AFIAA, the global property investor owned by 18 Swiss pension funds, is aiming to make real estate investments in Japan and India before the end of 2010. The Swiss Foundation for International Real Estate Investments is currently in the process of building up a A$ 400m (€280m) exposure to Australian commercial property (left) as its first step into Asia Pacific.
pwirth
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Rentensysteme unter demografischem Druck
„Vorbild Schweiz, Deutschland nur Mittelmaß“ – auf diesen Nenner lassen sich die Ergebnisse einer internationalen Vergleichsstudie der Stiftung Marktwirtschaft zur langfristigen Nachhaltigkeit der öffentlichen Haushalte bringen, die Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft und Leiter des Forschungszentrums Generationenverträge an der Albert-Ludwigs-Universität vorgestellt hat.
Mit Hilfe des Instruments der Generationenbilanzierung, die auch die zukünftige demographische Entwicklung berücksichtigt, hat Raffelhüschen die langfristige Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte in sieben europäischen Industrieländern (Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Norwegen und Schweiz) und den USA als außereuropäischem Vergleichsmaßstab untersucht. Im nachfolgenden Ranking sieht man das Ergebnis:
In den kommenden Jahrzehnten dürfte der Anteil der älteren Menschen an der Bevölkerung in den Industriestaaten stark zulegen. Politische Reformen wie die Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters sind in vielen Ländern überfällig, schreibt die NZZ.
Fachschule: Neue Verwaltungsräte
Mit dem Rücktritt von Hans Ender (Bild links) aus dem Verwaltungsrat der Fachschule für Personalvorsorge ist einer der Pioniere der Schule zurückgetreten, wie Präsident Martin Freiburghaus meinte. Ender führte den Vorsitz an der Gründungsversammlung und war auch der erste Präsident der Schule. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Daniel Dürr als Vertreter des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP und Adrian Gröbli als Vertreter des Schweizerischen Versicherungsverbands SVV.
VPS: Jean-Marc Wanner neuer VR
Nachdem sich Hans Ender nicht mehr für eine weitere Amtsperiode als Verwaltungsrat zur Verfügung stellte, wählte die Generalversammlung des VPS Verlags neu Jean-Marc Wanner in den Verwaltungsrat. Jean-Marc Wanner ist Pensionskassen-Experte bei Hewitt Associates und war auch lange Mitglied der BVG-Kommission. Mit Jean-Marc Wanner nimmt wieder ein Romand Einsitz im Führungsgremium des Verlags. Sämtliche bisherige Verwaltungsräte wurden einstimmig gewählt. Das Jahresergebnis 2009 leidet unter den Auswirkungen der Finanzkrise auf den Werbemarkt. Auch die «Schweizer Personalvorsorge» verzeichnete im vergangenen Jahr einen starken Rückgang der Inserateinnahmen, der nur zum Teil durch das gute Ergebnis im Tagungs- und Schulungsbereich kompensiert werden konnte.
NZZ: “Integrität ist gut Kontrolle besser”
Die kantonale Beamtenversicherungskasse (BVK) wird dieser Tage von ihrer Vergangenheit eingeholt.Schon jetzt ist klar, dass die Aufarbeitung kasseninterner Vorgänge, die vermutlich bis in die neunziger Jahre zurückreichen, Unrühmliches ans Tageslicht fördern wird, schreibt Werner Enz in der NZZ.
Brutal: Rentenalter 62 in Frankreich
Die Franzosen müssen künftig länger arbeiten: Die Regierung will das gesetzliche Rentenalter bis 2018 schrittweise auf 62 Jahre anheben. Angesichts des ausufernden Haushaltsdefizits und der Überalterung der Bevölkerung sei die Reform «eine moralische Verpflichtung», sagte Frankreichs Arbeitsminister. Die Generalsekretärin der grössten Gewerkschaft der Lehrerschaft und des öffentlichen Dienstes (FSU) in Frankreich kritisierte die Reformen als «brutal und völlig ungerecht».
Obwohl sich die Anhebung der Altersgrenze in Frankreich im europäischen Vergleich recht bescheiden ausnimmt, riefen die führenden sechs Gewerkschaften nach ersten Demonstrationen am Dienstag in Paris zu einem landesweiten Protesttag am 24. Juni auf und kündigten weitere Demonstrationen für September nach Ende der Sommerferien an.
Personalverbände fordern Schadenersatz
Die Vereinigten Personalverbände (VPV) fordern von der Zürcher Regierung ein besseres Steuerungs- und Kontrollsystem in der Versicherungskasse für das Staatspersonal (BVK). Zudem verlangen sie, dass den Versicherten finanzielle Schäden an ihrem Versicherungskapital ausgeglichen werden, die durch den vermuteten Korruptionsfall entstanden sind. Finanzdirektorin Ursula Gut (FDP) hatte versprochen, allfällige Schäden am Sparkapital der Versicherten auf zivilrechtlichem Weg einzufordern, sofern der Anlagechef wegen versprochener Zahlungen in schlechte Geschäfte investiert habe.
Taschenstatistik der Sozialversicherungen 2010
Die Taschenstatistik liefert aktuelle Angaben über die einzelnen Zweige und die Gesamtrechnung der Sozialversicherungen. Gedruckte Gratisexemplare sind verfügbar ab 10. Juli 2010; Bestellung via www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer: 318.001.10 d).
Ständerat heisst erstes Paket der 6. IV-Revision gut
Tausende IV-Rentnerinnen und Rentner sollen wieder arbeiten können. Das ist das Ziel der 6. IV-Revision, welche der Ständerat mit grosser Mehrheit gutgeheissen hat. Das erste Massnahmenpaket der IV-Vorlage bringt langfristig Einsparungen von 500 Millionen Franken pro Jahr.
Anders als bei der letzten IV-Revision geht es diesmal nicht darum, weniger neue Renten zu gewähren, sondern alte aufzuheben: Geplant ist, dass 16’800 IV-Rentner bis 2018 wieder eine Stelle finden. Kommissionssprecher Alex Kuprecht (Schwyz, svp.) sprach von einem «ehrgeizigen Ziel».
In einem zweiten Paket, das der Bundesrat bis Ende Jahr vorlegen will, sollen weitere 500 Millionen eingespart werden. Die 6. IV-Revision ist Teil einer Reformkaskade, mit der die Invalidenversicherung langfristig aus den roten Zahlen geführt und der Schuldenberg von 14 Milliarden Franken abgetragen werden soll.
TA: BVK-Chronik
Der Tages-Anzeiger hat die Entwicklung der Ereignisse rund um die BVK zusammengefasst.
Printausgabe der Pensionskassenstatistik
Die Publikation zur Pensionskassenstatistik 2008 in neuer Aufmachung ist erschienen. Nebst Angaben zur Konzeption der Erhebung liefert der erste Teil Informationen über die Struktur und die Entwicklung der beruflichen Vorsorge (obligatorischer und überobligatorischer Teil), d.h. über den aktuellen Stand der Vorsorgeeinrichtungen, die aktiven Versicherten und Leistungsbezüger sowie über die Bilanz und Betriebsrechnung. Abgeschlossen wird die Publikation mit einigen ausgewählten Aspekten der beruflichen Vorsorge und wichtigen Eckwerten der Sozialversicherungen. Die detaillierten Zahlen sind auf einer CD-Rom enthalten. Die Statistik kann heruntergeladen oder beim BfS für 26 Fr. bestellt werden.
Tages-Anzeiger: Niemand bremste den «heimlichen BVK-König»
Der Hauptverdächtige im Korruptionsfall der Personalvorsorge des Kantons Zürich BVK, D. G., konnte über20 Jahre viel Geld in riskanten Geschäften anlegen. 1988 wurde er als Vermögensverwalter eingestellt, zuletzt war er Leiter Asset Management der BVK. Er sei ein ruhiger, vertrauenswürdiger Kollege gewesen, sagen ehemalige Weggefährten. Sie erzählen aber auch, dass der Mann, der Milliarden verwaltete, der «heimliche König» in der BVK war. Er habe als Einziger den Durchblick bei den Anlagen gehabt, die von Jahr zu Jahr umfangreicher und komplexer wurden, schreibt der Tages-Anzeiger.
IPE: The BVG Generation
The BVG/LPP law of 1985 introduced mandatory workplace pensions in Switzerland. Looking back over the last 25 years, IPE questioned five industry figures: Christoph Ryter (ASIP), Peter Rychener (PK Hewlett Packard), Jean-Louis Nakamura (Lombard Odier), Aris Prepoudis (Bank Sarasin), Othmar Simeon (Swisscanto),
The questions: 1-Have Swiss pension funds succeeded in the aims that were set out in the 1985 BVG/LPP legislation?, 2-Are all Swiss trustees fit to understand the challenges and exploit the opportunities of the modern investment world?, 3-Are there too many pension funds in Switzerland?, 4-Does systemic underfunding of public pension funds represent a future crisis?
UBS PK-Barometer: Turbulenzen im Mai
Die Turbulenzen an den Aktienmärkten führten gemäss UBS Pensionskassen-Barometer im Mai zu einer negativen Rendite der Pensionskassenvon –0,67 Prozent. Die starken Verluste bei in- und ausländischen Aktien konnten durch die anderen Anlageklassen nicht kompensiert werden. Nach drei Monaten mit positiven Renditen dämpfte der Mai nun die kumulierte Rendite 2010. Trotz dem Dämpfer im Mai bleibt die Entwicklung der Performance für 2010 insgesamt positiv. Die kumulierte Performance seit 2006 hat sich leicht abgeschwächt von +6,8 auf +6,1 Prozent. Die Pensionskassen mit über 1 Mrd. Franken Vermögen verzeichnen langfristig nach wie vor den höchsten Anlageerfolg.
NZZ: Warum kam nicht eher ein Verdacht auf?
Seit Donnerstag ist bekannt, dass im Rahmen der seit Ende Mai laufenden Ermittlungen gegen den Anlagechef der kantonalen Beamtenversicherungskasse (BVK) ebenso Walter Meier, der Chef der Beteiligungsgesellschaft BT&T, verhaftet worden ist (NZZ 10. 6. 10). Die Beziehungen der Finanzdirektion zu ihm waren schon 2006 Gegenstand einer Untersuchung der kantonsrätlichen Finanzkommission (Fiko), schreibt die NZZ.
