Graham is a director of BT Pension Scheme Management (BTPSM), the £35 billion ($56.8 billion) pensions advisory arm of the BT Pension Scheme, the largest in the UK. Graham joined BTPSM in 2004 to help establish a team mandated to invest up to 5% of the BT scheme directly into single manager hedge funds.
Graham is enthusiastic about the returns hedge funds can give to institutional investors and in particular pensions funds. “We invest in hedge funds really for the diversification, the lack of correlation that they bring to a pension fund portfolio,” she said. Graham also said the skill of hedge funds managers gives her pension scheme access to “the sort of people we otherwise wouldn’t be able to access in a pension fund portfolio”.
Medien
Gérard Fischer: PK-Renditen unter den Erwartungen
"Mit einer Rendite von durchschnittlich 2,95 Prozent für das Jahr 2010 sind die Erwartungen nicht erfüllt worden", sagte Swisscanto-CEO Gérard Fischer in der Sendung cash TV. Fischer verweist dabei auf das schwierige Marktumfeld, in dem bei Obligationen nicht viel verdient werden konnte und Anlagen von Aktien unter dem starken Franken gelitten hätten.
Fischer verwies dabei auf die Swisscanto-Pensionskassen-Umfrage 2011, deren Resultate diese Woche im Detail vorgestellt werden. An den Umfragen von Swisscanto, einem Tochterunternehmen der Kantonalbanken, beteiligen sich jeweils fast 300 Vorsorgeeinrichtungen. Damit deckt die Umfrage rund 60 Prozent der beruflichen Vorsorge ab und kann eine hohe Repräsentativität beanspruchen.
Eine Rendite von knapp 3 Prozent reiche nicht, sagte Fischer. Zum Vergleich: Die Pensionskasse des Bundes, Publica, erwirtschaftete 2010 eine Rendite von 5,16 Prozent. Dies sei Publica auch dank der Absicherung der Währungsschwankungen gelingen, wie die Pensionskasse vor einem Monat bekannt gab. Im Vorjahr waren es allerdings noch 10,1 Prozent Rendite gewesen.
Der Sonntag über die Verordnungen zur Strukturreform
“Bundesrat Burkhalter gewinnt Kampf gegen Pensionskassen” ist ein Artikel im “Sonntag” überschrieben, der sich mit der Ausgestaltung der Ausführungsbestimmungen zur Strukturreform auseinandersetzt. Der Artikel hält, was der Titel verspricht. Die Autorin bietet ihren Lesern eine von jeder Sachkenntnis freie Darstellung der Verhältnisse, ergänzt mit dürftiger Kritik an den unbelehrbaren Pensionskassen.
Treuhänder 5/11 – Schwerpunkt Vorsorge
“Der Schweizer Treuhänder” ist in Ausgabe 5/2011 zur Gänze der Vorsorge und dabei schwergewichtig der 2. Säule gewidmet. Die Beiträge können als pdf herunter geladen werden.
- Annelies Keller: Selbstverantwortung trotz Generationenvertrag
- Florian Magnollay: Jüngste Entwicklungen in den Sozialversicherungen
- Bruno Christen: Unsere Sozialversicherungen
- Raymond Schmutz: La réforme structurelle
- Jaap van Dam: 25 Jahre BVG
- Alex Kuprecht: Wichtige Reformen bei den Sozialversicherungen stehen noch bevor
- Doris Bianchi: Gute Altersvorsorge für alle
- Violaine Landry Orsat , Fabrice Merle: Réforme structurelle – travailleurs âgés
- Dominique Ammann , Hansruedi Scherer: Die Bedeutung der Vermögenserträge in der Altersvorsorge
- Jürg Walter , Benno Ambrosini: Technischer Zinssatz und Fachrichtlinie FRP 4
- Daniel Suter: Anwendung von Swiss GAAP FER 16
- Patrick Schaller , Frank Meisinger: Pensionskassen als Unternehmensrisiko
- Christina Ruggli-Wüest: Neue Aufsichtsorganisation aufgrund der Strukturreform
- Markus Kronenberg: Prüfung von Ausgleichskassen
- Stefanie Gey , Blaise Wägli: Integriertes Risiko- und Kontrollmanagement bei AHV-Ausgleichskassen
- Heinz Vogel: Risikomanagement bei Pensionskassen
- Kurt Gysin , Silvan Loser: Einführung eines IKS bei Vorsorgeeinrichtungen
- Anne van Heerden , Matthias Kiener: Wirtschaftsdelinquenz in der 2. Säule
- Bruno Purtschert , Stefan Kühn: Whistleblowing für Pensionskassen
- Ulrich Prien , Jürgen Zimmermann: Immobilienanlagen von Vorsorgeeinrichtungen
- Jürg Brechbühl: Berufliche Vorsorge von Selbständigerwerbenden
- Stefan Marc Schmid , Hans-Jürgen Wolter: Regulatorische Entwicklungen im Schweizer Krankenversicherungssystem
- Andreas Dummermuth: Die Pflegefinanzierung ist neu organisiert
- Michael Nordin , Annika Fünfschilling: Koordination der Sozialversicherungssysteme Schweiz – EU/EFTA
- Michael Nordin , Annika Fünfschilling: FATCA für Pensionskassen?
Schneider-Ammann: “Mit der Formel 4×4 die demographische Entwicklung meistern”
Im Jahre 2030 werden 8,7 Millionen Menschen in der Schweiz leben. Die Teilnehmer des Arbeitsmarktes werden älter, weiblicher und qualifizierter sein als heute. Arbeitslose wird es kaum noch geben. Wir geniessen unseren Lebensabend länger und bei besserer Gesundheit. Unser Vorsorgesystem, basierend auf dem Drei-Säulen-Prinzip, funktioniert weiterhin.
Meine Damen und Herren, so wünsche ich mir den demographischen Wandel im Jahre 2030. Damit meine Vision aber Realität wird, müssen wir einiges tun. Wie wir die Herausforderungen meistern können, das möchte ich Ihnen anhand der Formel 4×4 erläutern. Dabei ist Formel nicht im rein mathematischen Sinne zu verstehen. Die Formel hat auch nichts mit den Geländewagen zu tun. Sondern: Die erste Vier steht für die vier grossen Herausforderungen. Die zweite Vier steht für die vier Lösungsfelder, mit denen wir diese Herausforderungen meistern.
BR Johann Schneider-Ammann am Europa Forum, 9.5.11
Pahud: “L’équilibre à garder dans le 2e pilier”
Avant 1985, notre 2e pilier reposait sur les bases de l’assurance collective. On appliquait la mise en commun des ressources et des risques («communauté de sort»). Puis a démarré une vague d’individualisation, avec la création d’un carnet d’épargne personnel du cotisant. Les autorités fédérales introduisent le taux de conversion, nécessaire pour passer du capital à la rente, mais surtout non garanti dans le temps. C’est la séparation entre actifs et pensionnés, ainsi que la rupture de la solidarité entre ces deux groupes.
Tribune de Genève, Alain Pahud, Directeur Retraites Populaires
Soziale Sicherheit CHSS 2/11: Synthesebericht FoP-IV, neue demographische Grundlagen
Die Nr. 2/11 der Zeitschrift “Soziale Sicherheit” des BSV behandelt schwergewichtig den Synthesebericht FoP-IV. In der Rubrik “Vorsorge” werden die demographischen Rechnungsgrundlagen 2010 dargestellt. Die vom BSV erstellten Grundlagen umfassen eine Aktualisierung der Überlebensordnung sowie eine Neumodellierung der Aktivitätsordnung, welche vor allem im Haftpflichtrecht ihre praktische Anwendung findet.
Seit dem Jahr 2000 ist insbesondere die Lebenserwartung der Männer massiv gestiegen. Im Jahr 2009 haben die neugeborenen Knaben mit im Schnitt 79,8 Jahren eine um 2,9 Jahre längere Lebenserwartung als die im Jahr 2000 geborenen. Bei den neugeborenen Mädchen beobachtet man im selben Zeitraum eine Zunahme um 1,8 Jahre auf 84,4 Jahre. Im Alter 65 ist sie bei den Männern seit 2000 um 1,8 Jahre auf 18,8 Jahre und bei den Frauen um 1,3 Jahre auf 22,0 Jahre gestiegen.
In den kommenden 20 Jahren dürfte sich dieser Trend fortsetzen. Die Lebenserwartung bei Geburt dürfte bei den Knaben auf 84,2 Jahre und bei den Mädchen auf 88,2 Jahre anwachsen. Im Alter 65 wird im Jahre 2030 mit einer Lebenserwartung von 22,2 Jahren bei den Männern und von 25,2 Jahren bei den Frauen gerechnet.
“Neue skandalöse Verordnungen”
Wird die Vorsorge in einen derart engen Schraubstock gespannt, sind happige Verluste unvermeidbar, schreibt Herbert Brändli auf finews.
Licht im BVG-Tunnel?
Wenn Herbert Brändli, derzeit publizistisch im Overdrive rotierender Vorsorgespezialist, in einem Kommentar den Titel “Licht im BVG-Tunnel” mit einem Fragezeichen versieht, dann darf man mit Fug davon ausgehen, dass die Frage rein rhetorisch gemeint ist. Nein, im BVG-Tunnel herrscht Dunkelheit, zumindest nach Meinung von Brändli. Beispiel gefällig aus seiner neusten Kolumne von Stocks?
“Bereits die alte Aufsicht unter dem BSV und der Kantone erregte regelmässig öffentliches Aufsehen. Neu sehen Eidgenössische Aufseher auf kantonale Aufseher, die ihre Kontrolleure aussenden, um nach den privaten Verhältnissen der Stiftungsräte und ihrer Bediensteten zu sehen. In diesem föderalistischen System herrscht bekanntlich wenig Einigkeit und das Peter-Prinzip feiert fröhliche Urstände. Die Kantone Zürich und Schaffhausen liessen vorsorglich, ein weltweites Unikum, ihre fachtechnische Inkompetenz in Sachen Pensionskassen schon einmal zertifizieren und damit ihre Machtansprüche zementieren. Die Angst der Arbeitnehmer ist begründet, dass diese Aufsichtsbehörden mit neuen Regulierungsinstrumenten den Vorsorgezug geradewegs in ein tiefes schwarzes Loch führen. Nach vorne ist kein Licht in Sicht. Eine Umkehr mit Reflektion der vergangenen 25 Jahre verspricht weit mehr Erfolg und ist dringend angezeigt, bevor der BVG-Tunnel ganz einbricht.”
Handelszeitung: Sterblichkeit und Renten
Die Handelszeitung setzt sich in der Ausgabe vom 28.4.11 in mehreren Beiträgen mit der Entwicklung der Sterblichkeit und den Konsequenzen auf die Pensionskassen und Renten auseinander.
Unter dem Titel “Heikle Berechnung der Sterblichkeit” wird auf das zunehmende Interesse an Generationensterbetafeln in der Schweiz eingegangen. Dabei wird mit Verweis auf Auskünfte der Libera festgehalten, dass im Gegensatz zur Schweiz in Grossbritannien oder den USA solche Sterbetafeln seit längerem üblich sind. Die Mehrheit der Experten befürwortet heute eine Wechsel zu den Generationentafeln, eine rasche Durchsetzung wird aber nicht erwartet.
Die höhere Lebenserwartung wirkt sich auf die Rentenhöhe aus. Herbert Brändli will sie mit einer Aktienquote von 50% ausgleichen. Den meisten Kassen fehlen aber die notwendigen Schwankungsreserven für eine solche Strategie. Zudem ist unsicher, ob sie zum gewünschten Resultat und langfristig den notwendigen Renditen führt.
Handelszeitung: Generation Rentenschock / Sterblichkeit / Talfahrt
Währungsabsicherung bleibt aktuell
Jene Vorsorgeeinrichtungen, welche im letzten Jahr ihre Auslandsengagement absicherten, konnten im Durchschnitt deutlich bessere Renditen erwirtschaften als die jene, die darauf verzichteten. Im TA vom 7.4. wurde zu diesem Thema ein Beitrag mit Verweis auf die aktiven Hedging-Strategien, wie sie von der Compagnie Benjamin de Rothschild, entwickelt wurde, publiziert. Folgt man den Angaben, hätten damit die erlittenen Verluste wesentlich verringert werden können, ohne dabei auf Gewinne bei steigendem Dollar-resp. Eurokurs zu verzichten.
Trends bei der Vorsorge: echte DC-Pläne auf dem Vormarsch
John Anthony, David Pauls und Peter Zanella von Towers Watson haben in der NZZ unter dem Titel “Die Kollektivität stösst an Grenzen” einen Beitrag den Trend zu individuellen Sparplänen verfasst. Nach ihrer Meinung wird der im Ausland schon lange erkennbare Trend sich auch in der Schweiz durchsetzen. Dies insbesondere im überobligatorischen Bereich. Die Mitarbeiter treffen die Anlageentscheide im Rahmen der angebotenen Optionen individuell. Der je nach gewählter Strategie resultierende Vermögensertrag bzw. -verlust wird dem Mitarbeiter zugewiesen. Solche Pläne haben für die Versicherten grössere Risiken, bieten aber mehr Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich des Rendite-Potenzials. Sie bedeuten einen wesentlichen Schritt hin zur Individualisierung. Eine bisher kleine Zahl von Firmen, darunter jedoch namhafte, haben derartige Vorsorgepläne bereits eingeführt.
Die Autoren sind der Ansicht, dass das Interesse an dieser «neuen» Vorsorgeform in der Schweiz weiter zunehmen wird , weil Unternehmen Risiken abbauen und die Altersvorsorge für ihre Mitarbeiter transparenter gestalten wollen. Die hiesige Vorsorge-Welt begegnet solchen Plänen jedoch mit grossen Vorbehalten. Häufig wird argumentiert, diese Pläne seien mit den Grundprinzipien der zweiten Säule unvereinbar. Diese Bedenken manifestieren sich auch in der Gesetzgebung, die – trotz einer gewissen Liberalisierung – nach wie vor nicht auf diese Art von Vorsorgeplan zugeschnitten ist. Der in der Schweiz verfolgte Kollektivansatz wird jedoch zunehmend unter Druck geraten. Die durch Quersubventionierungen provozierten Spannungen werden sich akzentuieren und entsprechende Massnahmen erforderlich machen.
Le Temps: Prévoyance profesionnelle
Le dangereux retard du politique
Les coûts des caisses de pension vont encore croître à la suite de nouvelles réglementations
Oser les actions pour le long terme
L’expérience montre que la majorité des investisseurs, victimes de la tentation de jouer plus fin que le marché, n’obtiennent pas de très bons résultats. En effet, rares sont ceux qui restent investis de façon continue sur longue période.
Les avantages de l’appel d’offres public
La plupart des conseils de fondation ont recours à des procédures relativement structurées en matière de sélection des gérants de fortune externes
Eliminer les conflits d’intérêts dans les caisses de pension
Les fonds de placement offrent des solutions avantageuses. Mais ce gain de coûts s’opère jusqu’ici au détriment de la faculté de faire valoir leurs avis lors des assemblées de sociétés. Répondant aux attentes de nombre d’assurés, des solutions existent désormais
Le coût des réglementations sera financé par l’assuré
Anders Malmström, directeur général de l’assurance vie auprès du groupe AXA Winterthur, critique fortement les nouvelles réglementations. L’assureur prévoit une vague de consolidation. Il lance par ailleurs une nouvelle catégorie de produit innovante
La prévoyance professionnelle sous un feu nourri de critiques
Les prestataires du deuxième pilier évoluent au beau milieu de la super-réglementation et des exigences des entreprises et des assurés. Il sera de plus en plus difficile de concilier toutes ces exigences.
Le professionnalisme plutôt que la parité dans le deuxième pilier
Au terme de 25 années de gestion paritaire, il serait temps – et les arguments ne manquent pas pour cela – de procéder à une analyse de son efficacité. Avant de lancer de nouvelles réglementations, il faudrait se demander ce à quoi sert la parité, en bien comme en mal
Quand David investit aux conditions de Goliath
Les investisseurs privés mettent de plus en plus souvent à profit les opportunités avec des fonds institutionnels proposées par les assureurs. Ils bénéficient ainsi des mêmes conditions intéressantes que les grands investisseurs professionnels.
LPP: charges accrues pour les caisses de pension
Les propositions de réforme structurelle du 2e pilier ont déclenché une vague de critiques au sein des milieux spécialisés. En fin de compte, les nouvelles prescriptions rendent la prévoyance professionnelle plus chère
Yves Rossier: «Tous les scandales impliquent des conflits d’intérêts»
Yves Rossier, directeur de l’Office fédéral des assurances sociales (OFAS), s’explique dans une interview au «Temps» sur le besoin de transparence et de contrôle des caisses de pension pour réduire le nombre d’affaires juridiques dans le deuxième pilier.
L’immobilier est un placement plus risqué qu’il n’y paraît …
Les statistiques relatives à l’allocation des actifs des caisses de pension helvétiques indiquent que les investissements immobiliers représentent un peu moins de 20%, sans les hypothèques (2%). C’est donc 1/5 environ de la fortune totale qui est investie dans la pierre
Les effets de la gestion paritaire
Les professionnels du 2e pilier s’impatientent
Les critiques contre la réforme en cours n’ont pas encore reçu de réponse formelle > Retraites – Les critiques contre la réforme en cours n’ont pas encore reçu de réponse formelle
Brändli: “Die Glaubwürdigkeit der 2. Säule schwindet”
“Mit seinen präzisen Regelungen zum erweiterten BVG will das Bundesamt für Sozialversichrungen, angeblich stellvertretend für den Bundesrat, die Zwangssparer der beruflichen Vorsorge schützen, ohne genau zu sagen vor wem und vor was” schreibt Herbert Brändli” Finews. Weiter hält er fest: “ Die aktuelle Regulierungsoffensive ist aus dieser Warte unbegründet. Sie bildet den vorläufigen Abschluss einer unheimlich rasch anwachsenden Flut von neuen Gesetzen und Verordnungen, die ohne spürbare Verbesserungen des Vorsorgeschutzes zu einer massiven Aufblähung des Verwaltungs-, Beratungs- und Kontrollapparates geführt haben.
Die Sorge um die Einhaltung dieses schon lange nicht mehr zielführenden Regelwerks übertrifft inzwischen die Sorge für die Qualität der Vorsorge, schmälert systematisch die Ertragskraft der Kapitalien und treibt die Verwaltungs- und Kontrollkosten in schwindelnde Höhen. Daneben müssen die Pensionskassen eine stark wachsende Heerschar von Staatsdienern aushalten. Unter diesen Voraussetzungen verwundert nicht, dass die Glaubwürdigkeit der 2. Säule schwindet. Entsprechend war die Absicht des Gesetzgebers, im Bereich Governance einen Beitrag zur Vertrauensbildung zu leisten, anerkennungswürdig.
Die angesagten Verordnungen zur Strukturreform stellen auf der einen Seite die Stiftungsräte und ihre Pensionsversicherungsexperten kalt und öffnen auf der anderen Seite das Feld für Fehler der Aufsichtsbehörden vollständig. Gleichzeitig entfällt die bisherige Staatshaftung faktisch, da die selbständigen Anstalten nicht in der Lage sein werden, aus ihrem eigenen Vermögen grössere Schäden zu decken. Wer möchte unter diesen Voraussetzungen noch langfristig sparen und wer die Verantwortung für die Verwaltung der Sparkapitalien übernehmen?”
NZZaS: Kosten alternativer Anlagen
Charlotte Jacquemart schreibt in der NZZ am Sonntag über die Kosten alternativer Anlagen, insbesondere der Hedge Funds, die in der Schweiz mittlerweile zum Politikum geworden sind. Dass Hedge Funds teuer sind, ist allerdings eine Binsenweisheit, entscheidend ist aber der Netto-Ertrag. Der Durchschnittsertrag über mehrere Jahre ist besser als bei Aktien seit 2000. Die politisch eingefärbte Diskussion verhindert eine objektive Diskussion. Verbesserte Angaben über die Anlagekosten werden mit der vom BSV in Auftrag gegebenen Studie erwartet, die im Mai publiziert werden soll und von der Firma c-alm, St.Gallen, ausgeführt wird.
