Vorsorgeforum
Das Portal zur beruflichen Vorsorge der Schweiz
RSS
  • BVG-Aktuell
  • No Comment
  • Themen
    • Altersvorsorge 2020
    • Fachrichtlinie 4 – Technischer Zins
    • Optimierung in der 2. Säule
  • Termine
  • Links
  • Mitglieder
  • Über uns
    • Kontakt
    • Vorstand
    • Mitglied werden
    • Abo Newsletter
    • Werbung
    • Datenschutzerklärung

Das Wallis auf dem Weg zu einer modernen PK

23. Juni 2018 By pwirth in Öffentliche Kassen

wallisJérôme Cosandey schreibt auf Avenir Suisse über die Modernisierung der Walliser kantonalen PK und behandelt die Wege zur Vollkapitalisierung anderer Kantone, mit guten und schlechten Beispielen.

Für den Königsweg, die Vollkapitalisierung innert zehn Jahren, haben sich 16 Kantone aus der Deutschschweiz entschieden. Das ist gut so. Für den Kanton Bern war die zehnjährige Zeitvorgabe zu ambitioniert. Er strebte deshalb zwar die Vollkapitalisierung an, aber innert 20 statt 10 Jahren. Dafür musste er formell die Teilkapitalisierung wählen. Das Ziel ist richtig, auch wenn der Weg etwas länger dauert.

Der Kanton Wallis hat am 19. Juni 2018 eine innovative und elegante Lösung vorgestellt, wie er mittelfristig die Vollkapitalisierung ohne Staatsgarantie erreichen will. Er will seine bisherige Vorsorgeeinrichtung in zwei Pensionskassen aufteilen. Die erste, geschlossene Kasse versichert alle Mitarbeiter, die dem Staat vor 2012 beigetreten sind. Diese Kasse bleibt unter Staatsgarantie. Die andere, offene Kasse deckt alle, die ab 2012 angestellt wurden sowie alle künftigen Mitarbeitenden.

Mit dieser Lösung wird die Befreiung der Staatsgarantie zwar etwas langsamer als im Kanton Bern erreicht. Aber mit jeder Kohorte, die in Pension geht, nähert der Kanton Wallis sich diesem Ziel an. Gleichzeitig wird der Kanton für neue Mitarbeiter attraktiver, weil letztere die Sanierungslast früherer, unterfinanzierter Leistungsversprechen der geschlossenen Kassen nicht mehr mittragen müssen.

Weiterlesen »

Digital zur individualisierten Vorsorge

23. Juni 2018 By pwirth in Kapitalanlagen, Medien, Versicherte

imageIn einem Beitrag auf finews schlägt Jens Pongratz, seit 2010 Direktor für Investment Solutions bei Corestone Investment Management, den Einsatz digitaler Instrumente vor, um die Systeme der Altersvorsorge in die Zukunft zu retten.

In allen drei Säulen werden die Vorsorgegelder nach bestimmten, wenig flexiblen Kriterien angelegt mit dem Ziel, eine Rendite zu erzielen, die für jeden eine bestimmte Vorsorgeleistung ermöglichen soll. Damit wird das System – und insbesondere die zweite Säule – den teils sehr unterschiedlichen Vorsorgezielen und der Vorsorgesituation des Einzelnen nicht gerecht. Man denke nur an die Risikobereitschaft, die bei jüngeren und älteren Beitragszahlern sehr unterschiedlich ist, nicht zuletzt aufgrund des jeweiligen Anlagehorizonts.

Um diesem Aspekt Rechnung zu tragen, bräuchte es eine Individualisierung der Altersvorsorge– dies aber ohne das Gemeinschaftsdenken aufzugeben. Wie soll das gehen? Und was müssten die Pensionskassen tun, um dem wachsenden Wunsch nach mehr Transparenz und Individualisierung gerecht zu werden? (…)

Die Digitalisierung könnte einen Lösungsansatz bringen, indem die neuen Möglichkeiten genutzt werden, um die private Vorsorge zu individualisieren und die zweite Säule vermehrt in einem Gesamtkontext der persönlichen Vorsorgesituation zu sehen. Fintech mit Robo-Advisory oder der aktuell häufig diskutierten Blockchain-Technologie ermöglicht dies schon heute. Denn damit ist es möglich, für jeden einzelnen Versicherten ein individuelles Ziel- und Restriktionenprofil zu erstellen.

Weiterlesen »

Initiative gegen Rüstungsanlagen von PKs

22. Juni 2018 By pwirth in Kapitalanlagen

Der Tages-Anzeiger schreibt über die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten»:

Die  Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) und die Jungen Grünen haben mit über 100’000 gültigen Unterschriften ihre Initiative eingereicht. Die GSoA hatte die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» im April 2017 lanciert. Das Bündnis für ein Verbot von Kriegsgeschäften, das rund 40 Organisationen umfasst, will Nationalbank, Stiftungen und Pensionskassen verbieten, in Kriegsmaterialproduzenten zu investieren. Als solche gelten Unternehmen, die mehr als 5 Prozent ihres Jahresumsatzes mit der Herstellung von Rüstungsgütern erzielen. Laut den Initianten würde das Volksbegehren weder die Rentabilität der Pensionskassengelder gefährden noch die Pensionskassen vor Schwierigkeiten bei der Anpassung ihrer Anlagestrategie stellen.

In einem Interview äussert sich Stefan Thurnherr vom VZ kritisch zur Initiative.

  Newsnet / Initiativtext / Website Kriegsgeschäfte

Baloise gibt Blockain-Projekt auf

22. Juni 2018 By pwirth in Assekuranz Tags: Baloise

Finews.com berichtet:

Basel-based Baloise pulled the plug on a project with the blockchain technology, according to «AWP» newswire (behind paywall). The company had planned to make the transfer of data on pension fund customers more easy and efficient.

The promise on paper had looked most attractive: a reduction of the time spent on a process to 30 minutes from a current 2 days, cutting costs to a mere 5 percent. Instead, spending exploded for each transaction, the company said.

Baloise therefore stopped the development – a decision it isn’t alone with. Other to have cancelled blockchain projects are UBS and Zuercher Kantonalbank, two of the Swiss top four banks. The technology either isn’t suitable for everything to be processed in financial services or still at too early a stage in its development and application.

  Finews

PK Freiburg: Es droht ein Milliardenloch

21. Juni 2018 By pwirth in Öffentliche Kassen Tags: Freiburg

fribourgSRF berichtet über die Sorgen der Pensionskasse des Freiburger Staatspersonals.

Fährt die Pensionskasse des Freiburger Staatspersonals so weiter, hat sie bald ein grosses Loch. Der Staatsrat will einen Systemwechsel. Die Konsequenz: Die Angestellten bekommen weniger Rente. Die 55 bis 60-Jährigen betrifft es besonders hart. Der Staat sieht eine Übergangslösung vor. «Die Einbusse für einen 55-jährigen soll erträglich sein», sagt Markus Hayoz, Personalchef des Kantons. Das kostet den Staat, sprich den Steuerzahler, eine halbe Milliarde Franken.

Um den gesetzlich geforderten Deckungsgrad von 80 Prozent zu erreichen, will der Staatsrat der Pensionskasse zudem einen Vorschuss von einer zusätzlichen halben Milliarde Franken machen. Geld, dass der Staat als Arbeitgeber sowieso schuldet. Diese 500 Millionen Franken fliessen jedoch nicht auf einmal, sondern häppchenweise jedes Jahr. «Wir könnten so viel Geld auf einmal nicht sinnvoll anlegen», erklärt Markus Hayoz.

  SRF

Werner Hertzog verlässt BPK

21. Juni 2018 By pwirth in Medien, Öffentliche Kassen, Personelles Tags: BKB, IPE

imageIPE hat vernommen, dass Werner Hertzog, im Oktober die Bernische Pensionskasse verlässt. Das Datum wurde von Hertzog bestätigt.

The Bernische Pensionskasse (BPK) is to recruit a new managing director with Werner Hertzog set to leave after less than two years in the role, IPE has learned. Hertzog confirmed via email that he will leave the CHF13.4bn (€11.6bn) pension fund for the Swiss canton of Berne at the end of October. He did not give any reasons, saying only that he will be “focusing on other tasks”.

Hertzog was previously managing director at Aon Switzerland between 2011 and 2014, and before that led the country’s largest pension fund, Publica, for seven years. After taking a personal sabbatical in 2015, he joined the BPK in December 2016.

No successor has been nominated for Hertzog yet. “This still has time as we are in a very quiet phase and no exceptional leadership decisions have to be made,” Hertzog said.

  IPE

PPCmetrics: Illiquide Anlagen

21. Juni 2018 By pwirth in Kapitalanlagen, Studie Tags: PPCmetrics

image

PPCmetrics hat ihr Research Paper 4/2018 dem Thema Illiquide Anlagen gewidmet. Einleitend heisst es dazu:

Bei einer Investition in illiquide Anlagen wie etwa Private Equity oder Infrastruktur kann im Durch- schnitt, aufgrund der Illiquiditätsprämie, eine Mehrrendite erwartet werden. Zudem wird von verschiedenen Seiten argumentiert, dass das Potenzial für ein Manager-Alpha bei illiquiden Anlagen höher ist. Bevor eine Quote an illiquiden Anlagen aufgebaut wir d, müssen jedoch verschiedene Schwierigkeiten und Herausforderungen gemeistert werden.

Vor der Investition sollte im Rahmen der Festlegung der Anlagestrategie der Aspekt der Illiquidität im Detail analysiert und ein für den Investor spezifisches Maximum an illiquiden Anlagen mittels Simulationen festgelegt werden. Bei der Umsetzung ist insbesondere die bei illiquiden Anlagen übliche Struktur eines Closed-End Funds kritisch. Diese Struktur erschwert u.a. die Performancemessung sowie die Investitionsplanung und erfordert eine detaillierte rechtliche Prüfung, um die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben sicherzustellen.

Weiter führt auch die Illiquidität selbst zu Schwierigkeiten – wie zum Beispiel bei der Messung des Risikos. Nach der Investition ist es empfehlenswert, illiquide Anlagen laufend zu überwachen. So sollt en verschiedene neuere Performancekennzahlen wie der Public Markt Equivalent (PME) mit unterschiedlichen Indizes in einem unabhängigen Investment Reporting berechnet werden . Schlussendlich ist eine regelmässige Übe rprüfung der Diversifikation über die Vintage Years, Branchen und Finanzierungsstadien zentral, u m rechtzeitig allfällige Gegenmassnahmen ergreifen zu können.

  PPC-Paper

Post: Kaderkasse für 17 Spitzenmanager

21. Juni 2018 By pwirth in Pensionskassen Tags: Post

Seit 2002 führt die Post eine externe Pensionskassen-Kadervorsorge bei der AXA-Versicherung. Und verschob 2004 bis 2012 1,962 Milliarden Gewinne in die Pensionskasse, schreibt die AZ.

Die externe Kadervorsorge gilt für Mitarbeitende, die mehr als 338’400 Franken verdienen. 17 aktuelle Topkader der Post sind zurzeit in ihr vertreten, wie Mediensprecher Oliver Flüeler bestätigt: «Grundsätzlich gehören die Mitglieder der Konzernleitung und der erweiterten Geschäftsleitung dazu.»

Die 17 Topkader sind bei der AXA- Sammelstiftung versichert. An die Sparbeiträge zahlt die Post als Arbeitgeberin 60 Prozent, die Topkader selbst berappen 40 Prozent. Der «versicherte» Lohn soll bei gegen 200’000 Franken liegen. Die Risikobeiträge gegen Krankheit und Unfall übernimmt der Arbeitgeber sogar zu 100 Prozent.

SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner spricht von «einer absoluten Luxuslösung». Er sagt: «Jetzt muss die Pensionskasse ebenfalls Bestandteil der Untersuchung der Jahre 2016/17 der Post werden.»

Ueber einen Zusatzplan sind auch Mitarbeiter mit Löhnen zwischen 112’800 und 338’400 Franken versichert – jedoch in der ordentlichen Pensionskasse. «Der Zusatzplan ist keine Kadervorsorge», betont Flüeler. «Der Umfang der Leistungen und Beiträge weicht im Grundsatz nicht ab von der Basisvorsorge.» Bei beiden zahlt der Arbeitgeber im Schnitt 55 Prozent an die Beiträge, der Arbeitnehmer 45 Prozent.

  AZ

SVV Sicherheitsmonitor 2018: Zwischen Sicherheit und Freiheit

21. Juni 2018 By pwirth in Assekuranz, Studie, Umfrage Tags: SVV

Im Auftrag des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV), dem Dachverband der Privatassekuranz, hat die Forschungsstelle sotomo 10’401 Personen in der Schweiz zu ihren Sicherheitseinschätzungen befragt. Fachlich begleitet wurde sotomo von der Dozentur Militärsoziologie der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich. Die Befragung fand zwischen dem 21. März und dem 4. April 2018 statt. Die Resultate sind nach soziodemografischen und politischen Kriterien gewichtet und sind somit repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung in der Schweiz.

Sicherheit und Freiheit sind für die Menschen in der Schweiz eng miteinander verbunden. Der im Juni 2018 erstmals publizierte «SVV Sicherheitsmonitor» macht ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis sichtbar. Er zeigt aber auch eine tiefe Verankerung des Respekts punkto persönlicher Freiheit und dem Prinzip der Eigenverantwortung in der Schweizer Bevölkerung. (…)

Weiterlesen »

St.Galler Katholiken genehmigen Nachzahlung an die PK

21. Juni 2018 By pwirth in Öffentliche Kassen

Die Südostschweiz berichtet über die Nachzahlung an die Pensionskasse:

Die Pensionskasse mit 1400 Versicherten ist seit dem 1. Januar 2014 als öffentlich-rechtliche Stiftung verselbständigt. Per 1. Januar 2016 erfolgte, vorwiegend auf Kosten der Versicherten, der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat und die Anpassung der technischen Grundlagen. Das Katholische Kollegium entschied nun über eine Nachzahlung der Arbeitgeber von gesamt 7,2 Millionen Franken.

Der Administrationsrat beantragte folgende Aufteilung: 1,14 Millionen übernimmt der Konfessionsteil, ebenso die Hälfte (1,65 Millionen) der Nachzahlung für die nicht finanzausgleichsberechtigten Kirchgemeinden. 2,7 Millionen für die Kirchgemeinden im Finanzausgleich werden aus der Finanzausgleichsreserve finanziert.

Weiterlesen »

Aon: Umwandlungssatz und Zinsversprechen

21. Juni 2018 By pwirth in Aufsicht, PK-Experten, Umwandlungssatz Tags: Aon, OAK, Umverteilung

image

In ihren aktuellen  Retirement & Investment News geht Aon auf die Frage von Solidarität und Umverteilung in der 2. Säule ein.

In der Praxis ist eine der grössten Solidaritäten und Quelle von Umverteilungen jene der aktiven Versicherten mit den neuen Rentenbezügern. Sie beruht auf dem Umwandlungssatz, der verwendet wird, um die Renten zu berechnen. In jedem Umwandlungssatz ist ein Zinsversprechen eingerechnet, das je nach Höhe des Satzes, deutlich höher ist als jenes, das die aktiven Versicherten für die kommenden Jahre zu akzeptieren bereit sind. Die obige Grafik verdeutlicht dies. Sie zeigt das Zinsversprechen, das sich seit 1985 aus dem BVG-Umwandlungssatz ergibt.

image

Die Tabelle zeigt für unterschiedliche Umwandlungssätze bei Pensionierung im Alter von 65 Jahren das jeweils daraus resultierende Zinsversprechen.

So entspricht ein Umwandlungssatz von 5,25% beispielsweise einem Zinsversprechen von 2,25% für eine Altersrente, deren Auszahlung im Jahr 2018 beginnt. Unabhängig davon, ob die Renditeerwartung der Anlagestrategie einer Vorsorgeeinrichtung die Finanzierung eines solchen Zinsversprechens ermöglicht oder nicht, erfolgt bei einem Umwandlungssatz von 5,25% eine Umverteilung zugunsten der neuen Rentenbezüger, sobald die Guthaben der aktiven Versicherten mit weniger als 2,25% verzinst werden. Umgekehrt besteht eine Umverteilung zugunsten der aktiven Versicherten, sobald der ihnen gutgeschriebene Zinssatz 2 ,25% übersteigt.

Aus dem Bericht der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge OAK BV zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2017 geht eine durchschnittliche Umverteilung zugunsten der Rentenbezüger von rund 1% des gesamten Vorsorgekapitals, also fast 7 Milliarden Franken hervor. Trotzdem ist in der Praxis festzustellen, dass die Entscheidungen der obersten Organe manchmal in Frage gestellt werden, wenn sie sich für einen Zins zugunsten der aktiven Versicherten entscheiden, der über den technischen Zinssatz hinausgeht. Dabei werden diese Entscheidungen gelegentlich als eine Leistungsverbesserung qualifiziert, die den Grundsatz der Gleichbehandlung beeinträchtigen kann.

  Aon News / Bericht OAK

“Sammeleinrichtungen müssen innovativer sein”

21. Juni 2018 By pwirth in Medien, Pensionskassen Tags: finews, Sammelstiftungen

Finews schreibt zur Situation der Sammelstiftungen:

Um auch bei rückläufigen Erträgen und Umwandlungssätzen konkurrenzfähig zu sein, ist es für die Sammeleinrichtungen essenziell, sich um innovative Geschäftsmodelle zu bemühen. Dazu gehört insbesondere ihr Engagement zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des dritten Beitragszahlers «Anlagerendite».

Auch ein flexibles Angebot von weiterführenden Vorsorgelösungen (so genannte 1e-Pläne), die der systemfremden Umverteilung entgegenwirken und die Eigenverantwortung der Versicherten fördern, sind ein möglicher Ansatz. Im Weiteren sollten sich die Akteure im Vorsorgegeschäft vermehrt Digitalisierungsthemen widmen, beispielsweise in der Form von multikanalfähigen Systemen oder verbesserter User-Experience.

Letztendlich wird die nächste Vorlage und somit der Gesetzgeber massgeblich über die Gesundheit unseres Rentensystems entscheiden. Warten und Däumchen drehen wird wohl dennoch keine Strategie sein.

  Finews

OAK: Anpassung der Weisung für die Zulassung der PK-Experten

21. Juni 2018 By pwirth in Aufsicht Tags: OAK

Die OAK BV hat die Weisungen über die Zulassung von Experten für berufliche Vorsorge (W – 01/2012) aktualisiert und ergänzt. Die Anpassungen betreffen Präzisierungen nicht materieller Art (Zweckartikel , Geltungsbereich, Meldung von Mutationen), Neuerungen sowie die Streichung einiger Erläuterungen, die sich auf die Anfangsphase des Zulassungsverfahrens im Jahre 2012 beziehen und nicht mehr aktuell sind (provisorische Zulassung).

Neu enthalten die Weisungen Bestimmungen über die Offenlegung in der Jahresrechnung und die Unterschriftenregelung. Sie betreffen insbesondere die juristischen Personen, die eine Zulassung als Experte für berufliche Vorsorge besitzen.

 Weisung

UBS: Vorsorge mit Schwächezeichen

21. Juni 2018 By pwirth in Sozialversicherung, Versicherte, Volkswirtschaft

image

Die Gesundheit des Schweizer Vorsorgesystems hat sich seit dem Schlussquartal 2017 leicht verbessert. Allerdings notiert der UBS Vorsorgeindex Schweiz für die Periode noch immer ein negatives Vorzeichen. Grösste Belastung ist die schwindende finanzielle Nachhaltigkeit der 1. Säule des Rentensystems.

Zu diesem Schluss komm die CIO-Ökonominnen Jackie Bauer und Veronica Weisser. Der Index spiegelt die Veränderung der Dynamik des Systems wider, wobei jeweils die aktuelle Entwicklung mit derjenigen des Vorquartals verglichen wird. Ein negativer Wert des Vorsorgeindex stellt eine Verschlechterung der Dynamik im Vergleich zum Vorjahresquartal dar, ein positiver Wert hingegen eine Verbesserung.

  SDA / Vorsorgeindex /  UBS

Schweiz mit steigendem Fachkräftemangel

21. Juni 2018 By pwirth in Medien, Versicherte, Volkswirtschaft Tags: Handelszeitung, Rentenalter

Die Handelszeitung berichtet über den zunehmenden Fachkräftemangel, der auch mit einem höheren Rentenalter bekämpft werden könnte, wäre dazu die Bereitschaft vorhanden.

Dass sich der Mangel an Arbeitskräften in Zukunft noch verschärfen wird, liegt vor allem an der sinkenden Zuwanderung und der alternden Gesellschaft. Laut einer Studie der Credit Suisse wird der Anteil der Erwerbstätigen in der Bevölkerung auf 49 Prozent fallen bis 2040. Derzeit liegt er noch bei 54 Prozent. Bereits ab 2020 stagniert die Erwerbsbevölkerung in der Schweiz. Und der Anteil der Pensionäre steigt in den nächsten 30 Jahren Prognosen des Bundesamts für Statistik zufolge von rund 30 auf 55 Prozent.

Die Schweiz steht also vor dem Problem, mehr Personal zu benötigen, als qualifizierte Arbeitskräfte vorhanden sind. (…) Der Fachkräftemangel liesse sich mit den «Reserven» des Arbeitsmarktes bekämpfen. Doch um diese zu mobilisieren, müssten die Rahmenbedingungen verbessert werden. Denn die Nachfrage nach älteren Arbeitskräften ist wegen hoher Löhne und Sozialversicherungskosten und des relativ niedrigen Rentenalters begrenzt.

Zudem interessieren sich gemäss Schweizerischer Arbeitskräfteerhebung SAKE nur rund 7 Prozent der 66- bis 74-Jährigen an einer weiteren Beschäftigung. «Ein gewichtiger Teil geniesst wohl den wohlverdienten Ruhestand und stände nur zur Verfügung, wenn die Anstellung inhaltlich wie monetär besonders attraktiv wäre», sagt CS-Chefökonom Oliver Adler. Abhilfe würde ein höheres Rentenalter schaffen. Allerdings scheint dies nach wie vor tabu zu sein, wie die gescheiterte Rentenreform 2020 zeigt.

  Handelszeitung

1 2 3 4 5 >»

Suche

Hier können Sie unseren kostenlosen, vierzehntäglichen Newsletter abonnieren. Und nie mehr News in der 2. Säule verpassen.

Nr. 361: online    PDF
Nr. 360: online | PDF
Nr. 359: online | PDF

Der nächste Newsletter erscheint am 25. Juni


Themenliste der Meldungen

WERBUNG

THOMAS FINK

Eine dezentrale Lösung mit Senkung auf 5,8% in zehn Jahren

Thomas Fink erklärt die Voraussetzungen für eine Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes um 1 Prozentpunkt mit weitgehender Finanzierung der Kompensation für die Uebergangsgeneration aus eigenen Mitteln der Pensionskassen, allenfalls ergänzt mit Leistungen des Sifo im Falle ungünstiger Altersstruktur. Fink berechnet die anfallenden Kosten und entwickelt einen Vorschlag für den Fall, dass es nicht gelingen sollte, die Senkung spätestens ab 2021 in die Wege zu leiten. 

Vorschlag Fink (neue Fassung)


OLIVIER UND PHILIPPE DEPREZ

Vorschlag für eine sofortige Senkung auf 6% 

Vater und Sohn Deprez zeigen auf, wie eine Senkung des Mindest-Umwandlungssatzes in einem Schritt durchgeführt werden könnte mit einer Uebergangsgeneration von 15 Jahren. Deprez sehen die Ausrichtung von solidarisch finanzierten Ausgleichsgutschriften durch den Sifo vor, die individuell im Zeitpunkt der Pensionierung gutgeschrieben werden. 

Modell Deprez

3 Studien des ASIP

Der Pensions-kassenverband hat drei umfassende Studien zum Thema „Kapitalgedeckte Vorsorge“ in Auftrag gegeben. Ausgeführt wurden sie von der BAK, den Profes. Seiler und Zimmermann und der c-alm.

Die Studien können als PDF von der Website des ASIP heruntergeladen werden. 
Link ASIP

Meist gelesen

Ein gefährlicher Kuhhandel
Valentin Vogt, Präsident des Arbeitgeberverbands, will den WAK-Deal nur mit Rentenalter 65/66 akzeptieren. Link

Swisscanto PK-Studie 2018
Mit ihrer jährlichen Studie geht die Swisscanto tief in die Eingeweide der beruflichen Vorsorge. Link

Ein Mittel gegen die Altersdiskriminierung im BVG
Olivier Deprez hat das Mittel gefunden. Kompliziert ist es nicht. Aber es kostet. Link

PK-Statistik 2016
Die offiziellen Zahlen des Bundesamts für Statistik. Link

Wie weiter mit der BVG-Reform
Kurt Gfeller, Vizedirektor des Gewerbeverbands, hat an der GV des Vorsorgeforums aus Optik des Verbands und mit persönlicher Einschätzung die Aussichten der Reform skizziert. Link

Complementa Risiko Check-up
Complementa hat die Resultate ihrer Umfrage publiziert. Link

Gegenfinanzierung zwischen SV17 und AHV-Reform
Die WAK des Ständerats will mit einem Päckli die Unternehmenssteuer-Reform mit neuen Mitteln für die AHV-Verbinden. Link

Kommentar

Wenn Sie Geschmack an unsere Kommentaren gefunden haben, vielleicht den einen oder anderen verpasst haben oder nochmals lesen möchten, hier finden Sie eine Auswahl aus den letzten Newslettern. Link


WAS UNS SONST NOCH INTERESSIERT

Warum Intellektuelle den Kapitalismus verachten

Reinhart Mohr hat in der NZZ ein Buch rezensiert, dass es nach Ansicht intellektueller Kreise gar nicht geben dürfte. Er schreibt: 

«Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung» – wer ein Sachbuch mit diesem Titel veröffentlicht, das nicht nur in Berlin Prenzlauer Berg mühelos als Party-Crasher einsetzbar wäre, muss da fast verrückt erscheinen. Rainer Zitelmann, Historiker, ehemals Verlagsleiter und «Welt»-Redaktor, Autor und Immobilieninvestor aus Berlin, hat es gerade getan. Als Geschichtswissenschafter vergleicht er Sozialismus und Kapitalismus in der Wirklichkeit – nicht mit der bei Intellektuellen so beliebten Fata-Morgana-Methode, bei der sich die unvollkommene und selbstverständlich kritikwürdige – kapitalistische – Realität unweigerlich an der grossartigen – irgendwie sozialistisch-utopischen – Idee blamiert. In Wahrheit ist das Gegenteil der Fall.

Link

 

Privacy & Cookies: This site uses cookies. By continuing to use this website, you agree to their use.
To find out more, including how to control cookies, see here: Cookie Policy

Geschäftsstelle

Peter Wirth, Geschäftsführer
4125 Riehen
info@vorsorgeforum.ch

Folgen Sie uns auf Twitter

Vorsorgeforum
© Vorsorgeforum 2018
Powered by WordPress • Themify WordPress Themes

↑ Back to top