Verzinsung ist noch offen
Die finanzielle Deckung der Pensionskassen in Liechtenstein und der Ostschweiz ist nach Ansicht der Aufsichtsbehörden weitgehend gesund. Per Ende vergangenen Jahres wiesen alle in Liechtenstein tätigen Vorsorgeeinrichtungen einen Deckungsgrad von deutlich über 100 Prozent aus. In der Ostschweiz wiesen per Ende 2006 lediglich 3 von insgesamt 300 Vorsorgeeinrichtungen eine Unterdeckung aus. Nach Ansicht von Experten bedürfte es eines grösseren Börsenabsturzes, dass einzelne Pensionskassen in finanzielle Engpässe geraten, schreibt das Liechtensteiner Vaterland. Bernhard Kramer, Aufsichtsleiter der Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht, vergleicht die aktuelle Entwicklung an den Aktienmärkten mit dem Jahr 2002, als die Anlagen der Pensionskassen mehr als 8 Prozent verloren.
Gegensatz zur Schweiz ist in Liechtenstein kein Mindestzinssatz vorgeschrieben. Dies hat für die Pensionskassen den Vorteil, dass sie die jährliche Verzinsung an die Entwicklung an den Finanzmärktern angleichen können. Wie die Vorsorgegelder in diesem Jahr verzinst werden, steht naturgemäss noch nicht fest.
Wirtschaft regional – Wirtschaftszeitung für Region Liechtenstein-Rheintal-Sargans
Ascoop fordert Gleichbehandlung mit SBB-Pensionskasse
Hilft der Bund bei der Sanierung der defizitären SBB- Pensionskasse, soll er auch die Sanierung der Pensionskasse Ascoop unterstützen. Das fordert der Stiftungsrat der Ascoop. Ohne diese Gleichbehandlung würde die Kasse benachteiligt. Der Ascoop-Sammelstiftung sind Vorsorgeeinrichtungen von 150 öffentlichen Verkehrsbetrieben und im Tourismus tätigen Unternehmen angeschlossen.
Ende 2007 belief sich der Fehlbetrag der Ascoop auf rund 580 Millionen Franken. Der konsolidierte Deckungsgrad der Kasse lag bei 79,68 Prozent gegenber 77,51 Prozent im Vorjahr. Diese Zahl hat laut dem Stiftungsrat aber nur eine beschränkte Aussagekraft, weil die Kasse seit Anfang 2006 eine Sammelstiftung ist.
Im schwierigen Marktumfeld erzielte die Kasse gemäss eigener Einschätzung mit einer Anlagerendite von 3,41 Prozent ein vergleichsweise gutes Ergebnis. Dazu trug namentlich der strategisch hohe Immobilienanteil am Vermögen bei, der in einer breit diversifizierten Anlagestiftung investiert ist. Im Risikoversicherungsbereich Tod und Invalidität wurde ein Gewinn von 11 Millionen Franken ausgeschüttet.
In der Pressemitteilung der Ascoop heisst es weiter: «Ein erheblicher Teil der 2002 entstandenen Unterdeckung der ASCOOP ist darauf zurückzuführen, dass Leistungen wie die vorzeitigen Pensionierungen und die Rente für die Berufsinvalidität gemäss dem früheren Reglement nicht oder ungenügend mit Beiträgen finanziert worden sind. Wie die Pensionskasse SBB unterstand auch die Pensionskasse der ASCOOP bis 1995 der Aufsicht des Bundesamtes für Verkehr: Sie musste die gleichen Vorschriften einhalten, insbesondere betreffend die Vorgaben zum technischen Zins. Dieser wurde bei beiden Pensionskassen bewusst hoch gehalten, damit die Pensionskassenbeiträge und somit die Sozialkosten der Unternehmen tief blieben. Das schlug sich dann in kleineren Abgeltungen des Bundes und der Kantone als Besteller des öffentlichen Verkehrs nieder.
Weil die Unterdeckung der Pensionskasse SBB und der ASCOOP weitgehend die gleichen Ursachen haben, vertritt der Stiftungsrat der Pensionskasse der ASCOOP die Meinung: Falls der Pensionskasse SBB bei der Sanierung von der öffentlichen Hand Hilfe gewährt wird, muss die ASCOOP gleich behandelt werden. Sonst entstehen den Unternehmen der ASCOOP ungerechtfertigte Wettbewerbsnachteile.»
baz.ch – Basler Zeitung Online / Pressemitteilung
Best practice essential for hedge funds
Hedge funds will have to comply with best practice standards to win institutional mandates over the next three years, according to a KMPG survey of the UK’s largest pension funds. Over 50% of funds said it was imperative managers complied with best practice standards with 80% of funds currently favouring managers which complied.
Global Pensions
Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz
Die Hauptergebnisse der neuen Serie von Bevölkerungsszenarien des BfS sind erstens die Fortsetzung eines leichten Wachstums der Bevölkerung der Schweiz in den kommenden drei Jahrzehnten, zweitens die beschleunigte demografische Alterung im gleichen Zeitraum und drittens der beträchtliche Anstieg des Altersquotienten, d.h. des Verhältnisses zwischen den Personen im Rentenalter und denjenigen im erwerbsfähigen Alter.
Gut sichtbar in obiger Grafik zur Alterspyramide 2050 ist das regelmässige Aufrücken des Jahrgangs 1964 in den Pyramiden der kommenden vier Jahrzehnte. Diese Ausbuchtung verschwindet erst ab 2050, wenn die geburtenstärksten Babyboom-Jahrgänge ein höheres Alter erreichen und die Sterblichkeit ansteigt. Diese Generation verliert dann rasch an Bedeutung.
Jugendquotient: Anzahl 0-19-Jährige je 100 20-64-Jährige
Altersquotient: Anzahl 65-Jährige und Ältere je 100 20-64-Jährige
Gesamtquotient: Summe von Jugend- und Altersquotient
Der Altersquotient, d.h. die Anzahl der 65-Jährigen und Älteren bezogen auf die 20- bis 64-Jährigen, wird im Laufe der kommenden Jahrzehnte rasch ansteigen. Während Ende 2004 25,5 Personen im Pensionsalter auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter entfielen, werden es Ende 2050 gemäss dem mittleren Szenario 50,9 Personen sein. Dies bedeutet, dass jeder Person im Pensionsalter nur zwei Personen im erwerbsfähigen Alter gegenüberstehen. Gemäss den beiden Alternativszenarien liegt die plausibelste Unter- bzw. Obergrenze des Altersquotienetn Ende 2050 bei 43,6 bzw. 60,7.
Statistik Schweiz – Aktualisierung
SBB will vom Bund fast 3 Milliarden für ihre Pensionskasse
Der Bund soll 2,9 Mrd. Franken zur Sanierung der maroden SBB-Pensionskasse beisteuern. Dies hat SBB-Boss Andreas Meyer in der Sendung «ECO» des Schweizer Fernsehens gefordert. Die Eidgenossenschaft müsse das Geld bis Ende Jahr beisteuern, ansonsten werde die Pensionskasse zum Sanierungsfall, warnte Meyer. «Wir glauben dass der Bund nicht nur eine moralisch-historische sondern auch eine rechtliche Verpflichtung hat», erklärte Meyer im «ECO» weiter. Die SBB-Pensionskasse kämpft seit ihrer Gründung 1999 mit einer Unterdeckung. Ende 2007 lag der Deckungsgrad bei 92,4 Prozent, der Fehlbetrag bei 1099,8 Millionen Franken.
SBB / Schweiz / SF Tagesschau
SBB will vom Bund fast 3 Milliarden
Der Bund soll 2,9 Mrd. Franken zur Sanierung der maroden SBB-Pensionskasse beisteuern. Dies hat SBB-Boss Andreas Meyer in der Sendung «ECO» des Schweizer Fernsehens gefordert. Die Eidgenossenschaft müsse das Geld bis Ende Jahr beisteuern, ansonsten werde die Pensionskasse zum Sanierungsfall, warnte Meyer. «Wir glauben dass der Bund nicht nur eine moralisch-historische sondern auch eine rechtliche Verpflichtung hat», erklärte Meyer
im «ECO» weiter. Die SBB-Pensionskasse kämpft seit ihrer Gründung 1999 mit einer Unterdeckung. Ende 2007 lag der Deckungsgrad bei 92,4 Prozent, der Fehlbetrag bei 1099,8 Millionen Franken.
SBB / Schweiz / SF Tagesschau
Tages-Anzeiger: "Wer den «Unbezahlten» gut plant, kann ihn voll geniessen"
Wer träumt nicht ab und zu vom Timeout oder Sabbatical. Doch bevor es so weit ist, muss einiges geplant und organisiert werden.
Probleme können sich bei der Pensionskasse ergeben: Ohne Lohnzahlung gibt es keine Beiträge. Der Austritt aus der Pensionskasse nach einer Frist von 30 Tagen ist die logische Folge. Besser ist es, wenn Sie in der Pensionskasse bleiben können und die BVG-Beiträge (inklusive jene des Arbeitgebers) bezahlen. Das kostet zwar, doch bleiben Sie damit während des Sabbatical bei Invalidität und Tod versichert und vermeiden eine Reduktion des Alterskapitals.
Eventuell können Sie auch nur das Risiko weiterversichern oder die Pensionskasse wenigstens sistieren. Auf jeden Fall müssen Sie rechtzeitig mit Ihrer Pensionskasse Kontakt aufnehmen und die Dauer Ihrer Abwesenheit schriftlich mitteilen.
tagesanzeiger.ch | Geld | Arbeit |
Spiegel: Letzte Rentnergeneration mit auskömmlichen Renten
Die Altersarmut in Ostdeutschland wird massiv zunehmen. Diesen Schluss ziehen zwei ostdeutsche SPD-Minister in einer Analyse. Der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) sieht diese Entwicklung für ganz Deutschland voraus und warnt vor einem Heer verarmter Rentner. DGB-Chef Michael Sommer sagte der «Bild»-Zeitung, derzeit lebe «die letzte Rentner-Generation, in der die allermeisten noch ein auskömmliches Einkommen haben». Das werde schon in wenigen Jahren anders sein.
Während von 1942 bis 1946 geborene Männer noch im Schnitt 967 Euro erhielten, würde die Durchschnittsrente der in den Jahren 1957 bis 1961 geborenen bei 820 Euro liegen. Für Frauen nennt die Analyse einen Rückgang von 820 auf 690 Euro. «Wir werden spätestens in 15 Jahren Millionen Rentner haben, die – wenn nichts passiert – von Sozialhilfe leben müssen», sagte Sommer. Das Thema Altersarmut werde völlig unterschätzt.
Politik – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten
BSV: Familie&Generationen 2/2008, April 2008
Die Nummer 2/2008 des Newsletters „Familie&Generationen“ des BSV ist erschienen. Sie informiert über Aktuelles aus der Kinder-, Jugend-, Alters-, Familien- und Generationenpolitik.
BSV – Familie&Generationen 2/2008, April 2008
CS Pensionskassen-Index: Minusperformance von 5,6% im Q1
Die ersten Berechnungen des Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index ergeben für das 1. Quartal 2008 eine Minusperformance von rund 5.6%. Der markanteste Rückgang ist mit 3.3% im Januar 2008 angefallen, während dieser im Februar 0.5% und im März 1.8% betrug. Die BVG-Mindestrendite für das 1. Quartal beträgt 0.68%. Zwischen Pensionskassen Index und BVG Mindestverzinsung ergibt sich für diesen Zeitraum deshalb eine Differenz von 6.3%. Die detaillierten Ergebnisse werden am 28. April 2008 veröffentlicht.
Stiftung Abendrot erhöht Verzinsung
Die in Basel domizilierte Stiftung Abendrot, die sich als «nachhaltige Pensionskasse» versteht und bei ihrer Anlagepolitik soziale, ökologische und ethische Kriterien berücksichtigt, präsentiert sich laut eigener Einschätzung «in bester Verfassung». Die Zahl der angeschlossenen Betriebe ist per Ende 2007 auf 1073 (+ 2,1%) gestiegen, jene der versicherten Personen auf 7300 (+ 5,2%). Die Bilanzsumme nahm von 608,9 Mio. auf 690 Mio. Franken (+ 13,3%) zu. Auf dem Anlagevermögen 2007 wurde eine Performance von 3,7% erzielt. Das Alterskapital der Versicherten wird mit 3,5% verzinst.
Abendrot – Pensionskasse
Wirtschaftliche Lage der Pensionierten und Erwerbstätigen gleicht sich an, Armutsrisiko verlagert sich
Eine umfassende Studie hat die wirtschaftliche Situation von nahezu 1,5 Millionen Personen zwischen 25 und 99 Jahren in der Schweiz untersucht. Sie zeigt deutlich, dass es der grossen Mehrheit von Rentnerinnen und Rentnern heute wirtschaftlich gut geht und nur sehr wenige (rund 6%) von Armut betroffen sind. Das schweizerische Dreisäulensystem der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge erfüllt seine Aufgabe gut: Die Gruppe der 55- bis 75-Jährigen ist wirtschaftlich am besten gestellt. Hingegen sind ein Fünftel der Familien mit drei und mehr Kindern, rund 40% der alleinerziehenden Frauen, ein Viertel der alleinstehenden Frauen im Erwerbsalter und junge Invalide einem erhöhten Armutsrisiko ausgesetzt.
Die Studie von Professor Philippe Wanner (Universität Genf) im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen gibt Denkanstösse für die Sozialpolitik: Sollte die Generationensolidarität in der Finanzierung der AHV mit einem – noch zu definierenden – Solidaritätsbeitrag der Gruppe der Rentner/innen ergänzt werden? Müssen die Rahmenbedingungen für junge Familien, Alleinerziehende oder Alleinstehende verändert werden, damit sie ihr Erwerbseinkommen erhöhen können?
www.news.admin.ch – Wirtschaftliche Lage der Pensionierten und Erwerbstätigen
SBB-Pensionskasse: "Muss der Steuerzahler blechen?"
SBB Cargo ist nur das kleinere Problem der SBB. Schwerer wiegt das Loch in der Pensionskasse. Die SBB-Führung will den Steuerzahler zur Kasse bitten. Ob es so weit kommt, wird der Bundesrat demnächst entscheiden, schreibt die Berner Zeitung. Die Pensionskasse der SBB weist einen Fehlbetrag von 1,1 Milliarden Franken auf. Sollten auch noch Schwankungsreserven aufgebaut werden, fehlen 2 Milliarden Franken. Ende 2007 betrug der Deckungsgrad 92,4 Prozent. Der Steuerzahler steuerte bei der Verselbstständigung der Kasse vor bald zehn Jahren über 5 Milliarden Franken bei. Die Kasse startete damals mit einem Deckungsgrad von 100 Prozent.
espace.ch – Muss der Steuerzahler blechen?
SF: Sorge um SBB-Pensionskasse

Die SBB-Pensionskasse hat ein Finanz-Loch in Milliardenhöhe. Verursacht wurde dies durch grosszügige vorzeitige Pensionierungen und ungenügende Vermögenserträge. Seit 1999, als die Kasse vom Bund in die Selbständigkeit entlassen wurde, ist die Zahl an regulären Pensionierungen tief, wie die Sendung «Eco» berichtet.
Sorge um SBB-Pensionskasse / Schweiz / SF Tagesschau
Tages-Anzeiger: Was können Sie sich nach der Pensionierung leisten?

Bei Problemen mit der Alters-Vorsorge ist die Pensionskasse der Firma die erste Anlaufstelle. Oft lohnt sich eine zusätzliche Beratung. Im Tages-Anzeiger finden Sie eine Auswahl der häufigsten Fragen.




