2005 fanden sich je nach Branche gesamtarbeitsvertraglich festgelegte Mindestlöhne von 2200 bis 4200 Franken für ungelernte Arbeitnehmende und von 2800 bis 5300 Franken für qualifizierte Personen. Von 2002 bis 2005 ist die Zahl der Mindestlohnanpassungen von 50 oder mehr Franken regelmässig zurückgegangen. Soweit einige wichtige Ergebnisse einer Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) auf der Basis der gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschlüsse.
www.news.admin.ch
Aktuell
Complementa Risiko Check-up: Nach dem Ausnahmejahr
Anlässlich der diesjährigen AWP-Tagung gab Benjamin Brandenberger einen ersten Ueberblick über die Ergebnisse des Risiko Check-up. Ausgewertet wurden dafür ca. 210 Kassen (von rund 400 Teilnehmern). Sie zeigen klar die Wirkungen des Ausnahmejahres 2005, das zu einer deutlichen Entspannung bei der Finanzierungssituation geführt hat. Mit ganz wenigen Ausnahmen haben die Kassen die notwendige Sollrendite deutlich überschritten. Bei einer Aufteilung nach dem bekannten Complementa-Schema (A: Kassen in Ueberdeckung mit ausreichenden Reserven; B: Kassen in Ueberdeckung mit ungenügender Reservesituation; C: Kassen in Unterdeckung) zeigt sich bei den privaten Vorsorgeeinrichtungen eine Verdoppelung des Anteils im Sektor A. Gut zwei Drittel befinden sich wieder in einer befriedigenden Position bezüglich ihrer Finanzen, wobei die Aufteilung nach Vermögensgrösse eine frappante Schwäche der grossen Kassen (über 800 Mio.) ergibt. Bei den öffentlich-rechtlichen erfüllt hingegen nur knapp ein Drittel das Klassenziel, ein ähnlicher Anteil weist weiterhin eine Unterdeckung aus.
AWP-Tagung: Politiker und Techniker
Die diesjährige AWP-Tagung fand in ihrer 33. Auflage statt und erneut mit stattlicher Beteiligung seitens der Vorsorgefachleute. Im Zentrum stand die Beurteilung der vom Bundesrat angekündigten Botschaft zur Anpassung des Umwandlungssatzes. Unterstützung fand der Wille des Bundesrates, den Satz bis 2011 auf 6,4% zu reduzieren auf aktuarieller Seite sowie vom Vertreter der Arbeitgeber und Christine Egerszegi. Dagegen sprachen sich aus Herbert Brändli (als Oekonom angekündigt) und Nationalrat Fasel. Brändli argumentierte ausschliesslich mit den langfristigen (historischen) Aktienrenditen, welche sogar eine Beibehaltung des ursprünglichen Satzes von 7,2% erlauben würden; Fasel verzichtete gänzlich auf Argumente und glaubte wohl, es genüge schon, dagegen zu sein (wenn auch wortreich und mit der üblichen bundespolitischen Rhetorik). Zur Freude des Veranstalters ritten die Gegner einer Anpassung zudem die üblichen Attacken auf die Versicherer und bezeichneten sie fälschlicherweise als die Urheber der neuerlichen Senkungsbemühungen. Neues haben die diversen Stellungnahmen somit nicht geliefert.
Gehaltvoller waren da schon die von Experten gemachten Ausführungen über die Fachrichtlinie zur Bildung von Rückstellungen (Markus Meier, Pendia) und von Stephan Gerber (Abcon) über die Fallstricke beim Einkauf für eine vorzeitige Pensionierung. Benjamin Brandenberger (Complementa) schliesslich stellte die ersten Ergebnisse des AWP / Complementa Risiko Check-up vor, welche sich mit den in der auf einer gemeinsamen Basis durchgeführten Swisscanto-Umfrage decken, hier aber mit speziellen Auswertungsmethoden zu weiteren, höchst interessanten Einsichten führten.
Dominique de Buman fait son mea culpa devant le gouvernement fribourgeois
Le conseiller national et vice-président du PDC suisse Dominique de Buman a présenté ses excuses vendredi après-midi au gouvernement fribourgeois suite à ses déclarations sur la corruption et le copinage dans l’administration cantonale. Le Conseil d’Etat se satisfait de ces explications et entend mettre ainsi un terme à cette affaire.
Edicom – Le média interactif de Suisse romande
Website der autonomen Sammelstiftungen
Die Interessengemeinschaft der autonomen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen IGaSG hat neu eine eigene Website, auf welcher neben Pressemitteilungen, den Mitgliedern des Vorstands und den Statuten auch die aktuell 26 Mitglieder mit ihren wichtigsten Angaben aufgeführt werden.
IGaSG – cifacc
Kritische Anmerkungen des IMF zur 2. Säule
Unter dem Titel "Selected Issues" hat der International Monetary Fund (IMF) u.a. einen summarischen Vergleich der betrieblichen Vorsorge in der Schweiz, England und Holland angestellt und daraus eine Reihe von Vorschlägen für die Schweiz abgeleitet. Kritik übt der IMF insbesondere am bestehenden, dezentralisierten Aufsichtssystem. Auch die im Strukturbericht geforderte und jetzt auch vom Bundesrat unterstützte Regionalisierung der Aufsicht scheint dem IMF nicht ausreichend. Er schlägt die vollständige Zentralisierung vor, verbunden mit einer Modernisierung des Reporting. Sowohl England wie Holland werden diesbezüglich als Vorbilder dargestellt.
Der zweite wichtige Punkt im Bericht des IMF bildet die Liberalisierung der Vorschriften sowohl auf der Anlageseite (Anlagevorschriften) wie auch bei den Verbindlichkeiten (Umwandlungssatz). Der IMF erachtet die bestehenden Vorschriften als zu restriktiv, sie verminderten nach Meinung der Autoren der Studie die Leistungsfähigkeit der Pensionskassen. Die periodische Anpassung der Vorschriften genüge nicht, um mit den Entwicklungen auf dem Kapitalmarkt und bei der Demographie ausreichend Schritt zu halten. Der IMF begrüsst die von der Expertenkommission im Strukturbericht gemachten Vorschläge. Sie gingen in die richtige Richtung. Die Befreiung der Pensionskassen von solchen Vorschriften müssten begleitet sein von noch weitergehenden Offenlegungsbestimmungen und einer weiter verbesserten Transparenz, ähnlich wie sie heute in England besteht.
Schliesslich wünscht der IMF, dass die Aufsicht sich stärker in Richtung risikobasierter Systeme bewege, ähnlich wie sie gegenwärtig im Banken- und Versicherungsbereich Anwendung finden und auch im Swiss Solvency Test enthalten sind.
Switzerland Selected Issues
BVG-Kommission möchte Mindestzins vorläufig nicht erhöhen
Die Eidgenössische BVG-Kommission möchte den Mindestzins in der beruflichen Vorsorge laut einer Meldung der Basler Zeitung vorläufig nicht erhöhen. Sie habe dem Bundesrat mehrheitlich empfohlen, den Satz auch 2007 bei 2,5 Prozent zu belassen, wie Kommissionspräsident Claude Frey auf Anfrage sagte. Diese Empfehlung hat allerdings erst einen provisorischen Charakter, die Kommission behalte sich je nach Entwicklung der Wirtschaftslage eine Überarbeitung im August vor.
Laut Frey fiel der Entscheid für eine Empfehlung von 2,5 Prozent mit 13 zu sechs Stimmen. Eine Minderheit aus Gewerkschaftskreisen habe demgegenüber eine Erhöhung auf 3,25 Prozent verlangt. Begründet wurde der Mehrheitsentscheid damit, dass die Pensionskassen noch Handlungsspielraum benötigten. Nicht alle Kassen hätten sich richtig erholt, so dass bei der Festsetzung des obligatorischen Mindestzinses Vorsicht geboten sei. Frey erklärte weiter, dass die Börsenentwicklung nach einem guten 2005 mittlerweile wieder etwas schlechter sei.
baz.ch – Basler Zeitung Online
Sicherheitsfonds erzielt Ueberschuss
Der Sicherheitsfonds für die berufliche Vorsorge hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 108 Millionen Franken erzielt. Hauptgründe für das positive Ergebnis waren die höheren Beitragseinnahmen und das Ausbleiben grösserer Insolvenzfälle. Die Beitragseinnahmen lagen mit 262 Millionen Franken um 12,5 Millionen Franken über dem Niveau des Vorjahres. Die Insolvenzleistungen verursachten im Vergleich zum Vorjahr einen Netto-Minderaufwand von 56,7 Millionen Franken und lagen damit um 51 Millionen Franken unter dem Budget. Die Zahl der erledigten Insolvenzdossiers ging um 11 Prozent auf 2.212 Verfügungen zurück.
Die Nettoleistungen sanken von 116 auf 60 Millionen Franken. Für Zuschüsse wegen einer ungünstigen Altersstruktur mussten hingegen knapp 9 Millionen Franken mehr als im Vorjahr und 5 Millionen Franken mehr als budgetiert aufgewendet werden. Die Reserve des Sicherheitsfonds belief sich per Ende 2005 auf 192 Millionen Franken.
baz.ch
Neu für Unternehmen: Selbsttest Lohngleichheit
Ob die Lohngleichheit tatsächlich eingehalten wird, das können Unternehmen jetzt auf einfache Weise selbst überprüfen. Das Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) stellt dafür das Excel-Programm Logib kostenlos zur Verfügung. Der Abbau von diskriminierenden Löhnen ist ein wichtiges Kriterium für die Erreichung der Chancengleichheit im Erwerbsleben. Das Instrument Logib erleichtert die Überprüfung der Lohnpolitik und vereinfacht den Nachweis der Lohngleichheit. Dies ist unter anderem bei der Bewerbung um Bundesaufträge wichtig.
http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/de/5127
Fachmesse 2. Säule gut gestartet
An der Bedeutung der Anlagestiftungen für die 2. Säule ist angesichts ihres Standes nicht zu zweifeln.
Die vom Verlag VPS (Schweizer Personalvorsorge) organisierte Fachmesse 2. Säule hat am 3. Mai im Zürcher Kongresshaus ihre Pforten für die Interessierten geöffnet. Ein erster Augenschein überraschte durch die gepflegte und teilweise sehr aufwändige Gestaltung der zahlreichen Stände. Alles was Rang und Namen hat ist vertreten. Es handelt sich um die zweite Auflage dieser Fachmesse, die ihre Premiere 2004 hatte. Es ist wiederum eine Vielzahl von Veranstaltungen und Diskussionen vorgesehen. So führt hier der ASIP seine Mitgliederversammlung durch und Swisscanto wird am 4. Mai die Ergebnisse ihrer diesjährigen Umfrage vorstellen. Stephan Klapproth grilliert eine Reihe von Prominenten auf dem heissen Stuhl und im Rahmen einer Mini-Arena kommen diverse aktuelle Vorsorgefragen kontradiktorisch zur Sprache. Die Messe dauert zwei Tage.
Colette Nova, Geschäftsführende Sekretärin des Gewerkschaftsbundes, auf dem heissen Stuhl bei Stephan Klapproth.
ASIP unterwegs zum neuen BVG
Der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP hat im Rahmen der Fachmesse 2. Säule am 3. Mai seine diesjährige Mitgliederversammlung durchgeführt. Hans Ender gab in seiner Präsidialadresse eine Reihe interessanter Neuheiten bekannt. So informierte er über das im letzten Jahr lancierte Projekt eines radikal vereinfachten BVG. Daran beteiligt sind neben vier ASIP-Fachleuten auch vier Politiker als Angehörige der vier Bundesratsparteien. Diese sollen aber nicht als Parteienvertreter wirken. Das Ziel bleibt weiterhin sehr ambitiös: die heute rund 300 Gesetzesartikel auf möglicherweise 1/6 zu reduzieren. Das BVG habe einen Komplexitätsgrad erreicht, der nicht mehr zu vertreten sei, meinte Ender. Erste Ergebnisse sind frühestens an der nächsten GV zu erwarten.
Im kommenden Jahr wird die Amtszeit von Hans Ender ablaufen, der bereits bei seiner Wahl erklärt hatte, das Amt nur für eine Periode zu übernehmen. Um die wohl nicht ganz einfache Suche nach einem Nachfolger zu organisieren, wurde eine Findungskommission eingesetzt. Ender ermunterte die Mitglieder, sich bei Interesse am Präsidium dies dem Verband bekannt zu geben, auch wenn dies in der Schweiz nicht Usus sei. Das gleiche gilt für den Vorstand, wo ebenfalls für das kommende Jahr mit diversen Rücktritten zu rechnen ist.
Ein erster und sehr prominenter Rücktritt war an dieser Versammlung zu verzeichnen. Jean-Pierre Steiner, Geschäftsführer der Nestlé-Kasse, stellt sein Amt aus beruflichen Gründen bereits jetzt zur Verfügung. Steiner leitete die Kommission für Kapitalanlagen, die jetzt interimistisch von Reto Kuhn (Pension Fund Services) übernommen wird.
Schliesslich war zu vernehmen, dass der ASIP in kürze neue und grössere Büros an der Kreuzstrasse 26 in unmittelbarer Nähe seines jetzigen Domizils im Zürcher Seefeld beziehen wird. Die Geschäftsführung wird verstärkt mit der Anstellung eines Juristen, der halbtägig für den Verband arbeiten wird.

Die führenden Köpfe des ASIP. Von links: Präsident Hans Ender, Geschäftsführer Hanspeter Konrad und die beiden Vize Jean Pfitzmann (Swatch Group) und Thomas Hohl (Migros).
Mitteilung des ASIP
Arbeitszeit 2004 – Arbeitszeit deutlich gestiegen
2004 ist die Gesamtzahl der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen (+2,1%). Dieses Ergebnis ist grösstenteils auf die Zunahme des jährlichen Normalarbeitsvolumens (+1,9%) – bedingt durch das Schaltjahr und die Feiertage, die gegenüber 2003 vermehrt auf das Wochenende fielen – zurückzuführen. Zu beobachten war ausserdem eine Zunahme der jährlichen Überzeitstunden (+1,5%) sowie eine Abnahme des jährlichen Absenzvolumens (-3,4%). Innerhalb von fünf Jahren hat sich die wöchentliche Normalarbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden um neun Minuten verringert.
http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/de/4903
Urs Bracher neuer Präsident der Kammer der Pensionskassen-Experten
Die Kammer der Pensionskassen-Experten hat an ihrer Generalversammlung vom 26. April Urs Bracher (Bild) zum neuen Präsidenten gewählt. Er ersetzt den abtretenden Jürg Walter. Neu im Vorstand ist Olivier Vaccaro. Der Vorstand umfasst damit folgende Mitglieder: Urs Bracher, Stephan Gerber, Jürg Walter und Olivier Vaccaro. Urs Bracher ist Geschäftsführer der Pensionskasse der Credit Suisse. Weiter wurden an der GV die Richtlinien zur Unabhängigkeit der Pensionskassen-Experten verabschiedet und zwei Fachrichtlinien erlassen.
LCP Libera publiziert Studie über die Bilanzierung von Vorsorgeverpflichtungen bei SMI-Unternehmen
Erstmals wurden die in den Konzernrechnungen der SMI-Unternehmen erfassten Vorsorgezahlen von der LCP Libera in einer Studie zusammengefasst und analysiert. Die Werte wurden gemäss den internationalen Bilanzierungsstandards ermittelt und berücksichtigen weltweit die Vorsorgepläne der untersuchten Unternehmen. Aus den publizierten Vorsorgezahlen ergeben sich Hinweise auf die Risikoexponiertheit der Unternehmen in Bezug auf ihre Vorsorgepläne.
Die Studie untersucht neben Vorsorgeverpflichtungen und Vorsorgevermögen auch die den Berechnungen zugrunde liegenden Annahmen wie Diskontierungssatz und Lohnerhöhung. Ebenfalls wurde die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr betrachtet. Die weltweiten Vorsorgeverpflichtungen der 26 SMI-Unternehmen betragen rund 155 Milliarden CHF. Insgesamt stiegen die Verpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr um rund 9 Milliarden CHF oder 6.2 % an. Das recht gute Finanzjahr 2004 konnte diese Erhöhung teilweise kompensieren: Das Gesamtvermögen erhöhte sich um rund 6 Milliarden CHF oder 4.7 %. Die Zunahme der Vorsorgeverpflichtungen ist u.a. auf die tieferen Zinssätze zurückzuführen. Ende 2004 betrug der Mittelwert der angewendeten Diskontierungssätze 4.25 % und hat damit gegenüber dem Vorjahr (4.61 %) abgenommen, was zu einer Erhöhung der Verpflichtungen führte. Der Diskontierungssatz soll sich an erstklassigen langfristigen Anleihen zum Bilanzstichtag orientieren.
Mitteilung der Libera
Institutional Survey: Mehrwert in der Vermögensverwaltung
Die Umfrage von Lusenti Partners per 31.12.05 galt dem Spezialthema "Mehrwert in der Vermögensverwaltung". Folgende Erkenntnisse haben sich daraus ergeben:
Langfristige Risiken
Die Hauptrisiken sehen die Umfrageteilnehmer in der Überalterung der Bevölkerung, der zunehmenden Komplexität bzw. Regulierung der 2. Säule, der korrekten Finanzierung sowie der sinkenden resp. fehlenden Kapitalerträge. Es wird nicht erwartet, dass sich am 3-Säulen-System etwas ändert oder eine Verschiebung zu Ungunsten der 2. Säule stattfindet. (S. Grafik, Vergrösserung durch Anklicken).
Risikomanagement
Die regelmässige Durchführung einer ALM-Studie hat sich bei allen Kategorien von Institutionellen durchgesetzt. Auftragnehmer der ALM-Studien sind in der Regel Investment Consultants.
Eigene Bewertung der internen Kompetenzen und des Anlageerfolges
Die Teilnehmer bewerten ihre eigenen internen Kompetenzen im Rahmen der Vermögensverwaltung meistens als ausgeprägt, bzw. sehr ausgeprägt, mit einer Ausnahme, der Vermögensverwaltung mit eigenen Mitteln.
Externe Produkte und Dienstleistungen im Anlagebereich
Bei der Beurteilung externer Produkte und Dienstleistungen ist der Preis der wichtigste Faktor. Ausserdem wurden Transparenz bzw. Verständlichkeit sowie Performance als weitere wichtige Kriterien genannt. Bei der Auswahl externer Vermögensverwalter spielen unabhängige Investment Consultants eine zentrale Rolle. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer greifen auf diese Unterstützung zurück.
Fazit
Den Antworten der Teilnehmer zufolge gibt es unter institutionellen Anlegern in der Schweiz grundsätzlich kein einfaches, eindeutiges oder gar universelles Rezept für die Umsetzung der Vermögensverwaltung. Die jeweiligen Anlagestile haben sich generell bewährt. Einzig im Bereich Absicherungsmassnahmen beurteilen die Teilnehmer die erreichten Ergebnisse kritisch.
Ausführlicher Bericht unter www.institutionalsurvey.ch.

