Wenn der Deckungsgrad 110 Prozent erreicht, soll die kantonale Zürcher Pensionskasse BVK verselbständigt werden. So ist es im Gesetz über die Verselbständigung der BVK festgehalten. Davon ist sie nach den Kurseinbussen der letzten Monate weit entfernt. Personalvertreter befürchten sogar, dass der Wert auf eine kritische Grösse absacken könnte. Im letzten Sommer einigten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter auf einen Kompromiss für den Zeitpunkt der Verselbständigung: Die Pensionskasse wird in eine privatrechtliche Stiftung umgewandelt, wenn der Deckungsgrad 110 Prozent erreicht, wenn also die Verpflichtungen der Kasse zu 110 Prozent mit Vermögenswerten gedeckt sind. Das schien in absehbarer Zeit möglich, Ende 2006 waren es 101,4 Prozent, Ende Oktober 2007 schon 104 Prozent. Doch dann ging’s bergab, Ende März dieses Jahres war der Wert auf 94 Prozent gesunken (Grafik Performance per 31.3.2008, Vergrösserung und weitere Daten durch Click auf Bild).
Pensionskassen
24 Heures: Les fonds de pension partaient dans des plans douteux
Des millions investis dans des sociétés en difficulté ou dans une «arnaque africaine», deux chantiers stoppés à Vidy: un ancien promoteur lausannois, qui a défrayé la chronique à la fin des années nonante, se retrouve toute la semaine face aux juges.
24 Heures – Detail Vaud – PROCÈS – Les fonds de pension
Bund soll bei Sanierung der SBB-Pensionskasse helfen
Der Bund soll nach den Worten von Hans-Rudolf Merz bei der Sanierung der Pensionskasse helfen. Wie gross der Beitrag des Bundes sein wird, liess der Finanzminister aber offen. Er kündigte eine Vernehmlassung über vier Varianten für die Pensionskassensanierung der SBB noch vor den Sommerferien an.
Ein erster Vorschlag würde die Forderung der SBB ungefähr decken. Ein zweiter kostet den Bund gut halb so viel. Je nach Entwicklung der Rendite müsste die SBB in diesem Fall weitere Sanierungsmassnahmen einleiten. Bei der dritten Variante mit einem Beitrag von 700 Millionen Franken wären die Leistungen der jetzigen SBB-Rentner gedeckt, die Pensionskasse aber weiterhin unterfinanziert. Eine vierte Möglichkeit sei, dass der Bund gar nichts zahle, sagte Merz. «Diese Option ist für mich undenkbar, da die Kassenmitglieder ausserordentlich hohe Sanierungsbeiträge leisten müssten.»
Bund soll bei Sanierung der SBB-Pensionskasse helfen
Ergebnisse 2007 der Groupe Mutuel
Die Groupe Mutuel Vorsorge GMP und die Walliser Vorsorge, die beiden Stiftungen der beruflichen Vorsorge der Groupe Mutuel, blicken auf ein positives Geschäftsjahr 2007 zurück. Ihr Beitragsvolumen übertrifft erstmals die 100 Millionen-Marke (2006: 90,4 Millionen Franken), was einem Wachstum von 11% entspricht. Mehr als 2100 Unternehmen haben den Vorsorgestiftungen der Groupe Mutuel die Verwaltung ihrer 2. Säule anvertraut. Das Beitragsvolumen der Groupe Mutuel Vorsorge GMP ist auf 57,8 Millionen Franken gestiegen (+11%). Bei der Walliser Vorsorge beträgt das Beitragsvolumen 42,5 Millionen Franken (+10,9%). Ende 2007 beläuft sich der Deckungsgrad der Verpflichtungen gegenüber den Versicherten bei der Groupe Mutuel Vorsorge GMP auf 111% und bei der Walliser Vorsorge auf 114,8%.
Pressemitteilung Groupe Mutuel:
L’état de leur caisse de pension, l’autre gros souci des CFF
La société ferroviaire est, parmi les entreprises de la Confédération, celle qui cause le plus de tracas. Prochaine étape: les milliards nécessaires à l’assainissement de sa caisse de pension.
Le Temps – Suisse
Ascoop fordert Gleichbehandlung mit SBB-Pensionskasse
Hilft der Bund bei der Sanierung der defizitären SBB- Pensionskasse, soll er auch die Sanierung der Pensionskasse Ascoop unterstützen. Das fordert der Stiftungsrat der Ascoop. Ohne diese Gleichbehandlung würde die Kasse benachteiligt. Der Ascoop-Sammelstiftung sind Vorsorgeeinrichtungen von 150 öffentlichen Verkehrsbetrieben und im Tourismus tätigen Unternehmen angeschlossen.
Ende 2007 belief sich der Fehlbetrag der Ascoop auf rund 580 Millionen Franken. Der konsolidierte Deckungsgrad der Kasse lag bei 79,68 Prozent gegenber 77,51 Prozent im Vorjahr. Diese Zahl hat laut dem Stiftungsrat aber nur eine beschränkte Aussagekraft, weil die Kasse seit Anfang 2006 eine Sammelstiftung ist.
Im schwierigen Marktumfeld erzielte die Kasse gemäss eigener Einschätzung mit einer Anlagerendite von 3,41 Prozent ein vergleichsweise gutes Ergebnis. Dazu trug namentlich der strategisch hohe Immobilienanteil am Vermögen bei, der in einer breit diversifizierten Anlagestiftung investiert ist. Im Risikoversicherungsbereich Tod und Invalidität wurde ein Gewinn von 11 Millionen Franken ausgeschüttet.
In der Pressemitteilung der Ascoop heisst es weiter: «Ein erheblicher Teil der 2002 entstandenen Unterdeckung der ASCOOP ist darauf zurückzuführen, dass Leistungen wie die vorzeitigen Pensionierungen und die Rente für die Berufsinvalidität gemäss dem früheren Reglement nicht oder ungenügend mit Beiträgen finanziert worden sind. Wie die Pensionskasse SBB unterstand auch die Pensionskasse der ASCOOP bis 1995 der Aufsicht des Bundesamtes für Verkehr: Sie musste die gleichen Vorschriften einhalten, insbesondere betreffend die Vorgaben zum technischen Zins. Dieser wurde bei beiden Pensionskassen bewusst hoch gehalten, damit die Pensionskassenbeiträge und somit die Sozialkosten der Unternehmen tief blieben. Das schlug sich dann in kleineren Abgeltungen des Bundes und der Kantone als Besteller des öffentlichen Verkehrs nieder.
Weil die Unterdeckung der Pensionskasse SBB und der ASCOOP weitgehend die gleichen Ursachen haben, vertritt der Stiftungsrat der Pensionskasse der ASCOOP die Meinung: Falls der Pensionskasse SBB bei der Sanierung von der öffentlichen Hand Hilfe gewährt wird, muss die ASCOOP gleich behandelt werden. Sonst entstehen den Unternehmen der ASCOOP ungerechtfertigte Wettbewerbsnachteile.»
baz.ch – Basler Zeitung Online / Pressemitteilung
SBB will vom Bund fast 3 Milliarden für ihre Pensionskasse
Der Bund soll 2,9 Mrd. Franken zur Sanierung der maroden SBB-Pensionskasse beisteuern. Dies hat SBB-Boss Andreas Meyer in der Sendung «ECO» des Schweizer Fernsehens gefordert. Die Eidgenossenschaft müsse das Geld bis Ende Jahr beisteuern, ansonsten werde die Pensionskasse zum Sanierungsfall, warnte Meyer. «Wir glauben dass der Bund nicht nur eine moralisch-historische sondern auch eine rechtliche Verpflichtung hat», erklärte Meyer im «ECO» weiter. Die SBB-Pensionskasse kämpft seit ihrer Gründung 1999 mit einer Unterdeckung. Ende 2007 lag der Deckungsgrad bei 92,4 Prozent, der Fehlbetrag bei 1099,8 Millionen Franken.
SBB / Schweiz / SF Tagesschau
SBB will vom Bund fast 3 Milliarden
Der Bund soll 2,9 Mrd. Franken zur Sanierung der maroden SBB-Pensionskasse beisteuern. Dies hat SBB-Boss Andreas Meyer in der Sendung «ECO» des Schweizer Fernsehens gefordert. Die Eidgenossenschaft müsse das Geld bis Ende Jahr beisteuern, ansonsten werde die Pensionskasse zum Sanierungsfall, warnte Meyer. «Wir glauben dass der Bund nicht nur eine moralisch-historische sondern auch eine rechtliche Verpflichtung hat», erklärte Meyer
im «ECO» weiter. Die SBB-Pensionskasse kämpft seit ihrer Gründung 1999 mit einer Unterdeckung. Ende 2007 lag der Deckungsgrad bei 92,4 Prozent, der Fehlbetrag bei 1099,8 Millionen Franken.
SBB / Schweiz / SF Tagesschau
Stiftung Abendrot erhöht Verzinsung
Die in Basel domizilierte Stiftung Abendrot, die sich als «nachhaltige Pensionskasse» versteht und bei ihrer Anlagepolitik soziale, ökologische und ethische Kriterien berücksichtigt, präsentiert sich laut eigener Einschätzung «in bester Verfassung». Die Zahl der angeschlossenen Betriebe ist per Ende 2007 auf 1073 (+ 2,1%) gestiegen, jene der versicherten Personen auf 7300 (+ 5,2%). Die Bilanzsumme nahm von 608,9 Mio. auf 690 Mio. Franken (+ 13,3%) zu. Auf dem Anlagevermögen 2007 wurde eine Performance von 3,7% erzielt. Das Alterskapital der Versicherten wird mit 3,5% verzinst.
Abendrot – Pensionskasse
SBB-Pensionskasse: "Muss der Steuerzahler blechen?"
SBB Cargo ist nur das kleinere Problem der SBB. Schwerer wiegt das Loch in der Pensionskasse. Die SBB-Führung will den Steuerzahler zur Kasse bitten. Ob es so weit kommt, wird der Bundesrat demnächst entscheiden, schreibt die Berner Zeitung. Die Pensionskasse der SBB weist einen Fehlbetrag von 1,1 Milliarden Franken auf. Sollten auch noch Schwankungsreserven aufgebaut werden, fehlen 2 Milliarden Franken. Ende 2007 betrug der Deckungsgrad 92,4 Prozent. Der Steuerzahler steuerte bei der Verselbstständigung der Kasse vor bald zehn Jahren über 5 Milliarden Franken bei. Die Kasse startete damals mit einem Deckungsgrad von 100 Prozent.
espace.ch – Muss der Steuerzahler blechen?
SF: Sorge um SBB-Pensionskasse

Die SBB-Pensionskasse hat ein Finanz-Loch in Milliardenhöhe. Verursacht wurde dies durch grosszügige vorzeitige Pensionierungen und ungenügende Vermögenserträge. Seit 1999, als die Kasse vom Bund in die Selbständigkeit entlassen wurde, ist die Zahl an regulären Pensionierungen tief, wie die Sendung «Eco» berichtet.
Sorge um SBB-Pensionskasse / Schweiz / SF Tagesschau
PKBS: verkauft Anteil an St. Jakob-Park
Die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS) verkauft ihren 20-Prozent-Anteil am St. Jakob-Park per 1. Mai 2008 an die Miteigentümerin Suva. Grund: Bessere Diversifizierung des Immobilienportfolios.
Onlinereports – News – Pensionskasse verkauft
Bernische Pensionskassen: Grosser Rat beschliesst Primatwechsel
Der Grosse Rat des Kantons Bern hat die Regierung mit 82 zu 67 Stimmen beauftragt, einen Primatwechsel bei der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) und der Bernischen Pensionskasse (BPK) vorzubereiten. Bei den Kassen sind insgesamt 46000 Personen versichert, vorwiegend Lehrkräfte und Staatsangestellte, aber auch Mitarbeiter von Spitälern, Heimen oder Museen.
SP und Grüne hatten sich zusammen mit den Personalverbänden vehement gegen einen Primatwechsel gewehrt. Sie befürchteten eine Verschlechterung der Leistungen und eine weitere Sparübung auf dem Buckel des Personals. Die rot-grüne Regierung lehnte einen Wechsel ebenfalls ab. Der Regierungsrat sehe mehr Nach- als Vorteile, sagte Finanzdirektor Urs Gasche (svp) gestern. Die Bürgerlichen haben sich jedoch durchgesetzt. Nur mit einem Primatwechsel könne ein weiteres BLVK-Debakel verhindert werden, argumentierten sie.
Offen ist nun noch, wie viel Geld in die Kassen gepumpt werden muss, um die versprochenen Leistungen zu garantieren. Die Linke geht von über 600 Millionen Franken aus, die Bürgerlichen betrachten 200 bis 300 Millionen als realistisch. Muss jedoch vor dem Primatwechsel die Unterdeckung der BLVK ausgeglichen und müssen die Kassen mit Reserven ausgestattet werden, übersteigt der Betrag die Milliardengrenze, schätzt «Der Bund».
espace.ch – Bern folgt dem Trend
Bernische Pensionskasse: Deckungsgrad-Rückgang 2007
Die Bernische Pensionskasse hat im vergangenen Jahr lediglich eine Rendite von 0,4 Prozent erzielt. Der Deckungsgrad sank von 109 auf 104,7 Prozent. Die Rentner erhalten deshalb 2008 keinen Teuerungsausgleich. Für eine ausgeglichene Rechnung hätte die BPK 2007 mindestens eine Rendite von 4,7 Prozent benötigt. Die erzielten 0,4 Prozent reichten entsprechend nicht aus, um den Leistungsplan im Gleichgewicht zu halten. Direktor Michel Wieland gab seinen vorzeitigen Altersrücktritt bekannt. Die BPK versicherte Ende 2007 insgesamt 30 523 Mitglieder und betreute 10 297 Rentnerinnen und Rentern.
espace.ch – Renter erhalten keinen Teuerungsausgleich
Tages-Anzeiger: "Bahnpersonal ärgert sich über Griff in Pensionskasse"
SBB-Chef Andreas Meyer hat für seine Altersvorsorge 250’000 Franken erhalten. Das bringt das Personal in Rage. Denn es muss mit weiteren Opfern rechnen, um die Pensionskasse zu sanieren, schreibt der Tages-Anzeiger.

