Aufbauend auf den im Januar 2017 lancierten ESCGI, bietet Ethos ab 2.12.2019 einen neuen Index an, der es Anlegern ermöglichen soll, diejenigen Unternehmen zu bevorzugen, welche sich an die Best-Practice im Bereich Corporate Governance und Umweltverantwortung halten. Der in Zusammenarbeit mit SIX erstellte neue Index fokussiert sich auf die 20 grössten börsenkotierten Unternehmen der Schweiz.
Index
UBS PK-Performance Oktober 2019
- Die Vorsorgeeinrichtungen im UBS-Sample verzeichneten im Oktober eine durchschnittliche Performance von 0,45% und seit Jahresbeginn 9,32% nach Gebühren.
- Die kleinen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von weniger als CHF 300 Mio. schnitten im Oktober mit 0,53% am besten ab, gefolgt von den grossen Vorsorgeeinrichtungen mit mehr als CHF 1 Mrd. mit 0,39%. Die mittleren mit CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. bildeten mit 0,35% das Schlusslicht.
- Steigende Zinsen führten zu negativen Anleihenrenditen, während Aktien den grössten positiven Einfluss auf die Performance hatten.
Swisscanto PK-Monitor Q3 2019
Swisscanto schreibt zu den Ergebnissen ihres Pensionskassen-Monitors im dritten Quartal 2019:
Allzeithoch bei den Deckungsgraden: Auch im dritten Quartal 2019 konnten die Vorsorgeeinrichtungen ihre Wertschwankungsreserven weiter ausbauen, wenn auch in geringerem Ausmass als in den Vorquartalen. Die geschätzten Deckungsgrade sind auf noch nicht gesehene Höchstniveaus gestiegen. Die Reserven der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben sich im dritten Quartal 2019 aufgrund von Kursgewinnen im Durchschnitt von 16,1% auf 17,5% leicht erhöht.
Mit geschätzten 117,5% liegen die Deckungsgrade der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen auf dem höchsten Stand der letzten zehn Jahre (Abbildung 1). Dieser Wert ist sogar besser, da bei einem tieferen technischen Zins, aktuell 1,92% (2009: 3,51%), ein höheres Deckungskapital vorhanden sein muss. Auch bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung stieg der geschätzte Deckungsgrad leicht an und liegt nun bei 111,1%.
95,8% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben am 30. September 2019 eine Deckung von über 100%, ebenso wie 90,7% der öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung (Abbildung 2). 66,2% der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben dabei sogar einen Deckungsgrad über 115%. Geschätzte 9,3% der öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung und 4,1% der privatrechtlichen befinden sich per Ende September in Unterdeckung.
Die besten und schlechtesten PK-Systeme der Welt, Schweiz auf Platz 12
Im jährlichen Ranking des Melbourne Mercer Global Pension Index mit 37 Ländern ist die Schweiz auf Platz 12 zurückgefallen, mit 66,7 Punkten hauchdünn vor Deutschland mit 66,1 Punkten und erreicht damit einen Grade B. Stark ist die Schweiz in der Unterkategorie “Integrity”, schwach bei “Adequacy” und “Sustainability”. Höher eingeschätzt als das schweizerische Pensionskassensystem werden u.a. jene von Holland (Spitzenplatz mit 81 Punkten), Dänemark, Australien, Finnland, Schweden, Norwegen, Singapur, Neuseeland, Kanada und Chile. Diese Länder belegen die Plätze eins bis zehn.
In der Länderauswertung heisst es zur Situation der Schweizer 2. Säule:
The overall index value for the Swiss system could be increased by:
- introducing a requirement that part of the retirement benefit must be taken as an income stream
- reversing the preferential tax treatment of lump sum payments in comparison to pension payments
- increasing the state pension age over time.
- reducing the level of household debt
- increasing the rate of home ownership
- reducing pre-retirement leakage by further limiting access to funds before retirement
The Swiss index value fell slightly from 67.6 in 2018 to 66.7 in 2019 primarily due to a decrease in the reported level of pension assets held in private pension arrangements, public pension reserve funds and protected book reserves and the updated data published by the UN used for the demographic questions within the sustainability sub-index.
CS PK-Index Q3 2019
Im Berichtsquartal nimmt der Pensionskassen Index um 2.71 Punkte resp. 1,51% zu und verzeichnet ein weiteres starkes Quartal. Aktuell steht der Index per 30. September 2019 bei 182.20 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Nach zwei positiven Vorquartalen entwickelten sich die Pensionskassen auch im dritten Quartal sehr erfreulich. Der Juli (0,92%) war der stärkste Monat, wobei aber auch die beiden Monate August (0,11%) und September (0,47%) im Plus abschlossen.
Der Hauptanteil der Entwicklung im dritten Berichtsquartal ist den Aktien (0,56%) zuzuschreiben. Schweizer Aktien erzielten einen Renditebeitrag von 0,24% und Aktien Ausland einen Beitrag von 0,32%. Auch bei den Obligationen und Immobilien ist die Entwicklung positiv. Mit einem Beitrag von total 0,50% (Obligationen) und 0,44% (Immobilien) haben diese das gute Resultat weiter verstärkt. Einzig die Liquidität ist leicht negativ (-0,08%). Alternative Anlagen, Hypotheken und sonstige Anlagen waren eher unauffällig, aber trotzdem leicht im Plus.
Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1% p.a.) ist im Berichtsquartal um 0.38 Punkte (resp. 0,25%) auf den Stand von 154.77 Punkten gestiegen, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im 3. Quartal 2019 1,26% über der BVG-Vorgabe.
Die annualisierte Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index (seit 1. Januar 2000) beträgt per 30. September 2019 3,08%. Demgegenüber steht eine annualisierte BVG-Mindestverzinsung von 2,24%.
Der Pensionsindex zeigt ein Defizit
Die Pensionsbilanzen von Schweizer Unternehmen mussten im 3. Quartal Einbussen hinnehmen, da die Diskontierungssätze einbrachen. Infolgedessen wies der Willis Towers Watson Pension Index zum ersten Mal seit dem 2. Quartal 2017 ein Defizit aus. Die Gesamtkapitalrendite, die der Rendite im 2. Quartal weitgehend entsprach, konnte die Auswirkungen des deutlichen Rückgangs der Diskontierungssätze kaum ausgleichen. Insgesamt nahm der Deckungsgrad (d. h. das Verhältnis von Pensionsvermögen zu Pensionsverpflichtungen) um rund 4 Prozent ab, wie aus dem Willis Towers Watson Pension Index hervorgeht. Er sank von 103,5 Prozent per 30. Juni 2019 auf 99,6 Prozent per 30. September 2019.
UBS PK-Performance September 2019
• Die Vorsorgeeinrichtungen im UBS-Sample verzeichneten im September eine durchschnittliche Performance von 0,45% und seit Jahresbeginn 8,85% nach Gebühren.
• Die kleinen Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von weniger als CHF 300 Mio. schnitten mit 0,54% am besten ab, gefolgt von den mittleren mit CHF 300 Mio. bis CHF 1 Mrd. bei 0,37%. Die grossen Vorsorgeeinrichtungen mit mehr als CHF 1 Mrd. bildeten mit 0,35% das Schlusslicht.
• Steigende Zinsen führten zu negativen Anleihenrenditen. Die übrigen Anlageklassen trugen positiv zur Performance bei.
UBS PK-Peformance August 2019
- Die Vorsorgeeinrichtungen im UBS-Sample verzeichneten im August eine durchschnittliche Performance von 0,01% und seit Jahresbeginn von 8,34% nach Gebühren.
- Die grossen Vorsorgeeinrichtungen verbuchten im August das beste durchschnittliche Ergebnis mit 0,11%. Die mittleren Vorsorgeeinrichtungen waren mit 0,02% leicht schlechter und die kleinen bildeten das Schlusslicht mit –0,07%.
- Die mit dem eskalierenden Handelskonflikt verbundenen Unsicherheiten belasteten die Aktienmärkte, die mehrheitlich negative Renditen verzeichneten. Positive Renditen wurden hingegen bei den Obligationen, Hedge Funds und Immobilien erzielt.
UBS PK-Performance Juli 2019
• Die Vorsorgeeinrichtungen im UBS-Sample verzeichneten im Juli eine durchschnittliche Performance von 0,81% und seit Jahresbeginn 8,27% nach Gebühren.
• Die Performance aller Vergleichsgruppen fiel in etwa gleich aus. Die mittleren Vorsorgeeinrichtungen verbuchten das beste durchschnittliche Ergebnis mit 0,85%. Die kleinen Vorsorgeeinrichtungen waren mit 0,82% leicht schlechter und die grossen bildeten das Schlusslicht mit 0,77%.
• Trotz vieler Unsicherheiten an den Finanzmärkten erzielten alle Vorsorgeeinrichtungen im Juli eine positive Rendite.
Swisscanto PK-Monitor Q2 2019
Die Reserven der privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen haben sich auch im zweiten Quartal 2019 durch Kursgewinne erhöht. Und zwar im Durchschnitt um 1,5 Prozentpunkte bezogen auf die Verpflichtungen der Kassen. Mit einem geschätzten Deckungsgrad von 116,1% erreichen die privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen den höchsten Stand seit Ende 2008 (Abbildung 1). Auch bei den öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen mit Vollkapitalisierung stieg der geschätzte Deckungsgrad leicht an und liegt nun bei 109,7%.
CS PK-Index Q2 2019
Im Berichtsquartal nimmt der Pensionskassen Index um 3,36 Punkte bzw. 1,91 % zu und bestätigt so das gute erste Quartal 2019. Zurzeit steht der Index per 30. Juni 2019 bei 179,49 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Nach dem performancemässig ausgezeichneten Start ins Jahr 2019 sind die Pensionskassen auch im zweiten Quartal weiter im Aufwärtstrend. Zum guten Resultat beigetragen haben die Monate April (+1,71 %) und Juni (+1,60 %). Einzig im Mai gab es eine Korrektur (–1,39 %), die jedoch das gesamthaft positive Quartal nicht ins Negative zu ziehen vermochte.
Der Hauptanteil der Entwicklung im zweiten Berichtsquartal ist den Franken-Anlagen zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien haben einen Renditebeitrag von +0,84 % erzielt und die Obligationen CHF einen Beitrag von +0,37 %. Auch bei den Aktien Ausland und den Immobilien ist die Entwicklung positiv. Mit einem Beitrag von total +0,28 % (Aktien Ausland) und +0,26 % (Immobilien) haben diese das gute Resultat weiter verstärkt. Alternative Anlagen, Hypotheken und sonstige Anlagen waren eher unauffällig, aber trotzdem leicht im Plus.
CS PK-Index Q2 2019
Im 2, Quartal nimmt der Pensionskassen Index um 3.36 Punkte resp. 1.91% zu und bestätigt so das gute erste Quartal 2019. Aktuell steht der Index per 30. Juni 2019 bei 179.49 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Nach dem performancemässig ausgezeichneten Start ins Jahr 2019 sind die Pensionskassen auch im zweiten Quartal weiter im Aufwärtstrend. Zum guten Resultat beigetragen haben die Monate April (+1.71%) und Juni (+1.60%). Einzig im Mai gab es eine Korrektur (-1.39%), die jedoch das gesamthaft positive Quartal nicht ins Negative zu ziehen vermochte.
Der Hauptanteil der Entwicklung im zweiten Berichtsquartal ist den Franken-Anlagen zuzuschreiben. Die Schweizer Aktien haben einen Renditebeitrag von +0.84% erzielt und die Obligationen CHF einen Beitrag von +0.37%. Auch bei den Aktien Ausland und den Immobilien ist die Entwicklung positiv. Mit einem Beitrag von total +0.28% (Aktien Ausland) und +0.26% (Immobilien) haben diese das gute Resultat weiter verstärkt. Alternative Anlagen, Hypotheken und sonstige Anlagen waren eher unauffällig, aber trotzdem leicht im Plus.
Der Indexstand der BVG-Mindestverzinsung (seit 1. Januar 2017 auf 1% p.a.) ist im Berichtsquartal um 0.38 Punkte (resp. 0.25%) auf den Stand von 154.38 Punkten gestiegen, ebenfalls ausgehend von 100 Punkten zu Beginn des Jahres 2000. Die Rendite des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index liegt somit im 2. Quartal 2019 1.66% über der BVG-Vorgabe.
WTW Swiss Pension Pension Finance Watch–Q2 2019
Die Pensionsbilanzen von Schweizer Unternehmen hatten trotz der stark reduzierten Diskontierungssätze einen positiven Jahresauftakt und haben einen Teil der Ende 2018 erlittenen umfangreichen Verluste wieder ausgeglichen. Im 2. Quartal sank der Diskontierungssatz weiter auf Niveaus, die zuletzt im Jahr 2016 zu beobachten waren.
Der Ausgleich durch die positiven Anlagerenditen reichte jedoch nicht, den Index ins Plus zu drehen. Insgesamt nahm der Deckungsgrad (d. h. das Verhältnis von Pensionsvermögen zu Pensionsverpflichtungen) um rund 0,6 Prozentpunkte ab, wie aus dem Willis Towers Watson Pension Index hervorgeht. Er sank von 104,1 Prozent per 31. März 2019 auf 103,5 Prozent per 30. Juni 2019.
UBS PK-Performance Juni 2019
- Die Vorsorgeeinrichtungen im UBS-Sample verzeichneten im Juni eine durchschnittliche Performance von 1,68% und seit Jahresbeginn 7,36% nach Gebühren.
- Die Performance aller Vergleichsgruppen fiel in etwa gleich aus: Die kleinen Vorsorgeeinrichtungen verbuchten das beste durchschnittliche Ergebnis mit 1,69%. Die mittleren Vorsorgeeinrichtungen folgten mit 1,67% und die grossen bildeten das Schlusslicht mit 1,66%.
- Alle Vorsorgeeinrichtungen erzielten im Juni eine positive Rendite.
UBS Vorsorgeindex: Besser, aber nicht gut
Die UBS-Ökonominnen Jackie Bauer und Veronica Weisser schreiben in der Ausgabe Juni 2019 ihres Vorsorgeindex Schweiz:
Der UBS-Vorsorgeindex Schweiz hat im vierten Quartal 2018 den bis dato schwächsten Wert seit Messbeginn im Jahr 2005 erreicht. Das erste Quartal dieses Jahres zeigte eine leichte Erholung, aber insgesamt verharrt der Index seit Mitte letzten Jahres auf extrem tiefem Niveau. Der Pulsschlag des Drei-Säulen-Systems ist so schwach wie zuletzt nach den Turbulenzen der globalen Finanzkrise. Damals waren die Auswirkungen einer vorübergehend schlechten internationalen Wirtschaftsentwicklung die Ursache. Diesmal sind die Probleme hausgemacht und eine Lösung erfordert schmerzhafte Massnahmen sowie die Überwindung des Reformstaus.
Die demografische Entwicklung hat aktuell den grössten negativen Einfluss und dies dürfte sich in naher Zukunft nicht ändern. Eine steigende Lebenserwartung und die geringe Anzahl Kinder führen dazu, dass die Bevölkerung altert. Das wachsende Ungleichgewicht zwischen Jung und Alt macht sich in der Bilanz der AHV zunehmend bemerkbar, wie der Subindex Finanzen aufzeigt. Zwar hat sich die Situation im ersten Quartal 2019 vor allem dank der starken Finanzmarktperformance deutlich verbessert. Aber auf diese ist in den kommenden Monaten kein Verlass, denn es lauern wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten am Horizont, die sich auch im Wirtschaftsindex manifestiert haben. Die Vorlaufindikatoren zeigen eine deutliche Abkühlung der Stimmung seit Mitte 2018, was sich im Jahr 2019 bemerkbar machen dürfte.











