicherten Lohnes vor, welche ab dem 1. Januar 2010 bis zur Behebung der Unterdeckung erhoben werden. Ausgenommen davon sind die Risikoversicherten.
Während der Dauer der Unterdeckung wird die maximale Verzinsung der Sparkonti der aktiv Versicherten auf die Höhe des gültigen BVG-Mindestzinssatzes begrenzt. Für das Jahr 2009 werden die Sparkonti mit mindestens 1% (maximal 2%) verzinst, über die definitive Verzinsung für das Jahr 2009 entscheidet der SR anlässlich seiner November-Sitzung.
Im Rahmen der Lohnrunde 2010 einigten sich die Sozialpartner auf generelle Lohnerhöhungen von 0,7%. Darüber hinaus übernimmt die Post für 2010 den gesamten Arbeitnehmerbeitrag für die Sanierung der Pensionskasse Post.
Die Gründungsmitglieder BLS, RBS, SOB, TN, SGV, VZO, STI, Bergbahnen Saas-Fee, Schweizer Reisekasse Reka sowie der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) haben beschlossen, die neue Sammelstiftung Symova zu gründen und aus ihrer bisherigen Pensionskasse der ASCOOP auszutreten. Mit der Gründung der Sammelstiftung Symova verpflichten sich die Gründungsmitglieder, reglementarisch und vertraglich, die Sanierung ihrer Vorsorgewerke bis spätestens 2020 erfolgreich abzuschliessen. Sie bekennen sich dazu, die notwendige Sanierung und volle Ausfinanzierung ihrer Vorsorgewerke aus eigener Kraft oder durch die Eigentümer zu bewältigen.
Der Symova beitreten können Vorsorgewerke, deren Deckungsgrad 100% beträgt oder deren Arbeitgeber sich verpflichten, allein oder in Vereinbarung mit dem Personal die Sanierung bis 2020 verbindlich zu vollziehen. Es wird angestrebt, weitere Unternehmen für die neue Sammelstiftung zu gewinnen. Die Gründungsunternehmen haben rund 4300 aktive Versicherte. Sie sind zuversichtlich, dass dank weiteren Anschlüssen Mitte 2010 mit mehr als 5000 Versicherten gestartet werden kann und bis Ende Jahr 6000 Versicherte zusammen kommen, heisst es in einer Mitteilung des Verbands öffentlicher Verkehr.
Die zehn Gründungsmitglieder der Symova legen grossen Wert darauf, dass die Sanierung der Pensionskasse der ASCOOP ungeachtet der Austritte weitergeführt wird. Der Stiftungsrat der ASCOOP hat sich seinerseits verpflichtet, auf dem Sanierungspfad fortzuschreiten. Die weitere Sanierung der in der ASCOOP verbleibenden Vorsorgewerke bleibt anspruchsvoll. Die Sanierungsmassnahmen sind einschneidend.
Das Gebäude mit der Schule im Westen der Erlenmatt in Basel hat den Besitzer gewechselt. Vivico hat das Gebäude an die Schweizer Pensionskasse Publica verkauft. Das 1905 errichtete, denkmalgeschützte Haus wurde umfassend saniert. Es verfügt über rund 6.000 qm Bruttogrundfläche. Hauptmieter ist der Bildungsträger Kalaidos mit der Swiss International School (SIS).
Publica hatte bereits auf dem angrenzenden Baufeld das Erlentor mit rund 240 Wohnungen errichtet. Im Sommer 2009 sind dort die ersten Bewohner eingezogen. Das Herzstück der Erlenmatt, der 50.000 qm große Park, wird ebenfalls seit dem Sommer 2009 angelegt. Im Osten der Erlenmatt entsteht die Erlenmatt Galerie, ein Einkaufszentrum mit Hotel. Die Architektur für die Erlenmatt Galerie stammt vom Basler Büro Miller & Maranta; der Baubeginn wird in der zweiten Jahreshälfte 2010 geplant.
Die Berner Zeitung schreibt: “Der Ascoop fahren die Bahnen davon: Nach mehreren bekannten Abgängen hat nun auch die Bielersee-Schifffahrtsgesellschaft ihre Absicht kundgetan, sich bei der Ascoop zu verabschieden. Sie will sich der Pensionskasse der Stadt Biel anschliessen. Wie dieser Anschluss aussehen soll, ist noch offen. Bei der Ascoop definitiv gekündigt haben die Rigibahnen, die Matterhorn-Gotthard-Bahn, die Gornergrat-Bahn und die Firstbahnen. Vorher haben die Zentralbahn, die Aare Seeland Mobil mit Sitz in Langenthal sowie die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen die Ascoop-Sammelstiftung verlassen. Per Ende 2008 waren bei der Ascoop 150 Vorsorgewerke angeschlossen, hauptsächlich konzessionierte Transportanstalten und touristische Unternehmen.
Weiter ist damit zu rechnen, dass auch sieben Transportunternehmen aus dem Kanton Waadt abspringen werden, darunter die Montreux-Oberland-Bahn (MOB), bei welcher der Kanton Bern zu 19 Prozent beteiligt ist. Die MOB braucht 14 Millionen Franken, um den Deckungsgrad ihres Vorsorgewerks auf 90 Prozent zu hieven. Nun hat die Pensionskasse des Waadtländer Staatspersonals, die Retraite Populaire, den Transportanstalten aus dem Waadtland ein «interessantes Angebot» unterbreitet. Sie gewährt den Bahnen einen Kredit zu Vorzugsbedingungen. Damit verringern sich die Kosten für die Sanierung der Vorsorgewerke. Würde die MOB bei der Ascoop oder bei der neu zu gründenden Symova bleiben, müsste sie das Geld auf dem Finanzmarkt zu deutlich schlechteren Bedingungen aufnehmen.Die Retraite Populaire will eine Tochtergesellschaft gründen, bei welcher sich Mitarbeiter von Transportunternehmen oder auch Spitalangestellte des Kantons versichern könnten.”
Die Alcan Pensionskasse orientiert die Versicheren auf ihrer Website über die für 2010 vorgesehenen Sanierungsmassnahmen. Die Verzinsung der Vorsorgekapitalien für das Jahr 2010 wurde abhängig vom geschätzten Deckungsgrad per 30. September 2009 festgelegt. Da der Deckungsgrad per Ende September bei rund 93% lag, wird das Vorsorgekapital im nächsten Jahr mit einem effektiven Zinssatz von 1% verzinst. Die Massnahmen zur möglichst schnellen Behebung der Unterdeckung umfassen laut Mitteilung im Jahr 2010
folgende Punkte:
• Erhebung von Sanierungsbeiträgen von je 2% des versicherten Lohnes für über 25-jährige Versicherte und den Arbeitgeber (paritätische Sanierungsbeiträge).
• Verzinsung der Vorsorgekapitalien der aktiven Versicherten mit 1% statt wie langfristig vorgesehen 3.5%.
• Temporäre Sperre für WEF-Vorbezüge, sofern diese für die Amortisation von Hypothekardarlehen verwendet werden. Weiterhin möglich bleibt dagegen ein Vorbezug für den direkten Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum.
• Die Verzinsung auf der Arbeitgeberbeitragsreserve wird wie schon 2009 auch im
Jahr 2010 ausgesetzt.
Die Pensionskasse Solothurn (PKSO) soll den Umwandlungssatz ab 2011 schrittweise von 6.74 auf 6.24 Prozent senken. Dies schlägt gemäss der «Solothurner Zeitung» eine Arbeitsgruppe vor, die vom Regierungsrat eingesetzt wurde. Die Massnahme ist als Schritt zur Behebung eines strukturellen Ungleichgewichts zu verstehen. Eigentliche Sanierungsmassnahmen zur Behebung der aktuellen Unterdeckung will die Arbeitsgruppe nächsten März präsentieren. Die PKSO verfügt über eine Staatsgarantie und hat zurzeit einen Deckungsgrad von rund 70 Prozent.
Plus de 10 000 assurés, 4100 bénéficiaires de rentes, soit 137 millions de francs de cotisations et 135 millions versés chaque année en rentes, une fortune de 2,3 milliards, la CPVAL, la caisse de pension de l’Etat du Valais, joue désormais dans la cour des grands. Née de la fusion de la Caisse de prévoyance du personnel de l’Etat du Valais et de la Caisse de retraite et de prévoyance du personnel enseignant, la nouvelle entité veut se positionner comme un acteur de poids dans l’économie du canton.
Die Pensionskasse des Bundes Publica erhält ab 1. Januar 2010 im Rahmen des Bundespersonalgesetzes (BPG) Arbeitgeberstatus. Ab diesem Zeitpunkt erhalten die Angestellten von Publica ein eigenes Personalreglement und Publica bildet ein eigenes Vorsorgewerk. Der Bundesrat hat die entsprechenden rechtlichen Anpassungen genehmigt.