Der Bundesrat hat mit der Wahl von Monica Mächler, Direktorin des Bundesamtes für Privatversicherungen BPV, und Daniel Zuberbühler, Direktor der Eidgenössischen Bankenkommission EBK, die Zahl der Mitglieder des Verwaltungsrates der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA um zwei auf neun erhöht und damit dieses Gremium auf den 1. Januar 2009 hin komplettiert. Sieben Verwaltungsratsmitglieder waren vom Bundesrat bereits am 16. Januar 2008 gewählt worden und sind seit dem 1. Februar im Amt. Die Amtsdauer für alle neun Mitglieder des Verwaltungsrates endet am 31. Dezember 2011.
Der Bundesrat hat zudem die Wahl von Patrick Raaflaub zum FINMA Direktor auf Antrag des Verwaltungsrates genehmigt. Die Besetzung der FINMA Geschäftsleitung (GL) ist damit abgeschlossen. Die GL wird ihre Arbeit am 1. Januar 2009 aufnehmen. Bis zum Start der FINMA verbleibt die operative Aufsichtstätigkeit vollumfänglich bei den drei Fusionsbehörden.

Urs Schaffner hat per 1. Mai 2008 die Leitung des Schweizer Geschäfts von Hewitt Associates übernommen. Als Manager des drittgrössten Pensionskassenmarktes in Europa nimmt er auch Einsitz im erweiterten regionalen Leadershipgremium. Urs Schaffner stiess im September 2007 zu Hewitt Associates. Davor war er zuletzt weltweiter Partner und Leiter der Pensionskassenberatung Schweiz bei Mercer.
«Es war nicht weise, Christoph Blocher und damit indirekt sehr viele Stimmbürger aus der Regierung auszuschliessen und ihnen eine der Mehrheit der SVP nicht genehme Bundesrätin aufzuzwingen. Das ist wie wenn man bei einer Aktiengesellschaft den grössten Aktionär ausschliesst und ihm keinen VR-Sitz gibt. Da schafft man sich nur Probleme, wie das Hin und Her um Bundesrätin Widmer-Schlumpf zeigt. Blocher wehrte sich gegen zu hohe Managersaläre und die Ohnmacht der Aktionäre. Auch wollte er den Pensionskassen mehr Möglichkeiten geben, um ihre Aktionärsrechte durchzusetzen. Das verdient Respekt», sagt Tito Tettamanti in der Handels-Zeitung.
An der Mitgliederversammlung der
Die AXA Winterthur erhält einen neuen Leiter Einzelleben: Fabian Rupprecht übernimmt diese Aufgabe per 1. Mai 2008 von Cyrille de Montgolfier, der von der AXA Gruppe zum neuen CEO Central & Eastern Europe berufen wurde. Zudem bündelt die AXA Winterthur mit dem neuen Bereich «Risk Management und Aktuariat» die Kompetenzen innerhalb des CFO-Ressorts. Weiter hat die Geschäftsleitung der AXA Winterthur per 1. März 2008 eine organisatorische Änderung in den Ressorts CFO und Aktuariat umgesetzt. Um dem steigenden Bedürfnis nach einer integrierten Risikosicht gerecht zu werden, bündelt die AXA Winterthur ihre Risk Management- und Aktuariats-Kompetenzen im neuen Bereich «Risk Management und Aktuariat». Andreas Kull, der Leiter des neuen Bereichs, rapportiert direkt an den CFO Thomas Gerber. Mit dieser organisatorischen Änderung entfällt die Funktion des Chef-Aktuars in der Geschäftsleitung, weshalb Marc Chuard (Bild) die AXA Winterthur verlässt. Chuard ist Präsident der Schweiz.
Reto Kuhn, der auf Ende Januar als CEO der von ihm mitgegründeten PFS zurücktritt, übernimmt die Leitung des neuen Bereichs Sustainability Alternative Investments der SAM. Er betreut den Auf- und Ausbau sowie Vertrieb von Alternative Investments wie Hedge Funds und alternative Themenprodukte im Bereich Sustainability, insbesondere Wasser, Klima, CO2 und erneuerbare Energien.
Der bisherige Geschäftsführer der Angestellten Schweiz, Vital G. Stutz, wird sich beruflich neu orientieren und verlässt den Verband auf Mitte 2008. Stutz hat den Verband Angestellte Schweiz seit 1995 wesentlich geprägt, wie es in der Mitteilung des Verbands heisst. Angestellte Schweiz ist seit 2006 eine Mehrbranchen-Arbeitnehmerorganisation, die aus den Verbänden Angestellte Schweiz VSAM (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) und VSAC (Chemie und Pharmaindustrie) hervorgegangen ist. In den letzten zehn Jahren konnte ein Zuwachs von nahezu 25 Prozent auf heute rund 25 000 Mitglieder erreicht werden. Ein neuer Geschäftsführer wird noch gesucht. Die operative Geschäftsführung übernimmt ad interim Thomas Feierabend mit Kadermitgliedern der Geschäftsstelle. 