Die Rieter-Pensionskasse hat am 14.8. im Detail über den Verkauf von Swissfirst-Titeln in zwei Tranchen informiert. Anlagenchef Jürg Maurer wird von Rieter aufgefordert zu erklären, wie er in kurzer Zeit sein Vermögen verhundertfachte. Die Sammelstiftung Fundamenta hat einen unabhängigen Experten eingesetzt und den Swissfirst-Deal diskutiert.
NZZ Online
pwirth
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Rieter-PK findet im Fall Swissfirst keine Unregelmässigkeiten
Die Rieter-Pensionskasse reagiert nun doch auf Vorwürfe gegen verschiedene Vorsorgeeinrichtungen, die mit Aktienverkäufen an Swissfirst vor deren Fusion mit der Bellevue-Bank auf Millionengewinne verzichtet haben sollen. Die Pensionskasse (PK) von Rieter sei sich keiner Fehler oder Unregelmässigkeiten bewusst. Mit Swissfirst-Aktien habe sie rund 1,7 Millionen Gewinn erzielt.
NZZ Online
ASIP zum Fall Swissfirst: Die Stiftungsräte sind gefordert
Rund um die Fusion der Banken Swissfirst und Bellevue überschlagen sich die Schlagzeilen, ohne dass substanziell neue Erkenntnisse gewonnen würden. Sollten im Zusammenhang mit den anprangerten Aktienverkäufen Gesetzesverstösse und Verletzungen des Verhaltenskodex vorliegen, so verurteilt der ASIP dieses Vorgehen unmissverständlich. Solche Verhaltensweisen widersprechen Sinn und Geist der beruflichen Vorsorge und untergraben das Vertrauen in die 2. Säule. Der ASIP hält jedoch fest, dass sowohl die gesetzlichen Bestimmungen als auch die Verantwortlichkeiten klar sind.
Mitteilung ASIP
Pensionskassen-Chef unter Verdacht
Der Fall Swissfirst zieht weitere Kreise: Der Chef der Rieter-Pensionskasse, Jürg Maurer, versteuerte per Ende 2004 ein Vermögen von 69 Millionen Franken. Dank Investitionen an der Börse, erklärt er gemäss Berner Zeitung.
espace.ch.
Christine Egerszegi: Aufsicht muss verbessert werden
In der Affäre um die umstrittenen Verkäufe von Swissfirst-Aktien kann laut der Aargauer FDP-Nationalrätin Christine Egerszegi Missbrauch nicht ausgeschlossen werden. Sie verlangt eine bessere Kontrolle der Pensionskassen.
Tages-Anzeiger Online | Wirtschaft
NZZ am Sonntag: Swissfirst in Bedrängnis
Im Zusammenhang mit der umstrittenen Fusion zwischen Swissfirst und Bellevue macht die Swissfirst in verschiedenen Zeitungen Aussagen, die nachweislich nicht stimmen, schreibt Charlotte Jacquemart in der NZZ am Sonntag.
NZZ Online
Was an der Fusion Swissfirst – Bellevue irritiert
Das beim Zusammengehen der beiden Finanzboutiquen Swissfirst und Bellevue gewählte Verfahren mag unternehmerisch attraktiv sein, birgt aber das Risiko einer Ungleichbehandlung der Aktionäre in sich. Mit der Ausweitung der Affäre auf die Sammelstiftung Fundamenta zeichnen sich noch weitere Verstrickungen ab, schreibt die NZZ.
NZZ Online
USA: Finanzierungslücken bei der Altersvorsorge
Der derzeit angeschlagene Optimismus der Amerikaner hat auch mit dem eher verhangenen finanziellen Ausblick auf ihr Alter zu tun. Sowohl in der staatlichen Social Security wie in der beruflichen Vorsorge sind die abgegebenen Leistungsversprechen nicht voll finanziert. Privat sparen die Amerikaner ebenfalls zu wenig.
NZZ Online
Trägerschaftsstrategie für die bernischen Kassen
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die Trägerschaftsstrategie für die Bernische Pensionskasse und für die Bernische Lehrerversicherungskasse genehmigt. Der schon vom Bundesrecht geforderte hohe Grad an Autonomie der bereits als öffentlich-rechtliche Anstalten des Kantons Bern organisierten Pensionskassen wird gewahrt. Gleichzeitig verlangt der Regierungsrat eine sichere, der Risikofähigkeit der Kassen angepasste Strategie bei der Anlage des Vorsorgevermögens.
Medienmitteilung des Kantons Bern
NZZ: Fatale Verstrickungen der Sammelstiftung Fundamenta
Die Affäre um die Bank Swissfirst und ihren Chef Thomas Matter ist vielschichtiger als bisher vermutet. Neue Fragen um die Corporate Governance von Pensionskassen wirft das vom «Blick» aufgedeckte Beziehungsnetz zwischen der Swissfirst und der über ein Anlagevermögen von rund 130 Mio. Fr. verfügenden Sammelstiftung Fundamenta auf.
Fatale Verstrickungen der Sammelstiftung Fundamenta
Fundamenta-Gemeinschaftsstiftung bei Swissfirst beteiligt
Eine weitere Pensionskasse hat wegen umstrittener Verkäufe von Swissfirst-Aktien eine externe Untersuchung angeordnet. Es handelt sich um die Fundamenta Gemeinschaftsstiftung in Olten, wie deren Präsident und Ständeratspräsident Rolf Büttiker am Freitag einen Bericht der Zeitung «Blick» bestätigte.
baz.ch – Basler Zeitung Online
Wer hat sein BVG-Konto vergessen?
«Vergessene» Altersvorsorge von mehreren Milliarden Franken lagert auf sicheren Konti. Doch die Pensionierten könnten ihr Sparkapital jederzeit abrufen.
tagesanzeiger.ch | Geld | Sozial sicher
SF Tagesschau – Fundamentalkritik an Pensionskassen
Ulrich Grete, der Chef des Ausgleichsfonds der AHV, schaltet sich in die Swissfirst-Affäre ein. In den Stiftungsräten der Pensionskassen seien Stümper am Werk, sagt er. Um das Problem zu lösen, müsse die Zahl der Pensionskassen drastisch verkleinert werden.
SF Tagesschau –.
Swissfirst: Die Position der Bank
Der Chef der Swissfirst Bank sieht sich wegen der Art und Weise der Fusion mit der Bank am Bellevue mit harscher Kritik konfrontiert. Keiner schaut mehr durch. Die Hauptvorwürfe und die Position der Bank.
Cash
Swissfirst: Klarstellungen einiger Pensionskassen
Die Auskunftsfreude von Pensionskassen und anderen Institutionen, die sich seinerzeit von Swissfirst-Aktien trennten, ist gemäss eines Berichts von Werner Enz in der NZZ unterschiedlich. Helsana und die Coop-Pensionskasse bestätigten die von Matter am Mittwoch offengelegte Information, dass sie nur einen Teil der Beteiligung – in beiden Fällen jeweils die Hälfte – veräussert hatten. Die zweitgenannte Pensionskasse verkaufte nach der Ankündigung der Swissfirst/ Bellevue-Fusion mit Gewinn nochmals 50 000 Titel. Ähnlich ging die Siemens-Pensionskasse vor, nachdem sie (am 9. September 2005) 390 000 Aktien zum Preis von 60 Fr. verkauft hatte; der Einstandswert habe Fr. 52.75 betragen. In diesem Frühjahr sind dann, wie der Sprecher im Detail ausführte, weitere 100 000 Aktien (zum Preis von 99 Fr.) veräussert worden, und weitere 100 000 Titel werden noch gehalten.
Die Siemens-Pensionskasse habe sich schon im Sommer 2005 mit Beschluss des Stiftungsrats dafür entschieden, die Position an Swissfirst zu reduzieren. Die Bereitschaft zum Verkauf sei vor dem September-Deal gegenüber Swissfirst signalisiert worden. Von verschiedener Seite wurde klargestellt, die Möglichkeit zum Verkauf sei unter Berücksichtigung der relativ schlechten Liquidität im Swissfirst- Titel wahrgenommen worden. Dabei habe man taktisch agiert und nicht alles auf einen Schlag verkaufen wollen, weil im Zusammenhang mit der Kaufofferte seitens von Swissfirst von der «Möglichkeit einer strategischen Partnerschaft» die Rede gewesen sei. Die Gefahr einer weiteren Austrocknung des Marktes infolge des Schnürens von Aktienpaketen sei hierbei mit ins Kalkül einbezogen worden.
National Leben sowie die Pensionskassen von Roche und Rieter schliesslich wollten keine näheren Angaben machen.
NZZ Online
