imageIn ihrem Jahresbericht geht die Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) ausführlich auf die Revision von Vorsorgeeinrichtungen ein. In der Schlussfolgerung zu einer Aufzählung von festgestellten Mängeln stellt die Behörde gesetzgeberischen Handlungsbedarf fest. Die von der OAK in einer Weisung geforderten Qualifikationen die Revisionsstelle seien ein Schritt in die richtige Richtung, seien aber ungenügend. Im Bericht heisst es u.a.

Anders als die Prüfgesellschaften im Bereich des Finanzmarktes unterstehen die Revisionsstellen von Vorsorgeeinrichtungen keiner laufenden Aufsicht. Eine Ausnahme besteht nur bei der Prüfung von Anlagestiftungen, für welche die Zulassung als staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen vorausgesetzt wird. Die RAB kann die Qualität von Revisionsdienstleistungen bei Vorsorgeeinrichtungen somit nur im Verdachtsfall und in ihrer Rolle als Zulassungsbehörde im Rahmen von Gewährsverfahren gegen natürliche Personen überprüfen.

Verstösse gegen die Sorgfaltspflicht Gleichwohl werden bei solchen Gewährsverfahren immer wieder schwere Verstösse gegen die einschlägigen Sorgfaltspflichten festgestellt. Im Berichtsjahr hat sich die RAB insbesondere mit folgenden Fällen auseinandergesetzt:

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