Beitragsprimat auch für dezentrale Verwaltungseinheiten des Bundes
Der Bundesrat hat die Anschlussverträge der dezentralen Verwaltungseinheiten verabschiedet. Sie regeln die Einzelheiten zwischen der Pensionskasse des Bundes PUBLICA und den dezentralen Verwaltungseinheiten des Bundes nach dem Wechsel ins Beitragsprimat. Zudem hat der Bundesrat das PUBLICA-Gesetz formell auf den 1. Juli 2008 in Kraft gesetzt. Damit sind die Rechtsgrundlagen zur Neuordnung der beruflichen Vorsorge beim Bund nun vollständig.
www.news.admin.ch – Beitragsprimat
Finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtungen im Jahre 2006
Das BSV hat bei den Aufsichtsbehörden der beruflichen Vorsorge wie in den Vorjahren eine Umfrage zur Unterdeckung der Vorsorgeeinrichtungen durchgeführt. Daraus geht hervor, dass sich Ende 2006 noch 77 Kassen oder 2.6% in Unterdeckung befanden. Ende 2005 waren es noch 111 Vorsorgeeinrichtungen oder 3.4% gewesen. Bezogen auf die Bilanzsumme der Vorsorgeeinrichtungen beläuft sich die Unterdeckung auf rund 17.3 Milliarden Franken.
Bei den Kassen ohne Staatsgarantie betrug die Unterdeckung Ende 2006 noch rund 2.65 Milliarden Franken, wovon der grösste Teil auf zwei bedeutende Vorsorgeeinrichtungen mit erheblicher Unterdeckung (unter 90%) fällt. Von diesen zwei Ausnahmen abgesehen ist das Problem der Unterdeckung bei den Kassen ohne Staatsgarantie somit weitgehend verschwunden. Bei den Kassen mit Staatsgarantie fehlten Ende 2006 rund 14.7 Milliarden Franken. Im Vorjahr waren es noch 16.3 Milliarden Franken gewesen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass viele Kassen mit Staatsgarantie einen Deckungsgrad unter 100% aufweisen, weil sie nie vollständig ausfinanziert worden sind.
www.news.admin.ch – Berufliche Vorsorge: Finanzielle Lage VE
Carbon Disclosure Projects institutioneller Anleger
Die Ethos Stiftung und Pictet Asset Management legen die Ergebnisse der im Rahmen des Carbon Disclosure Projects (CDP) bei den 50 grössten kotierten Schweizer Unternehmen durchgeführten Umfrage zu deren Strategie betreffend Klimawandel vor. Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass sich heute die meisten Unternehmen mit dem Klimawandel befassen. Die getroffenen Massnahmen betreffen aber in der Regel lediglich die Produktion und nicht die ganze Wertschöpfungskette des Unternehmens.
p191d_071122_Carbon_Disclosure_Project_st_Swiss_Survey.pdf (application/pdf-Objekt)
Credit Suisse 1a Immo PK erhöht Anlagerendite auf rund 7%
Der Immobilienfonds Credit Suisse 1a Immo PK (CS 1a Immo PK) hat im Geschäftsjahr 2006/2007 (per 30. September) die Anlagerendite von 5,7% auf rund 7,0% gesteigert. Dabei stieg der Nettoinventarwert je Anteil auf CHF 1120 gegenüber dem Vorjahreswert von CHF 1047 (exkl. Ausschüttung). Aus der unveränderten Ausschüttung von CHF 52.00 resultiert eine leicht höhere Ausschüttungsrendite von 4,1 %. Am Fonds dürfen sich nur registrierte, steuerbefreite Vorsorgeeinrichtungen mit professioneller Tresorerie (Pensionskassen) beteiligen.
CS – News & Presse / Pressemitteilung
Handelszeitung: Helvetia pocht auf Eigenständigkeit
Stefan Loacker, CEO der Helvetia, ist überzeugt, dass der Konzern eigenständig bleibt und eine langfristige Überlebenschance hat – allen Übernahmegerüchten zum Trotz, schreibt die Handelszeitung.
Handelszeitung – Der Versicherer pocht auf seine Eigenständigkeit
Rolf Camenzind wird neuer Kommunikationschef des BSV
Rolf Camenzind, langjähriger Radio- und Bundeshausredaktor, wird neuer Kommunikationschef des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV. Er tritt die Nachfolge von Hardi Gysin an, der auf Ende Jahr in Pension geht. Der 49-jährige Rolf Camenzind hat seine journalistischen Sporen beim Luzerner Tagblatt, der Schweizerischen Politischen Korrespondenz und der Solothurner Zeitung abverdient, bevor er 1988 zu Radio DRS stiess.
www.news.admin.ch – Rolf Camenzind
Axa Winterthur: Vorsorge 03_07
Nr. 3 (2007) des Magazins «Vorsorge» von Axa Winterthur beschäftigt sich mit dem Thema «Leistung» aus unterschiedlichen Perspektiven. So wird u.a. gefragt «Wieviel Leistung will der Kunde?» oder «Lohnt sich Leistung in der Schweiz?» Erläutert wird aber auch, wie ein PK-Ausweis zu lesen ist.
pdf-vorsorge_2007-3.pdf (application/pdf-Objekt)
Antwort des Bundesrates auf Interpellation Rechsteiner "Rentenklau"
In seiner Interpellation vom 5.10.07 hat NR R. Rechsteiner den Versicherer ein weiteres Mal «Rentenklau» vorgeworfen. In seiner Antwort hält der BR u.a. fest: «Dem Bundesrat sind keine Fakten bekannt, wonach die Lebensversicherungen die Vorsorgegelder nicht «loyal» oder transparent verwalten würden oder dass ein Betrug vorliegen würde.»
07.3695 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank
Motion SPK-N: Anpassung der liechtensteinischen PK-Aufsicht und Anlagebestimmungen an jene der Schweiz
Seit dem 1. Januar 2007 sind die Vorsorgeeinrichtungen Liechtensteins Mitglied im Schweizerischen Sicherheitsfonds für die berufliche Vorsorge. Der Bundesrat wird beauftragt:
a. eine Annäherung der liechtensteinischen Anlagebestimmungen an jene der Schweiz
b. die Sicherstellung einer gleichwertigen Stiftungsaufsicht, wie sie in der Schweiz mit der Strukturreform BVG bezweckt wird
im Verkehr mit den liechtensteinischen Behörden anzustreben.
07.3766 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank
Motion GPK-N: Ausweisung der Überschussbeteiligung in der beruflichen Vorsorge auf dem persönlichen Versicherungsausweis
Der Bundesrat wird von der GPK des NR beauftragt, die Transparenz über die Verwendung der Mittel in der beruflichen Vorsorge bis auf Stufe der Versicherten sicherzustellen. Dem Parlament ist ein Entwurf einer Ergänzung des Artikels 86b Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) vorzulegen, der die Vorsorgeeinrichtungen verpflichtet, ihren Versicherten jährlich die Überschussbeteiligung auf dem persönlichen Versicherungsausweis auszuweisen.
07.3770 – Curia Vista – Geschäftsdatenbank
Swiss Life plant Übernahme von AWD
Swiss Life wird im Januar 2008 allen Aktionären der deutschen AWD Holding ein Kaufangebot zum Preis von EUR 30 je Aktie unterbreiten. Das Angebot wird vom AWD-Vorstand unterstützt. Die Familie des Unternehmensgründers Carsten Maschmeyer unterstützt das Angebot ebenfalls und wird es mit 20% des Aktienkapitals annehmen. Gemeinsam halten die Familie Maschmeyer und Swiss Life schon über 35% der Aktien von AWD.
Swiss Life –
Institutional Survey: Diversifikation und alternative Anlagen
Lusenti Partners hat den zweiten Teil der Ergebnisse des Institutional Survey per 30.6.07 mit den Angaben zum Thema «Diversifikation und alternative Anlagen» publiziert. Teilgenommen haben 141 Vorsorgeeinrichtungen sowie 5 Krankenkassen und Versicherungsgesellschaften. Die erfassten Vermögenswerte erreichten 213 Mrd. Franken. Drei Viertel der antwortenden VE investieren bereits in alternative Anlagen, wobei erwartungsgemäss die grösseren privaten Einrichtungen das grösste Engagement zeigen. Der Anteil alternativer Anlagen beträgt jedoch lediglich rund 7 Prozent. Lusenti schliesst daraus, dass sich «die schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen noch in einer Test- bzw. Lernphase befinden, was die alternativen Anlagen betrifft». Weiter kommentiert Lusenti: «Das von den meisten Vorsorgeeinrichtungen verwendete «Giesskannenprinzip» in Bezug auf die alternativen Anlagen ist nicht unbedingt eine Erfolgsgarantie.»
Gegen solche Anlagen werden von den Umfrageteilnehmern ins Feld geführt: die hohen Kosten, die geringe Transparenz und die tiefe Liquidität. Positiv wird hingegen die geringe Korrelation zu den traditionellen Anlagekategorien erwähnt. Die Gesamtkosten für die alternative Vermögensverwaltung belaufen sich auf 3.8% für die Hedge Funds, 3.7% für Private-Equity-Anlagen und 2.4% für die Rohstoffe. In Franken gemessen investieren die Teilnehmer die grössten Gesamtbeträge in Hedge Funds, nämlich 8’688 Millionen, gefolgt von den Rohstoffen mit 3’313 Millionen, welche die Investitionen in Private Equity in Höhe von 2’830 Millionen übertroffen haben. Die detaillierte Analyse nach Anlagevehikeln zeigt, dass die Anlagen in Hedge Funds vor allem – d.h. zu rund 2/3 – über Funds of Funds umgesetzt werden, gefolgt von Anlagen in Single Funds.
Pressemitteilung
SVV: Realistische Rahmenbedingungen im BVG
Die neueste Ausgabe der «Positionen der Versicherungswirtschaft» fokussiert einmal mehr die berufliche Vorsorge, präziser gesagt den Umwandlungssatz. Dieser muss gemäss Versicherungsverband rascher gesenkt werden, als in der 1. BVG-Revision beschlossen wurde. Bundesrat, Verwaltung und Experten haben dies laut SVV klar erkannt. SVV-Präsident Erich Walser fordert den Nationalrat auf, seine Verantwortung für die Nachhaltigkeit und Stabilität unseres Altersvorsorgesystem wahrzunehmen. Der SVV sieht in der Botschaft des Bundesrates die Chance, im BVG endlich realistischere Rahmenbedingungen zu schaffen.
Schweizerischer Versicherungsverband SVV | Association Suisse d’Assurances ASA –
Marco Netzer neuer Präsident des Verwaltungsrats des AHV-Ausgleichsfonds
Der Bundesrat hat Marco Netzer zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrats des AHV-Ausgleichsfonds für die Amtsperiode von 2008 bis 2011 gewählt. Der 51-jährige Marco Netzer ist seit 2006 VR-Präsident und Partner der Banque Cramer & Cie SA, Genf/Lugano. Neben den gegebenen persönlichen Voraussetzungen verfügt er über das notwendige Fachwissen für die Führung des Verwaltungsrats des AHV-Ausgleichsfonds. Netzer tritt als Verwaltungsratspräsident des AHV-Ausgleichsfonds die Nachfolge von Ulrich Grete an, der nach sieben Amtsjahren auf Ende 2007 zurücktritt.
www.news.admin.ch – Marco Netzer neuer Präsident
Handelszeitung: Verschärfter Konkurrenzkampf der Versicherer
Bisher haben die grossen Schweizer Lebensversicherer in der Beruflichen Vorsorge selten mit den besten Konditionen geglänzt. Das ändert sich jetzt. Denn die Assekuranz setzt dieser Tage einiges in Bewegung, um in den vergangenen Jahren verlorene Kunden wieder für sich zu gewinnen, schreibt die Handelszeitung.


