Die Schweizerische Sozialversicherungsstatistik 2014 ist erschienen. Sie gibt einen Überblick über die Finanzen der Sozialversicherungen der Jahre 2012 und teilweise 2013 sowie über die Entwicklung seit 1990. Erstmals seit 1990 wiesen 2012 alle Sozialversicherungen positive Rechnungssaldi aus. Nach 1990 waren zuerst die ALV, später die IV jahrelang defizitär gewesen. Gemäss der aktuellsten Gesamtrechnung der Sozialversicherungen (GRSV) wuchsen die Einnahmen 2012 schwächer als die Ausgaben. Dank des weiterhin erfreulichen Rechnungssaldos von 21,5 Milliarden Franken und dank Kapitalwertänderungen an den Finanzmärkten von 35,9 Milliarden Franken stieg das zusammengefasste Finanzkapital 2012 auf 757,9 Milliarden Franken.
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Statistik
BFS: Sterblichkeit und ihre Hauptursachen
Im Jahr 2012 starben in der Schweiz 64’173 Menschen. Die Lebenserwartung bei Geburt betrug 80,5 Jahre für die Männer und 84,7 Jahre für die Frauen. Die Mehrzahl der Menschen sterben heute im Alter von über 80 Jahren. Weil die Krankheiten bei Jüngeren abnehmen oder wirksamer behandelt werden können, sterben mehr Menschen in höherem Alter und an den für dieses Alter typischen Krankheiten. Die Wahrscheinlichkeit, in jungen Jahren zu sterben, ist gering. Für Säuglinge beträgt die Sterblichkeitsrate 34 pro 10’000 Lebendgeburten. Kinder zwischen 2 und 17 Jahren haben ein Risiko von weniger als 1 zu 10’000. Die Sterberate steigt im weiteren Alter exponentiell an und kann nur auf einer logarithmischen Skala abgebildet werden (G1). Sie ist, ausser bei den 4- bis 10-Jährigen, bei den Frauen niedriger als bei den Männern.
Die Verteilung der Todesfälle nach Alter und Geschlecht ist in Grafik G 2 ersichtlich. 1% der Verstorbenen waren bis 24-jährig, 2% 25- bis 44-jährig, 12% 45- bis 64-jährig, 42% 65- bis 84-jährig und 43% über 85-jährig.
BFS: Indikatorensystem der Alterssicherung
Das Indikatorensystem der Alterssicherung des Bundesamtes für Statistik gibt mit knapp 50 personen- und haushaltsbezogenen Indikatoren einen umfassenden Überblick zur Situation der älteren Bevölkerung in der Schweiz. Die Indikatoren umfassen Themenbereiche wie den Zugang und die Leistungen der drei Säulen des Alterssicherungssystems sowie die wichtigsten Einkommensbestandteile der älteren Bevölkerung. Berücksichtigt sind aber auch Themen, welche die Lebensqualität im Alter betreffen sowie Kontextindikatoren, die einen allgemeinen Überblick über die Situation der älteren Bevölkerung geben sollen.
Das Indikatorensystem stellt somit in seiner Gesamtheit eine ausführliche Informationsbasis dar, aus der verschiedene Zielgruppen die für sie wichtigen Informationen herausgreifen können. Für einen kurzen Überblick wurden zusätzlich zwölf Indikatoren ausgewählt, die als Schlüsselindikatoren eine Zusammenfassung über das Thema Alter und Alterssicherung liefern.
UBS PK-Barometer im November
Die Rally an den Kapitalmärkten hat sich auch im zweitletzten Monat des Jahres ungebremst fortgesetzt. Die Schweizer Vorsorgeeinrichtungen konnten im November eine Performance von rund 1% erzielen, wobei die kleineren Pensionskassen wiederum am besten abschnitten.
Armut im Alter
Die ältere Bevölkerung erlangt in der Schweiz eine immer grössere Bedeutung. Damit kommt auch der sozialen Sicherung im Alter ein immer wichtigerer Stellenwert zu.
In der Studie des BFS werden die bestehenden Informationen zur Einkommensarmut der Bevölkerung ab 65 Jahren ergänzt, indem neben der Einkommensperspektive auch die Konsum- und Vermögenssituation der älteren Personen genauer analysiert wird. Der vertiefende Blick auf diese Altersgruppe wird durch weitere objektive und subjektive Indikatoren abgerundet. Da die Ungleichheit in Bezug auf Einkommen und Vermögen bei Personen im Rentenalter grösser ist als bei Personen im Erwerbsalter, wird zudem eine genauere Betrachtung von Untergruppen innerhalb der Bevölkerung im Rentenalter vorgenommen.
BFS: Die Berufliche Vorsorge 2013
Das Bundesamt für Statistik hat die definitiven Daten für “Die berufliche Vorsorge in der Schweiz 2013” publiziert.
Die Daten werden in Form von Cubes ("Datenwürfel") in der interaktiven Statistikdatenbank STAT-TAB angezeigt, deren Variablen miteinander verknüpft werden können.
Die Suchergebnisse ergeben eine Tabelle, deren Darstellung sich anhand verschiedener Optionen verändern lässt. So lassen sich Tabellen individuell über die Wahl der Variablen und die Darstellung gestalten.
Die Startseite von STAT-TAB bietet eine hilfreiche Benutzeranleitung.
UBS PK-Barometer im Oktober
Der starke Anstieg der Volatilitäten an den Aktienmärkten, der eine gewisse Verunsicherung der Anleger signalisiert, hatte keinen negativen Einfluss auf die Monatsperformance. Dass die Renditen der Schweizer Vorsorgeeinrichtungen nicht noch besser ausgefallen sind, dürfte nicht zuletzt an den hohen Liquiditätsbeständen und den im Allgemeinen sehr kurzen Durationen der festverzinslichen Anlagen liegen, schreibt die UBS. Die YTD-Performance erreichte 5,9%.
UBS Bubble Index: In der Risiko-Zone
Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index stand im 3. Quartal 2014 bei 1,29 in
der Risikozone. Gegenüber dem Vorquartal stieg der Index um 0,05 Punkte.
Es handelt sich dabei um den ersten signifikanten Anstieg seit Mitte 2013,
wobei fünf der sechs Subindizes zulegten.
Die Indexzunahme steht in Kontrast zur mittlerweile stark gedämpften
Preisentwicklung auf dem Eigenheimmarkt. Tiefe Preissteigerungen führen
jeweils zu einer Abnahme der Risiken, wenn gleichzeitig Einkommen,
Konsumentenpreise und Mieten stärker ansteigen. Doch im 3. Quartal
2014 waren sowohl die Haushaltseinkommen mit minus 0,1 Prozent
als auch die Konsumentenpreise mit minus 0,3 Prozent im Vergleich
zum Vorquartal rückläufig. Regional höhere Leerstände und stagnierende
Konsumentenpreise liessen auch die Mietpreisentwicklung ins Negative
drehen. So fielen die Angebotsmieten im Quartalsvergleich um nominal
0,5 Prozent. Die Zahl der Kreditanträge bei UBS für Objekte ohne direkte
Selbstnutzung war im 3. Quartal 2014 leicht rückläufig, bewegt sich mit
18,3 Prozent aller Anträge für Hypothekarkredite aber weiterhin auf stark
erhöhtem Niveau.
PK-Statistik 2013: Erste Ergebnisse
Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat erste, provisorischen Ergebnissen der Statistik der beruflichen Vorsorge 2013 publiziert.
Öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtungen mussten sich 2013 (resp. 2014) zwischen Teil- oder Vollkapitalisierung entscheiden. Einige Arbeitgeber zahlten die dazu benötigte Ausfinanzierung auf einmal ein. So haben sich die Einmaleinlagen der Arbeitgeber sämtlicher Vorsorgeeinrichtungen auf 6,3 Milliarden Franken (+261%) fast verdreifacht.
Mit 41,2 Milliarden Franken (-9,9%) nahm das Nettoergebnis aus Vermögensanlage leicht ab. 11,9 Milliarden Franken (-20,5%) flossen in die Wertschwankungsreserven.
Im Jahr 2013 wurden fast 20 Milliarden Franken (+2,1%) Altersrenten ausbezahlt. Die Kapitalleistungen bei Pensionierung stagnierten erstmals bei 5,9 Milliarden Franken (-0,3%). Der Durchschnittswert des Kapitalbezugs nahm weiter ab auf 170‘200 Franken (2012: 171‘200 Franken; -0,6%).
2013 reduzierten die öffentlich-rechtlichen Vorsorgeeinrichtungen ihre Unterdeckungen auf nunmehr 31,6 Milliarden Franken (-9,1%). Die technischen Rückstellungen wurden auf 14,6 Milliarden Franken (+15,3%) verstärkt. Einzelne Arbeitgeber unterstützten dies, indem sie ihre Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht auf 2 Milliarden Franken (+91,8%) erhöhten.
Gesamthaft wuchsen die Wertschwankungsreserven kontinuierlich auf 46,5 Milliarden Franken (+34,2%) an. Mit 6,4 Prozent der Bilanzsumme entsprach der Wert noch nicht dem angestrebten Umfang. Mit 33,8 Milliarden Franken (-10,5%) nahm die Unterdeckung aller Vorsorgeeinrichtungen weiter ab. Das Gesamtvermögen der beruflichen Vorsorge belief sich auf 717,9 Milliarden Franken (+6,7%).
3,9 Millionen aktive Versicherte (+2%) zählte die berufliche Vorsorge Ende 2013. 664‘430 Pensionierte (+2,9%) bezogen eine Rente. Die Kapital- oder Teilkapitalauszahlungen an Altersrentner blieben bei 34‘550 (+0,2%) praktisch unverändert zum Vorjahr. Mit 1955 Vorsorgeeinrichtungen mit reglementarischen Leistungen und aktiven Versicherten (2012: 2073 Einrichtungen; -5,7%) wurde erstmals die Schwelle von 2000 Einrichtungen unterschritten.
Die definitiven Ergebnisse werden Anfang 2015 bekannt gegeben.
Finanzielle Entwicklung der BV 1987-2012
Gemessen an den Einnahmen und am Ausmass des Finanzkapitals ist die Berufliche Vorsorge (BV) seit mehr als 25 Jahren die mit Abstand grösste Sozialversicherung. Knapp 40 Prozent der Einnahmen aller Sozialversicherungen und 88 Prozent ihres Finanzkapitals fallen im Rahmen der BV an. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) schätzt seit 25 Jahren den Finanzhaushalt der BV als Teil der Gesamtrechnung der Sozialversicherungen (GRSV). In der neusten Ausgabe der “Soziale Sicherheit CHSS”, Ausgabe 5/14 wird die Entwicklung analysiert. Auffallend ist der aufgrund der ungünstigen Marktentwicklung rückläufige Anteil des “3. Beitragszahlers”.
Arbeitskräfteerhebung–Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Die Publikation des BFS präsentiert Resultate für das Jahr 2012 zu regelmässigen Betreuungsaufgaben für Kinder und Erwachsene sowie zur Beurteilung allfälliger Einschränkungen der eigenen Erwerbsbeteiligung auf Grund dieser Betreuungsaufgaben. Zudem werden flexible Arbeitsbedingungen und Erwerbsunterbrüche respektive -reduktionen im Zusammenhang mit Betreuungsaufgaben untersucht.
Swisscanto: “PKs gegen Marktkorrekturen gewappnet”
Auch im dritten Quartal profitierten die Pensionskassen vom günstigen Marktumfeld insbesondere für Aktien: Die geschätzten vermögensgewichteten Deckungsgrade konnten überall im Vergleich zum Vorquartal leicht ausgebaut werden, womit die Schwankungsreserven einen erfreulich hohen Stand erreicht haben. (Vergrösserung der Grafik durch Click).
Bei den erfassten privatrechtlichen Pensionskassen erhöhte sich der geschätzte vermögensgewichtete Deckungsgrad gegenüber dem Vorquartal leicht um 1,3 Prozentpunkte auf 114,3%. Ein nicht ganz so positives Bild zeigt sich bei den öffentlich-rechtlichen Kassen mit Vollkapitalisierung, bei denen der vermögensgewichtete Deckungsgrad um 1,4 Prozentpunkte auf 104,8% anstieg.
Bei den erfassten öffentlich-rechtlichen Kassen mit Staatsgarantie mit Teilkapitalisierung, hat sich der vermögensgewichtete Deckungsgrad um 0,8 Prozentpunkte auf 77,0% erhöht.
Die erfassten Vorsorgeeinrichtungen erzielten seit Anfang 2014 eine vermögensgewichtete Rendite von 6%. Die bisherigen Kurseinbussen im laufenden Monat werden zwar das Jahresergebnis voraussichtlich beeinträchtigen, die Mehrheit der vollkapitalisierten Vorsorgeeinrichtungen dank der aufgebauten Wertschwankungsreserven jedoch nicht gefährden, schreibt Swisscanto in ihrer Mitteilungen.
Grundlage für die aktuellen Schätzungen per 30. September 2014 bilden die effektiven Angaben von 370 Vorsorgeeinrichtungen per 31. Dezember 2013 mit einem Vorsorgevermögen von insgesamt CHF 506 Mrd. Die Schätzungen sind Hochrechnungen aufgrund der Entwicklungen marktgängiger Indizes für die einzelnen Anlagekategorien und der von den Umfrageteilnehmern zu Beginn des Jahres 2014 gewählten Anlagestrategie.
Update. Swisscanto hat die Zahlen nach dem Börsen-Einbruch im Oktober für unsere Leser aktualisiert und Schätzungen für den 23. Oktober erstellt. Diese lauten wie folgt: DG privatrechtliche Kassen: 112,0%; DG teilkap. öffentlichrechtliche Kassen: 76,1%; vollkap. öffentlichrechtliche Kassen: 103,6%
CS Pensionskassen-Index Q3 2014
Credit Suisse hat die detaillierten Resultate für ihren PK-Index bez. Q3 2014 publiziert.
BV als positiver Standortfaktor
Ernst und Young hat in seiner diesjährigen Vorsorgestudie die Unternehmenssicht zur beruflichen Vorsorge erfasst. Bei der im Schweizer Markt in dieser Form erstmals durchgeführten Befragung wurden im Sommer 2014 85 Entscheidungsträger aus Finanz- und Personalabteilungen sowie Geschäftsführer von Schweizer Unternehmen unterschiedlicher Grösse befragt. Im Zentrum standen Fragen nach der grundsätzlichen Einstellung gegenüber der beruflichen Vorsorge, die ja auch Kosten und Aufwand für die Unternehmen mit sich bringt, sowie die im Bedarfsfall bevorzugten Sanierungsmassnahmen und Fragen zur internationalen Rechnungslegung von Pensionsverpflichtungen.
Die Umfrageresultate zeigen deutlich, dass die berufliche Vorsorge von der überwiegenden Mehrzahl der Schweizer Unternehmen unterstützt wird. Knapp 9 von 10 (89 Prozent) befragten Unternehmensvertretern stimmen der Aussage zu, dass die berufliche Vorsorge zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schweiz und der Arbeitsplätze beiträgt. Über 80 Prozent der Human-Resources-Verantwortlichen und der Vertreter der Finanzabteilungen schätzen, dass die Pensionskassenleistungen für die Mitarbeitenden einen wichtigen Bestandteil der Attraktivität ihres Unternehmens darstellen. Dies bestätigt auch die Aussage von 42 Prozent, dass die von ihnen angebotene Vorsorge ein wichtiges Instrument ist, das gezielt zur Gewinnung der besten Mitarbeitenden im Arbeitsmarkt eingesetzt wird. Zwar bejaht auch exakt die Hälfte den grossen finanziellen und administrativen Aufwand für Unternehmen in der Schweiz, der mit der beruflichen Vorsorge einhergeht. Aber nur 13 Prozent bezeichnen diesen Aufwand als Wettbewerbsnachteil für ihre Unternehmen im Vergleich zum Ausland.
Ein klares Indiz für die hohe Risikoaversion bei den Entscheidungsträgern in den Unternehmen ist die weiterhin hohe Akzeptanz der Vollversicherung. Insbesondere bei den kleinen und mittleren Unternehmen wurde die hohe Akzeptanz und der Bedarf nach Vollversicherungslösungen klar bestätigt (weniger als 2 von 10 Befragten sprachen sich dagegen aus).
Sollten die Unternehmen mit ihrer Pensionskasse in Finanzierungsprobleme geraten, bevorzugen Vertreter grösserer Unternehmen Leistungseinbussen deutlich stärker als Option als Vertreter kleinerer Unternehmen (55 versus 32 Prozent).
Allgemein gefragt nach den grundsätzlich zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Reduktion von Vorsorgeverpflichtungen und –kosten, die aus heutiger Sicht realistisch und umsetzbar sind, gaben knapp 8 von 10 Befragten (79 Prozent) an erster Stelle die Anpassung der Leistungen zukünftiger Rentner an, z.B. durch eine Senkung des Umwandlungssatzes. Mit 74 Prozent folgte die Erhöhung von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen und an dritter Stelle die Verzinsung von Altersguthaben der aktiven Versicherten.
Die Umverteilung von Aktiven zu Pensionierten aufgrund der hohen Umwandlungssätze ist offensichtlich den meisten Mitarbeitenden nicht bewusst, nicht so wichtig oder wird sogar gutgeheissen. Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmensvertreter sagten aus, dass Ihnen gegenüber noch nie Unmut seitens der Mitarbeitenden bezüglich dieser Art von Quersubventionierung geäussert wurde.
Towers Watson Pension Watch: Leichte Verschlechterung im Q3
Wie die neuste Studie von Towers Watson zeigt, haben sich die Bilanzen der Pensionskassen im dritten Quartal 2014 leicht verschlechtert. Ende des letzten Quartals waren die Rechnungszinsen so niedrig wie seit geraumer Zeit nicht mehr. Dies zog höhere Pensionsverpflichtungen nach sich. Die anhaltend positiven Anlagerenditen reichten jedoch aus, um diesen Einfluss bis zu einem bestimmten Mass abzufedern. Der Ausfinanzierungsgrad ging jedoch leicht zurück. Der illustrative Finanzierungsgrad (d. h. das Verhältnis von Planvermögen zu Pensionsverpflichtungen) verringerte sich um fast einen Prozentpunkt, wie aus dem Towers Watson Pension Index hervorgeht, der von 100,7 per 30. Juni 2014 auf 99,5 per 30. September 2014 zurückging.
Der Pensionsplanindex wird vierteljährlich von Towers Watson in deren Swiss Pension Finance Watch veröffentlicht und basiert auf den International Accounting Standards (IAS). Der Index stellt die quartalsweise Entwicklung des Ausfinanzierungsgrads dar, statt den sonst typischen Deckungsgrad der schweizerischen Pensionspläne anzugeben.
«Die Volatilität an den Finanzmärkten hält an. Die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, ihren Leitzins auf ein neues Rekordtief zu senken, heizte Spekulationen über eine potentielle quantitative Lockerung an. In der Folge verringerten sich die Anleihenrenditen», sagt Adam Casey, Senior Consultant bei Towers Watson. Er fügt an: «Die Situation in der Schweiz stellt aber keinen Sonderfall dar. Fallende Renditen sind in der gesamten Eurozone und in anderen Regionen zu beobachten. Die Unternehmen, die Pensionspläne finanzieren, müssen nun mehr denn je sicherstellen, dass die Anlagen bestmöglich eingesetzt werden und sie Bilanzschwankungen im Zuge von Marktbewegungen verstehen.»
