Die rund 100 Kleinbetriebe auf dem Lagerplatz im Winterthurer Sulzer-Areal Stadtmitte können sich längerfristig einrichten. Die Basler Vorsorgestiftung Abendrot hat das 50 000 Quadratmeter grosse Gelände mitsamt den bestehenden Mietverträgen von den bisherigen Eigentümern Sulzer Immobilien AG und Post erworben. Geschäftsleiter Hans-Ulrich Stauffer versicherte den Mietern, die Stiftung Abendrot werde alle Mietverhältnisse weiterführen und die befristeten Verträge verlängern. Die bestehende Mieterschaft sei der Stiftung willkommen. Mietzinserhöhungen allein aufgrund der Handänderung habe man nicht vorgesehen.
Pensionskassen
Caisse de pension de Lausanne: les hostilités sont ouvertes
Claude-Alain Voiblet s’attaque au plan d’assainissement de la caisse de pension de la Ville de Lausanne présenté par le syndic écologiste, Daniel Brélaz. Interview croisée.
L’AGEFI: Lausanne n’est pas encore tirée d’affaire
La caisse de pension de la ville de Lausanne n’a pas fini de faire parler d’elle. Ses déboires ont déjà fait couler beaucoup d’encre: bien que les statuts de l’institution de prévoyance exigent un degré de couverture de 60%, ce taux se situe au-dessous de 50% depuis 1995. Encore de 44,8% il y a un an, celui-ci vient de passer sous la barre des 40% au 30 novembre dernier (39,4%), plombé par la crise financière. Attendu de pied ferme sur ce dossier, le syndic Daniel Brélaz dévoilait vendredi dernier la teneur du «plan de sauvetage» de la caisse communale. L’opération se chiffre à 350 millions de francs et passera par la cession d’immeubles et d’une société coopérative, ainsi qu’un apport de 150 millions de la Municipalité.
Le plan de sauvetage de la Caisse de pension Lausanne
Le syndic Daniel Brélaza présenté, hier, les mesures qui vont être entreprises pour assainir la situation de la Caisse de pension de la ville de Lausanne. Son taux de couverture, encore de 44,8% il y a un an, vient de passer à 39,4%, crise financière oblige.
Lausanne: 350 Mio. Fr. für Sanierung der Pensionskasse
Die Stadtregierung von Lausanne legt einen Sanierungsplan für die städtische Pensionskasse vor. Diese wies Ende November einen Deckungsgrad von 39,4% auf, während in den Statuten ein Deckungsgrad von 60% vorgeschrieben wird. Die Operation wird auf 350 Mio CHF beziffert. Damit soll die Kasse bis 2012 «dauerhaft» saniert werden, wie Stadtpräsident Daniel Brélaz am Freitag darlegte. Die Stadt soll sich mit 290 Mio engagieren, die über den Verkauf von Immobilien und einen direkten städtischen Beitrag von 150 Mio CHF zusammenkommen. Die verbleibenden 60 Mio sollen zulasten der anderen angeschlossenen Institutionen gehen.
SRG: Sanierungsmassnahmen für Pensionskasse
Die Pensionskasse der SRG SSR (PKS) weist eine Unterdeckung auf und muss gemäss Statuten saniert werden. Der Deckungsgrad von zur Zeit rund 90 Prozent entspricht einer Unterdeckung von CHF 170 Mio. Der Verwaltungsrat hat darum zuhanden des Stiftungsrates PKS die arbeitgeberseitigen Massnahmen zur Sanierung der PKS verabschiedet. Demnach soll die Pensionskasse mit einer tieferen Verzinsung und der Erhöhung der Beiträge saniert werden. Als Arbeitgeberin soll sich die SRG SSR überproportional an den Sanierungsmassnahmen beteiligen, heisst es in einer Pressemitteilung.
PKBS baut in Kreuzlingen
Ende November hat Kreuzlingen die Baubewilligung für die Überbauung des Hiag-Areals erteilt. Das Projekt «Azur» umfasst 160 Wohnungen auf einer Grundstücksfläche von 21 000 Quadratmetern. Realisiert wird die Überbauung, die rund 40 Millionen Franken kostet, von der Pensionskasse Basel Stadt. Die 2½- bis 5½-Zimmer-Wohnungen werden im Minergie-Standard erstellt.
Berner Zeitung: «Schwarzes Jahr für Pensionskassen»
2008 wird als schwarzes Aktien- und Anlagejahr in die Geschichte eingehen. Die Buchverluste auf Aktien und anderen Anlagen der Pensionskassen werden auf 70 Milliarden Franken geschätzt. Wirklich ernst ist die Lage aber nur bei einem kleinen Teil der Vorsorgeeinrichtungen, schreibt die Berner Zeitung.
Weiter heisst es in der bz: Gemäss den neusten Zahlen von Complementa befanden sich per Ende November rund 45 bis 50 Prozent der privatrechtlichen Kassen in Unterdeckung. Das heisst, das zu Marktwerten bilanzierte Vermögen einer Kasse würde derzeit nicht ausreichen, um alle Ansprüche von Versicherten und Rentnern abzudecken. Bei den öffentlich-rechtlichen Kassen sind schätzungsweise 80 Prozent in einer Unterdeckung.
PK Uri in Unterdeckung
Die Pensionskasse Uri (PK Uri) hat im Jahr 2008 starke finanzielle Rückschläge hinnehmen müssen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Deckungsgrad ist inzwischen per Ende November auf etwa 85 % gesunken. Die Performance für elf Monate liegt per Ende November 2008 bei ca. minus 16 %.
Die Pensionskassenverordnung (PKV) gibt teilweise direkt vor, welche Massnahmen bei einer Unterdeckung zu ergreifen sind, damit die finanzielle Lage der PK Uri verbessert werden kann. Die Kassenkommission hat entsprechend an ihrer Sitzung vom vom vergangenen Donnerstag beschlossen, dass der Teuerungsfonds zu Gunsten der Sanierung aufgelöst wird. Dies wird den Deckungsgrad einmalig um rund 3.5 %-Punkte erhöhen.
Weiter werden, als ebenfalls zwingende Massnahme und so lange die Unterdeckung besteht, die Zusatzbeiträge für Arbeitgeber und Arbeitnehmende um je 0.4 %-Punkte erhöht. Als weitere Massnahme wird die Verzinsung der Altersguthaben für das Jahr 2009 auf die Hälfte des BVG-Mindestzinssatzes von 2 %, nämlich auf 1 % festgelegt. Zusatzbeiträge sowie Minderverzinsung bewirken zusammen eine Verbesserung des Deckungsgrades für 2009 von 1.1 %-Punkten.
Les caisses de pension du Valais vont s’unire
Le projet de fusion des caisses de pension publiques valaisannes est précipité par la crise. Le Conseil d’Etat a adopté un projet de modification de la loi qui régit les institutions étatiques de prévoyance (LIEP).
Selon le texte, présenté par le ministre des Finances Jean-René Fournier, et qui sera soumis au parlement en février, la CPVAL (Caisse de prévoyance du Valais) naîtra au 1er janvier 2010 du mariage de la Caisse de prévoyance du personnel de l’Etat du Valais (CPPEV) et de la Caisse de retraite et de prévoyance du personnel enseignant (CRPE). Deux objectifs. A l’horizon 2012: le passage du système de primauté des prestations à celui de primauté des cotisations. Avant cela, une recapitalisation urgente
de l’établissement jusqu’à un taux de couverture de 80%.
VA: Un milliard pour sauver les caisses de pension
La crise financière a fait perdre près de 260 millions aux institutions de prévoyance étatique du canton de Valais. Pour éviter le naufrage, l’Etat injectera 25 millions par an pendant quarante ans. La recapitalisation des caisses par l’Etat pour un montant de 605 millions en 2007 n’aura donc pas suffi à les sauver. La crise financière mondiale est passée par là. On peut estimer le coût des aléas boursiers à environ 260 millions pour les caisses de pension de l’Etat.
Spital muss Pensionskasse sanieren
Schlechte Aussichten für die Angestellten des Spitals Region Oberaargau (SRO). In den kommenden zwei Jahren müssen sie mithelfen, die firmeneigene Pensionskasse zu sanieren. Der Deckungsgrad der Pensionskasse ist unter die 100-Prozent-Grenze gesunken. Deshalb hat der Verwaltungsrat paritätische Sanierungsbeiträge beschlossen. Das Spital als Arbeitgeber sowie die Arbeitnehmer müssen «ab Januar 2009 bis voraussichtlich Ende 2010» Sanierungsbeiträge von je 1,75 Prozent auf dem versicherten Lohn einzahlen. Diese Beiträge sind ausschliesslich zur Schliessung der Deckungslücke bestimmt. «Sobald der Deckungsgrad wieder 100 Prozent erreicht, wird auf die Erhebung der zusätzlichen Beiträge verzichtet», schreibt die Personalleitung den Angestellten. «Auf Ende Jahr gehen wir von einem Deckungsgrad um die 90 Prozent aus», sagt SRO-Direktor Hans Peter Kuert auf Anfrage der Berner Zeitung. Weil ab 90 Prozent eine Sanierung fällig werde, habe der Verwaltungsrat präventiv die Sanierungsmassnahmen eingeleitet.
Basler PK: Gesetzesanwendung à la carte
Der Einbruch der Börse hat auch bei der Pensionskasse für die Basler Staatsangestellten Spuren hinterlassen. Wie gross die Unterdeckung genau ist, kann Finanzdirektorin Eva Herzog erst Ende Januar genau sagen. Sie geht jedoch schon jetzt davon aus, dass die Deckung deutlich unter dem Wert von 95 Prozent liegen wird, bei dem von Gesetzes wegen «zwingend Sanierungsmassnahmen einzuleiten sind». Da für jedes Prozent unter der Volldeckung etwa 85 Mio. Franken von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eingeschossen werden müssen, ist die Frage, wie schnell die Lücke zu schliessen ist, von einiger Brisanz.
Um den Staatsangestellten ihre Kaufkraft und dem Staat den Spielraum für vorgezogene Investitionen zu bewahren, fordert nun die SP eine Aufschiebung der Sanierungsaktion. Zur Frage, ob dazu eine erneute Gesetzesänderung Sinn macht, gehen die Meinungen auseinander. In einer gemeinsamen Medienmitteilung weisen dagegen die bürgerlichen Parteien CVP, FDP, LDP und SVP das Ansinnen der SP scharf zurück: «Diese Forderung ist angesichts der Bedeutung der Pensionskasse für die Angestellten des Kantons Basel-Stadt nicht nur verantwortungslos, sie ist auch gesetzwidrig und ein politischer Wortbruch erster Güte», schreiben die Parteien mit Hinweis auf das Pensionskassengesetz.
Lage der Bundespensionskassen verschlechtert
Die Finanzkrise schlägt auf die Pensionskassen des Bundes sowie der früheren Betriebe der Eidgenossenschaft durch. Mittlerweile befinden sich alle aktuellen oder früheren Bundespensionskassen in Unterdeckung. Gemäss den neusten Schätzungen lag der Deckungsgrad der Pensionskasse des Bundes Publica Ende November noch bei 97 Prozent. Damit weist die Publica eine Unterdeckung von 1,1 Milliarden Franken aus, wie Finanzminister Hans-Rudolf Merz am Montag im Nationalrat auf eine Frage von Hans Widmer (SP/LU) erklärte.
Auch die Pensionskassen der ehemaligen Regiebetriebe litten. Die Pensionskasse der Post verfügte Ende November noch über einen Deckungsgrad von 86,4 Prozent, was einer Lücke von 1,8 Milliarden Franken entspricht. Die grösste Deckungslücke hat die Vorsorgestiftung der SBB mit 2,9 Milliarden Franken. Der Deckungsgrad betrug hier laut Merz nur noch 80 Prozent.
Bei der Swisscom (Complan) lag der Deckungsgrad bei 91,3 Prozent (Lücke von 600 Millionen Franken), bei der Ruag bei 90,2 Prozent (Lücke von 127 Millionen Franken) und bei Skycare bei 92 Prozent (Lücke von 70 Millionen Franken).
NZZ: "Stunde der Wahrheit in Sachen Pensionskasse"
Die in der Sammelstiftung Ascoop zusammengeschlossenen Vorsorgewerke von 155 Betrieben aus Verkehr und Tourismus müssen Ende 2009 einen ersten Meilenstein auf ihrem Sanierungspfad erreichen. Etliche drohen in Existenzkrisen zu geraten, wenn Eigentümer und/oder Besteller nicht umgehend zusätzliche Mittel dafür aufbringen, schreibt die NZZ.
