An der Delegiertenversammlung 2007 der Pensionskasse der ASCOOP wurde der bisherige Vizepräsident Rudolf Hediger, Finanzverwalter Schweizerischer Eisenbahn- und Verkehrspersonal-Verband SEV, für die kommende dreijährige Amtsperiode 2008 bis 2010 zum Präsidenten des zehnköpfigen Stiftungsrats der ASCOOP gewählt. Er wird am 1. Januar 2008 den bisherigen Präsidenten Wilhelm Hansen ablösen.
In der konsolidierten Rechnung für das Jahr 2006 wird für die 9‘051 Versicherten und 5‘405 Rentnerinnen und Rentner von 155 Unternehmen ein Gesamtvermögen in der Höhe von 2,248 Milliarden Franken ausgewiesen. Mit einer Rendite auf den Vermögensanlagen von 5,54 Prozent gelang es, die für den 15-jährigen Sanierungspfad notwendige jährliche Durchschnittsrendite fünf Prozent zu übertreffen. Am 31. Dezember 2006 belief sich der Deckungsgrad auf der Stufe der Sammelstiftung auf 78,22 Prozent. Der versicherungstechnische Fehlbetrag beträgt 621,5 Millionen Franken. Die Deckungsgrade der einzelnen Vorsorgewerke der angeschlossenen Unternehmen bewegen sich zwischen 70 Prozent und über 100 Prozent.
Auf den 1. Januar 2006 ist der auf 15 Jahre angelegte Sanierungsplan der Pensionskasse der ASCOOP gestartet worden. Dessen Eckpfeiler sind neben der Umwandlung der Gemeinschaftsstiftung in eine Sammelstiftung und dem Wechsel vom Leistungsprimat zum Beitragsprimat die folgenden Voraussetzungen: Für jeden aktiv Versicherten wurde der Sanierungsbeitrag von zwei auf drei Lohnprozente erhöht. Auf den Vermögensanlagen muss während der Sanierungsperiode eine jährliche Durchschnittsrendite von fünf Prozent erzielt werden. Das Alterskapital wird zum gesetzlichen Mindestzinssatz der beruflichen Vorsorge verzinst, der während der Sanierungsperiode auf durchschnittlich drei Prozent geschätzt wird. Im obligatorischen, vorobligatorischen und überobligatorischen Bereich kommt der gesetzliche Mindestrentenumwandlungssatz zur Anwendung. Die Invalidenrenten werden nur noch gemäss den Bestimmungen der staatlichen Invalidenversicherung (IV) gewährt und AHV-Überbrückungsrenten müssen von den Betroffenen oder ihren Unternehmen versicherungsmathematisch voll finanziert werden. Der technische Zinssatz für das Rentendeckungskapital der Rentenrinnen und Rentner, deren Rente bis spätestens am 1. Januar 2006 zu laufen begann, wurde von 4,5 auf drei Prozent gesenkt. Für neue Rentnerinnen und Rentner beläuft sich der technische Zinssatz auf vier Prozent.
Im Bereich der Vergangenheitsbewältigung der ASCOOP laufen derzeit Verfahren zur Geltendmachung von Verantwortlichkeitsansprüchen gegen die Cofima Finanz AG in Liquidation sowie den früheren ASCOOP-Präsidenten Peter Joss. Aus prozesstaktischen Gründen wird über den Fortschritt dieser Verfahren derzeit nicht informiert.


Die Sanierung der Pensionskasse des Basler Staatspersonals (PKBS) hat die parlamentarische Hürde genommen. Der Grosse Rat stimmte der Totalrevision des Pensionskassengesetzes am Donnerstag mit 85 zu 6 Stimmen bei 14 Enthaltungen klar zu. Rückweisungsanträge waren chancenlos. 

Die Kantonale Pensionskasse Solothurn hat im 2006 einen Vermögensertrag von 121,2 Mio. Franken erzielt. Erwirtschaftet wurde ein Gewinn von 11,7 Mio. Franken. Der Deckungsgrad konnte um 1,2 Prozent auf 81,1 Prozent gesteigert werden. Im Berichtsjahr wurden 50 Prozent der Vermögenswerte in Nominalwerten angelegt, 8,5 Prozent in Immobilien und 37 Prozent in Aktien. In der Aufbauphase befinden sich die Kategorien «Nicht traditionelle Anlagen» und «Immobilien Ausland».
Die Pensionskasse des Zuger Staatspersonals baut die Leistungen ab. Die Revision des Pensionskassengesetzes wurde hauchdünn mit 13’239 zu 13’218 Stimmen angenommen. Genehmigt wurden sechs Änderungen der Kantonsverfassung. Die Stimmbeteiligung lag bei 39,1 Prozent.
Trotz einer Performance von 6,7 Prozent stieg 2006 der Deckungsgrad der PKBS lediglich um 0,6 auf 78,6 Prozent. Das Vermögen nahm um 276 Mio. auf 7951 Mio. zu (+3.6%). Dieser Zuwachs setzt sich zusammen aus dem Netto-Vermögensertrag von CHF 505 Mio. und einem Nettoabfluss an liquiden Mitteln von 229 Mio. Der Abfluss ergibt sich daraus, dass die Beiträge der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden tiefer sind als die ausbezahlten Leistungen.
Das Eidg. Personalamt EPA schätzt, dass im nächsten Jahr bis zu 2’300 Bundesangestellte in Pension gehen. Das sind rund 1’600 mehr als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Grund dafür ist der Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat in der beruflichen Vorsorge, der am 1. Juli 2008 stattfinden wird. Zur Bewältigung dieses so genannten ,Torschlusseffekts» plant der Bund zusammen mit der Pensionskasse des Bundes PUBLICA verschiedene Informations- und Sensibilisierungsmassnahmen.
Der Regierungsrat des Kt. Zürich hat das Gesetz über die Verselbstständigung der Versicherungskasse des Staatspersonals per 1. Mai 2007 in Kraft gesetzt. Gleichzeitig hat der Regierungsrat die Stiftungsurkunde zuhanden des Kantonsrates erlassen. Damit kann die Verselbstständigung der BVK in Form einer privatrechtlichen Stiftung vorangetrieben werden.