Der Generalsekretär des Walliser Unternehmerverbandes UDI und der Sekretär des Beamten- und Lehrerverbandes haben das Kriegsbeil begraben. Die beiden hatten sich nach einer Debatte im Unterwalliser Lokalfernsehen geprügelt. Bei der Debatte am Lokalfernsehen Canal 9 war es um die Sanierung der kantonalen Pensionskasse gegangen. Dabei wurde der Ton immer schärfer. Gabbud, UDI-Generalsekretär und Ersatz-Grossrat für die CVP, schüttete in der Folge Perruchoud den Inhalt eines Wasserglases ins Gesicht. Die Sache artete schnell in Handgreiflichkeiten aus. TV-Verantwortliche versuchten die Gegner zu trennen. Der Beamten- und Lehrerverband vermeldete hinterher, Perruchoud habe Verletzungen an Gesicht und Rücken davongetragen.
Medien
NZZ: Illusionen und Tabus in der Alterspolitik
Der Deutsche Bundestag stimmte vergangene Woche der schrittweisen Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre zu. Der zuständige Minister ist ein Sozialdemokrat. Der schweizerische Sozialminister, Pascal Couchepin, wurde vor vier Jahren mit Schimpf und Schande bedacht, weil er öffentlich über dieses Thema nachdachte. Illusionen, Tabus und festgefahrene Positionen blockieren auch die 11. AHV-Revision. Sie wird voraussichtlich auch in dieser Legislatur nicht verabschiedet, ausser die zuständige Nationalratskommission käme auf ihren Beschluss zurück, das heisse Eisen bis nach den Wahlen in einem Unterausschuss zwischenzulagern.
BR Couchepin zur Abstimmung über die 5. IV-Revision
Im Juni steht die Abstimmung über die 5. Revision der Invalidenversicherung (IV) an. Bundesrat Pascal Couchepin erachtet diese als dringend notwendig. Nur bei einem Ja zur Revision könne die hochverschuldete Sozialversicherung mit zusätzlichen Mitteln finanziert werden, sagt er in einem Interview mit der NZZ.
Bilanz beklagt "doppelten Rentenklau"
P.W. Als ob Rentenklau nicht schon genügen würde, kritisiert die amtierende Nationalratspräsidentin in einem Beitrag der «Bilanz» gleich den doppelten Rentenklau. Die Rede ist von den Versicherern, die angeblich das Parlament bei der ersten BVG-Revision «übertölpelt» hätten. Anstelle des vom Parlament bei Einführung der Legal Quote eigentlich gewollten Nettoprinzips (Anteil an den Ueberschüssen) sei das Bruttoprinzip (Anteil am Umsatz) eingeführt worden. Weder von Egerszegi noch von dem in der Bilanz zitierten «unabhängigen Berater» Werner Hug wird auf die Antwort des Bundesrates und dessen Ueberlegungen zur Interpellation der SP zur «Ueberschussbeteiligung» hingewiesen. Aus dieser geht hervor, wie Gesetz und Verordnung zustande kamen und wie sie zu interpretieren sind.
Unbestritten ist, dass die von den Sammelstiftungen der Versicherer abgegebenen Garantien teuer sind und die Struktur der angeschlossenen, meist kleinen Vorsorgewerke die Kosten in die Höhe treibt. Entsprechendes kann bei der Auffangeinrichtung festgestellt werden. Würde die Legal Quote aber nach den Wünschen Egerszegis umgestellt, verbliebe den Versichern nach Berechnungen des SVV ungefähr noch ein Zehntel des jetzigen Ueberschusses. Das aber würde das Ende des Kollektivgeschäfts bei der Assekuranz bedeuten, was gewissen Kritikern der Versicherer wohl noch so recht wäre. Was es für die gesamte 2. Säule bedeuten müsste, steht auf einem anderen Blatt.
NZZaS: Anschluss Liechtensteins an den SiFo
Die Liechtensteiner Pensionskassen erhalten Zugang zum Sicherheitsfonds der 2. Säule. Ein entsprechendes Abkommen wird angewendet, obwohl das Parlament die Vereinbarung noch nicht genehmigt hat, schreibt die NZZ am Sonntag. Allerdings sind die Sozialpartner im Stiftungsrat des Sicherheitsfonds vertreten und es ist kaum vorstellbar, dass sie über den Schritt nicht informiert gewesen sind. Gespräche über den Anschluss haben seit rund einem Jahr stattgefunden. Und die Leitung des SiFo hat die Risiken geprüft. Die künstliche Aufregung findet also bloss in der NZZ statt.
NZZ Online
IPE.com launches webcasts audio and TV channels
The new channel on the IPE.com site hosts video and audio recordings of interviews, round-table style debates, and presentations on a range of
topics.
It will also include highlights of IPE events, such as the IPE Awards ceremony in Paris last year.
IPE.com
Umwandlungssatz: «Wer früher geht, gewinnt nichts»
Geht es nach dem Bundesrat, wird der Umwandlungssatz bei der beruflichen Vorsorge in den nächsten Jahren schrittweise gesenkt. Wer denkt, dass er der damit verbundenen Kürzung der Altersrente durch eine Frühpensionierung entgehen könne, irrt, schreibt die NZZ.
NZZ Online
Wochenzeitung: «Balgerei um 650 Milliarden»
Nach den Skandalen um die Pensionskassen fragen sich viele, ob es eine zweite Säule geben kann, die moralisch vertretbar ist,schreibt die Wochenzeitung.
WOZ – Wirtschaft
Watson Wyatt Perspectives Nr. 14
Watson Wyatt behandelt in der neusten Ausgabe von "Perspectives" (Nr.
14) Fragen der Anlageorganisation und der Pension Governance. In einem Kommentar wird kritisch auf die bestehenden Regelungen für Teilliquidationen eingegangen.
newsletter_german.pdf
BSV-Mitteilungen Nr. 96: Personenfreizügigkeit mit der EU / Barauszahlung
Die BSV-Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 96 behandeln Fragen im Zusammenhang mit dem Freizügigkeitsabkommen der Schweiz mit der EU und den Konsequenzen auf die Barauszahlung bei endgültigem Verlassen der Schweiz.
BSV-Mitteilungen 96
Überblick über Anpassungen und laufende Reformen im Sozialversicherungsrecht
Der Beitrag aus «Soziale Sicherheit» des BSV verschafft einen Überblick über die für das Jahr 2007 zu erwartenden Änderungen in den Sozialversicherungen sowie über weitere Reformvorhaben im Sozialversicherungsbereich. Infostand: Ende der Herbstsession 2006 in Flims.
Artikel
Artikel über PK Pro hat bereits erste Auswirkungen
Der kürzlich angekündigte Pensionskassenwechsel des Kantonsspitals Graubünden sorgt für Unruhe in den Reihen des Personals. Und zwar weil das Zentrumsspital das Alterskapital der Versicherten der Schwyzer Pensionskasse Pro anvertrauen will. Diese war jüngst wegen ihrer angeblich hohen Risikobereitschaft in die Schlagzeilen geraten. Die Spitalverantwortlichen wollen deshalb mit der Unterzeichnung der Verträge noch zuwarten, schreibt die Südostschweiz.
Libre choix de la caisse de pension: hydre ou phénix?
Partisans et adversaires s’affrontent à coups de rapports techniques ou de comparaisons avec d’autres pays. Plus récemment, la saga des malversations, supposées ou avérées, de responsables de caisses a relancé ce débat. Graziano Lusenti, Le Temps.
Le Temps – Finance
NZZ aS: Interview mit Eugen Haltiner, EBK
Die NZZ am Sonntag interviewte Eugen Haltiner, Präsident der EBK. Dabei kam die Sprache auch auf die Pensionskassen.
NZZaS: Es ist doch einmalig, dass zwei Konzernchefs von börsenkotierten Banken, Swissfirst und OZ, den Hut nehmen mussten – nicht zuletzt wegen Geschäften mit Pensionskassenverwaltern.
Haltiner: Über die Situation bei den Pensionskassen wird zu Recht in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Aufsicht über diese Strukturen muss weiterentwickelt werden. Da besteht zweifellos Handlungsbedarf.
Was sagen Sie zur Forderung, man sollte die Aufsicht über die Pensionskassen der EBK übertragen, weil sie für die nötige Professionalität bürgt?
Die Professionalität der EBK betrifft jene Bereiche, die wir heute beaufsichtigen. Kämen die Pensionskassen dazu, wäre das Wissen bei uns nicht genügend vorhanden und erst aufzubauen. Wir sollten zuerst das Projekt Finma ins Ziel bringen, bevor man über neue Aufgaben spricht.
NZZ Online
And the Winner is… Thales Pensionskasse
Die kleine und wohl wenig bekannte Thales Pensionskasse (Turgi, AG) hat den diesjährigen Country Award Schweiz der IPE gewonnen. Die Kasse mit 200 Aktiven, 20 Pensionierten und 75 Mio. Vermögen verdiente sich die Auszeichnung durch ihren Wechsel von einer Einpersonen-Verwaltung zu einem komplexen Anlagestil mit mehren Managern und sowohl aktiven wie passiven Anlagen.
IPE Awards
