Der Deckungsgrad der Pensionskasse Basel-Stadt PKBS konnte 2005 von 72.3% auf 78.0% gesteigert werden. Ausserordentlich hohe Vermogensertrage, nur geringfügig ansteigende Vorsorgeverpflichtungen und die Auflosung von Riickstellungen fuhrten gemäss einer Mitteilung zur markanten Verbesserung. Die Kasse hat in ihre Erfolgsmeldung allerdings auch eine Warnung aufgenommen: "Nach der Neuordnung der Kassenorganisation steht nun noch die Überarbeitung des Finanzierungs- und Leistungsplans der PKBS bevor. Das gute Ergebnis 2005 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Finanzierung der Kasse lückenhaft ist und somit keine Stabilität gewährleistet. Der Vorsorgeplan beruht auf einem veralteten, teilweise nicht bundesrechtskonformen Pensionskassengesetz. Eine Gesetzesrevision ist dementsprechend in Vorbereitung; der Regierungsrat hat hierzu am 11. Mai 2006 zusammen mit Vertretern der Regierungsparteien erste Eckwerte präsentiert."
Pensionskasse Basel-Stadt
Pensionskassen
BLVK: Delegierte halten an Klage fest
Die Delegierten der Bernischen Lehrerversicherungskasse lassen nicht locker: Sie beharren gegen den Willen der Verwaltungskommission auf einer Klage gegen die Verantwortlichen des Debakels. Die Kommission bleibt skeptisch.
espace.ch – BLVK-Skandal: Delegierte halten an Klage fest
NZZ: Reform der Publica
Der Nationalrat wird sich in der Sommersession mit der beruflichen Vorsorge des Bundespersonals beschäftigen. Die Reform bringt den Angestellten verschiedene Verschlechterungen. Besonders betroffen sind die 45- bis 55-Jährigen, die mit höheren Beiträgen und schlechteren Leistungen rechnen müssen.
NZZ Online
PK der St. Galler Gemeinden bleibt bei den Sondermassnahmen
Innert vier Jahren wurde bei der Pensionskasse der St. Galler Gemeinden die Unterdeckung von 93 % zu einer leichten Überdeckung von 102 %. Eingeführte Sondermassnahmen und eine positive Börsenentwicklung brachten diese Verbesserung. Die Sondermassnahmen bleiben bis zu einem Deckungsgrad von 110 %. Mehrheitlich wegen der Senkung der Eintrittsschwelle gemäss BVG-Revision ist die Mitgliederzahl um 454 Mitglieder auf 5043 angestiegen. Die Verwaltungskosten betragen 2,5 %. Die Bilanzsumme ist im letzten Jahr von 772 Millionen auf 887 Millionen angestiegen, mit einem neuen Deckungskapital von 842 Millionen (Vorjahr 779 Millionen).
www.tagblatt.ch
Eckwerte für die Revision des Basler PK-Gesetzes
Der Basler Regierungsrat präsentierte die Eckwerte für die anstehende Revision des Pensionskassengesetzes. Die Exponenten der Regierungsparteien sichern ihre Unterstützung zu. Die Finanzierung der Leistungen soll ins Gleichgewicht gebracht werden und die bestehende Deckungslücke mit einer Vorfinanzierung bei Inkrafttreten des Gesetzes geschlossen werden. Die Kosten für die Ausfinanzierung der Pensionskasse sollen je zur Hälfte vom Arbeitgeber und den Versicherten (40 Prozent durch die Aktiven, 60 Prozent durch die Rentner) getragen werden. Auf den Wechsel zum Beitragsprimat wird auf Druck der Personalverbände verzichtet. Die Kosten für die Ausfinanzierung belaufen sich auf 1,3 Mrd. Fr. Diese Summe soll als Kredit innert 30 Jahren amortisiert werden. Das wären 66 Mio. pro Jahr.
Ist die Kasse ausfinanziert, fällt die Staatsgarantie weg. Für den künftigen Teuerungsausgleich auf die Renten wird ein Fonds geschaffen, der dem Staat planbare Beiträge und den Versicherten den Teuerungsausgleich sichert. Noch stehen erst Eckwerte, nicht Details wie der genaue Leistungsplan. Exponenten von SP, LDP, FDP, CVP und Grünen hielten alle fest, das Erreichte sei das Maximum des akzeptablen Entgegenkommens.
Kanton Basel-Stadt: Medienmitteilungen
Chef der Post-Pensionskasse zurückgetreten
Der Geschäftsführer der Pensionskasse der Post, Walter Kohler, ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.
Nachrichten.ch
Strafverfahren wegen Basler Pensionskasse eingestellt
Das Strafverfahren gegen Mitarbeiter der Basler Finanzverwaltung im Fall der Pensionskasse des Staatspersonals ist eingestellt worden. Es seien keine strafbaren Handlungen gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Anzeige war nach Rekordverlusten der Kasse von einer PUK gefordert worden.
baz.ch – Basler Zeitung Online
SPK: Pensionskasse des Bundes wird umgestaltet
Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates unterstützt Vorschläge des Bundesrates, welche für das Bundespersonal teils erhebliche Beitragserhöhungen und Leistungsanpassungen bei der beruflichen Vorsorge zur Folge haben. Eine knappe Mehrheit der Kommission lehnt den Vorschlag des Bundesrates für eine geschlossene "Rentnerkasse" mit Bundesgarantie ab. Unbestritten blieb die Einführung des Beitragsprimats: Wer in Pension geht, hat nicht mehr Anspruch auf einen bestimmten Prozentsatz (60%) seines letzten versicherten Lohnes, sondern auf die für seine Person einbezahlten und verzinsten Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge. Dieser Systemwechsel hat zur Folge, dass für die älteren aktiven Versicherten (ab einem Alter von ca. 45 Jahren) erheblich höhere Beiträge bezahlt werden müssen, damit die bisher bestehenden Leistungsansprüche bei einer Pensionierung im Alter von 65 Jahren erfüllt werden können.
Der Gewerkschaftsbund hat umgehend mit einer empörten Pressemitteilung reagiert. Er spricht von einer "provokativen Abbaupolitik gegen das Bundespersonal" und fordert namens der Personalverbände: "die flexible Pensionierung mit voller Rente ab 62 nach 40 Beitragsjahren, eine sozial finanzierte AHV-Überbrückungsrente, für alle ab Alter 45 eine Übergangslösung mit Altersrenten im bisherigen Rahmen und die vom Bundesrat beantragte Rentnerkasse zur Entlastung der Publica". Subito.
Mitteilung SPK
Mitteilung SGB
Zwei Modelle für Schaffhauser Pensionskasse
Der Schaffhauser Regierungsrat plant eine neue Verordnung über die Kantonale Pensionskasse. Er hat einem Entwurf zugestimmt, der jetzt in die Vernehmlassung geht. Es wird weiterhin ein Beitragsprimat mit Leistungsziel gelten. Neu soll zwischen den Vorsorgeplänen «Standard» und «Plus» gewählt werden können. Das Modell «Standard» sieht ein Schlussalter von 65 Jahren vor. Es werden Prämien bis zum Alter 65 erhoben, aber auch Altersgutschriften bis Alter 65 vergütet. Die Versicherungsleistung wird frankenmässig im Alter 63 etwa gleich hoch sein wie bis anhin. Mit dem Modell «Plus» kann das Leistungsziel, ca. 60 Prozent der versicherten Besoldung, auf einem höheren Niveau schon im Alter 63 mit höheren eigenen Prämien erreicht werden.
Schaffhauser Nachrichten
Mitteilung
Dies ist eine Verbesserung gegenüber heute und ermöglicht, je nach persönlichen Bedürfnissen und Wünschen, eine Frühpensionierung. Der Arbeitgeber bezahlt bei beiden Vorsorgeplänen dieselben Prämien. Bei beiden Vorsorgeplänen ist wie bisher eine Pensionierung ab dem Alter 60 möglich.
Neu ist die ganze Brutto-Jahresbesoldung Ausgangspunkt für die Berechnung der versicherten Besoldung. Bisher sind bei den meisten Arbeitgebern sechs Prozent des Lohnes nicht versicherbar. Entsprechend ergibt die neue Regelung für die überwiegende Mehrheit der Versicherten eine Erhöhung der versicherten Besoldung und somit einen besseren Versicherungsschutz. Wer über das Alter 63 hinaus arbeitet, verbessert seine Rente, weil auch über das Alter 63 hinaus Prämien bezahlt und entsprechende Altersgutschriften eingebucht werden. Einkäufe auf den Richtwert können neu bis zur Pensionierung und nicht mehr nur bis zum Alter 60 vorgenommen werden. Weiterhin können Sonderbeiträge von den Arbeitnehmenden und Arbeitgebern für die Behebung einer Unterdeckung erhoben werden. Geplant ist daneben, dass bei der Pensionierung neu bis 50 Prozent des Altersguthabens in Kapitalform bezogen werden können. Schliesslich soll neu ein Indexfonds geschaffen werden, damit mittelfristig die Kaufkraft der Renten sichergestellt werden kann. Der Fonds soll durch Einlagen aus den Überschüssen der Kasse und durch Arbeitgeberbeiträge geäufnet werden. In Zukunft können die Renten im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Indexfonds der Teuerung angepasst werden. Die Regierung hat eine Vernehmlassung zu diesem Entwurf bei den angeschlossenen Arbeitgebern und den Personalverbänden eröffnet. (r.)
(leicht) Höheres Rentenalter für Walliser Lehrer und Polizisten
Lehrer, Polizisten und alle anderen Angestellten des Kantons Wallis müssen künftig zwei Jahre länger arbeiten. Das Parlament hat den Vorschlag der Regierung mit 74 gegen 42 Stimmen in erster Lesung gutgeheissen. Neu werden Lehrer mit 62 Jahren, Polizisten und Kantonsangestellte mit 60 Jahren pensioniert.
baz.ch – Basler Zeitung Online
SPK: Ablehnung der Rentnerkasse beim Bund
Gemäss einer Meldung von "Vorsorge Aktuell" hat sich die Staatspolitische Kommission des Nationalrats bei der Beratung des zu revidierenden Gesetzes über die Pensionskasse des Bundes mit einer Stimme Mehrheit gegen die Schaffung einer eigenen Rentnerkasse ausgesprochen, wie sie der Bundesrat vorgeschlagen hatte. Damit hat die Kommission einen früheren Entscheid umgestossen. Bundesrat Merz wurde in der Kommission nur von den SP-Mitgliedern geschlossen unterstützt. Die Vertreter von CVP und SVP, auch die Hälfte der FDP, plädierten für eine Lösung mit einer Einmaleinlage des Bundes in die Publica. Der Vorschlag des Bundesrats kommt nun als Minderheitsantrag vor das Ratsplenum, falls die Kommission an ihrer nächsten Sitzung nicht noch einen Rückkommensantrag gut heisst.
Stiftung Abendrot
Die Basler Pensionskasse Stiftung Abendrot konnte die Anzahl der angeschlossenen Betriebe 2005 um rund 16 % auf insgesamt 970 erhöhen. Im gleichen Zeitraum nahm der Versichertenbestand um 33,5 % auf 5’782 Personen zu. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 47 % auf 470 Millionen Franken.
Stiftung Abendrot
Pensionskasse Pro mit 442 Mio. Vorsorgekapital
Das Vorsorgekapital der Pensionskasse Pro hat sich 2005 mehr als verdoppelt und die Höhe von 442 Mio. Franken erreicht. Fast 1’500 kleinere und mittlere Unternehmen sind der Pensionskasse angeschlossen. Nach Bildung von Reserven und Ausschüttung eines Überschusses wurde ein Deckungsgrad von 101,1 Prozent erzielt.
Mitteilung der Pensionskasse Pro
Previs Vorsorgestiftung Service Public
Die Previs Personalvorsorgestiftung konnte dank einem guten Jahresergebnis 2005 ihren Deckungsgrad von 100.15% auf 103.23% steigern. Die Zahl der Versicherten nahm um fast 13% zu, wobei der Hauptzuwachs im Beitragsprimat stattfand. Dieses nimmt nun gegenüber dem Leistungsprimat einen Anteil von über 22% ein; Tendenz steigend. Die Ergebnisse konnten unter Beibehaltung der sehr guten Leistungen erzielt werden. So rechnet die Previs auch im Jahr 2006 gemäss ihrer Mitteilung bei einem Rücktrittsalter von 63 Jahren mit einem Umwandlungssatz von 7.2%, einem technischen Zinssatz von 4% und einem Mindestzinssatz von 3.25%.
Previs Mitteilung
Nidwaldner PK erstmals seit 40 Jahren ohne Unterdeckung
Die Verbindlichkeiten der Nidwaldner Pensionskasse sind erstmals seit über 40 Jahren wieder voll gedeckt. Wie die Pensionskasse mitteilte, konnte der Deckungsgrad 2005 von 96,0 auf 100,4 Prozent verbessert werden.
zentralschweiz online
