Die Basler Staatspersonalverbände weisen die neue Vorlage zur Reform der Pensionskasse Basel-Stadt zurück. Die Vorlage sei kein tragfähiger Kompromiss, denn sie verschiebe die Risiken weitgehend auf die Seite der Versicherten.
baz.ch – Basler Zeitung Online
Pensionskassen
Pensionskasse Rieter geht in die Offensive
Die Pensionskasse Rieter mit ihrem im Swissfirst-Fall in die Kritik geratenen Anlagechef Jürg Maurer wird transparenter. Ab sofort gelangen auch Mitteilungen wie etwa Jahreberichte an die breite Öffentlichkeit. So ist ab sofort die Website www.pk-rieter.ch mit ersten Informationen aufgeschaltet. Darauf befinden sich Mitteilungen, die den Versicherten zugestellt wurden und die zur internen Information der Rieter-Mitarbeitenden dienen. Die Veröffentlichung erfolge aufgrund einer Entscheidung des Stiftungsrates, dem erhöhten Bedürfnis einer breiteren Öffentlichkeit nach Informationen über Pensionskassen nachzukommen, heisst es in der Mitteilung weiter. Aktuell handelt es sich dabei neben einem Porträt der Pensionskasse um den Jahresbericht 2005.
Pensionskasse Rieter
Sanierungs-Kosmetik für die Basler PK
Nachdem die Personalverbände vor zwei Jahren eine erste Vorlage zur Revision des Basler Pensionskassen-Gesetzes zu Fall gebracht haben, macht jetzt die Regierung einen zögerlichen zweiten Anlauf, der vor allem auf Schonung der Beamten-Interessen bedacht ist. Die Parameter bleiben weitgehend unverändert. Der max. Rentensatz verbleibt bei 65% des versicherten Lohnes, auch das Leistungsprimat wird beibehalten. Das Rentenalter beträgt 63 Jahre und ab 60 ist eine vorzeitige Pensionierung zu vergünstigen Bedingungen mit einer AHV-Ueberbrückungsrente möglich. Der Arbeitgeberbeitrag wird auf 25% (sic!) festgesetzt, die Arbeitnehmer bezahlen 8,5%. Die Ausfinanzierung der Kasse (Deckungslücke 1,3 Mrd.) erfolgt durch den Kanton. Nach erfolgter Ausfinanzierung fällt die Staatsgarantie weg.
Kanton Basel-Stadt: Medienmitteilungen
Vergleich der Nordwestschweizer Kassen
Pensionskasse Basel-Stadt
BSV hebt die BVG-Sammelstiftung «First Swiss Pension Fund» auf
Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat am 1. September die BVG-Sammelstiftung "First Swiss Pension Fund" per Verfügung aufgehoben und zwei Liquidatoren eingesetzt. Die Sammelstiftung war trotz wiederholter Mahnung nicht in der Lage einen Nachweis über das Vorsorgevermögen von rund Fr. 38 Millionen vorzulegen. Seit dem 17. August ist eine Strafuntersuchung im Gange. Für 726 der 744 Versicherten deckt der Sicherheitsfonds BVG die Vorsorgeansprüche vollumfänglich ab. 18 Versicherte mit einem Lohn über Fr. 116’100.- könnten einen verhältnismässig geringen Schaden erleiden.
http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/de/7116
Liquidation de la fondation First Swiss Pension Fund
First Swiss Pension Fund a été dissoute sur décision de l’Office fédéral des assurances sociales. La fondation collective n’a pas été en mesure, en dépit de sommations répétées, de fournir une preuve concernant la fortune de prévoyance de 38 millions de francs. Une enquête pénale est en cours depuis le 17 août. Le Fonds de garantie LPP couvre intégralement les prestations de prévoyance de 726 des 744 assurés. Les 18 assurés restants, dont le salaire dépasse 116’100 francs, pourraient subir un préjudice relativement faible, a indiqué l’OFAS. First Swiss Pension Fund n’a aucun rapport, ni en sa qualité de fondation, ni sur le plan du personnel, avec la banque Swissfirst, précise l’office.
Bluewin Infos – 2e pilier: liquidation de la fondation First Swiss Pension Fund
Neue Geschäftsführerin der Pensionskasse Post
Der Stiftungsrat der Pensionskasse Post hat Françoise Bruderer zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Sie ist derzeit Direktorin der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) und übernahm Mitte 2003 in einer schwierigen Phase das Direktorium. Die Pensionskasse Post versichert die Mitarbeitenden und Pensionierten der Schweizerischen Post, ihrer Tochtergesellschaften und von nahe stehenden Organisationen. Sie ist mit mehr als 70 000 Versicherten eine der grössten Pensionskassen der Schweiz. Am 31.12.2005 wies sie einen Deckungsgrad von 100.1% auf (Vorjahr 94.5%). Auf dem Anlagevermögen wurde im Jahr 2005 eine Rendite von 10.72% erwirtschaftet.
Pensionskasse Post – News Übersicht
PK der Swiss Re wechselt zum Beitragsprimat
Swiss Re wird die Pensionskasse für die Mitarbeitenden in der Schweiz per 1. Januar 2007 vom Leistungsprimat auf das Beitragsprimat umstellen. Das Unternehmen will damit der gesellschaftlichen Entwicklung und der in den letzten Jahren gestiegenen Volatilität der Kapitalmärkte Rechnung tragen. Swiss Re bietet ihren Mitarbeitenden auch in Zukunft eine erstklassige Altersvorsorge. Als Leistungsziel beim Eintritt in das Pensionsalter wird auch im Beitragsprimat weiterhin 70% des versicherten Lohnes angestrebt.
Swiss Re leistet zur Altersvorsorge einen Arbeitgeberbeitrag von 21% des versicherten Lohns. Die Mitarbeitenden haben die Wahl zwischen drei verschiedenen Beitragsklassen 0%, 3,5% oder 7%. Die Einführung von Mitarbeiterbeiträgen wird durch Swiss Re mit einer einmaligen Lohnerhöhung von 7% per 1. April 2007 neutralisiert. Mit der Umstellung auf das Beitragsprimat erfolgt auch eine Anhebung des Pensionsalters von 60 auf 63 Jahre, um der demographischen Entwicklung zu begegnen und den heutigen Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden sowie die Wettbewerbsfähigkeit von Swiss Re bei erfahrenen Experten und Führungspersönlichkeiten zu verbessern.
Mitarbeiter Info mit Details der Umstellung
Das Abenteuer Basler Pensionskasse
In einem Beitrag in der Basler Zeitung geisselt der PK-Experte Walter Spengler die Pläne der Regierung für die Revision der kantonalen Kasse. Die Aussagen im Bericht bezeichnet er als "abenteuerlich". Mit neuen Grundlagen soll die Staatsgarantie um 400 Mio. Fr. vermindert werden, was die Kasse unsicherer mache. Bereits vor zehn Jahren wurde der technische Zins von 3,5 auf 4% angehoben – mit ähnlichen Folgen. Das Leistungskonzept in Basel-Stadt ist in der Tat luxuriös. Die AG-Beiträge werden auf stolze 25% des versicherten Lohnes angehoben, die AN entrichten 8,5%.
Artikel Spengler
Pensionskasse des Bundes lässt Deal mit Swissfirst-Aktien untersuchen
Das Aufsichtsgremium der Bundespensionskasse Publica lässt Transaktionen mit Swissfirst-Aktien untersuchen.
NZZ Online
Rieter legt die Swissfirst-Transaktion offen
Die Rieter-Pensionskasse hat am 14.8. im Detail über den Verkauf von Swissfirst-Titeln in zwei Tranchen informiert. Anlagenchef Jürg Maurer wird von Rieter aufgefordert zu erklären, wie er in kurzer Zeit sein Vermögen verhundertfachte. Die Sammelstiftung Fundamenta hat einen unabhängigen Experten eingesetzt und den Swissfirst-Deal diskutiert.
NZZ Online
Rieter-PK findet im Fall Swissfirst keine Unregelmässigkeiten
Die Rieter-Pensionskasse reagiert nun doch auf Vorwürfe gegen verschiedene Vorsorgeeinrichtungen, die mit Aktienverkäufen an Swissfirst vor deren Fusion mit der Bellevue-Bank auf Millionengewinne verzichtet haben sollen. Die Pensionskasse (PK) von Rieter sei sich keiner Fehler oder Unregelmässigkeiten bewusst. Mit Swissfirst-Aktien habe sie rund 1,7 Millionen Gewinn erzielt.
NZZ Online
Trägerschaftsstrategie für die bernischen Kassen
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die Trägerschaftsstrategie für die Bernische Pensionskasse und für die Bernische Lehrerversicherungskasse genehmigt. Der schon vom Bundesrecht geforderte hohe Grad an Autonomie der bereits als öffentlich-rechtliche Anstalten des Kantons Bern organisierten Pensionskassen wird gewahrt. Gleichzeitig verlangt der Regierungsrat eine sichere, der Risikofähigkeit der Kassen angepasste Strategie bei der Anlage des Vorsorgevermögens.
Medienmitteilung des Kantons Bern
NZZ: Fatale Verstrickungen der Sammelstiftung Fundamenta
Die Affäre um die Bank Swissfirst und ihren Chef Thomas Matter ist vielschichtiger als bisher vermutet. Neue Fragen um die Corporate Governance von Pensionskassen wirft das vom «Blick» aufgedeckte Beziehungsnetz zwischen der Swissfirst und der über ein Anlagevermögen von rund 130 Mio. Fr. verfügenden Sammelstiftung Fundamenta auf.
Fatale Verstrickungen der Sammelstiftung Fundamenta
Fundamenta-Gemeinschaftsstiftung bei Swissfirst beteiligt
Eine weitere Pensionskasse hat wegen umstrittener Verkäufe von Swissfirst-Aktien eine externe Untersuchung angeordnet. Es handelt sich um die Fundamenta Gemeinschaftsstiftung in Olten, wie deren Präsident und Ständeratspräsident Rolf Büttiker am Freitag einen Bericht der Zeitung «Blick» bestätigte.
baz.ch – Basler Zeitung Online
Swissfirst: Klarstellungen einiger Pensionskassen
Die Auskunftsfreude von Pensionskassen und anderen Institutionen, die sich seinerzeit von Swissfirst-Aktien trennten, ist gemäss eines Berichts von Werner Enz in der NZZ unterschiedlich. Helsana und die Coop-Pensionskasse bestätigten die von Matter am Mittwoch offengelegte Information, dass sie nur einen Teil der Beteiligung – in beiden Fällen jeweils die Hälfte – veräussert hatten. Die zweitgenannte Pensionskasse verkaufte nach der Ankündigung der Swissfirst/ Bellevue-Fusion mit Gewinn nochmals 50 000 Titel. Ähnlich ging die Siemens-Pensionskasse vor, nachdem sie (am 9. September 2005) 390 000 Aktien zum Preis von 60 Fr. verkauft hatte; der Einstandswert habe Fr. 52.75 betragen. In diesem Frühjahr sind dann, wie der Sprecher im Detail ausführte, weitere 100 000 Aktien (zum Preis von 99 Fr.) veräussert worden, und weitere 100 000 Titel werden noch gehalten.
Die Siemens-Pensionskasse habe sich schon im Sommer 2005 mit Beschluss des Stiftungsrats dafür entschieden, die Position an Swissfirst zu reduzieren. Die Bereitschaft zum Verkauf sei vor dem September-Deal gegenüber Swissfirst signalisiert worden. Von verschiedener Seite wurde klargestellt, die Möglichkeit zum Verkauf sei unter Berücksichtigung der relativ schlechten Liquidität im Swissfirst- Titel wahrgenommen worden. Dabei habe man taktisch agiert und nicht alles auf einen Schlag verkaufen wollen, weil im Zusammenhang mit der Kaufofferte seitens von Swissfirst von der «Möglichkeit einer strategischen Partnerschaft» die Rede gewesen sei. Die Gefahr einer weiteren Austrocknung des Marktes infolge des Schnürens von Aktienpaketen sei hierbei mit ins Kalkül einbezogen worden.
National Leben sowie die Pensionskassen von Roche und Rieter schliesslich wollten keine näheren Angaben machen.
NZZ Online
