Änderung der Sozialversicherungspflicht im Verhältnis Schweiz – Liechtenstein
Ab dem 1. Januar 2008 findet bei der sozialversicherungsrechtlichen Unterstellung zwischen der Schweiz und Liechtenstein nicht mehr das schweizerisch-liechtensteinische Abkommen über Soziale Sicherheit, sondern die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 Anwendung. Dies bedeutet unter anderem, dass Staatsangehörige eines EFTA-Staates (Schweiz, Liechtenstein, Norwegen, Island), die gleichzeitig in der Schweiz und in Liechtenstein erwerbstätig sind, nicht mehr in beiden Staaten, sondern grundsätzlich nur noch in einem Staat den Rechtsvorschriften über Soziale Sicherheit unterstellt sind.
BSV – Änderung der Sozialversicherungspflicht im Verhältnis Schweiz – Liechtenstein
Les actionnaires mécontents réclament un compromis à UBS
Ethos, Deminor et Actares font pression sur la banque pour qu’elle ouvre l’émission de convertibles au public, ou qu’elle dédommage les investisseurs, qui risquent de rejeter le plan.
Le Temps – économie
NZZaS: Gemini-Untersuchungsbericht für Januar versprochen
Die NZZ am Sonntag zitiert in einem Artikel über die Gemini-Sammelstiftung den mit der Untersuchung der Vorfälle beauftragten Basler Anwalt Christoph Degen mit der Aussage über den Stand der Arbeiten. «Wir haben eine sehr umfangreiche und vertiefte Untersuchung vorgenommen.» Dabei stütze man sich auf bereits vorhandene Dokumente wie auch auf eigene Abklärungen. Nun sei man aber weit fortgeschritten: «Wir werden noch im Januar dem Bundesamt einen Entwurf unseres Untersuchungsberichtes zustellen.» Zitiert wird auch der neue SR-Präsident der Gemini, Hans Ender, zur Gemini Personalvorsorge AG. «Ein Kauf der Gemini Personalvorsorge ist vertraglich zugesichert, wäre aber nicht mehr nötig, wenn die Entschädigungen direkt erfolgen würden. Wir müssen lediglich dafür sorgen, dass den Versicherten jenes Geld ausbezahlt wird, das ihnen zusteht». Laut NZZaS wird die Gemini in den nächsten Tagen von der Gemini Personalvorsorge AG eine Teilzahlung der 5 Mio. Fr. fordern, welche vom Versicherer an diese geflossen sind.
SonntagsZeitung: Ungenügende Kapitalerträge für die garantierten Renten
Meinrad Ballmer ruft in der SonntagsZeitung den Lesern vor dem Hintergrund der herrschenden Krise auf den Finanzmärkten diverse unangenehme Fakten in Erinnerung: die politisch gesetzten technischen Parameter in der beruflichen Vorsorge stimmen nicht mit den Realitäten überein, die Zeche bezahlen müssen die Aktiven, welche die bei der Pensionierung entstehenden Finanzierungslücken decken müssen. Die aktuelle Börsenentwicklung hat diese Tendenz noch verschärft.
Ballmer schreibt: In den letzten Wochen mussten die Pensionskassen an den Börsen massive Verluste einstecken. Seit Mitte Juli 2007, als die Kreditkrise ausbrach, haben die Vorsorgeeinrichtungen über 30 Milliarden verloren. Damit die PK ihre Verpflichtungen erfüllen können, müssen sie auf den Vorsorgegeldern der Aktiven 3,3 Prozent, auf den Kapitalien der Rentner sogar mindestens 4,5 Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaften. Fast alle PK verdienten deutlich zu wenig, andere haben gar nichts verdient oder fuhren happige Verluste ein. Auch der AHV-Fonds erreichte im letzten Jahr beim Anlageergebnis nur eine rote Null.
In den letzten Wochen sind auch die Kapitalmarktzinsen drastisch gefallen. Inzwischen liegt die Rendite fünfjähriger Bundesobligationen wieder unter 2,4 Prozent. Das verschärft ein seit langem ungelöstes Problem: Die Pensionskassen rechnen in ihren Kalkulationen mit Renditen, die sich mit sicheren Anlagen am Markt gar nicht erzielen lassen. «Die falschen Rechnungsgrundlagen verschleiern seit mehr als zehn Jahren die zunehmende Aushöhlung der beruflichen Vorsorge», kritisiert Finanzmarktprofessor Martin Janssen.
Bei Renten, die zu den heute geltenden Bedingungen neu zu laufen beginnen, entstehen den Pensionskassen Deckungslücken in der Höhe von 17 bis 23 Prozent des vorhandenen Altersguthabens. Der Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, Yves Rossier, sagt dazu: «Es wäre richtig, vernünftig und notwendig, die Rentenumwandlungssätze auf 6,4 Prozent zu senken, wie das der Bundesrat dem Parlament beantragt hat.»
Deutschland droht wachsende Altersarmut – OECD empfiehlt Schweizer 3 Säulen-System
Um die künftigen deutschen Rentner steht es nicht gut. Nach Ansicht der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kommt mittelfristig ein massiver Anstieg der Altersarmut. Besonders bedroht: Wer heute Mitte 30 oder jünger ist. Die Rentenexpertin der OECD empfiehlt der deutschen Bundesregierung, sich am Vorbild der Schweiz zu orientieren. Das eidgenössische Drei-Säulen-Modell von staatlicher Sockelrente sowie einer Pflicht zur zusätzlichen betrieblichen und privaten Altersvorsorge habe den Vorteil, dass es alle Bürger nach ihrer Leistungsfähigkeit einbeziehe und die Abhängigkeit von sozialpflichtiger Beschäftigung vermindert werde. Aus Gründen des Eigentumsschutzes müsse der Systemwechsel jedoch in einem «gleitenden Übergang» von 30 bis 40 Jahren vollzogen werden, sagte die OECD-Expertin.
SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
Sitzung der SGK-N: Aerztestopp, IV-Zusatzfinanzierung, AHV-Initiative des SGB, 11. AHV-Revision
Die SGK-NR lehnte an ihrer ersten Sitzung in der neuen Legislatur die Verlängerung des Zulassungsstopps für Aerzte ab, trat auf den Entwurf des Ständerats für die Zusatzfinanzierung der IV ein und setzte erste Eckpfeiler für die Regelung des Rentenvorbezugs im Rahmen der 11. AHV-Revision.
Medienmitteilung SGK-N:
Swiss fund objects to being shut out of UBS issue
A Swiss pension fund manager has added its voice to a chorus of complaints in Switzerland over being shut out of a capital increase by UBS, before an emergency shareholders‘ meeting next month.
UBS announced last month that Singapore and an unidentified Middle East investor, believed to be Saudi Arabia, would make a 13 billion Swiss franc ($11.82 billion) capital injection through a mandatory convertible bond to help shore up the bank’s balance sheet.
«We want to participate in this capital increase,» Herbert Braendli, who heads Profond, a fund with 2.5 billion francs under management, told Reuters.
Swiss fund objects to being shut out of UBS issue | Deals | IPOs | Reuters
Watson Wyatt urges pension funds to be wary of quants
Pension scheme consultancy Watson Wyatt has warned pension schemes to take care when putting money into computer-driven quantitative investment products, particularly hedge funds. In a circular to clients, Watson Wyatt said: “We remain cautious on the outlook for quantitative managers given the strong tailwind many experienced and we are nervous about all the 130/30 hedge fund products being launched.”
Financial News and Information from Financial News Online US
Liberty FZ-Stiftung: Erhöht Zins auf 2,3%
Die Liberty Freizügigkeitsstiftung erhöht die Zinsen für Freizügigkeitsguthaben per 1. März 2008 von 2.0 auf 2.3 Prozent. Liberty hat somit ihren Zinssatz innert 6 Monaten um 0.8 p.a. erhöht. Sie verwaltet rund CHF 100 Mio. an Freizügigkeitsguthaben, was etwa einer Verdreifachung der Kundengelder im Jahr 2007 entspricht.
Mitteilung Liberty
Grenzgänger-Info Nr. 7
Die Interessengemeinschaft Schweizer Pensionskassen (in Schweizer Pensionskassen versicherte Grenzgänger aus Deutschland) haben für 20.2.08 in Weil am Rhein eine Informationsveranstaltung angekündigt. Bei dieser Gelegenheit soll über den Stand laufender Gerichtsverfahren informiert werden. In der Mitteilung wird auch über den neuen Rechtsanspruch auf amtliche Informationen berichtet. Schliesslich wird auf einen Beitrag zum Thema «Arbeiten in der Schweiz – wohnen in Deutschland» verwiesen.
Grenzgängerinformationen Nr. 7
Österreich: Ertragseinbruch bei den Pensionskassen
Mit zwei Prozent Ertrag für 2007 liegen die Pensionskassen Oesterreichs deutlich unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Schuld daran sind die Turbulenzen an den weltweiten Finanzmärkten, sagt Christian Böhm vom Fachverband der Pensionskassen.
oe1.ORF.at / Ertrag der Pensionskassen 2007 gesunken
CASH: Rendite und Mindestzins
PW. Cash prognostiziert aufgrund der von der CS publizierten Renditezahlen der Pensionskassen für 2007 bereits einen tieferen Mindestzins für 2009. Wir halten das Vorhaben für reichlich gewagt. Nicht nur wegen des grossen zeitlichen Abstands. Wie die früheren Ergebnisse auf Basis des Credit Suisse Pensionskassen-Index zeigen, ist der Zusammenhang zwischen Ertrag und Mindestverzinsung in der beruflichen Vorsorge anscheinend eher zufälliger Natur und nicht unbedingt von objektiven Zusammenhängen geleitet.
CASH.ch | CASH daily
Lusenti: Quelles mesures pour un nouveau cycle d’investissements?
«L’année 2007 restera comme un piètre cru dans les annales des placements des caisses de pension. Les indices synthétiques indiquent une performance globale de -0.6% pour l’indice LPP 60 plus (profil de risques élevé), respectivement de 0% pour le LPP 25 plus (risques bas). Nos discussions avec des gérants de caisses suggèrent un large éventail de performances effectives, depuis des valeurs négatives jusqu’à des résultats très positifs, qui atteignent ou dépassent sensiblement les 3,5%.»
Le Temps – Finance
UK: Pension fund returns hit five-year low
Returns on pension savings hit a five-year low last year, research shows. The average pension fund posted growth of just 5.41 percent during 2007 — the poorest performance since 2002 when the bear market led to average losses of 15.2 percent, according to Investment Life & Pensions Moneyfacts.
Pension fund returns hit five-year low | Reuters
Bundesrat wählt sieben Mitglieder in den Verwaltungsrat der FINMA
Der Bundesrat hat das neue Finanzmarktaufsichtsgesetz (FINMAG) teilweise in Kraft gesetzt und sieben Mitglieder in den Verwaltungsrat der FINMA (VR FINMA) gewählt. Der Verwaltungsrat wird präsidiert durch Eugen Haltiner (Präsident der Eidg. Bankenkommission EBK), als Vizepräsident amtiert Peter V. Eckert (Mitglied der EBK). Das Gremium soll auf neun Mitglieder vergrössert werden, sobald der neue Direktor der FINMA bekannt ist.


