The Swiss Ethosfund has welcomed new appointments to the UBS board but ratings agency S&P is still questioning whether the Swiss-based firm can improve its position in the short-term.
Kapitalanlagen
FT: US pension fund opens London office
TIAA-CREF, the world’s largest retirement plan, is to open its first overseas office by setting up a base in London to step up investments in European properties, in a sign of foreign buyers‘ growing interest in the region’s real estate market. The US pension fund’s decision to open the first foreign outpost in its 90-year history underlines the desire by cash-rich investors to take advantage of the financial crisis to pick up assets at attractive prices.
The move by TIAA-CREF – which manages about $480bn on behalf of 3.4m academics, teachers and doctors – also confirms London’s status as a global financial centre and a prominent real estate hub. Tom Garbutt, TIAA-CREF’s global head of real estate, told the Financial Times that the London office would be the platform to increase the fund’s exposure to European real estate.
Financial Times
Mass. Pension Loses Trust In Legg Mason
As Legg Mason pleads for patience, investors are abandoning Bill Miller’s Legg Mason Value Trust. Back in 2006, when Miller was the conquering hero who had beaten the S&P 500 every year for 15 years running, Miller had $24.2 billion in his mutual fund. Now, after trailing the index by 12.4 percentage points over the last three years, he has $9 billion left. Today, he lost a $740 million investment from the $53 billion Massachusetts pension fund.
Massachusetts had been a Miller investor since 2000. Now those assets (along with $1.1 billion that were with three other active managers) will be moved to State Street Global Advisors who already handle the pension fund’s domestic stock indexes.
Forbes
Anlagestiftungen: Performance-Vergleich per 30.6.2008
Die KGAST (Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen) hat die von Watson Wyatt ermittelten Vergleichszahlen für die Performancedaten ihrer Mitglieder per 30. Juni 2008 publiziert. Der KGAST angeschlossen sind 21 Anbieter mit einem Gesamtvermögen von 72 Mrd. Franken. Im letzten Halbjahr hat dieses sich aufgrund der Kursentwicklung um 4 Prozent verringert. Die beiden mit Abstand grössten Anlagestiftungen sind jene der CS (16,8 Mrd., -6%) und der Swisscanto (15,3 Mrd., -2,5%).
Performancedaten
IPE: "PKZH suspends rebalancing on solvency drop"
The CHF14.5bn City of Zürich Pension Fund has decided not to make any major changes to its portfolio in light of the credit crisis, even though its funding level has now dropped from 130% in 2007 to an estimated 116% today. Vera Kupper Staub, chief investment officer and vice-chair of the executive board at the fund, explained to IPE: «Because our reserves are below our target level, we suspended rebalancing in our portfolio so that we are currently underweight equities from our strategic level of exposure to this asset class.»
The fund currently has 35% in equities, compared with its strategic quota of 40%, and 43% in bonds while the rest is invested in alternatives and real estate. She added no major changes to the asset allocation have been made because of the credit crisis but said the fund was hoping to regain its target funding level of 124%. «We are long-term investors therefore we are not making any short-term prognosis or decisions. But if the funding ratio were to fall under 112%, we would start to reduce our equity exposure due to the reduced ability to absorb risk,» said Kupper Staub.
IPE
CS Pensionskassen-Index: Weiter vergrösserte Lücke zur gesetzlichen Vorgabe
Der Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (blaue Linie in Abbildung 1a), der zu Beginn des Jahres 2000 mit 100 Punkten gestartet wurde, hat sich im 2. Quartal 2008 minim um 0,20 Punkte resp. 0,17% auf 119,65 Punkte verbessert. Der schwächste Monat war mit einem Minus von 3,57 Punkten (–2,90%) der Juni, der den Anstieg der positiven Monate April (+3,16 Punkte resp. +2,64%) und Mai (+0,61 Punkte resp. 0,50%) beinahe vollständig zunichte machte. Somit verlor der Index im ersten Halbjahr 2008 6,87 Punkte resp. 5,43% gegenüber dem 31.12.2007.
Die BVG-Verzinsung (rote Linie in Abbildung 1a) ist, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Anfang des Jahres 2000, im Berichtsquartal um weitere 0,87 Punkte (0,68%) von 128,76 auf 129,63 Punkte gestiegen. Obwohl sich der Index im 2. Quartal 2008 positiv entwickelt hat, stieg die negative Differenz zur BVG-Vorgabe um 0,5% weiter an, da deren Zunahme höher war als der Indexanstieg. Im gesamten ersten Halbjahr 2008 ist die negative Differenz zwischen Index und BVG-Mindestzins, verglichen mit dem Startdatum im Jahr 2000, weiter an gestiegen, und der Index liegt nun ins gesamt 9,98 Punkte resp. 7,70% im Hintertreffen.

Abbildung 1b zeigt die Differenzierung nach den folgenden Grössensegmenten: <150 Mio. CHF, 150 – 500 Mio. CHF, 500 Mio. – 1 Mrd. CHF und >1 Mrd. CHF. Drei Segmente konnten im Berichtsquartal etwas zulegen, während das bisher beste Segment («150 – 500 Mio CHF») diesmal als einziges im Minus lag.
Mitteilung CS / Erläuterungen
Investor Confidence Index steigt im Juli von 79,0 auf 82,6
Das weltweite Anlegervertrauen der Institutionellen stieg gemäss dem State Street Investor Confidence Index gegenüber dem korrigierten Juni-Stand von 79,0 um 3,6 Zähler auf 82,6. Dieses Ergebnis wurde maßgeblich vom Vertrauen der Anleger in Asien bestimmt, da deren Risikobereitschaft sich um 8,5 Zähler von 74,4 auf 82,9 erhöhte. Das Vertrauen nordamerikanischer institutioneller Anleger ist um 6,9 auf 84,7 Zähler gesunken, während der Rückgang bei institutionellen Anlegern in Europa lediglich 0,9 Zähler (auf 80,5 Zähler) betrug.
Mitteilung State Street
IPE: "Swiss returns slump to -8.38% without property"
Swiss Pension funds returned -8.38% for the first half of this year, according to State Street’s latest Swiss Pensionskassenindex. Unlike Credit Suisse, State Street only includes assets held by its custodial business for clients to calculate the index and so excludes assets like direct real estate holdings. (See earlier IPE-article: Swiss funds saved by direct real estate) Credit Suisse had calculated losses of -5.6% for the first quarter and a positive outturn of 0.2% for the second quarter while State Street reported average first quarter returns of its clients of -8.04% and second quarter returns of -0.37%. “This is the fourth consecutive quarter with negative returns,” State Street noted in a press release.
IPE
Revision der Anlagevorschriften in der BVV2 wahrscheinlich auf 1. Januar 2009
Die BVG-Kommission hat die Vorschläge einer Arbeitsgruppe für die Revision der Anlagevorschriften in der BVV 2 einstimmig gutgeheissen. Der Entwurf geht jetzt beim Bund in die sogenannte Ämterkonsultation. Verläuft diese ohne Vorbehalte, dürfte der Bundesrat die Änderungen auf den 1. Januar des kommenden Jahres in Kraft setzen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen insbesondere die umstrittenen Anlagebegrenzungen. Die Arbeitsgruppe ist zum Schluss gekommen, dass diese nicht wie vielfach gefordert fallen gelassen werden sollten. Für solche Institutionen wie Freizügigkeits- und Anlagestiftungen seien sie weiterhin zweckmässig und auch die Aufsichtsämter befürworten ein einfaches und griffiges Instrument zur Analyse der Asset Allocation. Allerdings werden die heute geltenden Vorschriften drastisch vereinfacht. Die Unterteilung nach in- und ausländischen Anlagen soll weitgehend entfallen. Gleichzeitig wird jedoch auch eine Reduktion der Quoten für ausländische Immobilien und Hypotheken vorgeschlagen.
Eine weitere wichtige Liberalisierung steht für die alternativen Anlagen an. Sie dürfen gemäss Vorschlag neu ohne Erweiterungsbegründung vorgenommen werden. Voraussetzung ist aber eine seriöse Prüfung und eine breite Diversifizierung. Ergänzt wird Art. 50 BVV2 (Sicherheit und Risikoverteilung) mit der expliziten Aufnahme von Asset Liability Analysen. Während es sich bei den vorgängig erwähnten Punkten um konkrete Fragen der praktischen Anlagetätigkeit handelt, sollen die revidierten Vorschriften auch grundsätzlich eine neue Ausrichtung durch die Betonung der Eigenverantwortlichkeit der Vorsorgeeinrichtungen erhalten. Diese würde dann die eingeschränkte Fassung des angelsächsischen Konzepts der Prudent Man Rule darstellen.
State Street PK-Index: -0,37% im Q2, minus 8% für 1. Semester 08
Der von State Street Investment Analytics errechnete Schweizer PK-Index erreicht im zweiten Quartal 2008 eine Rendite von minus 0.37 Prozent. «Das Erreichen des vom Bundesrat auf dieses Jahr hin erhöhten Mindestzinssatzes von 2.75 Prozent dürfte für viele Pensionskassen mittlerweile ausser Reichweite liegen», meint Reto Tschäppeler von State Street Zürich. Im ersten Quartal sank der PK-Index von State Street um 8.04 Prozent, damit liegt die Gesamtperformance für das erste Halbjahr 2008 bei minus 8.38 Prozent.
Die Transaktionskosten reduzierten sich in der Schweiz gegenüber Ende 2007 um 6.86 Prozent von 22.44 auf 20.90 Basispunkte (siehe Grafik). Dies bedeutet, dass institutionelle Investoren im letzten Quartal durchschnittlich 20.90 Basispunkte für die Ausführung ihrer Transaktionen in Schweizer Aktien aufgewendet haben.
Die globalen Werte sanken im zweiten Quartal 2008 ebenfalls gegenüber Ende 2007. Der Rückgang ist mit 11.38 Prozent ausgeprägter, aber der Kostenblock bleibt mit durchschnittlich 34.89 Basispunkten global auf einem wesentlich höheren Niveau als in der Schweiz.
Mitteilung State Street
Ulrich Grete zu UBS und Deckungsgrad
In einem Interview der Weltwoche hat sich Grete, bis 2007 VR-Präsident des AHV-Ausgleichsfonds, zur Finanzmarktkrise geäussert. Dabei kamen auch die Pensionskassen zur Sprache.
Weltwoche: Würden Sie als AHV-Kassen-Manager eine UBS verklagen?
Grete: Diese Frage stellt sich für mich nicht. Der AHV-Ausgleichsfonds ist kein gewichtiger Investor in Schweizer Aktien, und ob er aus rechtlichen Gründen klagen könnte oder sollte, liegt nicht auf der Hand. Als Verantwortlicher einer unabhängigen Pensionskasse mit bedeutendem UBS-Investment würde ich den UBS-Verwaltungsrat zivilrechtlich belangen.
Welche Auswirkungen hat die Krise auf den Zinssatz der Pensionskassen?
Jede Kasse muss 2008 mindestens 2,75 Prozent den Versicherten gutschreiben. Derzeit weisen aber wohl alle Kassen eine Minusperformance aus. Ein obligatorischer Zinssatz, welcher nicht durch die aktuellen Marktverhältnisse bestimmt ist, ist ja auch realitätsfremd. Auch das Postulat der hundertprozentigen Deckung ist unsinnig. Es gehen ja niemals alle Versicherten gleichzeitig in Rente. Entscheidend ist nur, ob eine Kasse genügend Liquidität hat, um ihren Verpflichtungen nachkommen zu können. So vielist sicher: Der Deckungsgrad der Pensionskassen wird Ende Jahr schlechter sein.
Weltwoche
Le Temps: "Epargne du 3e pilier: les produits à taux fixe gagnent en attractivité"
A mi-parcours 2008, les épargnants qui ont placé leurs avoirs du 3e pilier sur un compte à taux d’intérêt fixe peuvent se féliciter de leur choix. En effet, tous les fonds de placement destinés à la prévoyance liée 3a (voir ci-dessous) dotés d’une part importante en actions terminent, eux, le premier semestre largement dans le rouge. A fin mai, les fonds dont la part en actions dépasse les 30% affichaient en général un recul compris entre 3 et 5%. Et le mois de juin n’a fait que creuser encore davantage ces pertes. Sur l’ensemble du semestre, le recul va même jusqu’à 6 ou 8% chez certains fonds de ce type.
LeTemps
Avadis und Renaissance als neue Mitglieder der KGAST
Zuwachs für die Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen (KGAST): Mit Avadis stösst die grösste, bisher dem Verband noch nicht zugehörige Anlagestiftung zur KGAST. Gleichzeitig wurde auch die auf Private Equity Produkte spezialisierte Renaissance-Anlagestiftung in die Vereinigung aufgenommen. Avadis verwaltet in 22 Anlagegruppen ein Gesamtvermögen von insgesamt 7,0 Mrd. Franken. Renaissance hat sich auf Schweizer Private Equity Anlagen spezialisiert. Ihr Anlagevermögen verteilt sich per 30. 6. auf drei Anlagegruppen und umfasst 174 Mio. Franken. Avadis war als einzige grosse Anlagestiftung aufgrund ihrer kantonalen Aufsichtsbehörde bis anhin noch nicht Mitglied dieses Interessenverbunds. Da die Frage der Aufsichtsbehörde vermutlich nächstes Jahr gesetzlich neu und einheitlich geregelt werden wird, entfällt laut Ansicht der KGAST die Relevanz der unterschiedlichen Aufsichten.
Nach den zwei Neuaufnahmen umfasst die KGAST nunmehr 26 Anlagestiftungen, die zusammen ein Anlagevermögen von rund 75 Mrd. Franken verwalten. Mit dem Neuzugang vertritt die KGAST mit wenigen Ausnahmen die Interessen aller Anlagestiftungen in der Schweiz und kann so künftig praktisch geschlossen zu wichtigen anstehenden Fragen wie Anlagevorschriften oder Aufsicht Stellung beziehen.
Mitteilung KGAST
PK SH: Outsourcing der Immobilienverwaltung, neues Organigramm
Während die kantonale Schaffhauser Pensionskasse mit der Verpflichtung von Irmtraud März als Immobilien-Portfolio- Managerin der Bewirtschaftung ihrer Liegenschaften vermehrte Aufmerksamkeit schenkt, überträgt sie die bisher zum Teil von der Finanzverwaltung des Kantons Schaffhausen wahrgenommenen Verwaltungsaufgaben praktisch vollständig privaten Unternehmen. So wurden die Bewohner der in der Pensionskasse stehenden Liegenschaften in der Region Schaffhausen bereits informiert, dass die Verwaltung ihrer Wohneinheiten ab 1. Juli dieses Jahres der in Neuhausen am Rheinfall niedergelassenen Stoll Trabold AG übertragen wurde. Die Ritschard Liegenschaften AG in Dübendorf übernimmt zum gleichen Zeitpunkt die Verwaltung der Liegenschaften der Pensionskasse in Winterthur und in Zürich. Laut Auskunft von Verwalter Robert Egli besitzt die Kantonale Pensionskasse weitere Liegenschaften in den Kantonen Aargau, Bern, Thurgau und St. Gallen. Diese wurden bereits bisher von privaten Immobilienunternehmen verwaltet.
Schaffhauser Nachrichten – / SHN:CH
Aktualisierte Zahlen zum Finanzstandort Schweiz
Das Eidg. Finanzdepartement hat aktualisierte Zahlen zu den Akteuren auf dem schweizerischen Finanzmarkt (Banken, Versicherungen, Pensionskassen) publiziert. Es bestätigt sich, dass Versicherungen und Pensionskassen gleichermassen bedeutende institutionelle Investoren sind. Die Anlagen der Versicherer sind mit 571 Mrd. geringfügig kleiner als jene der Pensionskassen mit 583 Mrd. Fr. (per Ende 2006).

